Erfahrungsbericht von annaaa
The day after tomorrow
Pro:
- perfekte Speacial-Effekts - ein Film mit Aussage - wachrüttelnd
Kontra:
- es wirken die kleinen Nebenhandlungen (Liebesgeschichte, krebskrankes Kind) überflüssig und an den Haaren herbeigezogen
Empfehlung:
Ja
Gestern Abend habe ich mir nun auch das Kino-Spektakel \"The day after tomorrow\" angesehen.
Kurz zur Geschichte:
Adrian Hall (Dennis Quaid) arbeitet als Paläoklimatologe in New York. Er stelt eine erschreckende Voraussage auf: Die Welt wird eine 2. Eiszeit erleben. Er spricht davon, dass dies in ca. 100 Jahren geschehen könnte. Doch kurz nach seinem Vortrag beginnen einige Stationen einen erschreckenden Temperaturabfall anzuzeigen und die Katastrophe nimmt seinen Lauf: Hagel, riesige Tornados, Flutwellen und schließlich der Einbruch einer neuen Eiszeit auf der Nordhalbkugel der Erde. Doch Adrian ergreift nicht, wie ein Großteil der Bevölkerung, die gefährliche Flucht in den Süden, sondern er stapft nach Norden um seinen Sohn (Jake Gyllenhaal) aus einer eingeschneiten und -gefrorenen Bibliothek zu retten. Eine lebensgefährliche Aktion - ob die gut geht? Schaut euch den Film an! ;)
Der Film überzeugt natürlich hauptsächlich durch seine unglaublichen Special-Effekts. Es ist wirklich absoluter Wahnsinn, wie echt die Zerstörung von Weltmetropolen inzwischen dargestellt werden kann. Gerade diese realistischen Bilder sind es, die uns Zuschauer aufrütteln und - so ging es mir zumindest - mit einem schlechten gewissen das Kino verlassen lassen. Der Film rüttelt wach, zeigt uns unverschleiert, wo unser Leben, welches wir jetzt führen, wahrscheinlich (denn die Theorie ist überzeugend und nicht nur eine gute Idee eines Autors) hinführen wird.
Doch ich muss auch Kritik an dem Film üben. Es wird mit Klischees gespielt. Ein krebskrankes Kind spielt eine Rolle, obwohl dies meiner Meinung nach vollkommen überflüssig war, denn dies schien so, als ob sich jemand dachte \"Oh, ich muss noch ein bisschen Herz und Mitleid mit in den Film bringen\". Auch die kleine Liebesgeschichte zwischen Adrians Sohn und einer anderen Jugendlichen (Emmy Rossum als Laura), die mit ihm zusammen die Klimakatastrophe durchsteht, scheint an den Haaren herbeigezogen.
Und doch hat Roland Emmerich (Regie, Produktion, Drehbuch, Story) hier volle Arbeit geleistet. \"The day after tomorrow\" wird wohl in Zukunft neben \"Der Patriot\", \"Independance Day\" und \"Godzilla\" zu sienen größten Erfolgen zählen.
Gut gefällt mir persönlich auch die offensichtliche Kritik an George W. Bush. Der Präsident im Film reagiert abweisend, ungläubig, will Adrian keine Beachtung schenken, selbst dann nicht, als die Katastrophe schon seinen Lauf genommen hat. Die einzig vernünftigen Vorschläge des Klimatologen tut er ab, er könne sich doch auch irren. Eine Eindeutige Anspielung auf Bush, der am Vorabend seines Europa-Besuchs das Kyoto-Protokoll, in dem es um die Verringerung der Treibhausgase ging, ablehnte. \"Mit neuen Technologien\" müsse gegen die globale Erwärmung angekämpft werden. Außerdem sei Amerika doch nicht alleine schuld, China sei beispielsweise der zweitgrößte Produzent von Treibhausgasen... natürlich Mister Bush. SIE sind NIE schuld. Und deshalb müssen SIE auch nichts unternehmen. Warum auch?
Doch ich schweife ab. Der Film lohnt sich! Seht ihn euch an!
Kurz zur Geschichte:
Adrian Hall (Dennis Quaid) arbeitet als Paläoklimatologe in New York. Er stelt eine erschreckende Voraussage auf: Die Welt wird eine 2. Eiszeit erleben. Er spricht davon, dass dies in ca. 100 Jahren geschehen könnte. Doch kurz nach seinem Vortrag beginnen einige Stationen einen erschreckenden Temperaturabfall anzuzeigen und die Katastrophe nimmt seinen Lauf: Hagel, riesige Tornados, Flutwellen und schließlich der Einbruch einer neuen Eiszeit auf der Nordhalbkugel der Erde. Doch Adrian ergreift nicht, wie ein Großteil der Bevölkerung, die gefährliche Flucht in den Süden, sondern er stapft nach Norden um seinen Sohn (Jake Gyllenhaal) aus einer eingeschneiten und -gefrorenen Bibliothek zu retten. Eine lebensgefährliche Aktion - ob die gut geht? Schaut euch den Film an! ;)
Der Film überzeugt natürlich hauptsächlich durch seine unglaublichen Special-Effekts. Es ist wirklich absoluter Wahnsinn, wie echt die Zerstörung von Weltmetropolen inzwischen dargestellt werden kann. Gerade diese realistischen Bilder sind es, die uns Zuschauer aufrütteln und - so ging es mir zumindest - mit einem schlechten gewissen das Kino verlassen lassen. Der Film rüttelt wach, zeigt uns unverschleiert, wo unser Leben, welches wir jetzt führen, wahrscheinlich (denn die Theorie ist überzeugend und nicht nur eine gute Idee eines Autors) hinführen wird.
Doch ich muss auch Kritik an dem Film üben. Es wird mit Klischees gespielt. Ein krebskrankes Kind spielt eine Rolle, obwohl dies meiner Meinung nach vollkommen überflüssig war, denn dies schien so, als ob sich jemand dachte \"Oh, ich muss noch ein bisschen Herz und Mitleid mit in den Film bringen\". Auch die kleine Liebesgeschichte zwischen Adrians Sohn und einer anderen Jugendlichen (Emmy Rossum als Laura), die mit ihm zusammen die Klimakatastrophe durchsteht, scheint an den Haaren herbeigezogen.
Und doch hat Roland Emmerich (Regie, Produktion, Drehbuch, Story) hier volle Arbeit geleistet. \"The day after tomorrow\" wird wohl in Zukunft neben \"Der Patriot\", \"Independance Day\" und \"Godzilla\" zu sienen größten Erfolgen zählen.
Gut gefällt mir persönlich auch die offensichtliche Kritik an George W. Bush. Der Präsident im Film reagiert abweisend, ungläubig, will Adrian keine Beachtung schenken, selbst dann nicht, als die Katastrophe schon seinen Lauf genommen hat. Die einzig vernünftigen Vorschläge des Klimatologen tut er ab, er könne sich doch auch irren. Eine Eindeutige Anspielung auf Bush, der am Vorabend seines Europa-Besuchs das Kyoto-Protokoll, in dem es um die Verringerung der Treibhausgase ging, ablehnte. \"Mit neuen Technologien\" müsse gegen die globale Erwärmung angekämpft werden. Außerdem sei Amerika doch nicht alleine schuld, China sei beispielsweise der zweitgrößte Produzent von Treibhausgasen... natürlich Mister Bush. SIE sind NIE schuld. Und deshalb müssen SIE auch nichts unternehmen. Warum auch?
Doch ich schweife ab. Der Film lohnt sich! Seht ihn euch an!
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