The Green Mile (DVD) Testbericht

ab 6,21
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Erfahrungsbericht von elektronaut

nicht das was der Trailer verspricht...

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Ich habe mir am Wochenende endlich mal den Film "The Green Mile" angesehen. Aufmerksam bin ich auf den Film durch den Trailer geworden.
Man muss dazu sagen, das ich das Buch von Stephen King nicht gelesen habe.
Wenn man nachdem Trailer geht erwartet man einen ergreifenden Dialog
zwischen dem Menschen auf den verschiedenen Seiten der Gefängnisgitter...
Leider blieb die erwartete tiefgründige Konservation zwischen Wärter und dem zum Tod-Verurteilten aus....

Kurz zur Story:

Paul Edgecomb (Tom Hanks) leitet in den Jahren der Weltwirtschaftskrise den Zellenblock der zum Tode Verurteilten im Cold-Mountain-Gefängnis.
Reichlich bemüht versucht er den armen Seelen die letzten Tage auf Erden
so menschlich wie möglich zu gestalten.
In diese düstere und trostlose Welt erscheint ein neuer Verurteilter: John Coffey (Michael Clarke Duncan). Dieser Mann von hünenhaften Ausmassen
ist ein wenig einfältig. Aufgrund seiner mächtigen Erscheinung treten auch die
Wärter mit einer gewissen Portion Respekt und Misstrauen ihm gegenüber, bis sie was von seiner aussergewöhnlichen Begabung mitbekommen....

persönliches Fazit:

Regisseur Frank Darabont (u.a. "Die Verurteilten") gelingt in den 188 Minuten eine gute Anklage gegen die Todesstrafe und dem verschwindenden Unterschied zwischen Justiz und Selbstjustiz. Allerdings artet der Film meines Erachtens in eine Mischung zwischen Akte X und Lausbubenstreich aus. Zu schnell und zu unbedacht fällt die Entscheidung John Coffey aus dem Gefängnis zu schleusen um eine Frau zu "heilen". Zumal es dem Film nicht zugute kommt, wenn die Aufmerksamkeit mit einmal auf das Schicksal der kranken Frau gelenkt wird. Die Ausnahmesituation der zum Tode Verurteilten wird ausser acht gelassen und John Coffey wird zum Richter zwischen denen die weiterleben und denen die sterben sollen (Stichwort: Selbstjustiz).

Schauspieler:

Für mich besonders beeindruckend ist die schauspielerische Leistung von Michael Clarke Duncan. Seine körperliche Statue und seine kindliche Naivität
stehen im wunderbaren Einklang für die Gegensätzlichkeit unserer Welt. Tom Hanks agiert wie gewohnt gut, kann aber aufgrund der Rolle nicht ganz sein
Können zum Ausdruck bringen.

Features der DVD:

Aufgrund der monumentalen Länge des Films bleibt auf der DVD nicht mehr viel Platz für grosse extra Features. Das 5 minütige Making of... ist auch eher
spartanisch gehalten als aussagekräftig.
Gut gefallen hätte mir eine extra Audiospur mit den Kommentaren des Regisseurs zu den einzelnen Szenen des Films.
Reichhaltig dagegen sind neben den beiden Synchronisationen (Englisch und Deutsch) die Untertitel (sogar Arabisch und Isländisch).

Als Schlussfazit würde ich sagen das der Film für jeden empfehlenswert ist,
der eine ergreifende und nachdenkliche Geschichte sehen will. Allerdings lässt er die zu erhoffende Tiefe leider aus.

25 Bewertungen, 5 Kommentare

  • corneliahoefig

    11.04.2002, 12:36 Uhr von corneliahoefig
    Bewertung: sehr hilfreich

    Supertoller Film

  • wilder_engel

    14.03.2002, 23:07 Uhr von wilder_engel
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich fand das Buch besser...aber ich muss sagen, dass Tom hanks auch nicht gerade mein Lieblingsschauspieler ist!

  • KleineHexe82

    14.03.2002, 18:01 Uhr von KleineHexe82
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich fand den Film echt gut! Ich war angenehm überrascht, weil ich Stephen King eigentlich net mag...

  • anonym

    13.03.2002, 19:40 Uhr von anonym
    Bewertung: weniger hilfreich

    Also mir gefiel der Film eigentlich gut...

  • SirSmoke_a_Lot

    13.03.2002, 19:34 Uhr von SirSmoke_a_Lot
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich fand den Film gut... CU SirSmoke_a_Lot