The Green Mile (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von tobberich
ICH KANN WIEDER PISSEN...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
nein , nein nicht falsch verstehen , nicht ich hab Probleme mit dem Wasserlassen , hatte ich auch noch nie , aber Paul Edgecomb hatte sie. Doch er wurde geheilt. Von wem und warum werdet ihr später erfahren. Jetzt muss ich erst mal sagen was ich von „The Green Mile“ erwartet hab. Zuerst einmal musste ich schlucken wie lang dieser Film dauert. 180 Minuten , drei lange Stunden , aus meiner Erfahrung weiß ich aber das solange Filme meistens sehr ermüdend sind auch wenn sie eigentlich gut sind , aber bei einer solchen Länge lässt die Konzentration einfach nach...ob das auch bei diesem so war ist nachfolgend zu lesen...
~~~Story~~~
Der Film beginnt in einem Seniorenheim. Wir erfahren von Paul Edgecomb und das er tägliche Wanderungen in seinem doch recht rüstigen Alter unternimmt. Eines Tages erzählt er seiner „Freundin“ von seiner Vergangenheit als Gefängniswärter – vor gut 60 Jahren. Zur Zeit der großen Depression im Süden der USA war er Leiter des Todestraktes in „Cold Mountain“.
Seine Aufgabe war es die Todgeweihten bis zu ihrem letzten Gang auf der „Grünen Meile“ ( grünes Linoleum pflasterte den Weg zum elektrischen Stuhl ) zu überwachen. Er ist ein sehr gutmütiger Mensch und versucht seinen Gefangenen die Zeit bis zu ihrem Tod so leicht wie möglich zu machen und sie nicht unnötig zu demütigen. Eigentlich sind alle die mit Paul arbeiten so , bis auf Percy. Er ist ein noch sehr junger und unerfahrener Wärter und hat seine Stellung bloß aufgrund seiner guten Beziehungen bekommen.
Menschlich ist er der letzte Dreck und genau das sind die Gefangenen auch für ihn. Der letzte Dreck. Wären da nicht Paul und die anderen würde er wahrscheinlich nichts unversucht lassen um die Insassen zu triezen und zu demütigen. Alles verläuft also relativ normal einzig eine kleine Maus die sich bei einem der Häftlinge niederlässt sorgt für Abwechslung denn anfangs hält sie die Angestellten ein ums andere Mal zum Narren. Alles normal bis...
Ja bis ein seltsamer schwarzer (Michael Clarke Duncan) eingeliefert wird. Er ist riesig und strotzt nur so vor Muskeln , sein Körperbau muss einem normalen Menschen einfach implizieren das er ein grausamer Schlächter ist – vor allem wenn man weiß warum eingeliefert und um Tode verurteilt wurde. Er soll zwei junge Mädchen bestialisch ermordet haben...soll. Denn als Paul John Coffey – so heißt er nämlich , wie das Getränk – näher betrachtet scheint es doch etwas unwahrscheinlich das dieser man trotz seiner offensichtlichen physischen Stärke die Kinder ermordet hat. Er hat nämlich eigentlich ein sehr kindliches Gemüt und Angst im dunkeln – und er sagte das er den beiden Mädchen nicht mehr helfen konnte. Doch für die restlichen Wärter steht fest – stille Wasser sind tief – John ist schuldig , basta.
Und sie konnten Paul überzeugen bis zu einem sehe mysteriösen Ereignis. Paul hatte nämlich zu dieser Zeit eine hartnäckige und schwere Blasenentzündung und jeder Gang zur Toilette wurde für ihn zur Qual. Doch aus Dienstbeflissenheit geht er nicht zum Arzt und so wird das Leiden immer schlimmer.
Eines Tages wird dann ein Psychopath eingeliefert. Spitzname : „Billy the Kid“. Zunächst wird er als Junkie unterschätzt doch er ist ein brillianter Schauspieler. Gerade als er eingeliefert werden soll überrascht er alle Wärter und erwürgt einen von ihnen fast...und genau an diesem Tag erlebt Paul eines der wohl merkwürdigsten Ereignisse seines ganzen Lebens.
Er ist gerade ganz allein im Trakt nur die Häftlinge sind nich da – und er bricht mitten auf dem grünen Boden vor Schmerzen fast zusammen. Genau in diesem ungünstigen Moment braucht John seine Hilfe. Um Haltung bemüht begibt er sich zu John. Als er gerade sehr nahe an die Zellengitter gekommen ist wird Paul von John an die Gitter gezehrt. Paul und auch ein Häftling der die Szenerie beobachtet denken natürlich das John im ans Schlafittchen möchte , doch der Schein trügt.
Der große Schwarze legt seine Hand auf Pauls Gemächt und irgendwie sieht es so aus als ob er eine positive Energie auf den Wärter überträgt. Dieser weiß nicht so recht wie ihm geschieht doch als er wieder einen klaren Gedanken fassen kann bemerkt er das die Schmerzen in seinem Unterleib verschwunden sind...was hat es also mit John auf sich. Was hat er gemacht das die Schmerzen von einer Sekunde auf die andere verschwunden waren.
Kann so ein Mensch , der anderen hilft , wirklich ein brutaler Mörder sein ? Oder liegt hier vielleicht ein unverzeihlicher Justizirrtum vor ? Paul geht der Sache ohne allerdings seine Kollegen zu benachrichtigen auf die Spur...mehr möchte ich hier nicht von der Story preisgeben damit nicht die Spannung verdorben wird – vielleicht habe ich ja schon das Interesse des ein oder anderen geweckt...
~~~Darsteller~~~
Die Besetzung ist hervorragend und klangvoll. Allen voran ist hier Tom Hanks zu nennen. Dieser spielt sich , im wahrsten Sinne des Wortes , aber nicht in den Vordergrund. Er spielt den pummeligen Wärter Paul , doch er versucht nie unnötig melodramatisch zu wirken und versucht auch nie die anderen Darsteller neben sich irgendwie zweitklassig aussehen zu lassen. Das sind sie nämlich auch nicht.
Besonders Michael Clarke Duncan der Rolle des sanftmütigen und mit geheimnisvollen Kräften bedachten John Coffey finde ich genau die richtige Besetzung. Einen besseren hätte man bestimmt nicht finden können. Er lässt seine gesamte Sanftmut in seinem Gesicht erscheinen und sorgt so für sehr viel Mitgefühl beim Zuschauer. Genau betrachtet ist er auch die Hauptfigur dieser Geschichte der sich Hanks ( ohne zu murren ) unterordnet.
Auch David Morse als Pauls Kollege sowie James Cromwell liefern sicherlich auch schon wegen ihrer großen Filmerfahrung eine gute Vorstellung ab , halten sich aber dezent als Nebenfiguren im Hintergrund treiben aber durch einige gute Dialoge die Story voran.
~~~Fazit~~~
Meine schlimmste Befürchtung , nämlich gähnende Langeweile wurde zum Glück nicht bestätigt. Natürlich hat der Film innerhalb der drei Stunden ab und zu Durchhänger aber die halten sich in Grenzen und beeinflussen nicht wirklich nachhaltig die Qualität des Filmes – aber einen halben Punkt Abzug muss ich dafür schon geben. Auch die ab und zu allzu kitschige Story , die mir etwas zu sehr auf die Tränendrüse drückt sorgt für Abzüge.
Positiv hervorheben muss ich andererseits die sehr gute Schauspielerische Leistung sämtlicher Akteure und die sehr guten Kulissen.
Zusammenfassend ist also zu sagen das „The Green Mile“ ein guter Film ist der aber allein schon aufgrund seiner eher mystisch angehauchten Thematik – nicht an die großen Gefängnisfilme wie Papillon , Die Verurteilten oder die Flucht von Alcatraz herankommt aber trotzdem genug Positive Seiten an sich hat um von die Note 2 zu bekommen.
©u tobberich
~~~Story~~~
Der Film beginnt in einem Seniorenheim. Wir erfahren von Paul Edgecomb und das er tägliche Wanderungen in seinem doch recht rüstigen Alter unternimmt. Eines Tages erzählt er seiner „Freundin“ von seiner Vergangenheit als Gefängniswärter – vor gut 60 Jahren. Zur Zeit der großen Depression im Süden der USA war er Leiter des Todestraktes in „Cold Mountain“.
Seine Aufgabe war es die Todgeweihten bis zu ihrem letzten Gang auf der „Grünen Meile“ ( grünes Linoleum pflasterte den Weg zum elektrischen Stuhl ) zu überwachen. Er ist ein sehr gutmütiger Mensch und versucht seinen Gefangenen die Zeit bis zu ihrem Tod so leicht wie möglich zu machen und sie nicht unnötig zu demütigen. Eigentlich sind alle die mit Paul arbeiten so , bis auf Percy. Er ist ein noch sehr junger und unerfahrener Wärter und hat seine Stellung bloß aufgrund seiner guten Beziehungen bekommen.
Menschlich ist er der letzte Dreck und genau das sind die Gefangenen auch für ihn. Der letzte Dreck. Wären da nicht Paul und die anderen würde er wahrscheinlich nichts unversucht lassen um die Insassen zu triezen und zu demütigen. Alles verläuft also relativ normal einzig eine kleine Maus die sich bei einem der Häftlinge niederlässt sorgt für Abwechslung denn anfangs hält sie die Angestellten ein ums andere Mal zum Narren. Alles normal bis...
Ja bis ein seltsamer schwarzer (Michael Clarke Duncan) eingeliefert wird. Er ist riesig und strotzt nur so vor Muskeln , sein Körperbau muss einem normalen Menschen einfach implizieren das er ein grausamer Schlächter ist – vor allem wenn man weiß warum eingeliefert und um Tode verurteilt wurde. Er soll zwei junge Mädchen bestialisch ermordet haben...soll. Denn als Paul John Coffey – so heißt er nämlich , wie das Getränk – näher betrachtet scheint es doch etwas unwahrscheinlich das dieser man trotz seiner offensichtlichen physischen Stärke die Kinder ermordet hat. Er hat nämlich eigentlich ein sehr kindliches Gemüt und Angst im dunkeln – und er sagte das er den beiden Mädchen nicht mehr helfen konnte. Doch für die restlichen Wärter steht fest – stille Wasser sind tief – John ist schuldig , basta.
Und sie konnten Paul überzeugen bis zu einem sehe mysteriösen Ereignis. Paul hatte nämlich zu dieser Zeit eine hartnäckige und schwere Blasenentzündung und jeder Gang zur Toilette wurde für ihn zur Qual. Doch aus Dienstbeflissenheit geht er nicht zum Arzt und so wird das Leiden immer schlimmer.
Eines Tages wird dann ein Psychopath eingeliefert. Spitzname : „Billy the Kid“. Zunächst wird er als Junkie unterschätzt doch er ist ein brillianter Schauspieler. Gerade als er eingeliefert werden soll überrascht er alle Wärter und erwürgt einen von ihnen fast...und genau an diesem Tag erlebt Paul eines der wohl merkwürdigsten Ereignisse seines ganzen Lebens.
Er ist gerade ganz allein im Trakt nur die Häftlinge sind nich da – und er bricht mitten auf dem grünen Boden vor Schmerzen fast zusammen. Genau in diesem ungünstigen Moment braucht John seine Hilfe. Um Haltung bemüht begibt er sich zu John. Als er gerade sehr nahe an die Zellengitter gekommen ist wird Paul von John an die Gitter gezehrt. Paul und auch ein Häftling der die Szenerie beobachtet denken natürlich das John im ans Schlafittchen möchte , doch der Schein trügt.
Der große Schwarze legt seine Hand auf Pauls Gemächt und irgendwie sieht es so aus als ob er eine positive Energie auf den Wärter überträgt. Dieser weiß nicht so recht wie ihm geschieht doch als er wieder einen klaren Gedanken fassen kann bemerkt er das die Schmerzen in seinem Unterleib verschwunden sind...was hat es also mit John auf sich. Was hat er gemacht das die Schmerzen von einer Sekunde auf die andere verschwunden waren.
Kann so ein Mensch , der anderen hilft , wirklich ein brutaler Mörder sein ? Oder liegt hier vielleicht ein unverzeihlicher Justizirrtum vor ? Paul geht der Sache ohne allerdings seine Kollegen zu benachrichtigen auf die Spur...mehr möchte ich hier nicht von der Story preisgeben damit nicht die Spannung verdorben wird – vielleicht habe ich ja schon das Interesse des ein oder anderen geweckt...
~~~Darsteller~~~
Die Besetzung ist hervorragend und klangvoll. Allen voran ist hier Tom Hanks zu nennen. Dieser spielt sich , im wahrsten Sinne des Wortes , aber nicht in den Vordergrund. Er spielt den pummeligen Wärter Paul , doch er versucht nie unnötig melodramatisch zu wirken und versucht auch nie die anderen Darsteller neben sich irgendwie zweitklassig aussehen zu lassen. Das sind sie nämlich auch nicht.
Besonders Michael Clarke Duncan der Rolle des sanftmütigen und mit geheimnisvollen Kräften bedachten John Coffey finde ich genau die richtige Besetzung. Einen besseren hätte man bestimmt nicht finden können. Er lässt seine gesamte Sanftmut in seinem Gesicht erscheinen und sorgt so für sehr viel Mitgefühl beim Zuschauer. Genau betrachtet ist er auch die Hauptfigur dieser Geschichte der sich Hanks ( ohne zu murren ) unterordnet.
Auch David Morse als Pauls Kollege sowie James Cromwell liefern sicherlich auch schon wegen ihrer großen Filmerfahrung eine gute Vorstellung ab , halten sich aber dezent als Nebenfiguren im Hintergrund treiben aber durch einige gute Dialoge die Story voran.
~~~Fazit~~~
Meine schlimmste Befürchtung , nämlich gähnende Langeweile wurde zum Glück nicht bestätigt. Natürlich hat der Film innerhalb der drei Stunden ab und zu Durchhänger aber die halten sich in Grenzen und beeinflussen nicht wirklich nachhaltig die Qualität des Filmes – aber einen halben Punkt Abzug muss ich dafür schon geben. Auch die ab und zu allzu kitschige Story , die mir etwas zu sehr auf die Tränendrüse drückt sorgt für Abzüge.
Positiv hervorheben muss ich andererseits die sehr gute Schauspielerische Leistung sämtlicher Akteure und die sehr guten Kulissen.
Zusammenfassend ist also zu sagen das „The Green Mile“ ein guter Film ist der aber allein schon aufgrund seiner eher mystisch angehauchten Thematik – nicht an die großen Gefängnisfilme wie Papillon , Die Verurteilten oder die Flucht von Alcatraz herankommt aber trotzdem genug Positive Seiten an sich hat um von die Note 2 zu bekommen.
©u tobberich
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