The Green Mile (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von FreddiePrince
Bester Film aller Zeiten
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Noch nie zuvor habe ich eine schoenere und gelungenere Umsetzung einer Stephen-King-Vorlage gesehen, die das Publikum derartig zu fesseln und in ihren Bann zu ziehen gewusst hat als \"The Green Mile\". Der Fan eines jeden Genres sollte diesen Film lieben.
Die Geschichte erzaehlt von dem unschuldig zu Tode verurteilten John Coffey (Michael Clark Duncan) und seiner sich langsam aufbauenden Beziehung zum Gefaengniswaerter Paul Edgecomb (Tom Hanks, welcher schon bald merkt, dass mit seinem neuen Schuetzling irgendetwas nicht stimmt. Dieser verfuegt naemlich ueber uebernatuerliche Heilkraefte und befreit Edgecomb schon bald vor einer schlimmen Blaseninfektion.
Selbst fuer humoristische Einlagen ist in diesem sonst sehr tiefsinnigen Film noch Platz, der ansonsten mehr durch seine Theatralik zu ueberzeugen weiss. So lacht man ueber den verrueckten Gefaengnishelfer Toot-Toot, die kleine Maus Mr. Jingles und sogar ueber den korrupten als auch durchgeknallten Haeftling William Wharton, dem es einfach nicht gelingen will, die Waerter mal einen Tag nicht so zur Weissglut zu bringen, dass ihm jedesmal unter neuem Winseln ein Platz in der Gummizelle freigemacht wird.
Amuesieren als sich auch ueber ihn aergern kann man sich bei dem hinterhaeltigen Gefaengniswaerter Percy Wetmore, der aufgrund seiner Beziehungen (seine Tante ist die Frau des Gouverneurs) einen weitaus besseren Job haben koennte, und nur darauf wartet, einmal selbst den Schalter des Stuhls umlegen zu duerfen. Seine menschenverachtende Ader geht einem als Zuschauer extrem zuwider.
Doch steht die tiefgruendige Handlung an erster Stelle: Man identifiziert sich mit den Gefangenen, freundet sich mit ihnen an und trauert am Ende sehr um sie, wie der Weg zum Elektrischen Stuhl auf der \"Gruenen Meile\" naeher gerueckt ist.
Das Besondere an \"The Green Mile\" ist seine Aussage: Spielt der Film auch groesstenteils ausschliesslich im Staatsgefaengis von Maine, so weist er doch auf das Schlechte und Unfaire der ganzen Welt hin.
Der ueberzeugend spielende Michael Clark Duncan hat meiner Meinung nach den Oscar trotz Nominierung zu Unrecht nicht in Haenden halten duerfen.
Nebeneben \"Die Verurteilten\" ist \"The Green Mile\" somit nicht nur die gelungenste Umsetzung einer king-Vorlage, sondern in meinen Augen einfach der beste Film, der jemals gedreht wurde - Taschentuch unbedingt bereit halten und Hut ab an alle Umsetzer!
Die Geschichte erzaehlt von dem unschuldig zu Tode verurteilten John Coffey (Michael Clark Duncan) und seiner sich langsam aufbauenden Beziehung zum Gefaengniswaerter Paul Edgecomb (Tom Hanks, welcher schon bald merkt, dass mit seinem neuen Schuetzling irgendetwas nicht stimmt. Dieser verfuegt naemlich ueber uebernatuerliche Heilkraefte und befreit Edgecomb schon bald vor einer schlimmen Blaseninfektion.
Selbst fuer humoristische Einlagen ist in diesem sonst sehr tiefsinnigen Film noch Platz, der ansonsten mehr durch seine Theatralik zu ueberzeugen weiss. So lacht man ueber den verrueckten Gefaengnishelfer Toot-Toot, die kleine Maus Mr. Jingles und sogar ueber den korrupten als auch durchgeknallten Haeftling William Wharton, dem es einfach nicht gelingen will, die Waerter mal einen Tag nicht so zur Weissglut zu bringen, dass ihm jedesmal unter neuem Winseln ein Platz in der Gummizelle freigemacht wird.
Amuesieren als sich auch ueber ihn aergern kann man sich bei dem hinterhaeltigen Gefaengniswaerter Percy Wetmore, der aufgrund seiner Beziehungen (seine Tante ist die Frau des Gouverneurs) einen weitaus besseren Job haben koennte, und nur darauf wartet, einmal selbst den Schalter des Stuhls umlegen zu duerfen. Seine menschenverachtende Ader geht einem als Zuschauer extrem zuwider.
Doch steht die tiefgruendige Handlung an erster Stelle: Man identifiziert sich mit den Gefangenen, freundet sich mit ihnen an und trauert am Ende sehr um sie, wie der Weg zum Elektrischen Stuhl auf der \"Gruenen Meile\" naeher gerueckt ist.
Das Besondere an \"The Green Mile\" ist seine Aussage: Spielt der Film auch groesstenteils ausschliesslich im Staatsgefaengis von Maine, so weist er doch auf das Schlechte und Unfaire der ganzen Welt hin.
Der ueberzeugend spielende Michael Clark Duncan hat meiner Meinung nach den Oscar trotz Nominierung zu Unrecht nicht in Haenden halten duerfen.
Nebeneben \"Die Verurteilten\" ist \"The Green Mile\" somit nicht nur die gelungenste Umsetzung einer king-Vorlage, sondern in meinen Augen einfach der beste Film, der jemals gedreht wurde - Taschentuch unbedingt bereit halten und Hut ab an alle Umsetzer!
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