Erfahrungsbericht von Potame
Es kann nur Einen geben!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Hi Ihr
Heute geht’s mal wieder um einen Film. Gestern Abend war ich nämlich mal wieder im Kino und da ich bzw. wir dem kleinen Harry Potter nichts abgewinnen können haben wir uns logischerweise für einen anderen Film entschieden. Dieses Mal fiel die Wahl auf „The One“.
Ich hatte vorher noch nichts von diesem Film gehört, fand aber die Beschreibung im Kinoprogrammheft recht viel versprechend, und deshalb hab ich schließlich die 3,80€ in diesen Film investiert. Und ich sag es vorweg: Ich hab das Geld zwar nicht verschwendet, aber in der Vergangenheit hab ich sicher schon bessere Filme für das Geld zusehen bekommen.
*--- Zur Story ---*
Die Story ist, wie bereits erwähnt, eigentlich noch das Beste am Film und zumindest von der Idee her ganz hervorragend. „The One“ basiert auf der Idee, dass es ein großes Multiversum gibt. Multiversum? Das Multiversum setzt sich aus etlichen Parallel-Universen zusammen. In jedem Universum ist ein genaues Ebenbild eines Menschen vorhanden, d.h. von jedem Menschen gibt es unzählige Varianten und jede lebt in einem anderen Universum. Ein unsichtbares Band, der Energiestrom, verbindet all diese Individuen zu einem großen Ganzen. Es herrscht quasi eine Symbiose zwischen den Menschen, wenn bspw. einer stirbt wird seine Kraft, seine Energie, sein Wissen auf seine Ebenbilder aufgeteilt.
Diesen Umstand macht sich der niederträchtige Yulaw (Jet Li) zu Nutzen. Yulaw ist ein ehemaliger Agent der Multiverse Bureau of Investigations, einer geheimen Polizeiorganisation, die sich z.B. mit der Kontrolle von Reisen zwischen den Universen befasst. Durch sogenannte Wurmlöcher ist es nämlich möglich zwischen den Universen hin- und herzureisen. Obwohl es eigentlich Verboten ist. Das MBI versucht die selbst gegebenen Vorschriften einzuhalten.
Wie gesagt war Yulaw einst Mitglied des MBI und war in einem Auftrag gezwungen, ein Ebenbild von sich zu töten. Dadurch wurde er stärker und fasste den Entschluss alle seiner Ebenbilder zu töten, damit er „der Eine – The One“ wird.
*--- Zum Film ---*
Zu Beginn des Filmes bringt Yulaw sein 123. Ebenbild um. Nun sind nur noch zwei seiner Rasse übrig. Er und Gabe Yu Law (beide gespielt von Jet Li), der, wie sollte es anders sein, Polizist auf der Erde ist. Zwar wird Yulaw nach dem 123. Mord gefasst (von zwei MBI-Polizisten, die seine ständigen Verfolger werden) und dazu verurteilt den Rest seines Lebens auf einem Strafplaneten zu verbringen, aber ihm gelinkt die Flucht und er macht sich daran, Gabe zu jagen. Natürlich sind seine Verfolger ihm dicht auf den Fersen und nehmen direkt das nächste Wurmloch zur Erde.
Dann wird quasi die Anfangssequenz wiederholt und es kommt zu einer leicht verwirrenden Jagt zwischen Yulaw und Gabe, unterstützt von den beiden Mega-Polizisten.
Mehr will ich euch aber nicht verraten, sonst würde ich denen, die sich den Film tatsächlich antun wollen, die ganze „Spannung“ nehmen.
*--- Effekte ---*
Alles in Allem wirkte der Film von Anfang bis Ende sehr unrealistisch. Hypermoderne Waffen, Computer und sonstiges Equipment spicken den Weg der Charaktere und machen den Film der offensichtlich im Jetzt spielen soll ziemlich unrealistisch.
Ansonsten wechseln sich in dem Film heftige Schießereien und unpassende Kung-Fu-Szenen ab.
Dadurch aber wirkt der Film wie eine schlechte Mischung aus „Matrix“ und „Tiger and Dragon“. Jeder dieser Filme war sicherlich nicht schlecht wenn man sich dafür interessiert, aber das Mischmasch, das bei „The One“ herausgekommen ist, ist fast nur lächerlich.
Sicherlich sind die Zeitlupeneffekte aus Matrix ganz schön anzuschauen, aber bei „The One“ wird arg damit übertrieben. Die beiden Yulaws weichen gekonnt jedem Geschoß aus oder wehren es konsequent mit der eigenen Waffe ab. Natürlich alles in Zeitlupe. Genau wie die Kung-Fu-Szenen. Ich persönlich bin ohnehin kein Fan von diesen Kampfszenen, obwohl diese Szenen wahrscheinlich noch mit das Beste am Film sind, wenn man auf Kung-Fu im Film steht.
Zudem negativ aufgefallen sind mir die „Tiger and Dragon“-Szenen. Genau wie die Charaktere in besagtem Film, der mir übrigens auch nicht gefallen hat, fliegt Jet Li kilometerweit durch die Luft, rennt Wände hoch oder läuft mit unglaublicher Geschwindigkeit den Polizeiautos davon (Zitat aus dem Film: „ Der hat fast hundert Sachen drauf!“)
*--- Besetzung ---*
Der Film kommt ohne große Starbesetzung aus, die ihn aber wahrscheinlich auch nicht gerettet hätte. Der einzige der mir bekannt war, ist Jet Li.
Filmographien:
Jet Li
Carla Gugino
Delroy Lindo
Jason Statman
James Morrison
Dylan Bruno
u.a.
Regisseur und Drehbuch
James Wong (Regie und Drehbuch)
Glen Morgan (Drehbuch und Produzent)
*--- Fazit ---*
Wie ich eingangs bereits sagte, hat mir der Film nicht sonderlich gut gefallen. Ich würde auch jedem von euch davon abraten sich den Film anzusehen, außer er ist totaler Jet Li Fan und/oder sieht sich gerne Kung-Fu-Szenen an.
Ich persönlich fand den Film größtenteils einfach nur albern und bei den Kampfszenen hab ich mich total kaputt gelacht. Ich find es einfach arg seltsam, dass zwei Männer die fast Superkräfte besitzen, nichts Besseres zu tun haben, als sich mit Kung-Fu zu bekämpfen.
Ferner denke ich, dass der Film sich selbst einen hohen Anspruch stellt, dem er aber, aus meiner Sicht, in keiner Art und Weise gerecht wird. Der Film wirkt alles im allem wie eine lächerliche Mischung aus „Matrix“, „Tiger and Dragon“ und „Der unbesiegbare Hulk“.
Mein Tipp: Tut euch selbst einen gefallen und seht euch den Film nicht an.
In diesem Sinne bedanke ich mich fürs Lesen. Bewertet und Kommentiert bitte fleißig, ich würde ich freuen.
Bis dann dann
Heute geht’s mal wieder um einen Film. Gestern Abend war ich nämlich mal wieder im Kino und da ich bzw. wir dem kleinen Harry Potter nichts abgewinnen können haben wir uns logischerweise für einen anderen Film entschieden. Dieses Mal fiel die Wahl auf „The One“.
Ich hatte vorher noch nichts von diesem Film gehört, fand aber die Beschreibung im Kinoprogrammheft recht viel versprechend, und deshalb hab ich schließlich die 3,80€ in diesen Film investiert. Und ich sag es vorweg: Ich hab das Geld zwar nicht verschwendet, aber in der Vergangenheit hab ich sicher schon bessere Filme für das Geld zusehen bekommen.
*--- Zur Story ---*
Die Story ist, wie bereits erwähnt, eigentlich noch das Beste am Film und zumindest von der Idee her ganz hervorragend. „The One“ basiert auf der Idee, dass es ein großes Multiversum gibt. Multiversum? Das Multiversum setzt sich aus etlichen Parallel-Universen zusammen. In jedem Universum ist ein genaues Ebenbild eines Menschen vorhanden, d.h. von jedem Menschen gibt es unzählige Varianten und jede lebt in einem anderen Universum. Ein unsichtbares Band, der Energiestrom, verbindet all diese Individuen zu einem großen Ganzen. Es herrscht quasi eine Symbiose zwischen den Menschen, wenn bspw. einer stirbt wird seine Kraft, seine Energie, sein Wissen auf seine Ebenbilder aufgeteilt.
Diesen Umstand macht sich der niederträchtige Yulaw (Jet Li) zu Nutzen. Yulaw ist ein ehemaliger Agent der Multiverse Bureau of Investigations, einer geheimen Polizeiorganisation, die sich z.B. mit der Kontrolle von Reisen zwischen den Universen befasst. Durch sogenannte Wurmlöcher ist es nämlich möglich zwischen den Universen hin- und herzureisen. Obwohl es eigentlich Verboten ist. Das MBI versucht die selbst gegebenen Vorschriften einzuhalten.
Wie gesagt war Yulaw einst Mitglied des MBI und war in einem Auftrag gezwungen, ein Ebenbild von sich zu töten. Dadurch wurde er stärker und fasste den Entschluss alle seiner Ebenbilder zu töten, damit er „der Eine – The One“ wird.
*--- Zum Film ---*
Zu Beginn des Filmes bringt Yulaw sein 123. Ebenbild um. Nun sind nur noch zwei seiner Rasse übrig. Er und Gabe Yu Law (beide gespielt von Jet Li), der, wie sollte es anders sein, Polizist auf der Erde ist. Zwar wird Yulaw nach dem 123. Mord gefasst (von zwei MBI-Polizisten, die seine ständigen Verfolger werden) und dazu verurteilt den Rest seines Lebens auf einem Strafplaneten zu verbringen, aber ihm gelinkt die Flucht und er macht sich daran, Gabe zu jagen. Natürlich sind seine Verfolger ihm dicht auf den Fersen und nehmen direkt das nächste Wurmloch zur Erde.
Dann wird quasi die Anfangssequenz wiederholt und es kommt zu einer leicht verwirrenden Jagt zwischen Yulaw und Gabe, unterstützt von den beiden Mega-Polizisten.
Mehr will ich euch aber nicht verraten, sonst würde ich denen, die sich den Film tatsächlich antun wollen, die ganze „Spannung“ nehmen.
*--- Effekte ---*
Alles in Allem wirkte der Film von Anfang bis Ende sehr unrealistisch. Hypermoderne Waffen, Computer und sonstiges Equipment spicken den Weg der Charaktere und machen den Film der offensichtlich im Jetzt spielen soll ziemlich unrealistisch.
Ansonsten wechseln sich in dem Film heftige Schießereien und unpassende Kung-Fu-Szenen ab.
Dadurch aber wirkt der Film wie eine schlechte Mischung aus „Matrix“ und „Tiger and Dragon“. Jeder dieser Filme war sicherlich nicht schlecht wenn man sich dafür interessiert, aber das Mischmasch, das bei „The One“ herausgekommen ist, ist fast nur lächerlich.
Sicherlich sind die Zeitlupeneffekte aus Matrix ganz schön anzuschauen, aber bei „The One“ wird arg damit übertrieben. Die beiden Yulaws weichen gekonnt jedem Geschoß aus oder wehren es konsequent mit der eigenen Waffe ab. Natürlich alles in Zeitlupe. Genau wie die Kung-Fu-Szenen. Ich persönlich bin ohnehin kein Fan von diesen Kampfszenen, obwohl diese Szenen wahrscheinlich noch mit das Beste am Film sind, wenn man auf Kung-Fu im Film steht.
Zudem negativ aufgefallen sind mir die „Tiger and Dragon“-Szenen. Genau wie die Charaktere in besagtem Film, der mir übrigens auch nicht gefallen hat, fliegt Jet Li kilometerweit durch die Luft, rennt Wände hoch oder läuft mit unglaublicher Geschwindigkeit den Polizeiautos davon (Zitat aus dem Film: „ Der hat fast hundert Sachen drauf!“)
*--- Besetzung ---*
Der Film kommt ohne große Starbesetzung aus, die ihn aber wahrscheinlich auch nicht gerettet hätte. Der einzige der mir bekannt war, ist Jet Li.
Filmographien:
Jet Li
Carla Gugino
Delroy Lindo
Jason Statman
James Morrison
Dylan Bruno
u.a.
Regisseur und Drehbuch
James Wong (Regie und Drehbuch)
Glen Morgan (Drehbuch und Produzent)
*--- Fazit ---*
Wie ich eingangs bereits sagte, hat mir der Film nicht sonderlich gut gefallen. Ich würde auch jedem von euch davon abraten sich den Film anzusehen, außer er ist totaler Jet Li Fan und/oder sieht sich gerne Kung-Fu-Szenen an.
Ich persönlich fand den Film größtenteils einfach nur albern und bei den Kampfszenen hab ich mich total kaputt gelacht. Ich find es einfach arg seltsam, dass zwei Männer die fast Superkräfte besitzen, nichts Besseres zu tun haben, als sich mit Kung-Fu zu bekämpfen.
Ferner denke ich, dass der Film sich selbst einen hohen Anspruch stellt, dem er aber, aus meiner Sicht, in keiner Art und Weise gerecht wird. Der Film wirkt alles im allem wie eine lächerliche Mischung aus „Matrix“, „Tiger and Dragon“ und „Der unbesiegbare Hulk“.
Mein Tipp: Tut euch selbst einen gefallen und seht euch den Film nicht an.
In diesem Sinne bedanke ich mich fürs Lesen. Bewertet und Kommentiert bitte fleißig, ich würde ich freuen.
Bis dann dann
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