The Sixth Sense (VHS) Testbericht

The-sixth-sense-vhs-thriller
ab 5,56
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004

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Erfahrungsbericht von suppengirl

Was für ein Film, was für ein Schluss!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Ich will mich nun endlich daran machen eine Meinung über den besten Film, den ich in den letzten beiden Jahren gesehen habe, zu verfassen. Das finde ich nämlich gar nicht so einfach: Zum einen gäbe es über „6th Sense“ so viel zu sagen, zum anderen ist es äußerst schwierig das zu tun, ohne zu viel zu verraten. Dass „6th Sense“ ein überraschendes und überwätligendes Ende hat, ist wohl mittlerweile hinreichend bekannt. Da es aber noch immer Leute gibt, die diesen Film noch nicht gesehen haben, wäre es unfair darüber zu schreiben. Auch wenn ich finde, dass auch wenn man ihn ein zweites (oder sogar drittes) Mal sieht, sich noch immer so viele neue Perspektiven eröffnen, dass er auch dann noch eine unglaubliche Wirkung hat, möchte ich keinem das Erlebnis des „Ersten Mals“ nehmen.

Dies ist die Geschichte des erfolgreichen Kinderpsychologen Malcolm Crowe (Bruce Willis). Eines Abends lauert ihm sein ehemaliger Patient Vincent Grey (kaum wieder zu erkennen: Donnie Wahlberg von New Kids On The Block!). Er ist mittlerweile erwachsen, aber immer noch ein „Psycho“, denn Malcolm hatte ihm nicht helfen können. Er schießt auf den Psychologen und dann sich selbst in den Kopf.
Einige Monate später hat Malcolm einen neuen Patienten: Der kleine Cole Sear (Haley Joel Osmond) weist ähnliche Symptome auf wie damals Vincent. Malcolm sieht seine Chance, an ihm wieder gut zu machen, was er bei Vincent versäumt hat. Cole vertraut ihm schließlich sein Geheimnis an: Er sieht tote Menschen und lebt in ständiger Angst vor ihnen. Malcolm droht wieder zu scheitern, doch dann gelingt ihm der entscheidende Durchbruch...

Ich werde jetzt keine Tipps geben, an welchen Stellen des Films man Hinweise für den Schluss finden könnte. Es gibt ohnehin Leute, die (zumindest behaupten sie das...) von ganz alleine frühzeitig dahinter gekommen sind. Das tut mir Leid für diese Menschen, denn wie gesagt, so konnte ihnen nicht dieses Gefühl zuteil werden. Als es mir schließlich dämmerte, war ich derart überwältigt, ich weiß nicht, ob ich so schon einmal in einem anderen Film empfunden habe. Ich hätte beinahe geheult, nicht weil das Ende so traurig ist, sondern weil es einen zum einen absulut unverbereitet trifft, zum anderen aber eigentlich die einzig konsequent logische Auflösung ist. Ich hoffe, damit habe ich nicht zu viel verraten... Schaut euch den Film auf jeden Fall noch ein zweites Mal an, ich garantiere euch, eure Perspektive wird sich so verändert haben, als würdet ihr euch einen ganz anderen Streifen ansehen!

Noch kurz zu den Schauspielern: Ich bin schon seit „Das Model und der Schnüffler“ ein großer Fan von Bruce Willis. Seine Filme – meist Action-Kracher – fand ich immer sehr amüsant, obwohl das nicht gerade mein Lieblingsmetier ist. Dass er aber immer wieder auch kleine feine Rollen angenommen hat – wie in „Pulp Fiction“ oder „Nobody´s Fool“ sprechen für ihn als Schauspieler, der durchaus Ambitionen hat, wenn man ihn nur lässt. Mir „Sixth Sense“ konnte er nun endlich auch ein breites Publikum davon überzeugen, dass er mehr ist als der Action-Held mit coolen Sprüchen.
Über Haley Joel Osmond kann man kaum noch etwas sagen: Er ist einfach der Wahnsinn. Ein Elfjähriger, der derart intensive Gefühle ausdrücken kann, WOW! Nicht der Kinderstar a la Macaulay Culkin, der nur niedlich und lustig zu sein braucht, sonderen ein echter Charakterschauspieler (eigentlich mag ich diesen Ausdruck ja nicht).
Nicht zuletzt Toni Collette als Mrs Sear, Coles Mutter - vollkommen zerrissen von Liebe für und Sorge um ihren Sohn, einfach nicht begreifen könnend, was los ist mit Cole und deswegen von Angst zerfressen - weiß vollkommen zu überzeugen.

Noch ein kleiner Tipp zu guter Letzt: Wenn ihr die Möglichkeit habt, schaut euch unbedingt die DVD an. Das Bonusmaterial ist reichlich – z.B. herausgeschnittene Szenen und ein längerer Schluss – und Interviews mit Drehbuchautor und Regisseur M. Night Shyamalan– übrigens auch in einer Nebenrolle im Film zu sehen – räumen die letzten Zweifel aus, dass sich kleine Unlogiken in den Film geschlichen haben.

25 Bewertungen, 2 Kommentare

  • DrDuke

    09.04.2002, 19:00 Uhr von DrDuke
    Bewertung: sehr hilfreich

    Der Film ist wirklich klasse, hab mir den schon 3 mal angesehen , aber auch mal nur aus dem Sichtpunkt eines Toten *g*

  • last_hope

    09.04.2002, 18:54 Uhr von last_hope
    Bewertung: sehr hilfreich

    oh ja kann ihc nach vol ziehen :-) Tschööö der Hope