The Skulls - Alle Macht der Welt (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 11/2011
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Erfahrungsbericht von Bjoern.Becher
Was elitär und geheim ist, ist niemals gut!
Pro:
gute Idee, spannend, Ton der DVD, Extras
Kontra:
Film verzettelt sich, logische Fehler und Ungereimtheiten, zu \"kindische\" Inszenierung
Empfehlung:
Ja
Der „American Dream“, der Aufstieg vom Tellerwäscher zum Millionär, dies ist es, was jedes Jahr unzählige Leute dazu animiert eine „Green Card“ zu beantragen. Doch gibt das amerikanische System wirklich jedem die Chance so nach oben zu kommen? Es gibt sicher einige Fälle, in denen jemand diese Karriere einschlug, aber in Wirklichkeit wird in Amerika doch sehr die Klassengesellschaft geprägt. Wer unten ist, soll bitte auch unten bleiben. Wer oben ist, hat alle Chancen. Das öffentlich das Gegenteil gesagt wird, ist klar, aber in keinem wirtschaftlich starken, westlichen Land muss man soviel Geld für seine Ausbildung zahlen, wie in Amerika.
Genau dies ist der Grund warum für den begabten und fleißigen Luke McNamara (Joshua Jackson) alle Chancen auf ein Jura-Studium zu schwinden scheinen. Er hat zwar unzählige Nebenjobs, doch das Geld aus diesen und das aus seinem Stipendium reichen niemals aus, um sein Studium zu finanzieren. Eine Hoffung gibt es für Luke: Die Skulls.
Der elitäre Geheimpunkt, dessen Mitglieder strengen Regeln unterliegen, mit Verbindungen in die Politik, will Luke als Mitglied haben. Und wer Mitglied der Skulls ist muss sich keine Sorgen mehr um seine finanzielle Zukunft zu machen. Trotz des Abratens seines besten Freundes Will (Hill Harper) und seiner besten Freundin Chloe (Leslie Bibb), schließt sich Luke dem Geheimbund an.
Und seine Entscheidung beschert ihm erst einmal ein sorgenfreies Leben. Die Skulls sorgen für ein schickes Auto, ein dickes Sparbuch, ein schönes neues Zimmer und bei Bedarf helfen sie auch mit einer Frau aus. Und mit Caleb Mandrake (Paul Walker), Kind aus reichem Hause und Sohn des obersten Skull Litten Mandrake (Craig T. Nelson) findet er einen neuen Freund.
Doch dann findet Luke den erhängten Will und in dessen Wohnung Aufzeichnungen über die Skulls. Will hat für einen Artikel über den Geheimbund recherchiert und in Luke macht sich der Verdacht breit, dass die Skulls etwas mit Wills Tod zu tun haben.
Als dieser Verdacht sich bestätigt, sieht Luke sich gezwungen zurückschlagen. Er heckt einen Plan aus, um den Tod seines Freundes zu rächen. Doch er bemerkt dabei nicht, dass er zum Spielball der perfiden Machtkämpfe zwischen dem obersten Skull Mandrake und dessen eifersüchtigen Stellvertreters Ames Levritt (William Petersen) wird.
„The Skulls“ vermischt kleine Kritik am Bildungssystem der USA mit den Elementen eines spannenden College-Thrillers. Dabei sollte man die Kritik allerdings auf keinen Fall überbewerten, da die Rahmenstory um einen Jungen aus armen Verhältnissen, der trotz hoher Intelligenz und viel Fleiß in Amerika nicht alleine nach oben kommen kann, sondern dazu die Hilfe eines zwielichtigen Geheimbundes benötigt, wirklich nur dazu dient, den Rahmen für den Thriller zu schaffen. Eine tiefergehende Systemkritik wird man vergeblich suchen.
Der Thriller ist dabei über weite Strecken sehr gut gelungen. Regisseur Rob Cohen („The Fast and the Furious“) und Drehbuchautor John Pogue (“Auf der Jagd”) schaffen es dem Zuschauer einen recht spannenden Plot zu präsentieren. Die Geschichte ist recht verschachtelt und man weiß von vielen Personen nicht auf welcher Seite sie stehen. Luke und Chloe sind banal gesagt „die Guten“ und Litten Mandrake „der Böse“. Bei den restlichen Figuren, vor allem Mandrakes Sohn, oder Mandrakes „Freund“ Ames Levritt und dem Polizisten Sparrow (Steve Harris), weiß der Zuschauer allerdings lange Zeit nicht, wo diese genau stehen (auch wenn man es doch einigermaßen einfach erahnen kann).
Leider verzetteln sich Cohen und Pogue in der zweiten Hälfte zu stark in Story- und Charakterwendungen. Das ist einer der Punkte, die den Genuss des Streifens schmälern. Dazu kommt die Tatsache, dass der Film etwas unausgegoren wirkt, so als hätte da jemand eine richtig gute Idee gehabt, aber es dann doch nicht richtig verstanden, sie umzusetzen.
Außerdem begehen Cohen und Pogue den für einen Thriller tödlichsten Fehler. Sie versuchen die Spannung durch logische Fehler und extrem dummes Verhalten der Protagonisten künstlich hoch zu halten. Ein richtig guter Thriller hat so was nicht nötig, dieser hier lässt seinen Protagonisten an einer High-Tech-Anlage mit mehren Abspiel- und Aufnahmegeräten das ihn entlastende Videoband zusammen mit vier Freunden anschauen und lässt dabei den Protagonisten keine Kopie vom Band machen, sondern das Band dem nächstbesten, dem er vertraut einfach in die Hände drücken. Wer mehr als drei Thriller gesehen hat, weiß natürlich, dass genau dieser dann das Band verschwinden lässt.
Hand in Hand gehen diese ganzen Kritikpunkte mit einem letzten. „The Skulls“ bleibt in den Kinderschuhen, oder besser den Teenieschuhen stecken. Die Thematik und auch der Trailer versprechen eigentlich eine recht „erwachsene“ Inszenierung, doch „The Skulls“ schielt (das zeigt auch die Auswahl der Darsteller) auf ein deutlich jüngeres Publikum ab. So erinnern viel zu viele Szenen eher an einen Teeniefilm, denn an einen Thriller.
Insgesamt ist „The Skulls“ aber ein ansehnlicher Film für einen kurzweiligen und spannenden Videoabend, der auch noch mit einem sehr gelungenen Soundtrack aufwarten kann. Wenn man dann noch zur Zielgruppe gehört, kann man kaum was falsch machen. Sechs von zehn Punkten!
D V D
°°°°°°°°°°
Technische Informationen:
Bildformat: 1,85 : 1 anamorph
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Sprache: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Extras:
- Trailer
- Making Of
- Geschnittene Szenen
- Bildergalerin
Bild und Ton der Skulls-DVD wissen zu überzeugen. Vor allem der Ton ist fast erstklassig. Obwohl dies ganz sicher kein Toneffektfilm ist, hat man es geschafft ein hervorragenden Surround-Klang zu erzeugen. Spitze. Das Bild kann insgesamt zwar auch überzeugen, hat aber leichte Schwächen, die vor allem in Rauschen und Unschärfen liegen.
Bei den Extras bekommt man doch recht zufriedenstellendes geboten. Rund zwölf Minuten geschnittene und alternative Szenen geben noch einen besseren Einblick in die Welt der Skulls und in die von Luke. Allerdings muss man hier sagen, dass einige Szenen zurecht aus dem Film entfernt wurden. Denn bei den geschnittenen Szenen erfährt Luke sehr früh, dass die Polizei auch von den Skulls „infiltriert“ ist und dies macht sein späteres Handeln noch weniger nachvollziehbar als ohnehin schon. Zudem erfährt Luke in den geschnittenen Szenen durch Mandrake, dass seine Mutter noch lebt und der Tod bei einem Autounfall eine Lüge war, sie ihn in Wirklichkeit zur Adoption freigegeben hat und sie jetzt ein glückliches Familienleben mit „neuen“ Kindern führt. Das wäre für den Film deutlich zuviel des guten und zuviel der Klischees gewesen. Die geschnittenen Szenen sind in Englisch und nicht deutsch untertitelt.
Dies ist dagegen das Making-Of, wobei man dabei nicht von einem richtigen Making-Of sprechen kann, da es weniger Einblicke in die Entstehung des Films liefert, als aus Interviews und Filmausschnitten besteht. Die Interviews sind zum Teil aber recht interessant, vor allem im ersten Teil erfährt man einiges über den echten Geheimbund „Skulls and Bones“, der als Vorbild für die Skulls in diesem Film diente. Es wird erklärt, dass es wahr ist, dass der CIA aus diesem Geheimbund stammte, dass die beiden Bushs dort Mitglieder sind, aber auch dass man für den Film vieles dramatisiert und dunkler gezeichnet hat.
Etwas versteckt befindet sich der Audiokommentar auf der DVD. Dieser ist nicht über das Extra-Menü aufrufbar, sondern im Menü für die Auswahl der Tonspuren zu finden und kann so leicht übersehen werden. Der Audiokommentar liegt wie die geschnittenen Szenen nur in Englisch ohne deutsche Untertitel vor, ist aber trotzdem recht hörenswert. Rob Cohen erklärt hier einiges über die Dreharbeiten, über die Hintergründe des Films (der reale Geheimbund) und die Arbeit mit den Darstellern. Nichts weltbewegend geniales oder lustiges, aber trotzdem recht interessant.
Abgerundet wird die DVD durch zwei Trailer (deutsch, englisch) zu „The Skulls“ und sechs Trailern zu weiteren Kinowelt-Veröffentlichungen („Frequency“, „Eine wie keine“, „Eiskalte Engel“, „The Faculty“, „Final Destination“ und „Scream 3“), die fast alle die gleiche Zielgruppe ansprechen.
F A Z I T
°°°°°°°°°°
Mit “The Skulls” kann man sich einen angenehmen Abend machen und Dank der Extras lohnt sich ein Kauf der DVD durchaus.
Film: 6 von 10 Punkten!
DVD: 4 von 5 Punkten!
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Gesamt: 7 Punkte auf meiner 10er Skala!
D A T E N
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Titel Deutschland: The Skulls
Originaltitel: The Skulls
Genre: Thriller
USA 2000, FSK 12, Laufzeit: 106 Minuten
Darsteller: Joshua Jackson (Luke McNamara), Paul Walker (Caleb Mandrake), Hill Harper (Will Beckford), Leslie Bibb (Chloe Whitfield), Christopher McDonald (Martin Lombard), Steve Harris (Detective Sparrow), William L. Petersen (Ames Levritt), Craig T. Nelson (Litten Mandrake), David Asman (Jason Pitcairn), Scott Gibson (Travis Wheeler), Nigel Bennett (Dr. Rupert Whitney), Andrew Kraulis (McBride), Derek Aasland (Sullivan)
Regie: Rob Cohen
Produzenten: Neal H. Moritz, John Pogue
Drehbuch: John Pogue
Musik: Randy Edelmann
Kamera: Shane Hurlbut
Schnitt: Peter Amundsen
W E I T E R F Ü H R E N D E * I N F O R M A T I O N E N
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Internet Movie Database: http://german.imdb.com/title/tt0192614/
Online Filmdatenbank: http://www.ofdb.de/view.php?page=film&fid=3783
© Björn Becher 2003
Genau dies ist der Grund warum für den begabten und fleißigen Luke McNamara (Joshua Jackson) alle Chancen auf ein Jura-Studium zu schwinden scheinen. Er hat zwar unzählige Nebenjobs, doch das Geld aus diesen und das aus seinem Stipendium reichen niemals aus, um sein Studium zu finanzieren. Eine Hoffung gibt es für Luke: Die Skulls.
Der elitäre Geheimpunkt, dessen Mitglieder strengen Regeln unterliegen, mit Verbindungen in die Politik, will Luke als Mitglied haben. Und wer Mitglied der Skulls ist muss sich keine Sorgen mehr um seine finanzielle Zukunft zu machen. Trotz des Abratens seines besten Freundes Will (Hill Harper) und seiner besten Freundin Chloe (Leslie Bibb), schließt sich Luke dem Geheimbund an.
Und seine Entscheidung beschert ihm erst einmal ein sorgenfreies Leben. Die Skulls sorgen für ein schickes Auto, ein dickes Sparbuch, ein schönes neues Zimmer und bei Bedarf helfen sie auch mit einer Frau aus. Und mit Caleb Mandrake (Paul Walker), Kind aus reichem Hause und Sohn des obersten Skull Litten Mandrake (Craig T. Nelson) findet er einen neuen Freund.
Doch dann findet Luke den erhängten Will und in dessen Wohnung Aufzeichnungen über die Skulls. Will hat für einen Artikel über den Geheimbund recherchiert und in Luke macht sich der Verdacht breit, dass die Skulls etwas mit Wills Tod zu tun haben.
Als dieser Verdacht sich bestätigt, sieht Luke sich gezwungen zurückschlagen. Er heckt einen Plan aus, um den Tod seines Freundes zu rächen. Doch er bemerkt dabei nicht, dass er zum Spielball der perfiden Machtkämpfe zwischen dem obersten Skull Mandrake und dessen eifersüchtigen Stellvertreters Ames Levritt (William Petersen) wird.
„The Skulls“ vermischt kleine Kritik am Bildungssystem der USA mit den Elementen eines spannenden College-Thrillers. Dabei sollte man die Kritik allerdings auf keinen Fall überbewerten, da die Rahmenstory um einen Jungen aus armen Verhältnissen, der trotz hoher Intelligenz und viel Fleiß in Amerika nicht alleine nach oben kommen kann, sondern dazu die Hilfe eines zwielichtigen Geheimbundes benötigt, wirklich nur dazu dient, den Rahmen für den Thriller zu schaffen. Eine tiefergehende Systemkritik wird man vergeblich suchen.
Der Thriller ist dabei über weite Strecken sehr gut gelungen. Regisseur Rob Cohen („The Fast and the Furious“) und Drehbuchautor John Pogue (“Auf der Jagd”) schaffen es dem Zuschauer einen recht spannenden Plot zu präsentieren. Die Geschichte ist recht verschachtelt und man weiß von vielen Personen nicht auf welcher Seite sie stehen. Luke und Chloe sind banal gesagt „die Guten“ und Litten Mandrake „der Böse“. Bei den restlichen Figuren, vor allem Mandrakes Sohn, oder Mandrakes „Freund“ Ames Levritt und dem Polizisten Sparrow (Steve Harris), weiß der Zuschauer allerdings lange Zeit nicht, wo diese genau stehen (auch wenn man es doch einigermaßen einfach erahnen kann).
Leider verzetteln sich Cohen und Pogue in der zweiten Hälfte zu stark in Story- und Charakterwendungen. Das ist einer der Punkte, die den Genuss des Streifens schmälern. Dazu kommt die Tatsache, dass der Film etwas unausgegoren wirkt, so als hätte da jemand eine richtig gute Idee gehabt, aber es dann doch nicht richtig verstanden, sie umzusetzen.
Außerdem begehen Cohen und Pogue den für einen Thriller tödlichsten Fehler. Sie versuchen die Spannung durch logische Fehler und extrem dummes Verhalten der Protagonisten künstlich hoch zu halten. Ein richtig guter Thriller hat so was nicht nötig, dieser hier lässt seinen Protagonisten an einer High-Tech-Anlage mit mehren Abspiel- und Aufnahmegeräten das ihn entlastende Videoband zusammen mit vier Freunden anschauen und lässt dabei den Protagonisten keine Kopie vom Band machen, sondern das Band dem nächstbesten, dem er vertraut einfach in die Hände drücken. Wer mehr als drei Thriller gesehen hat, weiß natürlich, dass genau dieser dann das Band verschwinden lässt.
Hand in Hand gehen diese ganzen Kritikpunkte mit einem letzten. „The Skulls“ bleibt in den Kinderschuhen, oder besser den Teenieschuhen stecken. Die Thematik und auch der Trailer versprechen eigentlich eine recht „erwachsene“ Inszenierung, doch „The Skulls“ schielt (das zeigt auch die Auswahl der Darsteller) auf ein deutlich jüngeres Publikum ab. So erinnern viel zu viele Szenen eher an einen Teeniefilm, denn an einen Thriller.
Insgesamt ist „The Skulls“ aber ein ansehnlicher Film für einen kurzweiligen und spannenden Videoabend, der auch noch mit einem sehr gelungenen Soundtrack aufwarten kann. Wenn man dann noch zur Zielgruppe gehört, kann man kaum was falsch machen. Sechs von zehn Punkten!
D V D
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Technische Informationen:
Bildformat: 1,85 : 1 anamorph
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Sprache: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Extras:
- Trailer
- Making Of
- Geschnittene Szenen
- Bildergalerin
Bild und Ton der Skulls-DVD wissen zu überzeugen. Vor allem der Ton ist fast erstklassig. Obwohl dies ganz sicher kein Toneffektfilm ist, hat man es geschafft ein hervorragenden Surround-Klang zu erzeugen. Spitze. Das Bild kann insgesamt zwar auch überzeugen, hat aber leichte Schwächen, die vor allem in Rauschen und Unschärfen liegen.
Bei den Extras bekommt man doch recht zufriedenstellendes geboten. Rund zwölf Minuten geschnittene und alternative Szenen geben noch einen besseren Einblick in die Welt der Skulls und in die von Luke. Allerdings muss man hier sagen, dass einige Szenen zurecht aus dem Film entfernt wurden. Denn bei den geschnittenen Szenen erfährt Luke sehr früh, dass die Polizei auch von den Skulls „infiltriert“ ist und dies macht sein späteres Handeln noch weniger nachvollziehbar als ohnehin schon. Zudem erfährt Luke in den geschnittenen Szenen durch Mandrake, dass seine Mutter noch lebt und der Tod bei einem Autounfall eine Lüge war, sie ihn in Wirklichkeit zur Adoption freigegeben hat und sie jetzt ein glückliches Familienleben mit „neuen“ Kindern führt. Das wäre für den Film deutlich zuviel des guten und zuviel der Klischees gewesen. Die geschnittenen Szenen sind in Englisch und nicht deutsch untertitelt.
Dies ist dagegen das Making-Of, wobei man dabei nicht von einem richtigen Making-Of sprechen kann, da es weniger Einblicke in die Entstehung des Films liefert, als aus Interviews und Filmausschnitten besteht. Die Interviews sind zum Teil aber recht interessant, vor allem im ersten Teil erfährt man einiges über den echten Geheimbund „Skulls and Bones“, der als Vorbild für die Skulls in diesem Film diente. Es wird erklärt, dass es wahr ist, dass der CIA aus diesem Geheimbund stammte, dass die beiden Bushs dort Mitglieder sind, aber auch dass man für den Film vieles dramatisiert und dunkler gezeichnet hat.
Etwas versteckt befindet sich der Audiokommentar auf der DVD. Dieser ist nicht über das Extra-Menü aufrufbar, sondern im Menü für die Auswahl der Tonspuren zu finden und kann so leicht übersehen werden. Der Audiokommentar liegt wie die geschnittenen Szenen nur in Englisch ohne deutsche Untertitel vor, ist aber trotzdem recht hörenswert. Rob Cohen erklärt hier einiges über die Dreharbeiten, über die Hintergründe des Films (der reale Geheimbund) und die Arbeit mit den Darstellern. Nichts weltbewegend geniales oder lustiges, aber trotzdem recht interessant.
Abgerundet wird die DVD durch zwei Trailer (deutsch, englisch) zu „The Skulls“ und sechs Trailern zu weiteren Kinowelt-Veröffentlichungen („Frequency“, „Eine wie keine“, „Eiskalte Engel“, „The Faculty“, „Final Destination“ und „Scream 3“), die fast alle die gleiche Zielgruppe ansprechen.
F A Z I T
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Mit “The Skulls” kann man sich einen angenehmen Abend machen und Dank der Extras lohnt sich ein Kauf der DVD durchaus.
Film: 6 von 10 Punkten!
DVD: 4 von 5 Punkten!
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Gesamt: 7 Punkte auf meiner 10er Skala!
D A T E N
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Titel Deutschland: The Skulls
Originaltitel: The Skulls
Genre: Thriller
USA 2000, FSK 12, Laufzeit: 106 Minuten
Darsteller: Joshua Jackson (Luke McNamara), Paul Walker (Caleb Mandrake), Hill Harper (Will Beckford), Leslie Bibb (Chloe Whitfield), Christopher McDonald (Martin Lombard), Steve Harris (Detective Sparrow), William L. Petersen (Ames Levritt), Craig T. Nelson (Litten Mandrake), David Asman (Jason Pitcairn), Scott Gibson (Travis Wheeler), Nigel Bennett (Dr. Rupert Whitney), Andrew Kraulis (McBride), Derek Aasland (Sullivan)
Regie: Rob Cohen
Produzenten: Neal H. Moritz, John Pogue
Drehbuch: John Pogue
Musik: Randy Edelmann
Kamera: Shane Hurlbut
Schnitt: Peter Amundsen
W E I T E R F Ü H R E N D E * I N F O R M A T I O N E N
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Internet Movie Database: http://german.imdb.com/title/tt0192614/
Online Filmdatenbank: http://www.ofdb.de/view.php?page=film&fid=3783
© Björn Becher 2003
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