The Tuxedo - Gefahr im Anzug (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von rengert
Der Anzug, der jedem steht
Pro:
Jackies Charme, einige Witze, Idee
Kontra:
Film ist nichts besonderes
Empfehlung:
Ja
Ganz unerwartet schaltete ich Premiere ein, ich wollte noch nicht zu Bett gehen und erhoffte mir etwas Kurzweiliges. Etwas Glück braucht der Thomas schon und dieses hatte ich dann auch denn der Film lief erst seit eins zwei Minuten. Die Rede ist von „The Tuxedo“, im Deutschen bekommt er noch den Zusatztitel „Die Gefahr im Anzug“.
Weiß gar nicht wieso ich noch nicht früher über den Film geschrieben habe, dabei sehe ich jedes Mal wenn ich an meinem PC sitze und ich den Kopf nach rechts wende, wie mich Jackie Chan anspringt, da hängt das Poster schon eine ganze Weile – seit dem ich den Film in der Sneak Preview gesehen hatte.
„Ist ganz lustig“ hieß es im Sessel neben mir, meine Begleitung hatte den Film drei Tage zuvor gesehen, das nennt man ÜberraschungsPREMIERE. Aber das hat man davon, wenn man in Sneak Previews verschiedener Kinos in verschiedenen Städten geht.
Zum Film
Sein Name ist Tong, James Tong – auch netter Weise Jimmy genannt - und er ist wohl der beste Taxifahrer der Stadt. Er ist nicht nur schnell, er kommt auch auf gute Ideen wenn es einmal nicht weitergeht. Dann bekommt er das Angebot seines Lebens – ein klarer Aufstieg – eine Taxifahrt avancierte zu einer Art Bewerbertest, den James Tom natürlich bestanden hat. Ab nun darf er sich Chauffeur von Clark Devlin nennen, dies ist ein bekannte Millionär und Playboy. Aber es stellt sich heraus, dass er mehr ist als nur ein verwöhnt, neureicher und arroganter Sack – wie es anfänglich beginnt – Schuld daran hat die Mitarbeiterin.
Jimmy und Clark verstehen sich ganz gut, Jimmy bewundert Clark für seine lockere und selbstsichere Art doch er ahnt nicht welche Persönlichkeit sich noch hinter der Fassade des Clark Devlin versteckt. Er ist nämlich Agent, Geheimagent und die Feinde sind ihm auf der Spur. Nach einem nächtlichen Drive-Inn-Besuch – in Wirklichkeit Übergabe von geheimen Dokumenten, denn es gibt nicht wirklich Pizza bei Burger King ;)
Doch von nun an haben die beiden einen unangenehmen Verfolger – ein Skateboard. Nicht schlimm? Dieses schon, denn es ist eine Bombe, welches die Limousine schon mal kräftig zerlegt. Jimmy und Clark Devlin können das Auto rechtzeitig verlassen, doch Clark hat es erwischt, er gibt Jimmy seine Uhr und brabbelt noch ein paar Worte. Jimmy schafft es Clark ins Krankenhaus zu schaffen.
Was tun? Erst einmal zurück in die Villa, da fällt einem sicher etwas ein? Was hat er gesagt, klang wie ein Name, doch im Notizkalender war nichts zu finden. Dann fällt Jimmy der Anzug wieder ein, er hatte ihn schon einmal gesehen, sollte sich jedoch fern halten, dieses Mal eröffnet die Uhr den Weg zum Anzug, welcher natürlich übergestreift wird.
Schnell wird klar das ist kein normaler Anzug, mehr ein technisches Wunderwerk, welches mit dem Körper des Trägers eine wundersame Beziehung eingeht. Ein Demonstrationmodus des Anzuges aktiviert durch einen Knopfdruck an der Uhr, soll dies eindrucksvoll zeigen, wäre Jimmy nicht aus Versehen auf Demolition gekommen. Kurzer Hand wird das Zimmer zerlegt.
Jimmy übernimmt nun die Rolle von Clark Devlin, seine ihm zugewiesene Partnerin hatte Clark Devlin noch nie gesehen und deshalb klappte dies auch. Jimmy ist hinter dem Mörder seines Bosses her. Und die ihm zugewiesene Dr. Delilah Blaine hinter Wasserterroristen. Der gierige Bösewicht hat ein Wasser entwickelt, welches durstig macht und will damit etwas böes anstellen, dies muss natürlich verhindert werden.
Es gibt natürlich nur ein Problem, denn Clark Devlin ist nicht da. Wir wissen dies zwar, aber Blaine nicht. Jimmy versucht sich immer bestens aus der Affäre zuziehen und der Anzug unterstützt ihn so weit es geht. Aber ist nur eine Frage der Zeit bis der ganze Schwindel auffliegt.
Meinung zum Film
Filme mit Jackie Chan haben schon etwas Erfrischendes. Ich kenne keinen, wo man sich nicht wenigstens etwas amüsieren kann. Ich hier kann man sich köstlich amüsieren. Dazu kommen dann seine Kampfkünste, die immer wieder genial in den Witz des Film eingebracht werden, Es handelt sich somit fast nie um raue brutale Actionszenen, vielmehr wirkt das ganze fast schon komisch, auch wenn Jimmy fast in die Tiefe stürzt, kann der Zuschauer nicht anders als zu lachen. „Was lachst du hier so laut, mach mal die Tür zu“
Das Konzept ist ja mal wieder einfach und ist auch wieder aufgegangen. Man stellt zwei so verschiedene Typen neben einander und wartet ab, was passiert. Meist entwickelt sich die Komik dann schon alleine. Das funktionierte schon in Rush Hour, warum soll es hier nicht funktionieren, weil Christ Tucker fehlt? Ach was das funktioniert schon.
Anfang kommt es mit Jennifer Love Hewitt etwas blöde rüber, aber als sich das ganze erst einmal „eingespielt“ hat, kommen beide so richtig in Fahrt.
Da habe ich schon einen Kritikpunkt angesprochen. Hewitt lag die Rolle anfangs irgendwie nicht, vielleicht zu einfach? Das naive intelligente Püppchen kam rüber wie Barbie die sich im Film geirrt hat. Aber das legt sich zum Glück bald, sonst hätte ich es sicherlich nicht geschafft den Film ein zweites Mal zu sehen.
Die Idee des Anzuges finde ich irgendwie klasse. Das gibt einem das Gefühl, dass ein Supergeheimagent auch nicht besser ist wie ich, du oder wir alle. Plötzlich kann man tanzen, super Schießen, singen wie James Brown und Wände hochklettern – nicht dass ich das ohne nicht könnte ;-)
Schauspieler
Jackie Chan und Jennifer Love Hewitt geben schon ein tolles Paar ab, er ist der einfach Taxifahrer, der sich zum Geheimagent mogelt und sie ist ein Wissenschaftlerin, die denkt sich sei besser wie die ganze Welt.
Jackie Chan steckt man in seine Rolle, dann ist er sie auch. Er braucht nur jemanden den er verhauen kann, dann ist er in seinem Element, dann kann er auch überzeugen. Für die lockeren Sprüche ist dann aber meistens in seinen Filmen dann jemand anderes verantwortlich.
Die Love Hewitt stolpert so in die Rolle hinein, ich möchte ihr Können nicht schmälern, lag sicher auch an Rolle und Drehbuch – wo habe ich es nur grad hingelegt ;) – da hätten doch einige Szenen dem Schnitt zum Opfer fallen dürfen. Aber vielleicht fehlte dem Regisseur in der Gestaltung der Dialage, also wie sie dann umgesetzt werden etwas das Feingefühl.
Jason Isaacs spielt Clark Devlin spielt den Millionär, der einem dann doch sympathisch wird. Nur verschläft er die meiste Zeit des Films ;) Aber es gibt nichts worüber ich mich beschweren kann. Zu guter letzt sei Ritchie Coster zu mindestens erwähnt, er spielt den bösen Banning und böse kucken das können viele.
Filmdaten
Laufzeit: 90 Minuten
Land: USA 2002
Verleih: UIP Filmverleih
Genre: Action-Komödie
Regie: Kevin Donovan
Produktion: John H. Williams, Adam Schroeder
Darsteller: Jackie Chan, Jason Isaacs, Jennifer Love Hewitt, Ritchie Coster
FSK: ab 12
Fazit
Ein komischer Film, der nicht viel neues bringt. Wenigstens habe ich wieder einmal gelacht. An einigen stellen wird wieder einmal in Hollywoodmanier übertrieben. Das ganze langt nicht mehr zu einer Topbewertung aber der Film ist gut. Er hat mich unterhalten, eben Popcornkino und deshalb natürlich auch meine Empfehlung.
Meinen besten Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren.
Thomas
Weiß gar nicht wieso ich noch nicht früher über den Film geschrieben habe, dabei sehe ich jedes Mal wenn ich an meinem PC sitze und ich den Kopf nach rechts wende, wie mich Jackie Chan anspringt, da hängt das Poster schon eine ganze Weile – seit dem ich den Film in der Sneak Preview gesehen hatte.
„Ist ganz lustig“ hieß es im Sessel neben mir, meine Begleitung hatte den Film drei Tage zuvor gesehen, das nennt man ÜberraschungsPREMIERE. Aber das hat man davon, wenn man in Sneak Previews verschiedener Kinos in verschiedenen Städten geht.
Zum Film
Sein Name ist Tong, James Tong – auch netter Weise Jimmy genannt - und er ist wohl der beste Taxifahrer der Stadt. Er ist nicht nur schnell, er kommt auch auf gute Ideen wenn es einmal nicht weitergeht. Dann bekommt er das Angebot seines Lebens – ein klarer Aufstieg – eine Taxifahrt avancierte zu einer Art Bewerbertest, den James Tom natürlich bestanden hat. Ab nun darf er sich Chauffeur von Clark Devlin nennen, dies ist ein bekannte Millionär und Playboy. Aber es stellt sich heraus, dass er mehr ist als nur ein verwöhnt, neureicher und arroganter Sack – wie es anfänglich beginnt – Schuld daran hat die Mitarbeiterin.
Jimmy und Clark verstehen sich ganz gut, Jimmy bewundert Clark für seine lockere und selbstsichere Art doch er ahnt nicht welche Persönlichkeit sich noch hinter der Fassade des Clark Devlin versteckt. Er ist nämlich Agent, Geheimagent und die Feinde sind ihm auf der Spur. Nach einem nächtlichen Drive-Inn-Besuch – in Wirklichkeit Übergabe von geheimen Dokumenten, denn es gibt nicht wirklich Pizza bei Burger King ;)
Doch von nun an haben die beiden einen unangenehmen Verfolger – ein Skateboard. Nicht schlimm? Dieses schon, denn es ist eine Bombe, welches die Limousine schon mal kräftig zerlegt. Jimmy und Clark Devlin können das Auto rechtzeitig verlassen, doch Clark hat es erwischt, er gibt Jimmy seine Uhr und brabbelt noch ein paar Worte. Jimmy schafft es Clark ins Krankenhaus zu schaffen.
Was tun? Erst einmal zurück in die Villa, da fällt einem sicher etwas ein? Was hat er gesagt, klang wie ein Name, doch im Notizkalender war nichts zu finden. Dann fällt Jimmy der Anzug wieder ein, er hatte ihn schon einmal gesehen, sollte sich jedoch fern halten, dieses Mal eröffnet die Uhr den Weg zum Anzug, welcher natürlich übergestreift wird.
Schnell wird klar das ist kein normaler Anzug, mehr ein technisches Wunderwerk, welches mit dem Körper des Trägers eine wundersame Beziehung eingeht. Ein Demonstrationmodus des Anzuges aktiviert durch einen Knopfdruck an der Uhr, soll dies eindrucksvoll zeigen, wäre Jimmy nicht aus Versehen auf Demolition gekommen. Kurzer Hand wird das Zimmer zerlegt.
Jimmy übernimmt nun die Rolle von Clark Devlin, seine ihm zugewiesene Partnerin hatte Clark Devlin noch nie gesehen und deshalb klappte dies auch. Jimmy ist hinter dem Mörder seines Bosses her. Und die ihm zugewiesene Dr. Delilah Blaine hinter Wasserterroristen. Der gierige Bösewicht hat ein Wasser entwickelt, welches durstig macht und will damit etwas böes anstellen, dies muss natürlich verhindert werden.
Es gibt natürlich nur ein Problem, denn Clark Devlin ist nicht da. Wir wissen dies zwar, aber Blaine nicht. Jimmy versucht sich immer bestens aus der Affäre zuziehen und der Anzug unterstützt ihn so weit es geht. Aber ist nur eine Frage der Zeit bis der ganze Schwindel auffliegt.
Meinung zum Film
Filme mit Jackie Chan haben schon etwas Erfrischendes. Ich kenne keinen, wo man sich nicht wenigstens etwas amüsieren kann. Ich hier kann man sich köstlich amüsieren. Dazu kommen dann seine Kampfkünste, die immer wieder genial in den Witz des Film eingebracht werden, Es handelt sich somit fast nie um raue brutale Actionszenen, vielmehr wirkt das ganze fast schon komisch, auch wenn Jimmy fast in die Tiefe stürzt, kann der Zuschauer nicht anders als zu lachen. „Was lachst du hier so laut, mach mal die Tür zu“
Das Konzept ist ja mal wieder einfach und ist auch wieder aufgegangen. Man stellt zwei so verschiedene Typen neben einander und wartet ab, was passiert. Meist entwickelt sich die Komik dann schon alleine. Das funktionierte schon in Rush Hour, warum soll es hier nicht funktionieren, weil Christ Tucker fehlt? Ach was das funktioniert schon.
Anfang kommt es mit Jennifer Love Hewitt etwas blöde rüber, aber als sich das ganze erst einmal „eingespielt“ hat, kommen beide so richtig in Fahrt.
Da habe ich schon einen Kritikpunkt angesprochen. Hewitt lag die Rolle anfangs irgendwie nicht, vielleicht zu einfach? Das naive intelligente Püppchen kam rüber wie Barbie die sich im Film geirrt hat. Aber das legt sich zum Glück bald, sonst hätte ich es sicherlich nicht geschafft den Film ein zweites Mal zu sehen.
Die Idee des Anzuges finde ich irgendwie klasse. Das gibt einem das Gefühl, dass ein Supergeheimagent auch nicht besser ist wie ich, du oder wir alle. Plötzlich kann man tanzen, super Schießen, singen wie James Brown und Wände hochklettern – nicht dass ich das ohne nicht könnte ;-)
Schauspieler
Jackie Chan und Jennifer Love Hewitt geben schon ein tolles Paar ab, er ist der einfach Taxifahrer, der sich zum Geheimagent mogelt und sie ist ein Wissenschaftlerin, die denkt sich sei besser wie die ganze Welt.
Jackie Chan steckt man in seine Rolle, dann ist er sie auch. Er braucht nur jemanden den er verhauen kann, dann ist er in seinem Element, dann kann er auch überzeugen. Für die lockeren Sprüche ist dann aber meistens in seinen Filmen dann jemand anderes verantwortlich.
Die Love Hewitt stolpert so in die Rolle hinein, ich möchte ihr Können nicht schmälern, lag sicher auch an Rolle und Drehbuch – wo habe ich es nur grad hingelegt ;) – da hätten doch einige Szenen dem Schnitt zum Opfer fallen dürfen. Aber vielleicht fehlte dem Regisseur in der Gestaltung der Dialage, also wie sie dann umgesetzt werden etwas das Feingefühl.
Jason Isaacs spielt Clark Devlin spielt den Millionär, der einem dann doch sympathisch wird. Nur verschläft er die meiste Zeit des Films ;) Aber es gibt nichts worüber ich mich beschweren kann. Zu guter letzt sei Ritchie Coster zu mindestens erwähnt, er spielt den bösen Banning und böse kucken das können viele.
Filmdaten
Laufzeit: 90 Minuten
Land: USA 2002
Verleih: UIP Filmverleih
Genre: Action-Komödie
Regie: Kevin Donovan
Produktion: John H. Williams, Adam Schroeder
Darsteller: Jackie Chan, Jason Isaacs, Jennifer Love Hewitt, Ritchie Coster
FSK: ab 12
Fazit
Ein komischer Film, der nicht viel neues bringt. Wenigstens habe ich wieder einmal gelacht. An einigen stellen wird wieder einmal in Hollywoodmanier übertrieben. Das ganze langt nicht mehr zu einer Topbewertung aber der Film ist gut. Er hat mich unterhalten, eben Popcornkino und deshalb natürlich auch meine Empfehlung.
Meinen besten Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren.
Thomas
25 Bewertungen, 1 Kommentar
-
31.08.2004, 01:25 Uhr von negelchen
Bewertung: sehr hilfreichklingt ja nich schlecht, ist aber trotzdem leider nicht mein genre ;o)
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