The Untouchables - Die Unbestechlichen (VHS) Testbericht
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Erfahrungsbericht von Tut_Ench_Amun
Prohibition & Tommy-Guns
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Paramounts relativ neue 3er DVD-Box mit dem Namen „Sean Connery – The Collection“, beeinhaltet neben dem ziemlich mauen „Presidio“ und dem Klassiker „Jagd auf Roter Oktober“ ein weiteres Highlight in Form von „The Untouchables – Die Unbestechlichen“ aus dem Jahre 1987. Dieser DVD-Titel war - zusätzlich zum kultigen „Roter Oktober“ - ein weiterer Grund sich die Compilation für knapp 44.- € zu kaufen, denn auch diesen Film, der im Chicago der 30er Jahre angesiedelt ist, kannte ich bereits aus dem Kino. Der Gangster-Streifen machte Kevin Costner in der Hauptrolle des Elliot Ness bekannt und passt von daher nicht so ganz in die Box, da Sean Connery hier zwar eine Schlüsselrolle, aber doch eher die zweite Geige mimt.
Der Steckbrief
Die Story
Der Film versetzt uns in die 30er Jahre zur Zeit der Prohibition (des totalen Alkoholverbots seitens der amerikanischen Regierung) und zwar nach Chicago. Alkoholschmuggel ist ein sehr einträgliches Geschäft, das diverse Gansterbanden mit Brutalität, Bestechung und Einschüchterung um jeden Preis aufrecht erhalten wollen – allen voran die des berühmt berüchtigten Al Capone (Robert deNiro). Nach aussen hin legale Geschäfte betreibend werden Widersacher und Gesetzeshüter nicht selten mittels Tommy-Gun, Revolver, Pump-Schrot oder subtiler mit Geldbeträgen davon „überzeugt“, dass man seine Nase besser ganz weit aus deren Business heraushält. Das Resultat ist ein Polizeiapparat, der sich grob in zwei Lager spaltet: sehr bald Tot oder korrupt. Capone und seinen Schergen kann man natürlich nicht das Geringste nachweisen – Razzien schlagen fehl oder finden erst garnicht statt, illegale Kontakte und Machenschaften werden in den Geschäftsbüchern codiert verzeichnet und verschleiert.
Vor diesem Hintergrund taucht der idealistische und relativ junge Sonderermittler Elliot Ness (Kevin Costner) in Chicago auf und will mit dem Saustall aufräumen, was ihm natürlich von den „ehrenwerten Familien“ und korrupten Beamten/Staatsbediensteten nicht grade leicht gemacht wird, schliesslich verdienen sie alle einen Batzen Geld mit ihren illegalen Aktivitäten. Ein „heisser Tip“ über eine neue Lieferung von Alkohol aus Kanada entpuppt sich bei der folgenden Razzia als totaler (und geplanter) Fehlschlag – die verdächtigen Kisten enthalten – dank einer Warnung aus Polizeikreisen – nämlich keine Konterbande sondern nur wertlosen Kram. Erst als unerbittlicher Vertreter von Law-And-Order in den Zeitungen gefeiert, gerät Ness durch dieses Fiasko nun öffentlich in Misskredit und ist nahe dran den gesamten Krempel hinzuschmeissen – Capone lacht sich wieder mal ins Fäustchen. Eine zuvor versuchte Bestechung Ness‘ schlug zwar fehl, doch hat er mit der missglückten Razzia sein Ziel dennoch erreicht, er hat Ness zum Gespött der Leute gemacht – ihm ist egal ob so oder so Hauptsache Ness ist kaltstellt.
In dieser frustrierenden Situation taucht der in Ehren ergraute Streifenpolizist Malone (Sean Connery) auf, der genau weiss, wie es auf den Strassen zugeht und mit allen Wassern gewaschen ist – nach anfänglichem Zögern stimmt er zu Ness beizustehen und eine kleine schlagkräftige Einsatztruppe aus 4 Personen zusammen zu kratzen, die den Kampf mit dem organisierten Verbrechen aufnimmt. Diese Task-Force besteht -neben Ness und Malone - aus einem italienisch stämmigen Polizisten (Andy Garcia), der ein exzellenter Schütze mit allen Waffen ist und einem unscheinbaren Buchhalter der Regierung (Charles M. Smith), der mit scharfem Verstand und wirtschaftlicher Sachkunde in der Lage ist das Geschäftsgebilde des Capone-Imperiums zu durchschauen. Die 4 bewegen sich bei ihrem Krieg gegen Capone oftmals selbst am Rande der Legalität Aufgrund ihrer Loyalität des Gesetzes gegenüber nennt man sie fürderhin: „The Untouchables“ – Die Unbestechlichen...
Die Darsteller
Kevin Costner – ist Elliot Ness und bekleidet damit eine Rolle, die mich stark an seinen Auftritt bei „JFK – Tatort Dallas“ erinnert, gleichwohl ist Untouchables viel älter, doch brilliert Costner meines Erachtens nach in den Rollen als Regierungsbeamter besonders. Zu „bemängeln“ habe ich lediglich etwas, wofür er selbst nichts kann: Die Synchronstimme. Man ist seine mittlerweile angestammte, deutsche Stimme gewohnt, die damalige (1987) passt irgendwie nicht zu ihm.
Sean Connery – Jim Malone, der Polizist, der Ness beibringt, wie man mit dem organisierten Verbrechen fertig wird – und wieder Mal steht Connery in einer der väterlichen Mentor-Rollen, die ihm förmlich auf den Leib geschrieben sind. Selbst bei seinem (Achtung Spoiler!) tragischen Abgang im Film zeigt er seine gewohnte schauspielerische Klasse.
Robert deNiro – Alfons „Al“ Capone, knallhart, abgebrüht und aalglatter Geschäftsmann – eine Paraderolle für den bekanntermassen trockenen deNiro – tatsächlich eine würdige Darstellung und Vertretung eines skrupellosen Gangsterbosses seit „Der Pate“-Trilogie mit dem unvergesslichen Patriarchen-Archetypus Marlon Brando.
Andy Garcia – In der Rolle des Italo-Amerikanischen Feuerwaffen-Experten George Stone, an Dialogen hat er nicht allzuviel abbekommen, das verlangt seine eher hemdsärmelige Figur aber auch nicht – Schusswaffengebrauch ist seine vordringliche Aufgabe. Ein sympathisches Kerlchen, dass leider nicht allzu oft in Filmen auftritt.
Charles Martin Smith – Buchhalter und Wirtschaftsprüfer Oscar Wallace, der Letzte im Bunde der Unbestechlichen und mir weitgehend unbekannt, stellt er den Bürohengst und das ermittlungstechnische Gehirn der Truppe dar. Weniger für den Aussendienst geeignet hat er mehr Dialoge zu bewältigen, darf aber auch gezwungenermassen rumballern, beides erledigt er glaubhaft.
Umsetzung der Story
Die Atmosphäre ist dank der guten Kulissen/Props und des passenden Soundtracks aus der Feder von Ennio Morricone („Mein Name ist Nobody“, „Zwei glorreiche Halunken“ und ein Haufen weiterer Italo-Western) gut getroffen, man fühlt sich zurückversetzt in eine Epoche der amerikanischen Geschichte, die wir ob ihrer kompromisslosen Brutalität und manchmal kuriosen Rechtsprechung, mit unserer mitteleuropäischen Mentalität sonst nur schwer nachvollziehen können. Der Film ist sicher weit davon entfernt ein historisches Dokument zu sein, doch vollkommen aus der Luft gegriffen ist er nicht: Sowohl die Personen Elliot Ness und Al Capone, sowie die Art der Anklage, die Capone schlussendlich in den Knast bringt sind im Kern geschichtlich korrekt – das ganze Drumherum natürlich fiktiv und selbstredend entsprechend hollywood-like aufgepeppt, doch so ähnlich könnte es sich damals abgespielt haben.
Kein Gangster-Film kommt ohne Feuergefechte aus, The Untouchables macht dort keine Ausnahme. Die FSK-Freigabe von 16 halte ich für angemessen, zeitweise geht’s recht blutig zu, doch auf die Darstellung exzessiver Gewalt wird verzichtet. Die gezeigten blutigen Szenen sind in meinen Augen weniger Effektheischerei, sondern schrecken durch ihren Realismus und ihre scheinbare Selbstverständlichkeit eher ab und verdeutlichen erschreckend die Wertlosigkeit eines Menschenlebens dieser Ära, wenns um die Durchsetzung von Interessen geht. Getreu dem Motto: „Shoot first – answers aren’t that important...“
Fazit
Bild und Tonqualität habe ich wegen Unauffälligkeit diesmal nicht gesondert aufgeführt, beides geht in Ordnung, wobei (wie bei dem ganzen Dreier-Paket) auch bei dieser DVD die deutsche Tonspur mal wieder nicht in DD 5.1 vorliegt. Auch die Abstinenz von Bonusmaterial ist hier wieder zu verzeichnen (Der Kino-Trailer zählt nicht). Insgesamt gesehen ein unterhaltsamer Film mit ein paar minimalen Durchhängern, die aber nicht weiter ins Gewicht fallen – der Rest ist gut in Szene gesetzt und lässt das alte Chicago wieder auferstehen. Die Handlung ist weitesgehend nicht zu offensichtlich und spätestens nachdem Brian de Palma den ersten Hauptdarsteller unsanft über die Klinge springen lässt, fragt man sich, wie die Sache nun ausgeht.
Nach „Der Pate“-Trilogie und „Last Man Standing“, die einen ähnlichen Charme versprühen, einer meiner liebsten Gangsterfilme, der ab und an immer wieder gerne im Player rotieren darf. Somit haben sich die Unbestechlichen ihre 4 Sterne redlich verdient, einen ziehe ich ab, weil’s Bonusmaterial fehlt und die deutsche Spur nur in 3-Kanal - Dolby Surround vorliegt, dem Film selbst tut das aber keinerlei Abbruch.
Jürgen
Der Steckbrief
- Original-Titel: „The Untouchables“
Nach einer Story von David Mamet - Vertrieb: Paramount Pictures
- FSK: 16
- Genre: Action
- DVD-Art: Typ 9 (zweischichtig einseitig)
- Spieldauer: ca. 115 Minuten
- Bildformat: 16 : 9 Widescreen (2,35 : 1 anamorph gemastert)
- Ton: DD 5.1 (nur englische Tonspur), DD (deutsche Spur)
- Sprachen: 2 (Englisch, Deutsch)
- Untertitel: 15 (Englisch, Deutsch, Bulgarisch, Dänisch, Finnisch, Holländisch, Isländisch, Norwegisch, Polnisch, Schwedisch, Türkisch, Ungarisch, Arabisch, Tschechisch)
- Regie: Brian de Palma
- Produzent: Art Linson
- Musik: Ennio Morricone
- Kamera: Stephen H. Burum A.S.C
- Darsteller: Kevin Kostner, Sean Connery, Robert deNiro, Charles Martin Smith, Andy Garcia
Die Story
Der Film versetzt uns in die 30er Jahre zur Zeit der Prohibition (des totalen Alkoholverbots seitens der amerikanischen Regierung) und zwar nach Chicago. Alkoholschmuggel ist ein sehr einträgliches Geschäft, das diverse Gansterbanden mit Brutalität, Bestechung und Einschüchterung um jeden Preis aufrecht erhalten wollen – allen voran die des berühmt berüchtigten Al Capone (Robert deNiro). Nach aussen hin legale Geschäfte betreibend werden Widersacher und Gesetzeshüter nicht selten mittels Tommy-Gun, Revolver, Pump-Schrot oder subtiler mit Geldbeträgen davon „überzeugt“, dass man seine Nase besser ganz weit aus deren Business heraushält. Das Resultat ist ein Polizeiapparat, der sich grob in zwei Lager spaltet: sehr bald Tot oder korrupt. Capone und seinen Schergen kann man natürlich nicht das Geringste nachweisen – Razzien schlagen fehl oder finden erst garnicht statt, illegale Kontakte und Machenschaften werden in den Geschäftsbüchern codiert verzeichnet und verschleiert.
Vor diesem Hintergrund taucht der idealistische und relativ junge Sonderermittler Elliot Ness (Kevin Costner) in Chicago auf und will mit dem Saustall aufräumen, was ihm natürlich von den „ehrenwerten Familien“ und korrupten Beamten/Staatsbediensteten nicht grade leicht gemacht wird, schliesslich verdienen sie alle einen Batzen Geld mit ihren illegalen Aktivitäten. Ein „heisser Tip“ über eine neue Lieferung von Alkohol aus Kanada entpuppt sich bei der folgenden Razzia als totaler (und geplanter) Fehlschlag – die verdächtigen Kisten enthalten – dank einer Warnung aus Polizeikreisen – nämlich keine Konterbande sondern nur wertlosen Kram. Erst als unerbittlicher Vertreter von Law-And-Order in den Zeitungen gefeiert, gerät Ness durch dieses Fiasko nun öffentlich in Misskredit und ist nahe dran den gesamten Krempel hinzuschmeissen – Capone lacht sich wieder mal ins Fäustchen. Eine zuvor versuchte Bestechung Ness‘ schlug zwar fehl, doch hat er mit der missglückten Razzia sein Ziel dennoch erreicht, er hat Ness zum Gespött der Leute gemacht – ihm ist egal ob so oder so Hauptsache Ness ist kaltstellt.
In dieser frustrierenden Situation taucht der in Ehren ergraute Streifenpolizist Malone (Sean Connery) auf, der genau weiss, wie es auf den Strassen zugeht und mit allen Wassern gewaschen ist – nach anfänglichem Zögern stimmt er zu Ness beizustehen und eine kleine schlagkräftige Einsatztruppe aus 4 Personen zusammen zu kratzen, die den Kampf mit dem organisierten Verbrechen aufnimmt. Diese Task-Force besteht -neben Ness und Malone - aus einem italienisch stämmigen Polizisten (Andy Garcia), der ein exzellenter Schütze mit allen Waffen ist und einem unscheinbaren Buchhalter der Regierung (Charles M. Smith), der mit scharfem Verstand und wirtschaftlicher Sachkunde in der Lage ist das Geschäftsgebilde des Capone-Imperiums zu durchschauen. Die 4 bewegen sich bei ihrem Krieg gegen Capone oftmals selbst am Rande der Legalität Aufgrund ihrer Loyalität des Gesetzes gegenüber nennt man sie fürderhin: „The Untouchables“ – Die Unbestechlichen...
Die Darsteller
Kevin Costner – ist Elliot Ness und bekleidet damit eine Rolle, die mich stark an seinen Auftritt bei „JFK – Tatort Dallas“ erinnert, gleichwohl ist Untouchables viel älter, doch brilliert Costner meines Erachtens nach in den Rollen als Regierungsbeamter besonders. Zu „bemängeln“ habe ich lediglich etwas, wofür er selbst nichts kann: Die Synchronstimme. Man ist seine mittlerweile angestammte, deutsche Stimme gewohnt, die damalige (1987) passt irgendwie nicht zu ihm.
Sean Connery – Jim Malone, der Polizist, der Ness beibringt, wie man mit dem organisierten Verbrechen fertig wird – und wieder Mal steht Connery in einer der väterlichen Mentor-Rollen, die ihm förmlich auf den Leib geschrieben sind. Selbst bei seinem (Achtung Spoiler!) tragischen Abgang im Film zeigt er seine gewohnte schauspielerische Klasse.
Robert deNiro – Alfons „Al“ Capone, knallhart, abgebrüht und aalglatter Geschäftsmann – eine Paraderolle für den bekanntermassen trockenen deNiro – tatsächlich eine würdige Darstellung und Vertretung eines skrupellosen Gangsterbosses seit „Der Pate“-Trilogie mit dem unvergesslichen Patriarchen-Archetypus Marlon Brando.
Andy Garcia – In der Rolle des Italo-Amerikanischen Feuerwaffen-Experten George Stone, an Dialogen hat er nicht allzuviel abbekommen, das verlangt seine eher hemdsärmelige Figur aber auch nicht – Schusswaffengebrauch ist seine vordringliche Aufgabe. Ein sympathisches Kerlchen, dass leider nicht allzu oft in Filmen auftritt.
Charles Martin Smith – Buchhalter und Wirtschaftsprüfer Oscar Wallace, der Letzte im Bunde der Unbestechlichen und mir weitgehend unbekannt, stellt er den Bürohengst und das ermittlungstechnische Gehirn der Truppe dar. Weniger für den Aussendienst geeignet hat er mehr Dialoge zu bewältigen, darf aber auch gezwungenermassen rumballern, beides erledigt er glaubhaft.
Umsetzung der Story
Die Atmosphäre ist dank der guten Kulissen/Props und des passenden Soundtracks aus der Feder von Ennio Morricone („Mein Name ist Nobody“, „Zwei glorreiche Halunken“ und ein Haufen weiterer Italo-Western) gut getroffen, man fühlt sich zurückversetzt in eine Epoche der amerikanischen Geschichte, die wir ob ihrer kompromisslosen Brutalität und manchmal kuriosen Rechtsprechung, mit unserer mitteleuropäischen Mentalität sonst nur schwer nachvollziehen können. Der Film ist sicher weit davon entfernt ein historisches Dokument zu sein, doch vollkommen aus der Luft gegriffen ist er nicht: Sowohl die Personen Elliot Ness und Al Capone, sowie die Art der Anklage, die Capone schlussendlich in den Knast bringt sind im Kern geschichtlich korrekt – das ganze Drumherum natürlich fiktiv und selbstredend entsprechend hollywood-like aufgepeppt, doch so ähnlich könnte es sich damals abgespielt haben.
Kein Gangster-Film kommt ohne Feuergefechte aus, The Untouchables macht dort keine Ausnahme. Die FSK-Freigabe von 16 halte ich für angemessen, zeitweise geht’s recht blutig zu, doch auf die Darstellung exzessiver Gewalt wird verzichtet. Die gezeigten blutigen Szenen sind in meinen Augen weniger Effektheischerei, sondern schrecken durch ihren Realismus und ihre scheinbare Selbstverständlichkeit eher ab und verdeutlichen erschreckend die Wertlosigkeit eines Menschenlebens dieser Ära, wenns um die Durchsetzung von Interessen geht. Getreu dem Motto: „Shoot first – answers aren’t that important...“
Fazit
Bild und Tonqualität habe ich wegen Unauffälligkeit diesmal nicht gesondert aufgeführt, beides geht in Ordnung, wobei (wie bei dem ganzen Dreier-Paket) auch bei dieser DVD die deutsche Tonspur mal wieder nicht in DD 5.1 vorliegt. Auch die Abstinenz von Bonusmaterial ist hier wieder zu verzeichnen (Der Kino-Trailer zählt nicht). Insgesamt gesehen ein unterhaltsamer Film mit ein paar minimalen Durchhängern, die aber nicht weiter ins Gewicht fallen – der Rest ist gut in Szene gesetzt und lässt das alte Chicago wieder auferstehen. Die Handlung ist weitesgehend nicht zu offensichtlich und spätestens nachdem Brian de Palma den ersten Hauptdarsteller unsanft über die Klinge springen lässt, fragt man sich, wie die Sache nun ausgeht.
Nach „Der Pate“-Trilogie und „Last Man Standing“, die einen ähnlichen Charme versprühen, einer meiner liebsten Gangsterfilme, der ab und an immer wieder gerne im Player rotieren darf. Somit haben sich die Unbestechlichen ihre 4 Sterne redlich verdient, einen ziehe ich ab, weil’s Bonusmaterial fehlt und die deutsche Spur nur in 3-Kanal - Dolby Surround vorliegt, dem Film selbst tut das aber keinerlei Abbruch.
Jürgen
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