Theme Park World (Management PC Spiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 03/2008
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Erfahrungsbericht von Raszagal
Der eigene Freizeitpark
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Nachdem man auch nun schon vor einiger Zeit bei Aldi Theme Park World für knapp 15 DM kaufen konnte, griff ich zu. Die Aldi-Version hat zwar kein Handbuch aus Papier, sondern eines im pdf-Format auf der CDROM und es fehlte auch an einer stabilen CD-Hülle, aber nichtsdestotrotz war das Spiel softwaremäßig dasselbe, wofür man bei Erscheinen im Jahre 1999 die Standard-80-DM gezahlt hätte.
Ich habe das Spiel leider nach wenigen Tagen durchgespielt. Da es genau 4 Theme Parks gibt - "Helloween" und "Vergessene Welt" als Einsteiger-Parks, "Wunderland" als Fortgeschrittener-Park und "Space" als Profi-Park - und man diese locker innerhalb eines Tages (ca. 5 Stunden pro Spiel) schaffen kann, ist man nach nur vier Tagen mit dem Spiel fertig. Zu Gute kommt, dass man das Spiel auch einfachheitshalber Mal für längere Zeit unbeaufsichtigt lassen kann, man muss nur vorher darauf achten, dass wirklich Gewinn pro Monat anfällt, was aber mit dem dargelegten Spielprinzip nicht allzu schwer ist:
1. Am Anfang hat man ein Startkapital von 50.000 Dollar.
Hier ist anzumerken, dass es nicht auch verschiedene Schwirigkeitsgrade gibt, z.B. für Einsteiger 50.000 DM, für Fortgeschrittene 30.000 DM und für Profis 10.000 DM, um das Ganze etwas langlebiger und interessanter zu gestalten.
2. Man hat immer die Option, Kredite aufzunehmen.
Verschiedene Banken bieten Kredite zwischen 18 und 23% Zinsen in verschiedenen Höhen an. Hat man aber einmal einen (oder mehrere) aufgenommen, verringern sich die Kreditangebote, insbesondere die mit günstigen Konditionen. Pro Monat zahlt man einen Tilgungsbetrag, wenn man hier die Einnahmekraft seines Parkes überschätzt, kann man sehr schnell pleite werden. Es ist auch möglich, den ausstehenden Betrag jederzeit zurückzuzahlen. Normalerweise benötigt man keinen Kredit, aber gerade wenn man größere Attraktionen, wie z.B. eine Achterbahn baut, geht das Geschwanke des Kontos doch ziemlich auf die Nerven, da ja Anfang des Monats Löhne und Gehälter sowie die sonstigen Kosten abgebucht werden und man dann - vor allem im späteren Verlauf des Spiels - erst wieder warten muss, bis sich das Konto erholt.
3. Wenige verfügbare, aber durchaus brauchbare Attraktionen zur Auswahl
Am Anfang hat man relativ wenig zur Auswahl. Viele Buden, Läden, Attraktionen und Sonstiges (z.B. Toiletten, Landschaftsverschönerungen) müssen erst noch erforscht werden. Aber mit dem, was man hat, läßt sich ein netter kleiner Freizeitpark zusammenstellen und erste Besucher anlocken.
4. Personal einstellen ist unabdingbar
Die Besucher des Parkes bringen nicht nur Geld, sondern verschmutzen ihn auch, daher braucht man Reinigungspersonal. Mit dem Gebrauch weren die Attraktionen in regelmäßigen Abständen defekt, daher braucht man ebenso Mechaniker. Sicherheitsleute befördern Störenfriede hinaus, Entertainer bringen Spaß und Forscher braucht man, um neue Attrationen, Buden, Läden, Sonstiges und auch Verbesserungen von Attraktionen zu erforschen. Jeder Person kann man ein Gebiet zuweisen, so dass Missstände schneller behoben werden können. Und ganz wichtig: Unter Sonstiges kann man Personalräume bauen. Diese sind sehr wichtig, weil sonst das Personal nach einer bestimmten Zeit nicht mehr arbeitet, bis es sich in einem dieser Personalräume erholen konnte; hier ist auch die Platzierung wichtig, wenn längere Wege notwendig sind, dann ist auch das Personal weniger einsatzbereit.
5. Eintrittpreise immer wieder kontrollieren
Am Anfang sind 20 Dollar eingestellt. Mit jeder Attraktion kann man auch etwas den Preis anhöhen. Ist er zu hoch oder zu niedrig, bekommt man eine Meldung darüber. Wenn er zu hoch ist, kann man es auch an dem Daumen-nach-unten-Symbol in den Gedankenblasen der Besucher sehen, die sich an der Eingangspforte befinden. Besucher, denen der Eintritt zu teuer ist, zahlen ihn auch nicht!
6. Einnahmen und Ausgaben kontrollieren
Ausgaben sind Löhne, Kredittilgungen, Gewinne bei den Buden und die Waren bei den Läden, Einnahmen sind die Erlöse aus den Eintrittspreisen und die Umsätze der Läden und Buden, für die Atrraktionen muss kein Besucher etwas zahlen. Je glücklicher und zufriedener die Besucher sind, desto lieber kaufen sie z.B. Luftballons oder Kostüme, die den Umsatz mehr als Nahrungsmittel (Getränke, Eis, Fritten, Hamburger, Restaurantbesuch) steigern. Davon, dass sich manche Besucher nach der Fahrt mancher Attraktioenn übergeben, sollte man sich nicht irritieren lassen, jedoch sollte gerade bei solchen Attraktionen besonders darauf geachtet werden, Reinigungspersonal abzustellen, denn Dreck - wie übrigens auch lange Wartezeiten - macht unglücklich. Je größer der Park ist, desto mehr Eintritt kann man verlangen und desto mehr Besucher strömen jeden Monat in den Park. Man sollte sich also nicht von roten Zahlen am Anfang eines Monats beirren lassen (die Ausgaben werden da abgebucht), nur wenn diese sich im nächsten Monat vergrößern hat man ein Problem, doch normalerweise decken die oft später eintreffenden Erlöse aus den Eintrittspreisen die roten Zahlen.
7. Forschungen nicht vergessen
Wenn man auf den Forschungsbutton klickt, öffnet sich ein Fenster, in dem bei o.g. Erforschungen per Schieberegler eingestellt werden kann, wie schnell dort die Entwicklung vorangetrieben werden soll. Vorrang sollten Läden und Attraktionen haben, Verbesserungen etwas weniger und Sonstiges sowie Buden fast keine. Übrigens: Je mehr Forscher, desto schneller geht auch die Entwicklung insgesamt von statten.
Insgesamt:
Von der Graphik her ist das Spiel sehr gut gemacht worden. Leider kann man aber nur auf eine maximale Auflösung von 800 x 600 Pixel gehen und manche Fenster verdecken dann auch schon sehr große Teile des sichtbaren Bereichs des Parks.
Der Sound, insbesondere die Hintergrundmelodien, gehen auch nicht nach längerem Spielen auf die Nerven, im Gegenteil, gerade die Musik bei Helloween hat es mir besonders angetan.
Die Steuerung ist einfach, die Eingewöhnungsphase darin ist nicht sehr lange, zumal es auch einen ausschaltbaren Tutor gibt, der immer wieder gute Ratschläge parat hat - und zwar mit gesprochenem Text. Zwar überschneiden sich die Mail-Nachrichten mit dem, was der Tutor sagt, aber gerade am Anfang ist es besser, nicht auf viel achten und dabei noch auch viel herumklicken zu müssen.
Interessant sind die Aufgaben, die zwischendrin immer wieder gestellt werden. Diese sehen so aus, dass in bestimmten Zeiträumen ein Ziel, wie z.B. der Verkauf bestimmter Waren, der Bau einer bestimmten Attraktion oder eine bestimmte Anzahl von Besuchern an einer Attraktion, geschafft werden muss, wofür man eine Geldprämie, meist 3.000 oder 7.500 Dollar bekommt. Den Fortschritt kann man dabei jederzeit kontrollieren. Dies bringt Abwechslung ins Spiel, denn wenn ein Park aufgebaut ist, muss man eigentlich nur noch hauptsächlich auf Fertigstellungen von Forschungen warten, um den Park interessanter gestalten zu können, um damit mehr Einnahmen / Gewinn zu erzielen.
Besonders gut finde ich den Camcodermodus, mit dem man die Fahrten aus Sicht der Besucher miterleben kann. Gerade bei der Entwicklung von Achterbahnen ist das ein Anreiz, doch etwas mehr Phantasie und Kreativität als das benötigte Minimum einzusetzen.
Was man sich auf alle Fälle anschauen sollte, sind beim Start die 3D-gerenderten Videos, die teilweise sehr witzig aufbereitet sind. Nach welchem Prinzip welches Video abgespielt wird, ist mir nicht bekannt, ich habe bisher 3 oder 4 gesehen und hoffe auf mehr von ihnen.
Besonders gut gelungen finde ich persönlich den Theme Park "Space". Helloween ist auch sehr gut gemacht (Kürbisse, Monster u.a.) und mein zweiter Favorit, "Vergessene Welt" (Dinosaurier) ist mir persönlich zu sehr auf kitschig und putzig gemacht, was aber in "Wunderland" (mit Bienchen und Blümchen) noch übertroffen wird.
Schlecht ist insbesondere wie eingangs erwähnt, dass es nur vier Parks gibt und auch keine weiteren geheimen mehr auftauchen.
Manche Bugs amüsieren zwar, aber lassen das Spiel auch irgendwie lächerlich erscheinen. Baut man z.B. eine Achterbahn, kann die Bahn durch andere Attraktionen hindurchgehen, ohne dass ein Fehler angezeigt wird, kreuzt sich allerdings die Bahn mit einem früheren oder späteren Abschnitt der gleichen Bahn, wird der Abschnitt rot angezeigt und dieser Planfehler muss dann behoben werden, damit die Attraktion für Besucher befahrbar ist.
Ein weiteres negatives Manko ist, dass es relativ lange dauert, bis man endlich mit dem Aufbau der Parks beginnen kann. Minimum ist u.a. ein Pentium-Prozessor mit MMX und 200 MHz und 32 MB RAM (empfohlen: PII mit 266 MHz und 64 MB RAM) . Ich selber habe einen 700 MHz AMD Thunderbird und 128 MB RAM und nichtsdestotrotz dauert es an diesem Rechner auch ca. 3 Minuten, bis man im Spiel ist. Mir sind außerdem auch ein paar Ruckler im Spiel aufgefallen, nämlich dass für wenige Sekunden der Bildschirm einfriert und dann alles wie gehabt weiterläuft.
Empfehlung:
Mehr als 15 DM bei Aldi sollte man für das Spiel wegen seiner Spielkürze nicht bezahlen. Das ist zwar die abgespeckte Version, aber mit Handbuch aus Papier und CD-Hülle kommt auch nichtmehr Spielspaß auf. Es gibt zwar noch zwei Addon-Packs, die jeweils ca. 40 DM kosten, aber Theme Park World alleine ist sein Geld (ca. 60 DM, siehe Ciao-Preisvergleich) als normale Kauf-Version nicht wert.
Hinweis:
Tut mir sehr leid wegen den DM-Preisen. Leider habe ich mir das Spiel aber lange vor der Einführung des Euros gekauft, daher kenne ich nur die DM-Preise.
Ich habe das Spiel leider nach wenigen Tagen durchgespielt. Da es genau 4 Theme Parks gibt - "Helloween" und "Vergessene Welt" als Einsteiger-Parks, "Wunderland" als Fortgeschrittener-Park und "Space" als Profi-Park - und man diese locker innerhalb eines Tages (ca. 5 Stunden pro Spiel) schaffen kann, ist man nach nur vier Tagen mit dem Spiel fertig. Zu Gute kommt, dass man das Spiel auch einfachheitshalber Mal für längere Zeit unbeaufsichtigt lassen kann, man muss nur vorher darauf achten, dass wirklich Gewinn pro Monat anfällt, was aber mit dem dargelegten Spielprinzip nicht allzu schwer ist:
1. Am Anfang hat man ein Startkapital von 50.000 Dollar.
Hier ist anzumerken, dass es nicht auch verschiedene Schwirigkeitsgrade gibt, z.B. für Einsteiger 50.000 DM, für Fortgeschrittene 30.000 DM und für Profis 10.000 DM, um das Ganze etwas langlebiger und interessanter zu gestalten.
2. Man hat immer die Option, Kredite aufzunehmen.
Verschiedene Banken bieten Kredite zwischen 18 und 23% Zinsen in verschiedenen Höhen an. Hat man aber einmal einen (oder mehrere) aufgenommen, verringern sich die Kreditangebote, insbesondere die mit günstigen Konditionen. Pro Monat zahlt man einen Tilgungsbetrag, wenn man hier die Einnahmekraft seines Parkes überschätzt, kann man sehr schnell pleite werden. Es ist auch möglich, den ausstehenden Betrag jederzeit zurückzuzahlen. Normalerweise benötigt man keinen Kredit, aber gerade wenn man größere Attraktionen, wie z.B. eine Achterbahn baut, geht das Geschwanke des Kontos doch ziemlich auf die Nerven, da ja Anfang des Monats Löhne und Gehälter sowie die sonstigen Kosten abgebucht werden und man dann - vor allem im späteren Verlauf des Spiels - erst wieder warten muss, bis sich das Konto erholt.
3. Wenige verfügbare, aber durchaus brauchbare Attraktionen zur Auswahl
Am Anfang hat man relativ wenig zur Auswahl. Viele Buden, Läden, Attraktionen und Sonstiges (z.B. Toiletten, Landschaftsverschönerungen) müssen erst noch erforscht werden. Aber mit dem, was man hat, läßt sich ein netter kleiner Freizeitpark zusammenstellen und erste Besucher anlocken.
4. Personal einstellen ist unabdingbar
Die Besucher des Parkes bringen nicht nur Geld, sondern verschmutzen ihn auch, daher braucht man Reinigungspersonal. Mit dem Gebrauch weren die Attraktionen in regelmäßigen Abständen defekt, daher braucht man ebenso Mechaniker. Sicherheitsleute befördern Störenfriede hinaus, Entertainer bringen Spaß und Forscher braucht man, um neue Attrationen, Buden, Läden, Sonstiges und auch Verbesserungen von Attraktionen zu erforschen. Jeder Person kann man ein Gebiet zuweisen, so dass Missstände schneller behoben werden können. Und ganz wichtig: Unter Sonstiges kann man Personalräume bauen. Diese sind sehr wichtig, weil sonst das Personal nach einer bestimmten Zeit nicht mehr arbeitet, bis es sich in einem dieser Personalräume erholen konnte; hier ist auch die Platzierung wichtig, wenn längere Wege notwendig sind, dann ist auch das Personal weniger einsatzbereit.
5. Eintrittpreise immer wieder kontrollieren
Am Anfang sind 20 Dollar eingestellt. Mit jeder Attraktion kann man auch etwas den Preis anhöhen. Ist er zu hoch oder zu niedrig, bekommt man eine Meldung darüber. Wenn er zu hoch ist, kann man es auch an dem Daumen-nach-unten-Symbol in den Gedankenblasen der Besucher sehen, die sich an der Eingangspforte befinden. Besucher, denen der Eintritt zu teuer ist, zahlen ihn auch nicht!
6. Einnahmen und Ausgaben kontrollieren
Ausgaben sind Löhne, Kredittilgungen, Gewinne bei den Buden und die Waren bei den Läden, Einnahmen sind die Erlöse aus den Eintrittspreisen und die Umsätze der Läden und Buden, für die Atrraktionen muss kein Besucher etwas zahlen. Je glücklicher und zufriedener die Besucher sind, desto lieber kaufen sie z.B. Luftballons oder Kostüme, die den Umsatz mehr als Nahrungsmittel (Getränke, Eis, Fritten, Hamburger, Restaurantbesuch) steigern. Davon, dass sich manche Besucher nach der Fahrt mancher Attraktioenn übergeben, sollte man sich nicht irritieren lassen, jedoch sollte gerade bei solchen Attraktionen besonders darauf geachtet werden, Reinigungspersonal abzustellen, denn Dreck - wie übrigens auch lange Wartezeiten - macht unglücklich. Je größer der Park ist, desto mehr Eintritt kann man verlangen und desto mehr Besucher strömen jeden Monat in den Park. Man sollte sich also nicht von roten Zahlen am Anfang eines Monats beirren lassen (die Ausgaben werden da abgebucht), nur wenn diese sich im nächsten Monat vergrößern hat man ein Problem, doch normalerweise decken die oft später eintreffenden Erlöse aus den Eintrittspreisen die roten Zahlen.
7. Forschungen nicht vergessen
Wenn man auf den Forschungsbutton klickt, öffnet sich ein Fenster, in dem bei o.g. Erforschungen per Schieberegler eingestellt werden kann, wie schnell dort die Entwicklung vorangetrieben werden soll. Vorrang sollten Läden und Attraktionen haben, Verbesserungen etwas weniger und Sonstiges sowie Buden fast keine. Übrigens: Je mehr Forscher, desto schneller geht auch die Entwicklung insgesamt von statten.
Insgesamt:
Von der Graphik her ist das Spiel sehr gut gemacht worden. Leider kann man aber nur auf eine maximale Auflösung von 800 x 600 Pixel gehen und manche Fenster verdecken dann auch schon sehr große Teile des sichtbaren Bereichs des Parks.
Der Sound, insbesondere die Hintergrundmelodien, gehen auch nicht nach längerem Spielen auf die Nerven, im Gegenteil, gerade die Musik bei Helloween hat es mir besonders angetan.
Die Steuerung ist einfach, die Eingewöhnungsphase darin ist nicht sehr lange, zumal es auch einen ausschaltbaren Tutor gibt, der immer wieder gute Ratschläge parat hat - und zwar mit gesprochenem Text. Zwar überschneiden sich die Mail-Nachrichten mit dem, was der Tutor sagt, aber gerade am Anfang ist es besser, nicht auf viel achten und dabei noch auch viel herumklicken zu müssen.
Interessant sind die Aufgaben, die zwischendrin immer wieder gestellt werden. Diese sehen so aus, dass in bestimmten Zeiträumen ein Ziel, wie z.B. der Verkauf bestimmter Waren, der Bau einer bestimmten Attraktion oder eine bestimmte Anzahl von Besuchern an einer Attraktion, geschafft werden muss, wofür man eine Geldprämie, meist 3.000 oder 7.500 Dollar bekommt. Den Fortschritt kann man dabei jederzeit kontrollieren. Dies bringt Abwechslung ins Spiel, denn wenn ein Park aufgebaut ist, muss man eigentlich nur noch hauptsächlich auf Fertigstellungen von Forschungen warten, um den Park interessanter gestalten zu können, um damit mehr Einnahmen / Gewinn zu erzielen.
Besonders gut finde ich den Camcodermodus, mit dem man die Fahrten aus Sicht der Besucher miterleben kann. Gerade bei der Entwicklung von Achterbahnen ist das ein Anreiz, doch etwas mehr Phantasie und Kreativität als das benötigte Minimum einzusetzen.
Was man sich auf alle Fälle anschauen sollte, sind beim Start die 3D-gerenderten Videos, die teilweise sehr witzig aufbereitet sind. Nach welchem Prinzip welches Video abgespielt wird, ist mir nicht bekannt, ich habe bisher 3 oder 4 gesehen und hoffe auf mehr von ihnen.
Besonders gut gelungen finde ich persönlich den Theme Park "Space". Helloween ist auch sehr gut gemacht (Kürbisse, Monster u.a.) und mein zweiter Favorit, "Vergessene Welt" (Dinosaurier) ist mir persönlich zu sehr auf kitschig und putzig gemacht, was aber in "Wunderland" (mit Bienchen und Blümchen) noch übertroffen wird.
Schlecht ist insbesondere wie eingangs erwähnt, dass es nur vier Parks gibt und auch keine weiteren geheimen mehr auftauchen.
Manche Bugs amüsieren zwar, aber lassen das Spiel auch irgendwie lächerlich erscheinen. Baut man z.B. eine Achterbahn, kann die Bahn durch andere Attraktionen hindurchgehen, ohne dass ein Fehler angezeigt wird, kreuzt sich allerdings die Bahn mit einem früheren oder späteren Abschnitt der gleichen Bahn, wird der Abschnitt rot angezeigt und dieser Planfehler muss dann behoben werden, damit die Attraktion für Besucher befahrbar ist.
Ein weiteres negatives Manko ist, dass es relativ lange dauert, bis man endlich mit dem Aufbau der Parks beginnen kann. Minimum ist u.a. ein Pentium-Prozessor mit MMX und 200 MHz und 32 MB RAM (empfohlen: PII mit 266 MHz und 64 MB RAM) . Ich selber habe einen 700 MHz AMD Thunderbird und 128 MB RAM und nichtsdestotrotz dauert es an diesem Rechner auch ca. 3 Minuten, bis man im Spiel ist. Mir sind außerdem auch ein paar Ruckler im Spiel aufgefallen, nämlich dass für wenige Sekunden der Bildschirm einfriert und dann alles wie gehabt weiterläuft.
Empfehlung:
Mehr als 15 DM bei Aldi sollte man für das Spiel wegen seiner Spielkürze nicht bezahlen. Das ist zwar die abgespeckte Version, aber mit Handbuch aus Papier und CD-Hülle kommt auch nichtmehr Spielspaß auf. Es gibt zwar noch zwei Addon-Packs, die jeweils ca. 40 DM kosten, aber Theme Park World alleine ist sein Geld (ca. 60 DM, siehe Ciao-Preisvergleich) als normale Kauf-Version nicht wert.
Hinweis:
Tut mir sehr leid wegen den DM-Preisen. Leider habe ich mir das Spiel aber lange vor der Einführung des Euros gekauft, daher kenne ich nur die DM-Preise.
5 Bewertungen, 1 Kommentar
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12.02.2002, 00:32 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichhab ich auch aber auf PSX ,macht sehr grossen Spass
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