Tödliches Vertrauen (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 05/2008
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Erfahrungsbericht von winterspiegel
Hitchcock dreht sich im Grabe rum
Pro:
Ansprechende Drehorte
Kontra:
Wenig Spannung, klischeehaft
Empfehlung:
Ja
Wollte man die Handlung dieses Thrillers mit John Travolta in der Hauptrolle in einem einzigen Satz ausdrücken, könnte der folgendermaßen lauten: Niemand außer seinem Vater glaubt einem Jungen der behauptet, sein Stiefvater hätte jemanden umgebracht -selbst seine eigene Mutter nicht.
Da sich möglicherweise Leser von unzähligen Schmalspurkritikern in Filmteil der Tages- und Boulevardpresse, mit solch dahingeworfenen Worthülsen zufrieden geben, nicht aber das mit ungemein kritischem Sachverstand ausgestattete Publikum dieses Verbraucherforums, muss ich wohl etwas weiter ausholen.
Story
Für Frank Morrison, (John Travolta) Bootsbauer in der dritten Generation, gestaltet sich das Leben nicht gerade einfach. Als gutmütiger Mensch rudert er sozusagen mit seiner kleinen Firma immer am Existenzminimum. Auch sein Sohn Danny (Matt O´Leary) aus der gescheiterten ersten Ehe macht im Sorgen. Vor allem seit seine ehemalige Frau (Teri Polo) wieder kurz vor der Heirat mit dem charismatischen und wohl betuchten Rick Barnes (Vince Vaughn) steht, ist Danny fast schon Stammgast in der örtlichen Polizeistation. Er bückst einfach immer wieder von Zuhause aus.
Bei der Hochzeit von Franks Ex-Frau Susan und Stiefvater Rick, mischt sich ein Fremder unter die geladenen Gäste, der scheinbar aus Ricks Vergangenheit stammt und ihm sichtlich Unbehagen bereitet.
Eines Abends türmt Danny mal wieder übers Dach und versteckt sich im Wagen, nicht ahnend, dass Rick dem Bekanten aus längst vergessenen Tagen auch noch einen Besuch abstatten will. So fahren sie gemeinsam zum Hotel des Fremden, der auch schon auf Rick wartet, um seinen Anteil aus einem Verbrechen aus vergangenen Zeiten einzufordern.
Nachdem der Bekannte von Rick eingestiegen ist, geht es im strömenden Regen zum angeblichen Versteck der Beute.
Als Rick vor einer Ziegelei hält, gibt er an sich Verfahren zu haben und fordert seinen Bekannten auf, mal auf der Rückbank nach der Karte Ausschau zu halten. Als dieser sich umdreht und Danny entdeckt, stößt ihm Rick einen Eispickel genau in diesem Moment brutal in den Leib. Drinnen in der Ziegelei entsorgt Dannys Stiefvater seinen ehemaligen Kumpanen unter Zweckentfremdung des eigentlich für das Brennen der Ziegel benötigten Hochofens.
Danny gelingt es in einem unbeobachteten Moment sich aus dieser verzwickten Lage zu befreien, und schnellstens zu seinem richtigen Dad zu flüchten.
Als die von Frank herbeigerufene Polizei aber keine Verdachtsmomente gegen Rick findet, und die Beamten viel lieber dem vermeintlich so ehrenwerten Mitbürger der Stadt glauben schenkt, als dem so oft auffällig gewordenen Rabauken, kommen selbst Frank leichte Zweifel an der Glaubwürdigkeit seines Sohnes. Aus diesem Grund stellt er auf eigene Faust Recherchen an, und kommt so Stück für Stück der zwielichtigen Vergangenheit von Rick immer mehr auf die Spur.
Dieser ist allerdings schlau genug und merkt bald, dass Frank Nachforschungen anstellt. Für Rick gibt es jetzt allerdings kein zurück mehr, er versucht seine scheinbar so perfekte Maskerade mit allen Mitteln aufrecht zu erhalten, und dass er dabei kein bisschen zimperlich vorgeht versteht sich wohl von alleine...
Kritik
Einer der größten Sünden die man bei einem Thriller begehen kann dürfte wohl mit Abstand sein, wenn der so gut wie gar keine Spannung vermittelt. Genau aber diesen Makel leistet sich „Tödliches Vertrauen“, der von Harold Becker (City Hall) Inszeniert wurde.
Von der ersten Einstellung an, könnten die Protagonisten ihre klischeebehafteten Charaktereigenschaften die sie verkörpern, genauso gut auf der Stirn eingemeißelt zur Schau stellen, dass Ergebnis wäre das Gleiche.
Da wäre zum einen der treudoofe aber herzensgute Vater, der durch Travolta verkörpert wird - ihm aber wohl die wenigsten wirklich abnehmen werden. Dann natürlich der psychopatische Stiefvater, der von Vince Vaughn von der ersten Sekunde an so gespielt wird, als hätte er gerade einer Dreijährigen das Eis geklaut. Dann wäre da noch die Mutter, welche die Ahnungslosigkeit in Person mimt und der man als Zuschauer die ganze Zeit zurufen will: Wach auf, wach auf, oder besser noch - such dir einen andern Job.
Schließlich der Sohn, der seine Faxen macht und alles nur weil Mutti und Vati nicht mehr in einem Bett schlafen, und dem man nicht mehr glaubt wenn’s wirklich darauf ankommt.
Fast hätte ich den geheimnisvollen Fremden vergessen, dessen äußeres einem förmlich entgegenschreit: Ich bin dein schlimmster Alptraum, wenn du glaubst du könntest mich loswerden in dem du mir auch noch so viel Kohle zahlst, dann hast du dich gewaltig geirrt. Da musst du mich schon Umbringen, bevor es aufhört.
Bei so viel Vorhersehbarkeit wäre ich ja schon froh gewesen, wenn sich jemand über die nicht eingetroffene Wettervorhersage beschwert hätte, alles scheint bis ins kleinste durchorganisiert - eben total langweilig.
Um dem Film nicht ganz Unrecht zu tun, muss ich das Finale noch erwähnen, dass vielleicht doch noch einen überraschenden Aspekt auf Lager hat. Kommt in den meisten Thrillern der Böse Bube ein, oder gar zwei mal zurück, bevor dieser entgültig sein fiktives Leben aushaucht, klappt´s hier gleich auf Anhieb - auch eine Überraschung, wenn man denn will.
Fazit
Nein, das war wohl nix.
So harmlos und vorhersehbar war selten ein Vertreter des Genres. Da kann auch John Travolta nichts mehr ausbügeln, der diesen Part denn auch eher gelangweilt spielt und zu der Rolle des gutmütigen Handwerkers auch nicht so recht passen will.
Bei der Wahl der Drehorte trafen die Macher allerdings genau ins Schwarze. Die Landschaften und Seen geben diesen spröden neuenglischen Charme, in zum größten Teil sehr schönen Bildern wieder. Somit kann ich alles in allem diese DVD nur abgebrühtesten Travolta, oder Trillerfans empfehlen, für alle anderen gibt es wohl besseres in dieser Richtung.
DVD
Bild und Ton
Die Scheibe ist guter Durchschnitt was Bild und Ton anbelangt. Am Bild könnte man allerdings die vielen dunklen Szenen kritisch betrachten, die man nach meiner Meinung besser ausleuchten hätte können. Dass es auch besser geht, zeigen einige Sequenzen in denen alles richtig gemacht wurde, deshalb wirken vor allen die dunkleren Bilder insgesamt etwas uneinheitlich. Die Toneffekte sind eher zurückhaltend, und kommen nur bei der Explosion kurz vor Schluss so richtig zur Geltung.
Extras
Audiokommentar
Ein nicht gerade mitreißender Kommentar, des Regisseurs Harold Becker, der für den Interessierten aber sehr genau beschreibt, wie er seine Filme angeht und auch sehr anschaulich vermittelt, wie die jeweiligen Szenen realisiert wurden.
Deshalb insgesamt gesehen, eher eine Kommentierung nicht für die breite Masse, sondern eher für Insider.
Sechs herausgenommene Szenen die durch einen einführenden Kommentar vom Regisseur erläutert werden, können auch noch bewundert werden.
Allerdings sind diese so kurz, dass sie ohne weiteres in diesen, nicht gerade durch übermäßige Länge sich auszeichnenden Film (ca.85 Minuten) ruhig verbleiben hätten können.
Ferner noch überraschend gut gezeichnete Storyboards, die zeigen wie wichtige Sequenzen aufgebaut wurden, und so gut mit denjenigen im fertigen Film verglichen werden können.
Schließlich wäre da noch der Kinotrailer.
Das war´s eigentlich auch schon. Ein Mehr an Extras hätte dieser Streifen auch ohnehin eher nicht verdient und wäre der Ehre, dieses überaus schwachen Ablegers des Genres nun wirklich zu viel gewesen.
Zwei oder drei Sterne bei der Wertung des Silberlings, dass war hier die Frage. Der Film selber hat wie ich meine höchstens zwei verdient, die DVD so um die drei.
Da ich aber ein Fan von Audiokommentaren bin und der auf dieser Scheibe auch noch deutsch untertitelt wurde, gebe ich insgesamt knappe drei Sterne und vertraue darauf, dass sich der Meister in seiner Kiste langsam wieder beruhigt.
Bildformat: 2.35:1
Tonformat: Dolby Digital 5.1 Deutsch / Englisch / Französisch
Untertitel: Deutsch / Englisch / Englisch für Hörg. / Französich / Slowenisch
Untertitel Audiokommentar: Deutsch / Englisch / Französisch
(c) winterspiegel für Ciao & Yopi
Da sich möglicherweise Leser von unzähligen Schmalspurkritikern in Filmteil der Tages- und Boulevardpresse, mit solch dahingeworfenen Worthülsen zufrieden geben, nicht aber das mit ungemein kritischem Sachverstand ausgestattete Publikum dieses Verbraucherforums, muss ich wohl etwas weiter ausholen.
Story
Für Frank Morrison, (John Travolta) Bootsbauer in der dritten Generation, gestaltet sich das Leben nicht gerade einfach. Als gutmütiger Mensch rudert er sozusagen mit seiner kleinen Firma immer am Existenzminimum. Auch sein Sohn Danny (Matt O´Leary) aus der gescheiterten ersten Ehe macht im Sorgen. Vor allem seit seine ehemalige Frau (Teri Polo) wieder kurz vor der Heirat mit dem charismatischen und wohl betuchten Rick Barnes (Vince Vaughn) steht, ist Danny fast schon Stammgast in der örtlichen Polizeistation. Er bückst einfach immer wieder von Zuhause aus.
Bei der Hochzeit von Franks Ex-Frau Susan und Stiefvater Rick, mischt sich ein Fremder unter die geladenen Gäste, der scheinbar aus Ricks Vergangenheit stammt und ihm sichtlich Unbehagen bereitet.
Eines Abends türmt Danny mal wieder übers Dach und versteckt sich im Wagen, nicht ahnend, dass Rick dem Bekanten aus längst vergessenen Tagen auch noch einen Besuch abstatten will. So fahren sie gemeinsam zum Hotel des Fremden, der auch schon auf Rick wartet, um seinen Anteil aus einem Verbrechen aus vergangenen Zeiten einzufordern.
Nachdem der Bekannte von Rick eingestiegen ist, geht es im strömenden Regen zum angeblichen Versteck der Beute.
Als Rick vor einer Ziegelei hält, gibt er an sich Verfahren zu haben und fordert seinen Bekannten auf, mal auf der Rückbank nach der Karte Ausschau zu halten. Als dieser sich umdreht und Danny entdeckt, stößt ihm Rick einen Eispickel genau in diesem Moment brutal in den Leib. Drinnen in der Ziegelei entsorgt Dannys Stiefvater seinen ehemaligen Kumpanen unter Zweckentfremdung des eigentlich für das Brennen der Ziegel benötigten Hochofens.
Danny gelingt es in einem unbeobachteten Moment sich aus dieser verzwickten Lage zu befreien, und schnellstens zu seinem richtigen Dad zu flüchten.
Als die von Frank herbeigerufene Polizei aber keine Verdachtsmomente gegen Rick findet, und die Beamten viel lieber dem vermeintlich so ehrenwerten Mitbürger der Stadt glauben schenkt, als dem so oft auffällig gewordenen Rabauken, kommen selbst Frank leichte Zweifel an der Glaubwürdigkeit seines Sohnes. Aus diesem Grund stellt er auf eigene Faust Recherchen an, und kommt so Stück für Stück der zwielichtigen Vergangenheit von Rick immer mehr auf die Spur.
Dieser ist allerdings schlau genug und merkt bald, dass Frank Nachforschungen anstellt. Für Rick gibt es jetzt allerdings kein zurück mehr, er versucht seine scheinbar so perfekte Maskerade mit allen Mitteln aufrecht zu erhalten, und dass er dabei kein bisschen zimperlich vorgeht versteht sich wohl von alleine...
Kritik
Einer der größten Sünden die man bei einem Thriller begehen kann dürfte wohl mit Abstand sein, wenn der so gut wie gar keine Spannung vermittelt. Genau aber diesen Makel leistet sich „Tödliches Vertrauen“, der von Harold Becker (City Hall) Inszeniert wurde.
Von der ersten Einstellung an, könnten die Protagonisten ihre klischeebehafteten Charaktereigenschaften die sie verkörpern, genauso gut auf der Stirn eingemeißelt zur Schau stellen, dass Ergebnis wäre das Gleiche.
Da wäre zum einen der treudoofe aber herzensgute Vater, der durch Travolta verkörpert wird - ihm aber wohl die wenigsten wirklich abnehmen werden. Dann natürlich der psychopatische Stiefvater, der von Vince Vaughn von der ersten Sekunde an so gespielt wird, als hätte er gerade einer Dreijährigen das Eis geklaut. Dann wäre da noch die Mutter, welche die Ahnungslosigkeit in Person mimt und der man als Zuschauer die ganze Zeit zurufen will: Wach auf, wach auf, oder besser noch - such dir einen andern Job.
Schließlich der Sohn, der seine Faxen macht und alles nur weil Mutti und Vati nicht mehr in einem Bett schlafen, und dem man nicht mehr glaubt wenn’s wirklich darauf ankommt.
Fast hätte ich den geheimnisvollen Fremden vergessen, dessen äußeres einem förmlich entgegenschreit: Ich bin dein schlimmster Alptraum, wenn du glaubst du könntest mich loswerden in dem du mir auch noch so viel Kohle zahlst, dann hast du dich gewaltig geirrt. Da musst du mich schon Umbringen, bevor es aufhört.
Bei so viel Vorhersehbarkeit wäre ich ja schon froh gewesen, wenn sich jemand über die nicht eingetroffene Wettervorhersage beschwert hätte, alles scheint bis ins kleinste durchorganisiert - eben total langweilig.
Um dem Film nicht ganz Unrecht zu tun, muss ich das Finale noch erwähnen, dass vielleicht doch noch einen überraschenden Aspekt auf Lager hat. Kommt in den meisten Thrillern der Böse Bube ein, oder gar zwei mal zurück, bevor dieser entgültig sein fiktives Leben aushaucht, klappt´s hier gleich auf Anhieb - auch eine Überraschung, wenn man denn will.
Fazit
Nein, das war wohl nix.
So harmlos und vorhersehbar war selten ein Vertreter des Genres. Da kann auch John Travolta nichts mehr ausbügeln, der diesen Part denn auch eher gelangweilt spielt und zu der Rolle des gutmütigen Handwerkers auch nicht so recht passen will.
Bei der Wahl der Drehorte trafen die Macher allerdings genau ins Schwarze. Die Landschaften und Seen geben diesen spröden neuenglischen Charme, in zum größten Teil sehr schönen Bildern wieder. Somit kann ich alles in allem diese DVD nur abgebrühtesten Travolta, oder Trillerfans empfehlen, für alle anderen gibt es wohl besseres in dieser Richtung.
DVD
Bild und Ton
Die Scheibe ist guter Durchschnitt was Bild und Ton anbelangt. Am Bild könnte man allerdings die vielen dunklen Szenen kritisch betrachten, die man nach meiner Meinung besser ausleuchten hätte können. Dass es auch besser geht, zeigen einige Sequenzen in denen alles richtig gemacht wurde, deshalb wirken vor allen die dunkleren Bilder insgesamt etwas uneinheitlich. Die Toneffekte sind eher zurückhaltend, und kommen nur bei der Explosion kurz vor Schluss so richtig zur Geltung.
Extras
Audiokommentar
Ein nicht gerade mitreißender Kommentar, des Regisseurs Harold Becker, der für den Interessierten aber sehr genau beschreibt, wie er seine Filme angeht und auch sehr anschaulich vermittelt, wie die jeweiligen Szenen realisiert wurden.
Deshalb insgesamt gesehen, eher eine Kommentierung nicht für die breite Masse, sondern eher für Insider.
Sechs herausgenommene Szenen die durch einen einführenden Kommentar vom Regisseur erläutert werden, können auch noch bewundert werden.
Allerdings sind diese so kurz, dass sie ohne weiteres in diesen, nicht gerade durch übermäßige Länge sich auszeichnenden Film (ca.85 Minuten) ruhig verbleiben hätten können.
Ferner noch überraschend gut gezeichnete Storyboards, die zeigen wie wichtige Sequenzen aufgebaut wurden, und so gut mit denjenigen im fertigen Film verglichen werden können.
Schließlich wäre da noch der Kinotrailer.
Das war´s eigentlich auch schon. Ein Mehr an Extras hätte dieser Streifen auch ohnehin eher nicht verdient und wäre der Ehre, dieses überaus schwachen Ablegers des Genres nun wirklich zu viel gewesen.
Zwei oder drei Sterne bei der Wertung des Silberlings, dass war hier die Frage. Der Film selber hat wie ich meine höchstens zwei verdient, die DVD so um die drei.
Da ich aber ein Fan von Audiokommentaren bin und der auf dieser Scheibe auch noch deutsch untertitelt wurde, gebe ich insgesamt knappe drei Sterne und vertraue darauf, dass sich der Meister in seiner Kiste langsam wieder beruhigt.
Bildformat: 2.35:1
Tonformat: Dolby Digital 5.1 Deutsch / Englisch / Französisch
Untertitel: Deutsch / Englisch / Englisch für Hörg. / Französich / Slowenisch
Untertitel Audiokommentar: Deutsch / Englisch / Französisch
(c) winterspiegel für Ciao & Yopi
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