Ungeküsst (VHS) Testbericht
ab 12,26 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
Erfahrungsbericht von DolphinSunshine
Vom häßliche Entlein zum stolzen Schwan
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ein streßreiches Wochenende, eine nie enden wollende Zugfahrt mit jeder Menge Hetzerei beim Umsteigen (wegen der üblichen Verspätung der Züge) und ein Anrufbeantworter voller rätselhafter Anrufe (auch „tut ... tut ... tut... genannt! ;-)), was wäre da ein besseres Ende für den Tag, als sich mit einem Video – nach Möglichkeit einer Komödie – auf die Couch zu verziehen? Gesagt, getan! Die Wahl viel auf „Ungeküßt“, ein Film, den ich wegen Drew Barrymore, schon länger mal sehen wollte.
Story
*********
Josie Gellar (Drew Barrymore) ist Lektorin bei der Chicago Sun Times und möchte eigentlich nichts lieber als Reporterin sein. Leider gibt ihr Chef ihr keine Chance, da er in Josie nur das kleine verschüchterte Mädchen sieht, das – wie er meint – sich nicht in der Welt behaupten kann. Wie es der Zufall so will bekommt Josie ihre Chance allerdings dann doch, da der Zeitungsinhaber eine verrückte Idee hatte und jemanden wieder auf die High School schicken möchte. Und er gibt Josie den Job der Enthüllungsreporterin, da sie am jüngsten aussieht und an der Schule am wenigsten auffallen wird.
Zunächst ist Josie total begeistert ihre Chance sich zu beweisen zu erhalten, aber dann wird ihr langsam wieder bewußt, wie katastrophal ihr erster Aufenthalt in der High School verlaufen ist. Sie war ein Außenseiter, wurde immer „Ekel-Josie“ genannt und von ihren Mitschülern gehänselt, bloß gestellt und niedergemacht. Auch ihr zweiter Schulbesuch (jetzt als Undercover-Reporterin) scheint anfangs nicht besser zu verlaufen. Sie ist tolpatschig, die Elite der Schule fängt wieder an sich über sie lustig zu machen und die einzige Person, die sich mit ihr anfreundet ist die Schul-Streberin (Leelee Sobieski). Und zusätzlich verliebt sich Josie auch noch in einen ihrer Lehrer (Michael Vartan), der sich sogar auch für sie zu interessieren scheint.
Josie ist schon bereit alles hinzuschmeißen, da ihr Trip zurück zur Schule ihr wieder vor Augen führt wie schrecklich ihre erste Zeit dort war und das sich auch jetzt nichts daran zu ändern scheint. Sie macht auch keine „Entdeckungen“ als Enthüllungsreporterin und als auch noch eine andere Zeitung Stories bringt, die sie hätte enthüllen sollen, scheint alles verloren zu sein. Ihr Chef verpaßt ihr einen Sender mit versteckter Kamera, damit er endlich eine Story finden kann und verfolgt nun jeden ihrer Schritte. Und Josie ist regelrecht verzweifelt.
Sie heult sich bei ihrem Bruder Rob (David Arquette) aus, der immer sehr beliebt in der Schule war und versucht hinter das Geheimnis seines Erfolges zu kommen. Zwar gelingt ihr das nicht so recht, aber Rob beschließt sich auf die Schule zu schmuggeln und macht letztendlich auch seiner Schwester eins der beliebtesten Mädchen der Schule. Bleibt aber immer noch das Problem, daß Josie keine Story hat über die sich berichten könnte. Da kommt ihr Chef auf eine Idee, da er immer mit ansehen muß, wie sein ganzes Team sich um den Fernseher mit der Übertragung von Josie’s Sender versammelt und dort schon ein regelrechtes Soap-Opera-Fieber ausgebrochen zu sein scheint........
Mehr zur Story wird hier nicht verraten, aber da es sich bei „Ungeküßt“ um einen Teenie-Film handelt, welcher nach einem ziemlich einfachen Muster gestrickt ist, kann sich wohl jeder denken, daß es am Ende ein Happy-End gibt und das häßliche Entlein nicht nur zum schönen Schwan mutiert ist, sondern auch ihren Prinzen bekommt.
Darsteller
***********
Drew Barrymore macht ihre Rolle sehr gut, da ihr gerade Komödien immer gut liegen. Das tolpatschige Mädchen und die schöne Frau nimmt man ihr beides ab. Die Maskenbildner haben gute Leistungen gebracht, um sie in eine häßliche Highschool Schülerin zu verwandeln (bei den Rückblendungen auf ihre „richtige“ Schulzeit) und jeder kann verstehen, warum sie den Spitznamen „Ekel-Josie“ bekommen hat – auch wenn er gemein war. Auch die stufenweise Konvertierung in eine schöne, erfolgreiche und selbstbewußte Josie ist gut gelungen – vor allem weil diese Entwicklung sich nach und nach vollzieht und nicht einfach plötzlich über Nacht.
David Arquette als Josie Bruder ist auch nicht von schlechten Eltern, wobei er im Film keine richtige Verwandlung durchmacht. Er ist eigentlich auch als Erwachsener immer noch ein Kind, so daß es ihm keine Probleme bereitet sich in die High-School wieder einzuleben. Ob das eine typische Rolle für David Arquette ist, weiß ich nicht, da ich ihn vorher noch nicht bewußt in einem anderen Film gesehen habe, aber ich könnte mir vorstellen, daß er öfter in dieser Art Film spielen könnte. Er bringt die Sache glaubhaft rüber.
Michael Vartan als Lehrer von Josie, in den sie sich verliebt, ist eine Augenweide! ;-) Er sieht nicht schlecht aus, hat Stil und scheint Frauen nicht nur nach dem Äußeren zu beurteilen! Wenn er im richtigen Leben auch so ist, dann könnte er ein echter Traummann sein! *grins* Genug geschwärmt! ;-) Ich habe Michael Vartan vorher noch nie in einem Film gesehen und fand, daß er eigentlich zu jung aussah, um einen Lehrer zu spielen. Andererseits – wäre er älter gewesen, dann hätte die Love-Story nicht wirklich gepaßt bzw. sie wäre zu einer echten Problem-Geschichte „Lehrer-Schülerin-Beziehung“ verkommen und die Komödie hätte etwas ihren Ton verfehlt.
Fazit
********
Alles in Allem ist der Film ganz nett gemacht und bietet 103 Minuten einfache Unterhaltung ohne Anspruch. Ich habe schon wesentlich bessere Filme und lustigere Komödien gesehen, aber zum Abschalten nach einem langen Tag kann man sich den Film ruhig einmal ansehen (und dann wieder vergessen)! Aber von einem Film mit einer Altersfreigabe ab 6 Jahre, der auf Teenie-Film getrimmt ist, erwartet ja glaube ich niemand etwas anderes.
Story
*********
Josie Gellar (Drew Barrymore) ist Lektorin bei der Chicago Sun Times und möchte eigentlich nichts lieber als Reporterin sein. Leider gibt ihr Chef ihr keine Chance, da er in Josie nur das kleine verschüchterte Mädchen sieht, das – wie er meint – sich nicht in der Welt behaupten kann. Wie es der Zufall so will bekommt Josie ihre Chance allerdings dann doch, da der Zeitungsinhaber eine verrückte Idee hatte und jemanden wieder auf die High School schicken möchte. Und er gibt Josie den Job der Enthüllungsreporterin, da sie am jüngsten aussieht und an der Schule am wenigsten auffallen wird.
Zunächst ist Josie total begeistert ihre Chance sich zu beweisen zu erhalten, aber dann wird ihr langsam wieder bewußt, wie katastrophal ihr erster Aufenthalt in der High School verlaufen ist. Sie war ein Außenseiter, wurde immer „Ekel-Josie“ genannt und von ihren Mitschülern gehänselt, bloß gestellt und niedergemacht. Auch ihr zweiter Schulbesuch (jetzt als Undercover-Reporterin) scheint anfangs nicht besser zu verlaufen. Sie ist tolpatschig, die Elite der Schule fängt wieder an sich über sie lustig zu machen und die einzige Person, die sich mit ihr anfreundet ist die Schul-Streberin (Leelee Sobieski). Und zusätzlich verliebt sich Josie auch noch in einen ihrer Lehrer (Michael Vartan), der sich sogar auch für sie zu interessieren scheint.
Josie ist schon bereit alles hinzuschmeißen, da ihr Trip zurück zur Schule ihr wieder vor Augen führt wie schrecklich ihre erste Zeit dort war und das sich auch jetzt nichts daran zu ändern scheint. Sie macht auch keine „Entdeckungen“ als Enthüllungsreporterin und als auch noch eine andere Zeitung Stories bringt, die sie hätte enthüllen sollen, scheint alles verloren zu sein. Ihr Chef verpaßt ihr einen Sender mit versteckter Kamera, damit er endlich eine Story finden kann und verfolgt nun jeden ihrer Schritte. Und Josie ist regelrecht verzweifelt.
Sie heult sich bei ihrem Bruder Rob (David Arquette) aus, der immer sehr beliebt in der Schule war und versucht hinter das Geheimnis seines Erfolges zu kommen. Zwar gelingt ihr das nicht so recht, aber Rob beschließt sich auf die Schule zu schmuggeln und macht letztendlich auch seiner Schwester eins der beliebtesten Mädchen der Schule. Bleibt aber immer noch das Problem, daß Josie keine Story hat über die sich berichten könnte. Da kommt ihr Chef auf eine Idee, da er immer mit ansehen muß, wie sein ganzes Team sich um den Fernseher mit der Übertragung von Josie’s Sender versammelt und dort schon ein regelrechtes Soap-Opera-Fieber ausgebrochen zu sein scheint........
Mehr zur Story wird hier nicht verraten, aber da es sich bei „Ungeküßt“ um einen Teenie-Film handelt, welcher nach einem ziemlich einfachen Muster gestrickt ist, kann sich wohl jeder denken, daß es am Ende ein Happy-End gibt und das häßliche Entlein nicht nur zum schönen Schwan mutiert ist, sondern auch ihren Prinzen bekommt.
Darsteller
***********
Drew Barrymore macht ihre Rolle sehr gut, da ihr gerade Komödien immer gut liegen. Das tolpatschige Mädchen und die schöne Frau nimmt man ihr beides ab. Die Maskenbildner haben gute Leistungen gebracht, um sie in eine häßliche Highschool Schülerin zu verwandeln (bei den Rückblendungen auf ihre „richtige“ Schulzeit) und jeder kann verstehen, warum sie den Spitznamen „Ekel-Josie“ bekommen hat – auch wenn er gemein war. Auch die stufenweise Konvertierung in eine schöne, erfolgreiche und selbstbewußte Josie ist gut gelungen – vor allem weil diese Entwicklung sich nach und nach vollzieht und nicht einfach plötzlich über Nacht.
David Arquette als Josie Bruder ist auch nicht von schlechten Eltern, wobei er im Film keine richtige Verwandlung durchmacht. Er ist eigentlich auch als Erwachsener immer noch ein Kind, so daß es ihm keine Probleme bereitet sich in die High-School wieder einzuleben. Ob das eine typische Rolle für David Arquette ist, weiß ich nicht, da ich ihn vorher noch nicht bewußt in einem anderen Film gesehen habe, aber ich könnte mir vorstellen, daß er öfter in dieser Art Film spielen könnte. Er bringt die Sache glaubhaft rüber.
Michael Vartan als Lehrer von Josie, in den sie sich verliebt, ist eine Augenweide! ;-) Er sieht nicht schlecht aus, hat Stil und scheint Frauen nicht nur nach dem Äußeren zu beurteilen! Wenn er im richtigen Leben auch so ist, dann könnte er ein echter Traummann sein! *grins* Genug geschwärmt! ;-) Ich habe Michael Vartan vorher noch nie in einem Film gesehen und fand, daß er eigentlich zu jung aussah, um einen Lehrer zu spielen. Andererseits – wäre er älter gewesen, dann hätte die Love-Story nicht wirklich gepaßt bzw. sie wäre zu einer echten Problem-Geschichte „Lehrer-Schülerin-Beziehung“ verkommen und die Komödie hätte etwas ihren Ton verfehlt.
Fazit
********
Alles in Allem ist der Film ganz nett gemacht und bietet 103 Minuten einfache Unterhaltung ohne Anspruch. Ich habe schon wesentlich bessere Filme und lustigere Komödien gesehen, aber zum Abschalten nach einem langen Tag kann man sich den Film ruhig einmal ansehen (und dann wieder vergessen)! Aber von einem Film mit einer Altersfreigabe ab 6 Jahre, der auf Teenie-Film getrimmt ist, erwartet ja glaube ich niemand etwas anderes.
Bewerten / Kommentar schreiben