Vietcong (PC Spiel Shooter) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 03/2007
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Erfahrungsbericht von Bjoerner2001
\"We\'re under heavy fire...
Pro:
Spannend, Actionreich, Hebt sich von den Weltkriegsshootern der vergangenen Jahre ab
Kontra:
Leben als Tunnelratte
Empfehlung:
Ja
... we need urgent evacuation!!!\" schallt es durch den Funk zwischen A(lpha)-Team und dem Hauptquartier der US-Streitkräfte. Hintergrund des Ganzen ist ein Überfall des Vietcong auf einen kleinen Außenposten der U.S. Army, der, wie es scheint, von den Vietcong in wenigen Minuten überrannt wird. Glück im Unglück für die ausharrenden U.S. Boys denn alsbald schweben 3 Hubschrauber vom Kaliber UH-1 heran und treiben die Vietcong mit mächtigen MG-Salven zurück und können letztlich die eigenen Jungs retten. Der Posten ist verloren, das Leben gerettet.
Willkommen in Vietnam!
1. Background
2. Teamwork geht vor
3. Höhen und Tiefen im Einsatz - was taugt die Story?
4. Täuschen und Tarnen
5. Schießen und Sprengen
6. Grafik/Sound/Steuerung
7. Fazit
8. Daten zum Spiel
1. Background
************
Ich will hier jetzt nicht auf den Hintergrund des Vietnamkriegs oder den Krieg selbst eingehen, denn das dürfte ja allerseits bekannt sein, außerdem soll es hier ja auch nur um ein Spiel für den heimischen PC gehen und nicht um die Politik und Kriege der vergangenen Zeiten. Als Mahnmal ist dieses Spiel allerdings auch nicht zu sehen, da man ja in die Rolle der vermeintlichen Aggressoren schlüpft.
Nun aber zum Background im Spiel. Man selbst schlüpft in die Rolle des SFC (Sergeant First Class) Steve Hawkins. Unter Anleitung von Cpt. (Captain) Rosenfield begibt man sich zu Anfang in eines der verbündeten Dörfer und wird, natürlich, vom Vietcong (folgend mit VC abgekürzt) überfallen und bekommt einen ersten Eindruck vom Spiel. Man kämpft gegen einen quasi unsichtbaren Feind, der sich seiner dennoch primitiven Mittel stets perfekt bedient und des öfteren nicht ersichtlich ist, ob man 1 oder 5 VC’s gegen sich hat.
2. Teamwork geht vor
******************
Das Team, dessen Anführer man ist, besteht aus, inklusive dem Spieler, 6 Soldaten.
°°°°
Dazu gehört der einheimische Le Duy Nhut, der es versteht sich im Dschungel zu orientieren und Fallen der VC aufzudecken. Auf ihn sollte man sich eher verlassen als auf den eigenen Ramboinstinkt.
°°°°
Zweiter im Team ist Crocker, er ist der Sanitäter im Team und kümmert sich um das Wohl der Soldaten. Sollte man also mal angeschossen werden, Crocker verbindet die Wunde wenigstens.
°°°°
Der Dritte im Bunde ist Bronson. Er schleppt die Munition und ist daher enorm wichtig, insbesondere für den Spieler. Er ist also, auch wie die anderen Kameraden, ein Garant für das Überleben der ganzen Gruppe.
°°°°
Der Vierte ist Defort, Funker seines Zeichens. Auch er kämpft tatkräftig mit, aber er schleppt das Funkgerät, das doch oft so wichtig ist.
°°°°
Last but not least ist Hornster. Das Musterbild eines Soldaten wie mir scheint. Groß, böse und mit einem Maschinengewehr ausgestattet, mäht er alles nieder was ihm vor die Flinte läuft. Mit seiner Feuerpower kämpft er oft für 2 oder 3.
Da jetzt die Teammitglieder bekannt sind, dürfte jedem klar sein, dass es sich jeweils um Spezialisten handelt, die nicht zu ersetzen sind. Demnach ist eine Mission auch schon gescheitert wenn nur einer der Kameraden ins Gras beißt. Grundsätzlich sollte man Nhut vorgehen lassen, denn er kennt sich in diesem so undurchdringlich scheinenden Dschungel besser aus als man selbst und er ist daher in so mancher Mission enorm wichtig.
3. Höhen und Tiefen im Einsatz - was taugt die Story?
********************************************
Im großen und Ganzen hat mir die Story schon ganz gut gefallen. Ob man die Tutorials, in typischer Filmmanier á la \"Full Metal Jacket\" spielt, bleibt einem selbst überlassen, empfehlenswert ist es aber trotzdem. Der Anfang der Kampagne, der Flug über die Reisfelder nach Nui Pek (die Base der Army), war imposant und gleich in den ersten Missionen gab’s richtig Action. Plötzlich fallen Vietcongkämpfer mitten in der Nacht in Nui Pek ein und keiner weiß woher sie kommen. Wenn man das überstanden hat, folgt der erbarmungslose Dschungel. Ohne Nhut wäre man total aufgeschmissen, da man keinen Schimmer hat, wo es denn lang geht.
Die Zeit im Dschungel allerdings wurde mir schnell zu eintönig und ich sollte auch bald Abwechslung bekommen... das war aber alles andere als das was ich mir vorstellte. Plötzlich fand ich mich in den riesigen Tunnelsystemen der VC wieder und sollte irgendwen suchen... Das war schon recht nervig und das Spiel hatte damit sicherlich den Tiefpunkt erreicht.
Sobald man wieder das Licht des Tages erblickt, werden die Missionen wieder interessanter. Stellungen müssen gehalten werden, Befreiungsaktionen werden durchgeführt und Brücken müssen gesprengt werden. An der Vielfalt mangelt es also nicht, aber die \"Tunnelmissionen\" hätte man sich schenken oder zumindest auf ein erträglicheres Maß reduzieren können!
4. Täuschen und Tarnen
********************
Wie eingangs schon erwähnt, ist oft nicht ersichtlich gegen wie viele VC man kämpft. Der Dschungel ist einfach zu verworren und plötzlich knattert ein MG los und man weiß nicht mal woher. Also ab auf den Boden, klein und dreckig machen, wie man bei der Bundeswehr so schön sagt. Die VC beherrschen das Versteckspiel perfekt und das war im Endeffekt ja auch einer der Gründe warum es die US Army so schwer hatte in dem Land Fuß zu fassen. Hinter jedem Baumstumpf, hinter jedem Fels, in jeder Felsspalte, in jedem Erdloch, auf jedem Baum... einfach überall können die VC sein.
Hier wurde also nahezu perfekt gearbeitet und man fühlt sich manchmal wirklich hilflos wenn plötzlich Schüsse zu vernehmen sind, man aber keine Ahnung hat, woher das Feuer eröffnet wird.
5. Schießen und Sprengen
**********************
Ersteres braucht man wohl bedeutend mehr im Spiel, die Art der Schusswaffen ist aber eher vielseitig. Auf Seiten der US-Streitkräfte bedient man sich des guten alten M-16’s und des M60 als bekannteste Vertreter. Auf Seiten der VC dürfte nur die AK47 den meisten ein Begriff sein.
Damals hielten auch schon die Scharfschützengewehre Einzug. M1 und Dragunov sind hierbei zu nennen. Besonderes Bonbon bei der US Army ist mit Sicherheit die M79 Granatpistole, mit der man, in einer Mission ausgestattet, ziemlich viel Schaden anrichten kann.
Hinzu kommen natürlich noch die üblichen Granaten. \"Normale\" Granaten und des öfteren C4-Sprengstoff bei der US Army, und die alten Stielgranaten bei den VC.
6. Grafik/Sound/Steuerung
**********************
Grafik: An sich ist den Entwicklern eine recht schöne Grafik gelungen. Ansehnlich ist sie allemal und vor allem auf Grund der manchmal doch enormen Levelgrößen doch noch recht detailliert. Die Waffen sehen auch recht rund aus und die Effekte von Granatexplosionen sind nicht unbedingt die Schlechtesten. Die Animationen der Soldaten sind auch ansehnlich und die animierten Gesichtszüge sprechen manchmal Bände. Weniger Wert wurde dabei allerdings bei den VC gelegt. Sie sehen sich alle recht ähnlich (wobei das im asiatischen Raum scheinbar für uns Europäer so sein mag) und wirken beim Näheren betrachten manchmal wie aus Holz geschnitzt. Alles in allem ist die Grafik aber doch rundum gelungen.
°°°°
Sound: Der Sound trägt ja in vielen Spielen, vor allem Shootern, sehr zur Atmosphäre bei. So auch bei Vietcong. Der Sound trägt hier sogar sehr viel zur Atmosphäre bei, dennoch haben mir einige Sachen nicht so gut gefallen. Das ständige „Rumgesurre“ im Dschungel mag zwar so sein, aber es ist auf Dauer nervig. Geht man einmal kurz ins Hauptmenü zurück merkt man sofort was einem da fehlt, im negativen Sinne natürlich. Eine gute Idee war sicherlich das Einsetzen vom \"Tinituspfeifen\" wenn eine Granate unmittelbar neben einem explodiert, nervig war es am Ende aber trotzdem. Naja, Realitätsnah sollte es ja sein, also bitteschön, Spielerherz.
Alles andere im Spiel, seien es nun Waffengeräusche, das Rotieren der Rotorblätter oder die Musik im Menü und im eigenen Bunker, hat mir wiederum sehr gut gefallen.
°°°°
Steuerung: Wie für einen Ego-shooter üblich mit Tastatur und Maus. Schnörkellos reagiert die Maus auf Befehle und auch sonst lässt es sich eigentlich recht gut steuern. Kritikpunkt ist aber das Kriechen (für Bundeswehrangehörige: Gleiten), was in anderen Shootern (vgl. Operation Flashpoint) irgendwie besser vom Gefühl her umgesetzt wurde. Sei’s drum, das sind nur Kleinigkeiten.
7. Fazit
******
Vietcong, ein Spiel das ich nur durch Zufall in meine Hände bekam, hat mich durchaus überrascht. Positiv überrascht. Dafür, dass die Entwickler nicht allzu bekannt waren, haben sie eine richtig gute Packung aus Action, Spannung und Taktik zusammengestellt. Die Spielzeit von ca. 20 Stunden (inklusive aller Quickfights) ist vollkommen in Ordnung, hätte aber durch Weglassen der Tunnelmissionen mehr Höhepunkte gehabt. Im Multiplayer sorgen Teamdeatchmach, Capture the Flag, Assault und Last Man Standing für richtig Spielspaß und auch die entsprechende Spieldauer. Technisch präsentiert sich das Spiel von einer guten Seite, andere Shooter, wie UT 2003, sind dennoch Klassen besser was die technische Seite betrifft. Zum Punkt Realitätsnähe verlieren ja auch gerne viele etwas in Shootern. Bei Vietcong ist mir vor allem aufgefallen, dass man sich hinter Bäumen mit gerade mal 40cm Durchmesser perfekt vor MG-Feuer schützen kann. Ich glaube, durch meine Erfahrung als Grundi beim Bund, dass das nicht möglich ist. Ich habe da schon andere Sachen durchschossen gesehen, die durchaus dicker und/oder stabiler waren. Naja, Schwamm drüber, das fällt ja auch nur wenigen auf, oder sogar nur mir... Kurz gesagt, das Spiel ist es wert gespielt zu werden. Atmosphäre hat es massig, bedienen lässt es sich gut und das offene Ende lassen auf einen Nachfolger hoffen.
8. Daten zum Spiel
****************
Preis: ca. 35-40 €
Systemanforderungen:
Benötigt: P III mit 733 MHz, 256 MB RAM, 1,4 GB HDD und 32 MB 3D-Grafikkarte
Empfohlen: P IV mit 2 GHz, 512 MB RAM, 1,4 GB HDD und 128 MB 3D-Grafikkarte(DirectX 9.0 kompatibel)
Installation ist denkbar einfach, CD(s) rein, auf installieren klicken und den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen. ;-)
Hinweis:
*******
Falls noch jemand Fragen oder Anregungen hat, der kann sie gerne in den Kommentaren kund tun. Ich werde dann dort auch entsprechend reagieren.
© 2004 by Bjoerner2001
Willkommen in Vietnam!
1. Background
2. Teamwork geht vor
3. Höhen und Tiefen im Einsatz - was taugt die Story?
4. Täuschen und Tarnen
5. Schießen und Sprengen
6. Grafik/Sound/Steuerung
7. Fazit
8. Daten zum Spiel
1. Background
************
Ich will hier jetzt nicht auf den Hintergrund des Vietnamkriegs oder den Krieg selbst eingehen, denn das dürfte ja allerseits bekannt sein, außerdem soll es hier ja auch nur um ein Spiel für den heimischen PC gehen und nicht um die Politik und Kriege der vergangenen Zeiten. Als Mahnmal ist dieses Spiel allerdings auch nicht zu sehen, da man ja in die Rolle der vermeintlichen Aggressoren schlüpft.
Nun aber zum Background im Spiel. Man selbst schlüpft in die Rolle des SFC (Sergeant First Class) Steve Hawkins. Unter Anleitung von Cpt. (Captain) Rosenfield begibt man sich zu Anfang in eines der verbündeten Dörfer und wird, natürlich, vom Vietcong (folgend mit VC abgekürzt) überfallen und bekommt einen ersten Eindruck vom Spiel. Man kämpft gegen einen quasi unsichtbaren Feind, der sich seiner dennoch primitiven Mittel stets perfekt bedient und des öfteren nicht ersichtlich ist, ob man 1 oder 5 VC’s gegen sich hat.
2. Teamwork geht vor
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Das Team, dessen Anführer man ist, besteht aus, inklusive dem Spieler, 6 Soldaten.
°°°°
Dazu gehört der einheimische Le Duy Nhut, der es versteht sich im Dschungel zu orientieren und Fallen der VC aufzudecken. Auf ihn sollte man sich eher verlassen als auf den eigenen Ramboinstinkt.
°°°°
Zweiter im Team ist Crocker, er ist der Sanitäter im Team und kümmert sich um das Wohl der Soldaten. Sollte man also mal angeschossen werden, Crocker verbindet die Wunde wenigstens.
°°°°
Der Dritte im Bunde ist Bronson. Er schleppt die Munition und ist daher enorm wichtig, insbesondere für den Spieler. Er ist also, auch wie die anderen Kameraden, ein Garant für das Überleben der ganzen Gruppe.
°°°°
Der Vierte ist Defort, Funker seines Zeichens. Auch er kämpft tatkräftig mit, aber er schleppt das Funkgerät, das doch oft so wichtig ist.
°°°°
Last but not least ist Hornster. Das Musterbild eines Soldaten wie mir scheint. Groß, böse und mit einem Maschinengewehr ausgestattet, mäht er alles nieder was ihm vor die Flinte läuft. Mit seiner Feuerpower kämpft er oft für 2 oder 3.
Da jetzt die Teammitglieder bekannt sind, dürfte jedem klar sein, dass es sich jeweils um Spezialisten handelt, die nicht zu ersetzen sind. Demnach ist eine Mission auch schon gescheitert wenn nur einer der Kameraden ins Gras beißt. Grundsätzlich sollte man Nhut vorgehen lassen, denn er kennt sich in diesem so undurchdringlich scheinenden Dschungel besser aus als man selbst und er ist daher in so mancher Mission enorm wichtig.
3. Höhen und Tiefen im Einsatz - was taugt die Story?
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Im großen und Ganzen hat mir die Story schon ganz gut gefallen. Ob man die Tutorials, in typischer Filmmanier á la \"Full Metal Jacket\" spielt, bleibt einem selbst überlassen, empfehlenswert ist es aber trotzdem. Der Anfang der Kampagne, der Flug über die Reisfelder nach Nui Pek (die Base der Army), war imposant und gleich in den ersten Missionen gab’s richtig Action. Plötzlich fallen Vietcongkämpfer mitten in der Nacht in Nui Pek ein und keiner weiß woher sie kommen. Wenn man das überstanden hat, folgt der erbarmungslose Dschungel. Ohne Nhut wäre man total aufgeschmissen, da man keinen Schimmer hat, wo es denn lang geht.
Die Zeit im Dschungel allerdings wurde mir schnell zu eintönig und ich sollte auch bald Abwechslung bekommen... das war aber alles andere als das was ich mir vorstellte. Plötzlich fand ich mich in den riesigen Tunnelsystemen der VC wieder und sollte irgendwen suchen... Das war schon recht nervig und das Spiel hatte damit sicherlich den Tiefpunkt erreicht.
Sobald man wieder das Licht des Tages erblickt, werden die Missionen wieder interessanter. Stellungen müssen gehalten werden, Befreiungsaktionen werden durchgeführt und Brücken müssen gesprengt werden. An der Vielfalt mangelt es also nicht, aber die \"Tunnelmissionen\" hätte man sich schenken oder zumindest auf ein erträglicheres Maß reduzieren können!
4. Täuschen und Tarnen
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Wie eingangs schon erwähnt, ist oft nicht ersichtlich gegen wie viele VC man kämpft. Der Dschungel ist einfach zu verworren und plötzlich knattert ein MG los und man weiß nicht mal woher. Also ab auf den Boden, klein und dreckig machen, wie man bei der Bundeswehr so schön sagt. Die VC beherrschen das Versteckspiel perfekt und das war im Endeffekt ja auch einer der Gründe warum es die US Army so schwer hatte in dem Land Fuß zu fassen. Hinter jedem Baumstumpf, hinter jedem Fels, in jeder Felsspalte, in jedem Erdloch, auf jedem Baum... einfach überall können die VC sein.
Hier wurde also nahezu perfekt gearbeitet und man fühlt sich manchmal wirklich hilflos wenn plötzlich Schüsse zu vernehmen sind, man aber keine Ahnung hat, woher das Feuer eröffnet wird.
5. Schießen und Sprengen
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Ersteres braucht man wohl bedeutend mehr im Spiel, die Art der Schusswaffen ist aber eher vielseitig. Auf Seiten der US-Streitkräfte bedient man sich des guten alten M-16’s und des M60 als bekannteste Vertreter. Auf Seiten der VC dürfte nur die AK47 den meisten ein Begriff sein.
Damals hielten auch schon die Scharfschützengewehre Einzug. M1 und Dragunov sind hierbei zu nennen. Besonderes Bonbon bei der US Army ist mit Sicherheit die M79 Granatpistole, mit der man, in einer Mission ausgestattet, ziemlich viel Schaden anrichten kann.
Hinzu kommen natürlich noch die üblichen Granaten. \"Normale\" Granaten und des öfteren C4-Sprengstoff bei der US Army, und die alten Stielgranaten bei den VC.
6. Grafik/Sound/Steuerung
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Grafik: An sich ist den Entwicklern eine recht schöne Grafik gelungen. Ansehnlich ist sie allemal und vor allem auf Grund der manchmal doch enormen Levelgrößen doch noch recht detailliert. Die Waffen sehen auch recht rund aus und die Effekte von Granatexplosionen sind nicht unbedingt die Schlechtesten. Die Animationen der Soldaten sind auch ansehnlich und die animierten Gesichtszüge sprechen manchmal Bände. Weniger Wert wurde dabei allerdings bei den VC gelegt. Sie sehen sich alle recht ähnlich (wobei das im asiatischen Raum scheinbar für uns Europäer so sein mag) und wirken beim Näheren betrachten manchmal wie aus Holz geschnitzt. Alles in allem ist die Grafik aber doch rundum gelungen.
°°°°
Sound: Der Sound trägt ja in vielen Spielen, vor allem Shootern, sehr zur Atmosphäre bei. So auch bei Vietcong. Der Sound trägt hier sogar sehr viel zur Atmosphäre bei, dennoch haben mir einige Sachen nicht so gut gefallen. Das ständige „Rumgesurre“ im Dschungel mag zwar so sein, aber es ist auf Dauer nervig. Geht man einmal kurz ins Hauptmenü zurück merkt man sofort was einem da fehlt, im negativen Sinne natürlich. Eine gute Idee war sicherlich das Einsetzen vom \"Tinituspfeifen\" wenn eine Granate unmittelbar neben einem explodiert, nervig war es am Ende aber trotzdem. Naja, Realitätsnah sollte es ja sein, also bitteschön, Spielerherz.
Alles andere im Spiel, seien es nun Waffengeräusche, das Rotieren der Rotorblätter oder die Musik im Menü und im eigenen Bunker, hat mir wiederum sehr gut gefallen.
°°°°
Steuerung: Wie für einen Ego-shooter üblich mit Tastatur und Maus. Schnörkellos reagiert die Maus auf Befehle und auch sonst lässt es sich eigentlich recht gut steuern. Kritikpunkt ist aber das Kriechen (für Bundeswehrangehörige: Gleiten), was in anderen Shootern (vgl. Operation Flashpoint) irgendwie besser vom Gefühl her umgesetzt wurde. Sei’s drum, das sind nur Kleinigkeiten.
7. Fazit
******
Vietcong, ein Spiel das ich nur durch Zufall in meine Hände bekam, hat mich durchaus überrascht. Positiv überrascht. Dafür, dass die Entwickler nicht allzu bekannt waren, haben sie eine richtig gute Packung aus Action, Spannung und Taktik zusammengestellt. Die Spielzeit von ca. 20 Stunden (inklusive aller Quickfights) ist vollkommen in Ordnung, hätte aber durch Weglassen der Tunnelmissionen mehr Höhepunkte gehabt. Im Multiplayer sorgen Teamdeatchmach, Capture the Flag, Assault und Last Man Standing für richtig Spielspaß und auch die entsprechende Spieldauer. Technisch präsentiert sich das Spiel von einer guten Seite, andere Shooter, wie UT 2003, sind dennoch Klassen besser was die technische Seite betrifft. Zum Punkt Realitätsnähe verlieren ja auch gerne viele etwas in Shootern. Bei Vietcong ist mir vor allem aufgefallen, dass man sich hinter Bäumen mit gerade mal 40cm Durchmesser perfekt vor MG-Feuer schützen kann. Ich glaube, durch meine Erfahrung als Grundi beim Bund, dass das nicht möglich ist. Ich habe da schon andere Sachen durchschossen gesehen, die durchaus dicker und/oder stabiler waren. Naja, Schwamm drüber, das fällt ja auch nur wenigen auf, oder sogar nur mir... Kurz gesagt, das Spiel ist es wert gespielt zu werden. Atmosphäre hat es massig, bedienen lässt es sich gut und das offene Ende lassen auf einen Nachfolger hoffen.
8. Daten zum Spiel
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Preis: ca. 35-40 €
Systemanforderungen:
Benötigt: P III mit 733 MHz, 256 MB RAM, 1,4 GB HDD und 32 MB 3D-Grafikkarte
Empfohlen: P IV mit 2 GHz, 512 MB RAM, 1,4 GB HDD und 128 MB 3D-Grafikkarte(DirectX 9.0 kompatibel)
Installation ist denkbar einfach, CD(s) rein, auf installieren klicken und den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen. ;-)
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© 2004 by Bjoerner2001
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