Wahnsinnig verliebt (VHS) Testbericht
ab 13,05 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
Erfahrungsbericht von andy77
Amélie einmal ganz anders
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Inhalt:
Für sie ist es die große Liebe: Angélique liebt Loïc, den smarten Herzchirurgen. Da dieser aber unglücklicherweise mit einer Anderen verheiratet ist und zu allem Überfluss auch noch Vater wird, werden die Gefühle der jungen hübschen Kunststudentin auf eine harte Probe gestellt. Heimliche Treffen, einsame Nächte und tagelanges Warten sind offenbar alles, worauf Angélique hoffen darf so hat es den Anschein. Doch dann wendet sich das Blatt. Nach einer Fehlgeburt verlässt Loïcs Frau Mann und Haus, nichts steht der Verwirklichung von Angéliques Träumen nun mehr im Wege. Aber warum läuft in Loïcs bisher so wohlgeordnetem Leben plötzlich alles schief? Eine Patientin, die ihm erfolglos Avancen macht, verklagt ihn des tätlichen Angriffs. Mysteriöse Anrufe, anonyme Briefe und makabre Päckchen versetzen den Arzt in Angst und Schrecken. Und dann gibt es eine Tote: die liebestolle Patientin wird erschlagen aufgefunden ...
Aus der anfänglichen Liebesgeschichte wird, ohne dass man es sich versieht, ein Thriller, der es in sich hat. Nichts ist, wie es zu sein scheint. Warum wird der sonst eher ruhige Kommilitone David auf einmal so aggressiv? Wieso ist Angéliques beste Freundin Héloïse plötzlich deren erbitterte Feindin? Ist Loïc ein zu Recht beschuldigter Mörder? Und warum ist ausgerechnet Angélique die Einzige, die ihm helfen könnte? Nur eine Person weiß wirklich, was vor sich geht in diesem spannenden Film, der mit außerordentlich subtiler Suspense bis zur letzten Minute fesselt. Und die führt nicht nur die anderen, sondern auch den Zuschauer, dem im Vorfeld natürlich nicht zuviel verraten werden sollte, bis zum Schluss mit Bravour an der Nase herum. „Er liebt mich, er liebt mich nicht ...“ – dieses Spiel um die Liebe ist bei diesem außergewöhnlichen Film Programm. Audrey Tautou zeigt sich nach der „fabelhaften Amélie“ diesmal von einer ganz anderen Seite.
Kritik:
Es gibt zwei Gründe weshalb dieser Film ein wenig mehr Aufmerksamkeit erfordert. Zum einen ist es der erste Film von Audrey Tautou nach \"Die fabelhafte Welt der Amelie\", zum anderen handelt es sich bei \"Wahnsinnig verliebt\" um ein Regiedebut der erst 25 jährigen Laetitia Colombani. Natürlich hilft der weltweite Hype um die neue Marianne der Franzosen und Colombani weiss dies auch gut für ihre Geschichte zu nutzen. Und genau diese, auf den ersten Blick gewöhnlichen Geschichte einer Liebeskranken Frau ist Zentrum und Gefahr zugleich. Der Film lebt vom Überraschungsmoment und einer zweigeteilten Perspektive, die es der Regisseurin erlaubt mit den Zuschauern und ihrer Wahrnehmung zu spielen. Wenn man unbelastet in diesen Film geht wird man getäuscht und das verärgert ungemein. Man glaubt eine Stunde lang jemanden zu kennen und muss doch feststellen, wie leicht die Macht der Bilder einen in die Irre führen kann. Nach dem ersten Schock erholt man sich schnell und schaut sich fasziniert den weiteren Verlauf der Geschichte an. Immer mit dem Hintergedanken, das passiert mir kein zweites Mal.
Wenn man jedoch diese plötzliche Wendung erahnt oder schon gehört hat, bleibt nicht viel von dieser Faszination über. Natürlich bezaubert Audrey Tautou im ersten Teil wieder jeden und man möchte ihr kaum böse Absichten unterstellen, doch leider ist dieser Psychothriller sehr konventionell inszeniert worden. Neben der Überrraschung der zwei Seiten ein und derselben Geschichte bietet der Film nicht viel mehr. Colombani setzt bewusst auf diese Wendung und kostet sie bis zum Letzten aus. Das ist sehr schade, denn die Bedingungen für einen aussergewöhnlichen Film waren vorhanden. Man möchte ihr dabei keine Vorwürfe machen, denn es handelt sich schliesslich um ihr Erlingswerk, doch gleichzeitig wünscht man sich ein wenig mehr Mut zu Überraschungen. Eine labyrinthartig durchkalkulierte Story, wie diese, kann sich leicht in sich selbst verloren gehen. \"Wahnsinnig verliebt\" wird sicher viele Zuschauer finden, was im grossen und ganzen an der bezaubernden Hauptdarstellerin liegt. Sie spielt hier mit ihrem Image der Amelie und wird dies hoffentlich irgendwann einmal ablegen können. Sie ist eine dieser jungen Schauspielerinnen, denen man eine grosse Karriere wünscht, um sie viel öfter auf der Leinwand beobachten zu können.
Für sie ist es die große Liebe: Angélique liebt Loïc, den smarten Herzchirurgen. Da dieser aber unglücklicherweise mit einer Anderen verheiratet ist und zu allem Überfluss auch noch Vater wird, werden die Gefühle der jungen hübschen Kunststudentin auf eine harte Probe gestellt. Heimliche Treffen, einsame Nächte und tagelanges Warten sind offenbar alles, worauf Angélique hoffen darf so hat es den Anschein. Doch dann wendet sich das Blatt. Nach einer Fehlgeburt verlässt Loïcs Frau Mann und Haus, nichts steht der Verwirklichung von Angéliques Träumen nun mehr im Wege. Aber warum läuft in Loïcs bisher so wohlgeordnetem Leben plötzlich alles schief? Eine Patientin, die ihm erfolglos Avancen macht, verklagt ihn des tätlichen Angriffs. Mysteriöse Anrufe, anonyme Briefe und makabre Päckchen versetzen den Arzt in Angst und Schrecken. Und dann gibt es eine Tote: die liebestolle Patientin wird erschlagen aufgefunden ...
Aus der anfänglichen Liebesgeschichte wird, ohne dass man es sich versieht, ein Thriller, der es in sich hat. Nichts ist, wie es zu sein scheint. Warum wird der sonst eher ruhige Kommilitone David auf einmal so aggressiv? Wieso ist Angéliques beste Freundin Héloïse plötzlich deren erbitterte Feindin? Ist Loïc ein zu Recht beschuldigter Mörder? Und warum ist ausgerechnet Angélique die Einzige, die ihm helfen könnte? Nur eine Person weiß wirklich, was vor sich geht in diesem spannenden Film, der mit außerordentlich subtiler Suspense bis zur letzten Minute fesselt. Und die führt nicht nur die anderen, sondern auch den Zuschauer, dem im Vorfeld natürlich nicht zuviel verraten werden sollte, bis zum Schluss mit Bravour an der Nase herum. „Er liebt mich, er liebt mich nicht ...“ – dieses Spiel um die Liebe ist bei diesem außergewöhnlichen Film Programm. Audrey Tautou zeigt sich nach der „fabelhaften Amélie“ diesmal von einer ganz anderen Seite.
Kritik:
Es gibt zwei Gründe weshalb dieser Film ein wenig mehr Aufmerksamkeit erfordert. Zum einen ist es der erste Film von Audrey Tautou nach \"Die fabelhafte Welt der Amelie\", zum anderen handelt es sich bei \"Wahnsinnig verliebt\" um ein Regiedebut der erst 25 jährigen Laetitia Colombani. Natürlich hilft der weltweite Hype um die neue Marianne der Franzosen und Colombani weiss dies auch gut für ihre Geschichte zu nutzen. Und genau diese, auf den ersten Blick gewöhnlichen Geschichte einer Liebeskranken Frau ist Zentrum und Gefahr zugleich. Der Film lebt vom Überraschungsmoment und einer zweigeteilten Perspektive, die es der Regisseurin erlaubt mit den Zuschauern und ihrer Wahrnehmung zu spielen. Wenn man unbelastet in diesen Film geht wird man getäuscht und das verärgert ungemein. Man glaubt eine Stunde lang jemanden zu kennen und muss doch feststellen, wie leicht die Macht der Bilder einen in die Irre führen kann. Nach dem ersten Schock erholt man sich schnell und schaut sich fasziniert den weiteren Verlauf der Geschichte an. Immer mit dem Hintergedanken, das passiert mir kein zweites Mal.
Wenn man jedoch diese plötzliche Wendung erahnt oder schon gehört hat, bleibt nicht viel von dieser Faszination über. Natürlich bezaubert Audrey Tautou im ersten Teil wieder jeden und man möchte ihr kaum böse Absichten unterstellen, doch leider ist dieser Psychothriller sehr konventionell inszeniert worden. Neben der Überrraschung der zwei Seiten ein und derselben Geschichte bietet der Film nicht viel mehr. Colombani setzt bewusst auf diese Wendung und kostet sie bis zum Letzten aus. Das ist sehr schade, denn die Bedingungen für einen aussergewöhnlichen Film waren vorhanden. Man möchte ihr dabei keine Vorwürfe machen, denn es handelt sich schliesslich um ihr Erlingswerk, doch gleichzeitig wünscht man sich ein wenig mehr Mut zu Überraschungen. Eine labyrinthartig durchkalkulierte Story, wie diese, kann sich leicht in sich selbst verloren gehen. \"Wahnsinnig verliebt\" wird sicher viele Zuschauer finden, was im grossen und ganzen an der bezaubernden Hauptdarstellerin liegt. Sie spielt hier mit ihrem Image der Amelie und wird dies hoffentlich irgendwann einmal ablegen können. Sie ist eine dieser jungen Schauspielerinnen, denen man eine grosse Karriere wünscht, um sie viel öfter auf der Leinwand beobachten zu können.
Bewerten / Kommentar schreiben