Wie die Karnickel (DVD) Testbericht

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Erfahrungsbericht von Tobitobe

Wie die Kinder!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

1. Einleitung
2. Die Story
3. Die Schauspieler
4. Fazit

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1. Einleitung
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Vor kurzem war ich mal wieder im Kino. Mein eigentlicher Gedanke war es, in Road to perdition zu gehen, doch aufgrund der fortgeschrittenen Zeit waren lediglich noch Plätze in den forderen Reihen zu haben. Und jeder kann sich vorstellen, wie sich ein steifer Nacken anfühlt...also musste eine Alternative her.
Die Entscheidung fiel auf \"Wie die Karnickel...\", obwohl mich allein dieser Titel schon abschreckte. Doch meine Freundin behielt die Oberhand und so ging es ab in den Film.

Das schlimmste befürchtend nahm ich Platz und erfreute mich der vielen, bunten Werbung...und dann ging es los...


2. Die Story
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Im heimischen Deutschland trägt sich eine wahrhaft verrückte Geschichte zu.
Nach den Comics von Ralf König wurde ein schriller Film um Liebe, Sex und Beziehungskisten gedreht.

Der Orchestermusiker Horst und sein schwuler Nachbar Sigi sind nach Langzeitbeziehungen gerade wieder Singles geworden. Horst wurde aufgrund eines Pornos in seinem Müll von seiner Freundin verlassen und Sigi hatte Stress mit seinem Ex-Lover.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten und Trauer, besinnen sich die zwei wieder auf Ihre Freiheit und der ach so brave Horst wird zu einem richtigen Draufgänger.
Doch im Orchester beginnt Horst eine Affäre mit der Operndiva Kriemhild Nastrowa. Wilde Sexorgien, die Kriemhild singend begleitet(dabei zieht sich beim Zuschauer schon so manches Mal alles zusammen) begleiten Horst in seinem Alltag und Sigi findet im Möbelpacker Benno ein neues Objekt der Begierde.

Doch der ständige Sex, die Parties und das neue Leben sind für Horst neu und wird ihm zu viel. Da er doch nicht so leicht von seiner Freundin Vera loskommt, wie er dachte und Sigi ständig noch an an Hubert, seinen Ex, denken muss, nimmt das Chaos seinen Lauf. Verwechslungen und Peinlichkeiten im Stil von \"Der bewegte Mann\" werden auf den Zuschauer abgefeuert.
Am Ende ist alles geklärt, doch irgendwie fängt alles wieder von vorne an...

Meine anfängliche Skepsis wurde beinahe fortgeblasen und ich amüsierte mich köstlich. Da ich persönlich nicht viel von deutschen Spielfilmen halte, war ich positiv überrascht.
Die Story beweist zwar keinen Tiefgang wie ein \"Signs\" oder \"The Sixth Sense\", dennoch vermag der Film nicht langatmig zu werden und gut zu unterhalten.


3. Die Schauspieler
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Michael Lott(Horst), spielt seine Rolle als schüchterner, verklemmter Mittvierziger sehr überzeugend. Seine persönliche Entwicklung im Laufe des Films ist überzeugend und nachvollziehbar. Insbesondere in peinlichen Situation lässt er sich nicht lumpen und macht seine Sache gut. Sven Walser, der den schwulen Sigi darstellt, kommt ebenfalls als glaubwürdiger, jedoch nicht allzu tiefgründiger Charakter rüber. Der letzte Feinschliff an seinem Profil scheint zu fehlen. Dennoch ist die Rolle überzeugend und sauber gespielt.

Horst\'s Freundin Vera(Anna Böttcher) überzeugte ebenfalls in der Rolle der armen, kleinen und verlassenen Freundin. Als \"Zicke\" probt sie immerwieder den Aufstand und verteilt gelegendlich harte Schläge unter die Gürtellinie, um sich zu behaupten. Alles in Allem auch eine gute schauspielerische Leistung.

Die Regie führte Sven Unterwaldt jr., der seine Sache ebenfalls gut, wenn auch nicht spektakulär, ablieferte. Da jedoch wilde Kamerafahrten oder Schwenks nicht zum Film passen würden, wurden die Schauspieler angemessen in Szene gesetzt. Hier gibt es keine Kritikpunkte.

4. Fazit
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Als Fazit bleibt zu sagen, dass der Film meinen Befürchtungen zum Trotz überzeugen konnte. Er wird sicher keine Kinogeschichte schreiben, jedoch als \"Zwischenmahlzeit\" für einen langweiligen Samstagabend ist er immer gut zu gebrauchen.
Wer also 8 Euro zu viel hat und den bewegten Mann gut fand, dem sei dieser Film ans Herz gelegt.
Für alle, die auf Action oder Tiefsinn stehen, gilt: Finger weg!

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