Erfahrungsbericht von Sir_ArthurConanDoyle
US-Army (feat. Navajo- Indianer) vs. Japan
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Nachdem ich gestern Abend sehr zufrieden, aufgrund des absolut brillianten Kinofilms (Windtalkers), den Kinosaal verließ hatte ich mir schon vorgenommen heute den Bericht dazu zuschreiben. Und hier ist er also:
DARSTELLER:
Ben Yahzee: Adam Beach (Navajo- Indianer)
Whitehorse: Roger Willie (Navajo- Indianer)
Joe Enders : Nicolas Cage (Soldat der Ben sicher durch den Krieg bringen soll)
Ox Anderson : Christian Slater (Soldat der Whitehorse sicher durch den Krieg bringen soll)
Alle Darsteller sind gut gewählt und zusammen gestellt. Ihre Rollen beherrschen sie super und füllen sie auch perfekt aus.
DIE STORY:
Gegen Ende des zweiten Weltkriegs fanden die USA eine brillante Lösung für einen Code, der nie geknackt werden konnte. Sie benutzten die Sprache der Navajo-Indianer und sie bildeten sie dafür zu Funkern, den sogenannten Codesprechern aus, denn niemand ausser den Menschen aus ihren Stamm war die Sprache
geläufig.
Marine-Corporal Joe XXX kämpft im Krieg zwischen Japan und den USA an forderster Front. Bei einem ausweglosen Feuergefecht, bei dem es darum geht, einen strategisch völlig unwichtigen Sumpf
vorm Feind zu bewahren, werden unter seinem ersten Kommando
alle Mitglieder seines Bataillos getötet. Von einer Granate getroffen überlebt er schwer verletzt und kommt in ein Militärkrankenhaus. Aber selbst seine Trommelfellverletzung, welche immer wieder für Gleichgewichtsprobleme sorgt hält ihn nicht davon ab, seinen Weg zurück auf die Schlachtfelder des Krieges zu suchen. Mit Hilfe der Krankenschwester Rita Welton,
welche sich in ihn verliebt und täglich Briefe schickt (er beantwortet sie nie) gelingt es ihm schließlich.
Als unsterblicher Kriegsheld wird er eines Tages in das Büro seines Kommandeurs gerufen. Er soll aufgrund seiner Leistungen einen Auftrag annehmen, welcher ihm im Laufe des Filmes noch arge Probleme bereiten wird. Er soll einen der Codesprecher beschützen und, so lautet der Befehl weiter, auf jedem Fall verhindern,
dass der Code in feindliche Hände gelangt. Was das bedeutet ist ihm von Anfang an klar. Es geht nicht mehr darum nur auf den Feind zu schießen, nein, im Notfall müsste er sogar einen Marine töten. Alleine diese Tatsache bringt für die Mission einen Streifen
mehr auf seiner Jacke, er zieht als Sergeant wieder in den Krieg.
Die Planungen zur Einnahme der japanischen Insel Saipan laufen im vollen Gange, die Insel stellt den perfekten Stützpunkt zwischen den amerikanischen Festland und der japanischen Hauptstadt dar, mit
einer Landebahn könnten die Bomber Tokyo schnell erreichen. Joe lernt auf dem Stützpunkt den Soldaten Ryan Anderson (Christian Slater - u. a. Operation Broken Arrow u. Der Name der Rose) kennen, welcher den gleichen Auftrag hat. Kurze Zeit später treffen die beiden Navajos auf dem Stützpunkt ein. Anderson ist zuständig für den Indianer Charly White Horse, Joe wurde der weitaus jüngere Navajo Ben Yahzee (Adam Beach) zugeteilt.
Während des gesamten Filmes geraten die vier immer wieder in die unterschiedlichsten Kämpfe. Da Ben einem japanischen Soldaten wie aus dem Gesicht geschnitten sieht, verkleidet er sich in einer
ausweglosen Situation als der Feind. Sein Funkgerät ist bei einem Angriff zerstört worden und während die amerikanische Artillerie durch einen Fehler weiterhin auf die eigenen Leute schießt gehen er und Joe als sein \"Gefangener\" in die japanische Stellung um
deren Funkgerät zu stehlen und den Kameraden die korrekten Koordinaten zu übermitteln. Langsam verdienen sich Charly und Ben den Respekt welchen sie verdient haben. Als der General Joe einen weiteren Silver Star für die Aktion im japanischen Camp geben will, lehnt dieser ab, er habe die Arbeit nicht alleine getan, der eigentliche Orden würde Ben zustehen.
Bei einem Feuergefecht in einem japanischen Dorf geschieht das, was keiner hervorgesehen hatte, Ryan Anderson wird getötet. Charly ist nun auf sich selbst gestellt und rettet mehrere seiner Kameraden vor dem Tode. Als ihn mehrere feindliche Soldaten versuchen gefangen zu nehmen muss Joe handeln. Er tötet Charly
und zieht so den Zorn seines Schützlings auf sich.
In den finalen Szenen geht es noch einmal um alles, als der Vorgesetzte der Truppe getötet wird steht Joe plötzlich wieder als ranghöchster Soldat in der Verantwortung für die Gruppe, dieses mal wird keiner mehr sterben...
Noch ein paar Daten:
Windtalkers
USA 2002, 133 Minuten
Regie: John Woo
Drehbuch: John Rice, Joe Batteer
Musik: James Horner
Kamera: Jeffrey L. Kimball
Schnitt: Jeff Gullo, Steven Kemper
Spezialeffekte: H. Barclay Aaris
Offizielle Homepage: http://www.windtalkers-derfilm.de/
FAZIT:
Mit Nicolas Cage und Christian Slater hat John Woo zwei weltklasse Schauspieler für sein Actionspektakel ausgewählt und dies spielen ihre Rollen auch sehr gut. Aber auch die beiden Navajo-Indianer (relativ unbekannte Schauspieler), machen ihre Sache sehr gut. Ein Film der häufige Konflikte hat und dramatisch zugleich ist. Allerdings absolut etwas für Action-Fans, jedoch nur etwas für Hartgesottene, da hier sehr viel Blut zu sehen ist und es ab und an ein wenig brutal wird.
Ich kann diesen Film nur weiterempfehlen, aber nicht nur da ich allgemein Kriegsfilme sehr gerne sehe, sondern er hat mich mit seinen wirklich sehr vielen Action-Szenen fasziniert und die Story blieb nie eintönig. Immer wieder sehr viele Überraschungsmomente und Dramatisches zugleich. Einerseits traurig, aber auch sehr real verfilmt. Die Schauspieler überzeugen und der Regisseur John Woo zeigt wieder einmal, das er ein Action-Freak ist. Ich hoffe ich habe euch ein wenig weitergeholfen mit meinem Bericht und wer noch Fragen hat, kann ja einen Kommentar schreiben. Falls ich etwas vergessen haben sollte, so könnt ihr mich ja kurz informieren und ich werde es sehr gerne noch hinzufügen. Bis dahin, euer Sky!
DARSTELLER:
Ben Yahzee: Adam Beach (Navajo- Indianer)
Whitehorse: Roger Willie (Navajo- Indianer)
Joe Enders : Nicolas Cage (Soldat der Ben sicher durch den Krieg bringen soll)
Ox Anderson : Christian Slater (Soldat der Whitehorse sicher durch den Krieg bringen soll)
Alle Darsteller sind gut gewählt und zusammen gestellt. Ihre Rollen beherrschen sie super und füllen sie auch perfekt aus.
DIE STORY:
Gegen Ende des zweiten Weltkriegs fanden die USA eine brillante Lösung für einen Code, der nie geknackt werden konnte. Sie benutzten die Sprache der Navajo-Indianer und sie bildeten sie dafür zu Funkern, den sogenannten Codesprechern aus, denn niemand ausser den Menschen aus ihren Stamm war die Sprache
geläufig.
Marine-Corporal Joe XXX kämpft im Krieg zwischen Japan und den USA an forderster Front. Bei einem ausweglosen Feuergefecht, bei dem es darum geht, einen strategisch völlig unwichtigen Sumpf
vorm Feind zu bewahren, werden unter seinem ersten Kommando
alle Mitglieder seines Bataillos getötet. Von einer Granate getroffen überlebt er schwer verletzt und kommt in ein Militärkrankenhaus. Aber selbst seine Trommelfellverletzung, welche immer wieder für Gleichgewichtsprobleme sorgt hält ihn nicht davon ab, seinen Weg zurück auf die Schlachtfelder des Krieges zu suchen. Mit Hilfe der Krankenschwester Rita Welton,
welche sich in ihn verliebt und täglich Briefe schickt (er beantwortet sie nie) gelingt es ihm schließlich.
Als unsterblicher Kriegsheld wird er eines Tages in das Büro seines Kommandeurs gerufen. Er soll aufgrund seiner Leistungen einen Auftrag annehmen, welcher ihm im Laufe des Filmes noch arge Probleme bereiten wird. Er soll einen der Codesprecher beschützen und, so lautet der Befehl weiter, auf jedem Fall verhindern,
dass der Code in feindliche Hände gelangt. Was das bedeutet ist ihm von Anfang an klar. Es geht nicht mehr darum nur auf den Feind zu schießen, nein, im Notfall müsste er sogar einen Marine töten. Alleine diese Tatsache bringt für die Mission einen Streifen
mehr auf seiner Jacke, er zieht als Sergeant wieder in den Krieg.
Die Planungen zur Einnahme der japanischen Insel Saipan laufen im vollen Gange, die Insel stellt den perfekten Stützpunkt zwischen den amerikanischen Festland und der japanischen Hauptstadt dar, mit
einer Landebahn könnten die Bomber Tokyo schnell erreichen. Joe lernt auf dem Stützpunkt den Soldaten Ryan Anderson (Christian Slater - u. a. Operation Broken Arrow u. Der Name der Rose) kennen, welcher den gleichen Auftrag hat. Kurze Zeit später treffen die beiden Navajos auf dem Stützpunkt ein. Anderson ist zuständig für den Indianer Charly White Horse, Joe wurde der weitaus jüngere Navajo Ben Yahzee (Adam Beach) zugeteilt.
Während des gesamten Filmes geraten die vier immer wieder in die unterschiedlichsten Kämpfe. Da Ben einem japanischen Soldaten wie aus dem Gesicht geschnitten sieht, verkleidet er sich in einer
ausweglosen Situation als der Feind. Sein Funkgerät ist bei einem Angriff zerstört worden und während die amerikanische Artillerie durch einen Fehler weiterhin auf die eigenen Leute schießt gehen er und Joe als sein \"Gefangener\" in die japanische Stellung um
deren Funkgerät zu stehlen und den Kameraden die korrekten Koordinaten zu übermitteln. Langsam verdienen sich Charly und Ben den Respekt welchen sie verdient haben. Als der General Joe einen weiteren Silver Star für die Aktion im japanischen Camp geben will, lehnt dieser ab, er habe die Arbeit nicht alleine getan, der eigentliche Orden würde Ben zustehen.
Bei einem Feuergefecht in einem japanischen Dorf geschieht das, was keiner hervorgesehen hatte, Ryan Anderson wird getötet. Charly ist nun auf sich selbst gestellt und rettet mehrere seiner Kameraden vor dem Tode. Als ihn mehrere feindliche Soldaten versuchen gefangen zu nehmen muss Joe handeln. Er tötet Charly
und zieht so den Zorn seines Schützlings auf sich.
In den finalen Szenen geht es noch einmal um alles, als der Vorgesetzte der Truppe getötet wird steht Joe plötzlich wieder als ranghöchster Soldat in der Verantwortung für die Gruppe, dieses mal wird keiner mehr sterben...
Noch ein paar Daten:
Windtalkers
USA 2002, 133 Minuten
Regie: John Woo
Drehbuch: John Rice, Joe Batteer
Musik: James Horner
Kamera: Jeffrey L. Kimball
Schnitt: Jeff Gullo, Steven Kemper
Spezialeffekte: H. Barclay Aaris
Offizielle Homepage: http://www.windtalkers-derfilm.de/
FAZIT:
Mit Nicolas Cage und Christian Slater hat John Woo zwei weltklasse Schauspieler für sein Actionspektakel ausgewählt und dies spielen ihre Rollen auch sehr gut. Aber auch die beiden Navajo-Indianer (relativ unbekannte Schauspieler), machen ihre Sache sehr gut. Ein Film der häufige Konflikte hat und dramatisch zugleich ist. Allerdings absolut etwas für Action-Fans, jedoch nur etwas für Hartgesottene, da hier sehr viel Blut zu sehen ist und es ab und an ein wenig brutal wird.
Ich kann diesen Film nur weiterempfehlen, aber nicht nur da ich allgemein Kriegsfilme sehr gerne sehe, sondern er hat mich mit seinen wirklich sehr vielen Action-Szenen fasziniert und die Story blieb nie eintönig. Immer wieder sehr viele Überraschungsmomente und Dramatisches zugleich. Einerseits traurig, aber auch sehr real verfilmt. Die Schauspieler überzeugen und der Regisseur John Woo zeigt wieder einmal, das er ein Action-Freak ist. Ich hoffe ich habe euch ein wenig weitergeholfen mit meinem Bericht und wer noch Fragen hat, kann ja einen Kommentar schreiben. Falls ich etwas vergessen haben sollte, so könnt ihr mich ja kurz informieren und ich werde es sehr gerne noch hinzufügen. Bis dahin, euer Sky!
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