Wir waren Helden (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von Marc12
Anti-Kriegsfilm - aber nicht bis zum Ende
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Zum Film:
Lt. Col. Hal G. Moore weiß, dass es er fast keine Chance im „Valley of the Shadow of Death“ haben wird, denn er ist ein erfahrener Militär-Stratege. Dennoch bleibt ihm nichts anderes über als seine Männer auf den Vietnam vorzubereiten. Ein hartes Training beginnt für die 400 Männer des Ersten Bataillons der Siebten Kavallerie. Die Ehefrauen, Freunde und Kinder der Soldaten sehen der Abreise der Truppe mit grauen entgegen.
Hal G. Moore schwört seine Männer auf den Krieg ein. Er verspricht ihnen keinen auf dem Feindlichen Boden zurück zu lassen. Doch als sie den ersten Fuß auf den Boden setzen, merken sie, dass die Mission eine Kamikaze-Mission gleichkommt. Jeder noch so gut ausgeklügelter Plan, jedes noch so politisches Kalkül wird umgehend pulverisiert. Moor hat mit dem schlimmsten gerechnet, doch nicht mit dem, was im Kriegsgebiet passiert.
Mit taktischer Raffinesse versuchen sich Moore und sein vietnamesischer Widerpart zu vernichten. Das Fernduell geht schon bald nicht mehr um Sieg oder Niederlage, sondern vielmehr um Leben oder Tod. Jeder versucht nur so gut wie möglich seine Haut zu retten.
Im fernen USA flattern derweil immer mehr Briefe in die Häuser der Angehörigen. Es sind die Beileidsschreiben des Militärs.
Darsteller:
Mel Gibson - Lt. Colonel Hal Moore
Madeleine Stowe - Julie Moore
Greg Kinnear - Major Bruce "Snakeshit" Crandall
Sam Elliott - Sergeant Major Basil Plumley
Chris Klein - 2nd Lieutenant Jack Geoghegan
Barry Pepper - Joseph Galloway
Keri Russell - Barbara Geoghegan
Ryan Hurst - Sergeant Ernie Savage
Filmstab:
Regie: Randall Wallace
Produzenten: Bruce Davey, Stephen McEveety, Randall Wallace
Drehbuch: Randall Wallace
Vorlage: Joseph L. Galloway, Harold G. Moore
Filmmusik: Nick Glennie-Smith
Weitere Infos:
Titel USA: We Were Soldiers
Genre: Kriegsdrama
Land: USA
Jahr: 2001
Länge: 133 Minuten
Studio: Concorde
Meine Meinung:
Wie soll man diesen Film nur richtig einordnen? Ist „Wir sind Helden“ ein Anti-Kriegsfilm, oder doch eher mal wieder ein Heldenepos für das US-Publikum? Ich glaube dieser Film ist irgendwo dazwischen angesiedelt.
Gibt es allerdings auch nur einen Grund, das US-Träume Vietnamkrieg mal wieder zu thematisieren? Eigentlich haben wir ja schon genug solcher Filme gesehen. Denken wir nur an „Apocalypse Now“, „Platoon“ oder „Full Metal Jacket“. Dieser Film hingegen bietet eine etwas andere Sicht des Krieges. Ein fünffacher liebender Familienvater und gläubiger Katholik wird auf dem Kriegsfeld zum wahren Schlächter. Für sein Vaterland lässt der sich die Kugeln um die Ohre pfeifen.
Mel Gibson gibt die Rolle des Hal G. Moor absolut überwältigend. In „Braveheart“ war Mel schon gut, doch in diesem Film ist er wirklich weltklasse.
Ganz im Sinne der heutigen Werte gesteht Wallace den Vietnamesen ein Gesicht zu, zeigt sie als zackige Strategen, politisch höchst korrekt. Aus dem bluttriefenden Szenarium ergibt sich zwangsläufig eine Anti-Kriegshaltung, aber anstatt diese konsequent beizubehalten, verneigt sich Randall Wallace vor dem US-Militär. Die Moral von „Wir waren Helden“: Krieg ist schlimm, aber wenn das Sternenbanner ruft und wir den Feind einen Kopf kürzer machen müssen, stehen wir Seite an Seite mit unseren Kameraden und sterben zur Not auch gern für unser Vaterland.
Ich bin ein US-Fan. Doch mit diesem ganzen „USA ist die beste Nation wo gibt“ kann ich nicht all zu viel anfangen.
Diesen Film sollte man sich wirklich mal ansehen. Er gehört wirklich in jede gut sortierte Videosammlung.
Lt. Col. Hal G. Moore weiß, dass es er fast keine Chance im „Valley of the Shadow of Death“ haben wird, denn er ist ein erfahrener Militär-Stratege. Dennoch bleibt ihm nichts anderes über als seine Männer auf den Vietnam vorzubereiten. Ein hartes Training beginnt für die 400 Männer des Ersten Bataillons der Siebten Kavallerie. Die Ehefrauen, Freunde und Kinder der Soldaten sehen der Abreise der Truppe mit grauen entgegen.
Hal G. Moore schwört seine Männer auf den Krieg ein. Er verspricht ihnen keinen auf dem Feindlichen Boden zurück zu lassen. Doch als sie den ersten Fuß auf den Boden setzen, merken sie, dass die Mission eine Kamikaze-Mission gleichkommt. Jeder noch so gut ausgeklügelter Plan, jedes noch so politisches Kalkül wird umgehend pulverisiert. Moor hat mit dem schlimmsten gerechnet, doch nicht mit dem, was im Kriegsgebiet passiert.
Mit taktischer Raffinesse versuchen sich Moore und sein vietnamesischer Widerpart zu vernichten. Das Fernduell geht schon bald nicht mehr um Sieg oder Niederlage, sondern vielmehr um Leben oder Tod. Jeder versucht nur so gut wie möglich seine Haut zu retten.
Im fernen USA flattern derweil immer mehr Briefe in die Häuser der Angehörigen. Es sind die Beileidsschreiben des Militärs.
Darsteller:
Mel Gibson - Lt. Colonel Hal Moore
Madeleine Stowe - Julie Moore
Greg Kinnear - Major Bruce "Snakeshit" Crandall
Sam Elliott - Sergeant Major Basil Plumley
Chris Klein - 2nd Lieutenant Jack Geoghegan
Barry Pepper - Joseph Galloway
Keri Russell - Barbara Geoghegan
Ryan Hurst - Sergeant Ernie Savage
Filmstab:
Regie: Randall Wallace
Produzenten: Bruce Davey, Stephen McEveety, Randall Wallace
Drehbuch: Randall Wallace
Vorlage: Joseph L. Galloway, Harold G. Moore
Filmmusik: Nick Glennie-Smith
Weitere Infos:
Titel USA: We Were Soldiers
Genre: Kriegsdrama
Land: USA
Jahr: 2001
Länge: 133 Minuten
Studio: Concorde
Meine Meinung:
Wie soll man diesen Film nur richtig einordnen? Ist „Wir sind Helden“ ein Anti-Kriegsfilm, oder doch eher mal wieder ein Heldenepos für das US-Publikum? Ich glaube dieser Film ist irgendwo dazwischen angesiedelt.
Gibt es allerdings auch nur einen Grund, das US-Träume Vietnamkrieg mal wieder zu thematisieren? Eigentlich haben wir ja schon genug solcher Filme gesehen. Denken wir nur an „Apocalypse Now“, „Platoon“ oder „Full Metal Jacket“. Dieser Film hingegen bietet eine etwas andere Sicht des Krieges. Ein fünffacher liebender Familienvater und gläubiger Katholik wird auf dem Kriegsfeld zum wahren Schlächter. Für sein Vaterland lässt der sich die Kugeln um die Ohre pfeifen.
Mel Gibson gibt die Rolle des Hal G. Moor absolut überwältigend. In „Braveheart“ war Mel schon gut, doch in diesem Film ist er wirklich weltklasse.
Ganz im Sinne der heutigen Werte gesteht Wallace den Vietnamesen ein Gesicht zu, zeigt sie als zackige Strategen, politisch höchst korrekt. Aus dem bluttriefenden Szenarium ergibt sich zwangsläufig eine Anti-Kriegshaltung, aber anstatt diese konsequent beizubehalten, verneigt sich Randall Wallace vor dem US-Militär. Die Moral von „Wir waren Helden“: Krieg ist schlimm, aber wenn das Sternenbanner ruft und wir den Feind einen Kopf kürzer machen müssen, stehen wir Seite an Seite mit unseren Kameraden und sterben zur Not auch gern für unser Vaterland.
Ich bin ein US-Fan. Doch mit diesem ganzen „USA ist die beste Nation wo gibt“ kann ich nicht all zu viel anfangen.
Diesen Film sollte man sich wirklich mal ansehen. Er gehört wirklich in jede gut sortierte Videosammlung.
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