Wrong Turn (DVD) Testbericht

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Auf yopi.de gelistet seit 11/2010
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Erfahrungsbericht von mausal18
Nur wenn sonst nichts im Fernsehen ist!!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Bevor ich es vergesse, muß ich erstmal darauf hinweisen, daß "Wrong Turn" natürlich keineswegs ein filmisches Meisterwerk ist, sondern eine ziemliche voraussehbare, blutige Angelegenheit, die ich wirklich nicht empfehlen würde. Zynisch, menschenverachtend, oft genug unlogisch, und natürlich in keinster Weise ein Beispiel dafür, daß Film auch "Kunst" sein kann. Dennoch bleibt festzuhalten, daß der Film im Vergleich zu ähnlichen Filmen ziemlich spaßig ist, und daß man bei einem Vergleich mit den Splatter-Klassikern, die ich in meiner Jugend noch nicht sehen durfte (aber natürlich dennoch sah), irgendwie "stylish" wirkt.
Was mich für diesen Film ein bißchen einnimmt, sind nicht nur die komischen Momente, sondern vor allem jene, in denen man wirklich eine Spannungsdramaturgie anwendet, die über plötzlich aus Schränken springende Katzen hinauskommt. Bereits bei den ersten zwei Opfern sieht man eigentlich nur einen Bluttropfen, aber es kommt schon ziemliche Panik auf wenn einige Bäume sich zu bewegen scheinen (weil offensichtlich unten jemand dagegen schlägt).
Wir befinden uns etwa 25 Meter über dem Erdboden in den Baumkronen eines mächtigen Waldgebietes. Drei unserer potentiellen Opfer sind auf der Flucht vor einem sich auch durch die Bäume bewegenden Mountain-Men und seinen zwei Kollegen am Waldboden, die wenig sportlich von unten mit Pfeil und Bogen für zusätzliche Gefahr sorgen. Man kann sich an drei Fingern abzählen, welcher unserer attraktiven Protagonisten als nächstes dran ist, und da passiert es auch schon: Carly steht mit dem Rücken an einem Baumstamm, als hinter ihr der Bösewicht auftaucht und ihr mit einem gewaltigen Hieb seiner Axt ein permanentes Lächeln aufs Gesicht zaubert. Nun folgt die wahrscheinlich größtenteils aus dem Rechner stammende Einstellung: Carlys Auge erfüllt die Leinwand, wie wir es vom Anfang von "First Contact" kennen. Dann fährt die Kamera zurück bis auf eine Großaufnahme ihres Gesichts, wobei auffällt, daß unterhalb der Axt die Kinnpartie und alles weitere fehlen. Die Kamera kippt nach unten, und wir sehen noch, wie Carlys Körper zu Boden fällt. Sehr einfallsreich, wenn auch nicht besonders nett.
Der filmische und Spezialeffekte-Höhepunkt des Films machte mir vor allem klar, daß die Zeiten von Tom Savini, Rick Baker oder Rob Bottin zwar größtenteils vorbei sind, aber sich gerade durch neue Technologien Bilder erzeugen lassen, die man mit herkömmlichen Mitteln in den Achtzigern nie hätte schaffen können. Und in diesem Fall muß ich diesen menschenverachtenden Moment einfach noch mal vorm Auge des Lesers rekonstruieren, auf daß er entscheiden mag, ob er sich diesen Film antun mag oder er es bereits bereut, diesen Text gelesen zu haben.
Was mich für diesen Film ein bißchen einnimmt, sind nicht nur die komischen Momente, sondern vor allem jene, in denen man wirklich eine Spannungsdramaturgie anwendet, die über plötzlich aus Schränken springende Katzen hinauskommt. Bereits bei den ersten zwei Opfern sieht man eigentlich nur einen Bluttropfen, aber es kommt schon ziemliche Panik auf wenn einige Bäume sich zu bewegen scheinen (weil offensichtlich unten jemand dagegen schlägt).
Wir befinden uns etwa 25 Meter über dem Erdboden in den Baumkronen eines mächtigen Waldgebietes. Drei unserer potentiellen Opfer sind auf der Flucht vor einem sich auch durch die Bäume bewegenden Mountain-Men und seinen zwei Kollegen am Waldboden, die wenig sportlich von unten mit Pfeil und Bogen für zusätzliche Gefahr sorgen. Man kann sich an drei Fingern abzählen, welcher unserer attraktiven Protagonisten als nächstes dran ist, und da passiert es auch schon: Carly steht mit dem Rücken an einem Baumstamm, als hinter ihr der Bösewicht auftaucht und ihr mit einem gewaltigen Hieb seiner Axt ein permanentes Lächeln aufs Gesicht zaubert. Nun folgt die wahrscheinlich größtenteils aus dem Rechner stammende Einstellung: Carlys Auge erfüllt die Leinwand, wie wir es vom Anfang von "First Contact" kennen. Dann fährt die Kamera zurück bis auf eine Großaufnahme ihres Gesichts, wobei auffällt, daß unterhalb der Axt die Kinnpartie und alles weitere fehlen. Die Kamera kippt nach unten, und wir sehen noch, wie Carlys Körper zu Boden fällt. Sehr einfallsreich, wenn auch nicht besonders nett.
Der filmische und Spezialeffekte-Höhepunkt des Films machte mir vor allem klar, daß die Zeiten von Tom Savini, Rick Baker oder Rob Bottin zwar größtenteils vorbei sind, aber sich gerade durch neue Technologien Bilder erzeugen lassen, die man mit herkömmlichen Mitteln in den Achtzigern nie hätte schaffen können. Und in diesem Fall muß ich diesen menschenverachtenden Moment einfach noch mal vorm Auge des Lesers rekonstruieren, auf daß er entscheiden mag, ob er sich diesen Film antun mag oder er es bereits bereut, diesen Text gelesen zu haben.
12 Bewertungen, 2 Kommentare
-
27.08.2006, 19:41 Uhr von Django006
Bewertung: sehr hilfreichsh & *lg* Alan :>))))
-
27.08.2006, 15:28 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsh :o)
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