Hat mich noch einen Tick zu wenig berührt/Noch etwas zuviel "Distanz"/Offenes Ende vielleicht? !
Vorwort
Ein kleines Drama wartete noch auf uns, was ich schon lange auf dem "Schirm" hatte und sehen wollte. Zudem hatten wir beide dann auch Trailer gesehen und so weckte das zusätzlich unser Interesse. Außerdem gute Bewertungen und daher war es nur eine Frage der Zeit, bis ich ihn zusammen mit meiner Freundin ansah. Hier meine Meinung zum Film "Der Geschmack von Rost und Knochen"!Kurze Infos zum Film
Amazon.de Preis auf DVD 12,99 Euro (Blu Ray 15,99 Euro)
Spielfilmdauer ca. 122 Minuten
Produktionsjahr 2012
Erscheinungstermin 19. Juli 2013
Kinostart 10. Januar 2013
Studio Universum Film GmbH
Altersfreigabe ab 12 Jahren
Komponist: Alexandre Desplat
Regisseur Jacques Audiard (Ein Prophet oder Tödliche Bekenntnisse)
Produktionsland Frankreich / Belgien
Genre Drama / Romantik
Budget ca. 20 Millionen DollarDie Handlung des Films spielt zu großen Teilen in Cannes. Passend dazu war der Film auch auf dem "Cannes Film Festival 2012" zu sehen und im Wettbewerb um die Goldene Palme vertreten.
Die Darsteller
Marion Cotillard spielt Stephanie
Matthias Schoenarts spielt Alain van Versch
Armand Vendure spielt Sam
Celine Sallette spielt Louise
Corinne Masiero spielt Anna
Bouli Lanners spielt Martial
Mourad Frarema spielt Foued
Marion Cotillard spielt natürlich eine der wichtigsten Rollen in diesem Film, aber Hauptpart finde ich ist eher Matthias Schoenarts. Es geht um sein Leben hauptsächlich und dann lernt er halt Stephanie kennen, die von Marion Cotillard gespielt wird, wo mir als erstes der Film Contagion einfällt, aber auch Inception und sogar Dark Knight Rises. Also eine Top Darstellerin, sicherlich auch mit ein Grund weshalb das Budget so hoch ist. Matthias Schoenarts ist dann eher noch nicht so bekannt, spielt seinen Charakter aber überzeugend und wirklich richtig gut. In "Die Meute" war er mitunter zu sehen, doch bislang nicht gesehen, auch weil die Kritiken dazu so schlecht waren. Nun denn, die beiden spielen in meinen Augen die Hauptrollen, führen aber ihre eigenen Leben und kommen dann zusammen und werden Freunde. Ansonsten spielt Sam den Jungen noch ganz gut, aber viele Dialoge hat er nun auch nicht wirklich. Die Zwei spielen den Film fast ganz alleine, bis auf einige Nebencharaktere, doch das Hauptaugenmerk ist klar und auf die Geschichten die hinter den Beiden stecken!Die Handlung
Ali lebt mit seinem 5-jährigen Sohn Sam im Norden Frankreichs und ist leider sehr arm. Er schlägt sich gerade so mit ihm durch, leider auch teilweise durch Diebstähle, um seinem Sohn überhaupt etwas zum Essen kaufen zu können. Daher beschließt er fürs Erste, bei seiner Schwester unterzukommen, um sein Leben in den Griff zu bekommen. Sie passt auf Sam auf und er kann sich um seinen Job bemühen, den er sogar am Ende bekommt...Durch diesen Job als Türsteher lernt er später auch Stephanie kennen und beide werden richtig gute Freunde. Sie verbringen viel Zeit, aber es ist auch eine lange Zeit wo sie sich nicht gesehen haben, wo Stephanie ein schwerer Schicksalsschlag ereilt. Denn eigentlich arbeitet sie mit Walen zusammen, in einer großen Show, bis es zu einem Unfall kommt, wo sie ihre beiden Beine verliert...
Doch dieser harte Schicksalsschlag bringt sie noch näher zusammen und ihre Freundschaft wächst immer mehr. Beide sind eigentlich das genaue Gegenteil, auch was ihre Gefühle angeht, was natürlich zwangsläufig zu Problemen führt. Denn Stephanie ist an den Rollstuhl gefesselt und Ali kämpft nebenbei um sich noch etwas Geld dazu zu verdienen. Daher muss sie lernen mit ihrer Situation umzugehen und Ali unterstützt sie dabei wo er nur kann...Meine Meinung
Am Ende waren wir beide glaube ich einer Meinung, ich mache das nämlich clever und frage zuerst meine Freundin, dann habe ich gleich zwei Meinungen :-) Und ich bin sowieso mit recht hohen Erwartungen an diesen Film herangetreten, auch was der Trailer versprach. Er war auch gut wie ich finde und ist eine Empfehlung allemal wert, aber mehr als ein "Gut" als Bewertung ist leider nicht drin. Er hat mich persönlich zu wenig berührt, denn ich mag Dramen eigentlich sehr gerne und hatte solch eines auch erwartet. Von der Handlung wusste ich rein gar nichts, ich lege dieFilme immer ein und lasse mich meist überraschen, außer das ich sicherlich mal den Trailer gesehen hatte. Aber so richtig erinnern konnten wir uns beide nicht und so war die Thematik an sich doch sehr bedrückend und traurig. Ein dramatischer Film, ein trauriger Einschnitt in das Leben eines Menschen, der von heute auf morgen seinen geliebten Beruf nicht mehr ausüben kann und auch viele andere Dinge nicht mehr tun kann. Stephanie verliert ihre Beine und das ist ein Leben, welches hier erzählt wird, es sind insgesamt zwei, die sich miteinander verbinden und sich eine Freundschaft draus entwickelt. Die Geschichte an sich ist also sehr gut gelungen, aber etwas fehlt die Nähe, die Distanz ist zu groß. So gibt es eine traurige Stelle, aber den Tränen nahe war ich wirklich nicht, was ich aber auch kann, ich meine weinen bei einem wirklich traurigen Film. Es ist also ein ernster Film und es spielen hier zwei komplett unterschiedliche Charaktere, was schon wieder mit trockenem Humor zu sehen ist. Es ist ein ungewöhnlicher Film, aber ein sehr sehenswerter Film, wo meine Freundin sicherlich am Ende am meisten gestört hat, das es eher ein offenes Ende ist, als ein Happy End. Aber ich fand es in Ordnung, es ist halt nur der wichtigste Abschnitt dieser beiden Personen, der erzählt wird. Also unbedingt ansehen, wer ein gutes Drama mag!Bis zum nächsten Film, euer Sky!
Bewerten / Kommentar schreiben