Die Wand (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 05/2013
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Summe aller Bewertungen
- Action:
- Anspruch:
- Romantik:
- Humor:
- Spannung:
Erfahrungsbericht von CyberQueeny
Die Wand
Pro:
siehe bericht
Kontra:
siehe bericht
Empfehlung:
Ja
Hallo lieber Leser, liebe Leserin.
Es gibt Tage, da schauen mein Mann und ich gerne entspannt auf unserem Beamer einen Film. Eigentlich bin ich in diesem Fall nicht so der Fan von „Deutschen“ Filmen, aber manchmal bekomme ich Filme zum Testen zugeschickt, von dem Magazin, wo ich ehrenamtlich schreibe, wo ich keinen Einfluss drauf habe.Und so musste ich diesen gucken ;)
'''o0o Allgemeine Daten o0o'''
Genre: Drama
Regie: Julian Pölsler
Darsteller: Martina Gedeck, Karlheinz Hackl, Ulrike Beimpold, Julia Gschnitzer, Hans-Michael Rehberg, Wolfgang Maria Bauer
Buch: Julian Pölsler, Marlen Haushofer
Produzenten: Bruno Wagner, Rainer Kölmel, Antonin Svoboda, Martin Gschlacht, Wasiliki Bleser
Musik: Bernd Jungmair, Cornelius Dix, Jürgen Haiden'
DVD Start: 16.05.2013
FSK: ab 12
Laufzeit: 104 min
Regionalcode: 2
Tonformate: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial: Die Deutschland-Premiere; Hörfilmfassung für Sehbehinderte; Interviews mit Julian Roman Pölsler und Martina Gedeck; Trailer; Wendecover mit alternativem Artwork
Preis: 12,99€
'''o0o Schauspieler o0o'''
Luchs - Luchs
Luise - Ulrike Beimpold
Hugo - Karl Heinz Hackl
Keuschlerin - Julia Gschnitzer
Keuschler - Hans-Michael Rehberg
Die Frau - Martina Gedeck
Der Mann - Wolfgang Maria Bauer
'''o0o Worum gehts o0o'''
Eine Frau (Martina Gedeck) schreibt in einer Jagdhütte ihre Geschichte auf, um sich nicht in Einsamkeit zu verlieren: Mit einem befreundeten Ehepaar und deren Hund ist sie vor über zwei Jahren in die Berge Österreichs gefahren. Ein Wochenendausflug. Als das Ehepaar am ersten Abend von einem Besuch im Dorf nicht zurückkehrt, macht die Frau sich auf die Suche. Mitten in der Natur stößt sie gegen eine unsichtbare Wand, eine unerklärliche Grenze, die sie vom Rest der Welt trennt. Die Frau ist auf sich selbst gestellt. Irgendwie muss sie überleben und sich mit ihren Ängsten aussöhnen, die sie immer wieder zu überwältigen drohen. Abgeschnitten vom Rest der Welt wird sie vor die unausweichlichen Grundfragen des Lebens gestellt...
'''o0o Meine Meinung o0o'''
Der Film basiert auf einen Roman, der aus dem Jahre 1963 stammt. Obwohl ich bekannt dafür bin, gerne ältere Werke zu lesen, ist dieses mir unbekannt gewesen und wäre es auch geblieben, hätte sich nicht endlich jemand an die Verfilmung gewagt, die über Jahre als unmöglich galt. Der Film weckt beim Schauen gemischte Gefühle und es gibt sicherlich viele, die die Umsetzung nicht unbedingt als gelungen bezeichnen.
Der Zuschauer wird in eine sehr bedrückende Welt voll Einsamkeit geführt. Wie unter einer Käseglocke ist die Protagonistin mitten in einem Stück Wald eingesperrt. Während sie anfänglich noch gehofft hat, dass die Wand eines Tages verschwindet, muss sie bald jedoch erkennen, dass dies nicht der Fall sein wird. Während sich sich dort einrichtet und versucht ihr Leben zu organisieren, scheint die Zeit außerhalb der Wand still zu stehen. Eine Tatsache, die sie immer wieder bei einer Alm hinter der Käseglocke feststellen muss, denn sie sieht zwar die Menschen, die jedoch wie Figuren beim Modellbau fixiert sind und sich nicht regen können. Wenn sie sich davon nicht überzeugt, dass die Wand existiert, streicht sie jeden Tag in ihrem Kalender durch, und fängt an ihr überleben zu gewährleisten. Sie bestellt einen Acker, geht auf die Jagd, kümmert sich um die Waldtiere und schreibt.
Die Ich-Erzählerin, welche durch Marina Gedeck, verkörpert wird, fügt sich sehr authentisch und glaubhaft in ihr Schicksal. Allerdings ist die Off-Stimme alles andere als lebendig, sondern stellenweise schon monton, als würde sie einfach nur aus einem unbekannten Buch vorlesen. Dabei sind die Gedanken voller Emotionen, wie man sich vorstellen kann, wenn sie darüber nachdenkt sich unter der Wand durch zugraben oder sich sogar umzubringen. Es sind Erinnerungen, wie alles angefangen hat und die sie zu einer Geschichte aufschreibt. Für mich eine Spur zu monoton. Für andere mag darin der Reiz liegen. Ansonsten kauft man ihr jedoch die Rolle als Frau, die sich in der Isolation zurecht findet, ab. Allerdings muss ich sagen, dass der in Rückblenden verschachtelte Monolog in einem Buch etwas besser rüber kommt, als es ein Film schaffen kann. Nicht mal mit der besten Schauspielerin der Welt.
Neben der Schauspielerin ist die Landschaft von Österreich beeindruckend und stellenweise schon recht kitschig. Vom Sternenhimmel bis zur Alpenlandschaft ist alles vertreten und in einem wirklich zauberhaften Licht dargestellt. Perfektion steht hier an erster Stelle, aber manchmal kann man dies auch als übertrieben bezeichnen. Untermalt wird das Ganze von klassischer Musik, wie zum Beispiel Bach.
Alles in allem entsteht so ein Film, der in meinen Augen jedoch als Buchumsetzung sicherlich mehr überzeugen kann. Zumindest hat mich der Film sehr neugierig auf das Original gemacht, und ich werde es mit Sicherheit holen. Die irreale Welt ist interessant, teilt aber definitiv die Meinungen. Während ich der Meinung bin, dass man den Film gut mal sehen kann, fand mein Mann den Film eher langweilig und ja, eben zu monoton.
~*~ Danke ~*~ fürs ~*~ Lesen ~*~ Kommentieren ~*~
© Eure CQ auch für Sarah hats getestet, Sarahs Bücherwelt und auf anderen Plattformen
Alle ausgewiesenen Hersteller-Namen / Logos - Warenzeichen / Marken-Namen / auf den Bildern, sowie zitierte Sätze des Artikels / Buches gehören ihren jeweiligen Eigentümern - auch können Verpackungen / Cover rechtlich geschützt sein Die Nennung / Aufzählung und Bilder dienen lediglich der Produktbeschreibung!
Es gibt Tage, da schauen mein Mann und ich gerne entspannt auf unserem Beamer einen Film. Eigentlich bin ich in diesem Fall nicht so der Fan von „Deutschen“ Filmen, aber manchmal bekomme ich Filme zum Testen zugeschickt, von dem Magazin, wo ich ehrenamtlich schreibe, wo ich keinen Einfluss drauf habe.Und so musste ich diesen gucken ;)
'''o0o Allgemeine Daten o0o'''
Genre: Drama
Regie: Julian Pölsler
Darsteller: Martina Gedeck, Karlheinz Hackl, Ulrike Beimpold, Julia Gschnitzer, Hans-Michael Rehberg, Wolfgang Maria Bauer
Buch: Julian Pölsler, Marlen Haushofer
Produzenten: Bruno Wagner, Rainer Kölmel, Antonin Svoboda, Martin Gschlacht, Wasiliki Bleser
Musik: Bernd Jungmair, Cornelius Dix, Jürgen Haiden'
DVD Start: 16.05.2013
FSK: ab 12
Laufzeit: 104 min
Regionalcode: 2
Tonformate: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial: Die Deutschland-Premiere; Hörfilmfassung für Sehbehinderte; Interviews mit Julian Roman Pölsler und Martina Gedeck; Trailer; Wendecover mit alternativem Artwork
Preis: 12,99€
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Luchs - Luchs
Luise - Ulrike Beimpold
Hugo - Karl Heinz Hackl
Keuschlerin - Julia Gschnitzer
Keuschler - Hans-Michael Rehberg
Die Frau - Martina Gedeck
Der Mann - Wolfgang Maria Bauer
'''o0o Worum gehts o0o'''
Eine Frau (Martina Gedeck) schreibt in einer Jagdhütte ihre Geschichte auf, um sich nicht in Einsamkeit zu verlieren: Mit einem befreundeten Ehepaar und deren Hund ist sie vor über zwei Jahren in die Berge Österreichs gefahren. Ein Wochenendausflug. Als das Ehepaar am ersten Abend von einem Besuch im Dorf nicht zurückkehrt, macht die Frau sich auf die Suche. Mitten in der Natur stößt sie gegen eine unsichtbare Wand, eine unerklärliche Grenze, die sie vom Rest der Welt trennt. Die Frau ist auf sich selbst gestellt. Irgendwie muss sie überleben und sich mit ihren Ängsten aussöhnen, die sie immer wieder zu überwältigen drohen. Abgeschnitten vom Rest der Welt wird sie vor die unausweichlichen Grundfragen des Lebens gestellt...
'''o0o Meine Meinung o0o'''
Der Film basiert auf einen Roman, der aus dem Jahre 1963 stammt. Obwohl ich bekannt dafür bin, gerne ältere Werke zu lesen, ist dieses mir unbekannt gewesen und wäre es auch geblieben, hätte sich nicht endlich jemand an die Verfilmung gewagt, die über Jahre als unmöglich galt. Der Film weckt beim Schauen gemischte Gefühle und es gibt sicherlich viele, die die Umsetzung nicht unbedingt als gelungen bezeichnen.
Der Zuschauer wird in eine sehr bedrückende Welt voll Einsamkeit geführt. Wie unter einer Käseglocke ist die Protagonistin mitten in einem Stück Wald eingesperrt. Während sie anfänglich noch gehofft hat, dass die Wand eines Tages verschwindet, muss sie bald jedoch erkennen, dass dies nicht der Fall sein wird. Während sich sich dort einrichtet und versucht ihr Leben zu organisieren, scheint die Zeit außerhalb der Wand still zu stehen. Eine Tatsache, die sie immer wieder bei einer Alm hinter der Käseglocke feststellen muss, denn sie sieht zwar die Menschen, die jedoch wie Figuren beim Modellbau fixiert sind und sich nicht regen können. Wenn sie sich davon nicht überzeugt, dass die Wand existiert, streicht sie jeden Tag in ihrem Kalender durch, und fängt an ihr überleben zu gewährleisten. Sie bestellt einen Acker, geht auf die Jagd, kümmert sich um die Waldtiere und schreibt.
Die Ich-Erzählerin, welche durch Marina Gedeck, verkörpert wird, fügt sich sehr authentisch und glaubhaft in ihr Schicksal. Allerdings ist die Off-Stimme alles andere als lebendig, sondern stellenweise schon monton, als würde sie einfach nur aus einem unbekannten Buch vorlesen. Dabei sind die Gedanken voller Emotionen, wie man sich vorstellen kann, wenn sie darüber nachdenkt sich unter der Wand durch zugraben oder sich sogar umzubringen. Es sind Erinnerungen, wie alles angefangen hat und die sie zu einer Geschichte aufschreibt. Für mich eine Spur zu monoton. Für andere mag darin der Reiz liegen. Ansonsten kauft man ihr jedoch die Rolle als Frau, die sich in der Isolation zurecht findet, ab. Allerdings muss ich sagen, dass der in Rückblenden verschachtelte Monolog in einem Buch etwas besser rüber kommt, als es ein Film schaffen kann. Nicht mal mit der besten Schauspielerin der Welt.
Neben der Schauspielerin ist die Landschaft von Österreich beeindruckend und stellenweise schon recht kitschig. Vom Sternenhimmel bis zur Alpenlandschaft ist alles vertreten und in einem wirklich zauberhaften Licht dargestellt. Perfektion steht hier an erster Stelle, aber manchmal kann man dies auch als übertrieben bezeichnen. Untermalt wird das Ganze von klassischer Musik, wie zum Beispiel Bach.
Alles in allem entsteht so ein Film, der in meinen Augen jedoch als Buchumsetzung sicherlich mehr überzeugen kann. Zumindest hat mich der Film sehr neugierig auf das Original gemacht, und ich werde es mit Sicherheit holen. Die irreale Welt ist interessant, teilt aber definitiv die Meinungen. Während ich der Meinung bin, dass man den Film gut mal sehen kann, fand mein Mann den Film eher langweilig und ja, eben zu monoton.
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13 Bewertungen, 2 Kommentare
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15.06.2013, 22:33 Uhr von Little-Peach
Bewertung: sehr hilfreichSH :)
-
15.06.2013, 16:05 Uhr von Clarinetta2
Bewertung: besonders wertvolldas Buch habe ich durch und durch gelesen, denn Film muss ich mir unbedingt anschauen-bw
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