fairad.de Testbericht

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Erfahrungsbericht von andilein77

Die paar Cent nehme ich mit!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Im Internet gibt es verschiedene Verdienstmodelle, um seine Internetkosten etwas zu drücken. Meinungen-Schreiben bei Meinungsplattformen, Vergütung fürs E-Mail-Schreiben und natürlich auch Geld fürs Surfen. Anbieter dieser Form kamen, versprachen satte Prämien und mussten wenige Monate später einsehen, das ihr Modell doch nicht funktioniert. Ein Anbieter, der länger ausgehalten hat, ist Fairad. Andilein77 hat sich bereits vor Monaten dort angemeldet und wird Euch nun seine Erfahrungen mit diesem Verdienstmodell erläutern.


Die Idee

Ende 1999 ging Fairad an den Start, die Idee ist einfach, Konsumenten sollen durch Werbung und Angebote der Werbepartner profitieren. „Profitieren“ bedeutet natürlich bare Münze für den Verbraucher und wo es etwas zu verdienen gibt, fanden sich auch schnell Nutzer. Bis zum Jahr 2000 gab es schon 200.000 Verbraucher die an Fairad teilnahmen mittlerweile sind es über eine halbe Million. Auf der Partnerseite stehen mittlerweile über 100 Werbekunden und natürlich auch ein finanzkräftiger Partner im Risikokapitalmarkt, die Firma Wellington Partners.


Wie funktioniert Fairad?

Im Prinzip ist die Sache ganz einfach. Zunächst registriert man sich bei Fairad, also auf der Fairad-Homepage. Nach erfolgreicher Registrierung, lädt man sich die notwendige Software herunter und installiert diese auf seinem PC. Nun kann (oder muss) man sich beim Surfen verschiedenteste Werbung anschauen, dafür wird man vergütet.
So schaut das ganze in der Kurzübersicht aus, ich werde Euch aber alles noch mal ausführlich erklären.


Anmeldung

Wie bei allen anderen kostenlosen Angeboten, erfolgt auch bei Fairad die Registrierung denkbar einfach.
Die Anmeldung beginnt mit dem Eingeben von E-Mailadresse, Passwort, Passwortfrage und gegebenenfalls dem Werber. Außerdem kann man auch seine Handy-Telefonnummer angeben, Fairad hat einen „Cash for SMS“-Dienst in Planung, man registriert sich praktisch für diesen kommenden Dienst mit.
Auf der ersten Anmelde-Seite kann man auch gleich etwas zum Datenschutz lesen, ich empfehle allen, sich die paar Erläuterungen genau durchzulesen, immerhin erkennt man die Datenschutzerklärungen mit einem Klick an.
Fairad gibt zum Datenschutz folgendes an: Natürlich wird ja das Surfverhalten gespeichert, dies geschieht aber unabhängig zum User, das heißt die Daten werden anonymisiert gespeichert.
Weiterhin werden alle Personalien wie Adresse, Kontoverbindung etc. von Fairad nicht weitergegeben. Diese dienen lediglich zur Überweisung des ersurften Geldes.
Wie gesagt, mit einem Klick erkennt man diese Erklärung an, nun darf man warten bis Fairad einen E-Mail an die vorher angegebene Adresse sendet. In dieser Anmelde-E-Mail erhält man seine Benutzerkennung, mit dieser und dem Passwort loggt man sich das erste Mal bei Fairad ein.
So, bevor man nun endlich Geld verdienen kann, stehen noch ein paar Felder zum Ausfüllen bereit. Zum einen das Profil, hier werden verschiedene Dinge abgefragt, unter anderem der Internetzugang, verschiedene Sachen zum Beruf und dem Bildungsgrad, sowie noch einige persönliche Sachen. Weiter geht es dann mit den persönlichen Interessen, diese bestimmen welche Werbung man später zu sehen bekommt. Man hat die Auswahl aus 12 verschiedenen Interessengebieten, sechs lassen sich anklicken. Beim Anklicken sollte man sich schon überlegen, gebräuchliche Interessengebiete zu nehmen, ist es doch wahrscheinlicher, das bei diesen Interessengebieten mehr Werbepartner verfügbar sind.
Ein weiter Klick bestimmt über Erhalt oder Nichterhalt des Newsletters, nun darf man sich noch die AGB durchlesen. Trotz der Ausführlichkeit rate ich auch hier wieder zum vollständigen Durchlesen, Stimmt man den AGB zu, hat man die Anmeldung komplett bewerkstelligt und kann diese speichern lassen.

Kurzfazit: Die Anmeldung stellt kein Hindernis zum zukünftigen „Geldsegen“ dar, dauert vielleicht 10 Minuten. Natürlich muss man recht viele Daten angeben, laut Fairad werden diese aber nicht weitergegeben.


Download

Ohne Software funktioniert natürlich nichts, darum ist auch der nächste Schritt der Download der Fairad Sortware. Die Komplettsoftware ist 1.7 MB groß und beinhaltet zudem noch den Fairad Instant Messenger. Gut, je nach Internet-Zugang dauert der Download nun wenige Sekunden bis einige Minuten. Nun muss das Programm nur noch installiert werden. Dies ist genauso wie die Anmeldung kinderleicht. Die normale Internetverbindung wird automatisch übernommen, zudem kann man einstellen, ob die Fairad Software bei Starten der Internet-Verbindung automatisch hochfahren soll, was ich persönlich für die einfachste Anmelde-Variante halte.


Die Bannerbar

So, wir Surfen nun fröhlich vor uns hin, dabei wird nun die so genannte Bannerbar auf dem Bildschirm eingeblendet. Bei einer Auflösungsdarstellung von 1024 x 768 Pixeln bedeckt die Bannerbar etwa ein Zehntel des Bildschirmes, man kann natürlich wählen, ob man diese Einblendung unterhalb oder oberhalb des geöffneten Browserfensters haben möchte. Normalerweise wird durch die Bannerbar auch die Browserseite nicht überdeckt, lediglich sich öffnende Pop-Ups können unter die Bannerbar geraten, hier hilft Verschieben nach oben oder unten.
Wie schaut die Bannerbar nun aus: Wie gesagt man sieht einen Balken der sich über den ganzen Bildschirm zieht, links oben findet man die sagen wir mal „Ampel“. Leuchtet das Männchen grün, verdient man Geld durch Werbung anschauen, leuchtet es rot, erhält man keine Vergütung.
Links daneben haben wir das erste kleine Werbefenster, hier werden Fairad-Aktionen angepriesen.
Weiter links haben wir nun eine Symbolleiste, auf die Funktionen komme ich später noch zu sprechen. Unter dieser Symbolleiste, befindet sich ein Nachrichtenticker mit den neuesten (?) Stern-News.
So, die rechte Seite ist natürlich auch noch gefüllt und zwar mit großflächigen Werbeeinblendungen. Aller paar Sekunden erschein eine neue Werbung.

Kurz noch etwas zu der Funktionen der Bannerbar. Durch die Symbolleiste kann man diese erreichen. Ganze neun verschiedene Symbole stehen zur Auswahl, neben verschiedenen Einstellungen, hat man jederzeit Zugriff auf den Kontostand, auf einen E-Mail-Checker (toller Name, diese Funktion überprüft jederzeit meine verschiedenen E-Mail-Accounts), auf ein Messengerprogramm (mit diesen fasst man die gängigsten Messenger wie ICQ, AIM, Yahoo und MSN zusammen), eine Suchfunktion oder auf die Startseite von Fairad. Außerdem kann man durch verschiedene Skins, auch noch die Bannerbar optisch verändern, mit einem Symbol bewerkstelligt man kommt man in den Dateimanager.


Was verdient man nun bei Fairad?

Ich werde Euch erstmal die Fakten nennen die Fairad zum Verdienst angibt, danach folgen dann meine Erfahrungen.
Fairad verspricht je nach Auslastung bis zu 0,50 € in der Stunde, für Werbespots gibt es jeweils noch mal 5 Cent pro Spot.
Wie schaut es nun in der Wirklichkeit aus? Erstmal, verabschiedet Euch von dem Traum 50 Cent in der Stunde verdienen zu können. Meist ist das Ampelmännchen rot, dass heißt man verdient nichts. Geld gibt es natürlich auch nur für aktives Surfen, wer also stundenlang nur auf einer Seite verharrt, der verdient ebenfalls nicht. Welcher Verdienst ist also realistisch? Ich bin nun einige Monate bei Fairad dabei, bislang brachte mir das Anschauen von Werbung ganze 40 €. Realistisch ist etwa ein Verdienst von 10 Cent pro Stunde. Eine Vollbildwerbung habe ich leider noch nicht zu Gesicht bekommen, dafür aber Pop-Ups, durch diese verdient man jewelis noch mal 0,5 Cent pro Pop-Up. Bis vor kurzem konnte man dies Einblendungen auch noch wegschieben, mittlerweile blenden sich diese aber mitten auf dem Bildschirm ein und dort verharren sie auch, bis man sich wegklickt. Eine halbe Minute sollte man sich die Pop-Ups schon anschauen, dann klappt es auch mit der Vergütung.
Erwähnenswert wäre im Zusammenhang mit dem Verdienst noch zwei Sachen, zum einen die Fairad-Angebote zum anderen das Referal-System.
Fairad-Partner bieten verschiedene Aktionen an, für diese erhält man eine Gutschrift auf sein Konto. Entweder darf man etwas bestellen, eine Umfrage ausfüllen oder verschiedenste Verträge abschließen. Ich habe bisher nur die Netbaromenter-Umfrage mitgemacht, das Geld landete zügig auf meinem Konto.
Zum Referalsystem: Auf Deutsch bedeutet dies, wirb Freunde an und kassiere Prozente an ihrem Verdienst. Werbe ich eine Person an, verdiene ich ganze zwei Prozent an ihrem Verdienst, wird meine angeworbene Person jemanden an, verdiene ich schon 4 % an dieser. Dies erstreckt sich nun über fünf Ebenen, im Höchstfall kann ich an einer Person 10 % verdienen. Doch wo soll man die Leute herbekommen? Ich hab mittlerweile eine Person angeworben und hab schon ganze 6 Cent an ihr verdient, super. Wer natürlich eine ganze Reihe von Powersurfen für Fairad gewinnen kann, der steigert seinen Verdient erheblich, je höher das Level umso mehr Personen surfen ja auch.


Wie komme ich an mein Geld?

Natürlich eine wichtige Frage. Fairad zahlt ab 10 € Verdienst aus, 0,90 € fallen dabei als Bearbeitungsgebühr an. Auszahlungen, die bis zum 24. eines Monats beantragt wurden, werden normalerweise am 10. des nächsten Monats überwiesen. Hier kann ich nur sagen, Fairad hält was es verspricht. Drei Überweisungen habe ich bisher beantragt, das Geld landete immer recht pünktlich auf meinem Konto.
Man kann mit dem ersurften Geld natürlich noch anderweitig verfahren, das Zauberwort heißt hier MicroPayment-Konto. Man überwiest seinen Verdienst auf diese virtuelle Konto und kann mit dem Geld bei Fairad-Partner über Internet bezahlen. Leider gibt es im Moment nur zwei Partner, zum einen eine Gewinnspielseite zum anderen eine Internetversand für realen Grußkarten. Weitere Partner sollen hinzukommen, bis dahin kann man MicroPayment erstmal vergessen.


Probleme mit Fairad

Wie gesagt, meine Überweisungen erhielt ich bis jetzt immer pünktlich, von dieser Seite gibt es also nichts zu meckern. Auch Freunde von mir können in Bezug auf die Zahlungsmoral von Fairad nur Gutes berichten, man kann also behaupten, der Anbieter ist seriös.
Ärger gibt es manchmal mit der Software. Zum großen Teil läuft diese sicher, bei mir traten diesen Monat erstmalig Probleme auf. Ich konnte mich nicht einloggen, zeitweise wollte die Bannerbar auch keine Werbung einblenden. Hier muss ich dem Support von Fairad ein Kompliment machen, ich schrieb eine E-Mail und wartete gerade ein paar Stunden auf die Antwort, dann lief auch wieder alles korrekt.
Ansonsten kann ich eigentlich auch nichts negatives über die Software berichten. Mein Computer ist durch die Installation nicht langsamer geworden, mein Betriebssystem ( Windows XP) läuft nach wie vor stabil.

Update: In dieser und letzter Woche häuften sich leider meine Probleme mit Fairad, teilweise ließ sich die Bannerbar gar nicht auf aufrufen, zeitweise sank mein ersurfter Betrag auf 0 €. Mittlerweile wurde die Bannerbar auch noch aktualisiert, seitdem läuft alles wieder stabil.


Tipps & Tricks

Mit ausgefallenen Tipps zu Fairad kann ich natürlich nicht dienen, ein paar allgemeine Sachen seien aber noch gesagt.

Geld gibt es nur für das aktives Surfen. Also nicht nur immer auf einer Seite rumhängen, immer mal etwas anderes anschauen. Auch zwei geöffnete Browserfester mit verschiedenen Seiten erweisen sich als günstig.

Habt ihr Probleme mit der Fairad-Software? Nicht gleich verzweifeln, meist hilft schon ein komplettes Deinstallieren der Software (man löscht am besten den gesamten Fairad-Ordner). Anschließend installiert man Fairad neu, normalerweise dürfte es dann keine Probleme mehr geben. Bei mir hat es jedenfalls funktioniert.

Stellt die Auflösung Eures Monitors am besten auf 1024 x 768 Pixel, dann stört die Bannerbar auch nicht weiter. Bei kleinerer Auflösung ist es dagegen etwas gewöhnungsbedürftig.


Fazit

Reich wird man durch Fairad nicht, aber warum soll man die paar Cent nicht mitnehmen? Ich war anfangs sehr skeptisch, wird nun mein PC ausspioniert, läuft die Software stabil, zahlt Fairad wirklich aus? Ihr konntet es ja lesen, eigentlich gab es nur positives zu berichten. Zwar ist der Verdienst sehr dürftig, aber wer DSL besitzt und täglich einige Stunden vor dem PC hockt, der kann bequem etwas extra verdienen. Also, schaut es Euch mal an.

Um Euch über Probleme mit Fairad auf dem Laufenden zu halten werde ich den Bericht ständig aktualisieren.