Hama DSP Freisprecheinrichtung Testbericht

Hama-dsp-freisprecheinrichtung
ab 18,14
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Erfahrungsbericht von kulosa

Die bessere Freisprecheinrichtung?

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Nach dem Debakel mit der Freisprecheinrichtung LibertyII von Hama, hat sich mein Chef davon überzeugenlassen lassen, eine andere anzuschaffen. Und zwar die Hama Liberty DSP II. Hier nun mein Bericht darüber.



Der Einbau

Mit dem Montagewinkel, der sich im Lieferumfang befindet, lässt sie sich recht einfach an der Halterung der Autoradios befestigen. Die Verkabelung muss allerding frei auf dem Armaturenbrett verlegt bzw. angeklebt werden, was etwas unschön aussieht. Der Anschluss erfolgt über den Zigarettenanzünder. Auch hier hängt das Kabel frei in der Luft rum, was nicht ganz ungefählich ist, da sich die Zigarettenanzündersteckdose meist in der nähe des Schalthebels befindet.
Ein Adapter ermöglicht den Anschluss aller gängigen Handys. Beim Handyneukauf muss also nur der Adapter gewchselt werden. Dieser verursacht aber unter Umständen auch Probleme. Dazu aber später mehr.


Sicherheit

Eine fehlende Radiostummschaltung nötigt den Fahrer dies manuell zu erledigen, welches auch nicht immer Gefahrlos möglich ist.
Die Halterung ist zwar sehr stabil, aber beim Auslösen des Airbags kommt Sie einem entgegengeflogen, samt Handy, da sie sich in dessen Bereich befindet (ist einem Kollegen wirklich Passiert).
Aufgrund des Antennenadapters ist keine Störung der Bordelektronik mehr möglich, was die Sicherheit erhöht.


Verständigungsqualität

Diese Freisprecheinrichtung ist mit dem sogenannten DSP-Chip ausgestattet, welcher die störenden Halleffekte verhindern soll. Im Vergleich mit dem Vorgängermodell \"LibertyII\" ist das auch gut gelungen. Eine Verständigung ist auch bei erhöhtem Lärmpegel noch recht gut. Die 50 Mark mehr sind darin gut angelegt.


Haltbarkeit

Da man bei jedem Aussteigen das Handy aus der Halterung nehmen und dabei das Anschlusskabel abziehen muss, sind diese Teile besonderem Verschleiß ausgesetzt. Vorallem das Adapterkabel machte dabei am Anfang probleme.
Im Sommer kann es auch dazu kommen, dass sich die Klebeplättchen, mit denen die Halterung und das Mikrofon befestigt sind, lösen.
Nachteilig ist ausserdem, dass das Handy immer geladen wird. Diese Funktion lässt sich leider nicht abschalten. Wenn nämlich der Akku z.B. täglich 1 h geladen wird, stellt sich auch bei modernen NiMH Akkus ein leichter Memoryeffekt ein, wodurch der Akku dann nur noch einen Tag hällt. Was die meisten nicht wissen, auch bei NiMH Akkus besteht im Extremfall die Möglichkeit eines Memoryeffektes, welcher die Lestungsfähigkeit des Akkus stark beeinträchtigt.


Fazit

Wer ständig viel mit dem Auto auf langen Strecken unterwegs ist, sollt doch etwas mehr als 80 Euro für eine Freisprechanlage ausgeben. Für alle, die nur gelegentlich im Auto telefonieren wollen, sollten sich mal die Anschaffung eines Headsets überlegen. Dieses Gerät von Hama kann ich alles in allem empfehlen, wenn auch nur mit den genannten Einschränkungen.



Viel Spass beim Autotelefonieren wünscht Jan

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