HIM Live Testbericht

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Erfahrungsbericht von Riesenkeks

"All I want is you // To take me into your arms"*

Pro:

Ville klingt wieder besser und wirkt gesünder, allgemein ganz nett, Sound nicht zu verschrammelt

Kontra:

fast nur Singles, kurze Spieldauer, wenig Kommunikation mit dem Publikum

Empfehlung:

Ja

*Verse aus "When Love and Death Embrace"

Dieser Bericht wird teilweise ein wenig ausufernder, da ich in der Einleitung Infos gebe, die den geneigten Konzertgänger eventuell nur bedingt interessieren, da er es weiß (Bandhistorie) oder es eben nur mit mir zu tun hat. Wer nur etwas über das Konzert selbst und das Kölner E-Werk erfahren will, der möge bitte erst ab dem Punkt "Ankunft" zu lesen beginnen.

***My home is in your arms***

Wir schreiben das Jahr 1998 : Frau Keks ist noch jung, unerfahren und hört die Musik, die die Eltern hören. Vielleicht noch ein bisschen das, was die große Schwester hört, denn irgendwie ist sie ja doch ein Vorbild. So bekommt sie im zarten Alter von x Jahren auch nicht mit, dass aus Finnland was Neues nach Deutschland schwappt: Im Januar 1998 erscheint Greatest Lovesongs Vol. 666 als Debütalbum der drei Jahre zuvor gegründeten finnischen Rockband HIM in Deutschland; die Finnen konnten sich schon 1997 an der 66 Minuten und 6 Sekunden langen Scheibe erfreuen. Das geniale Album mit den 10 Liedern (der Ghost-Track zählt!) gelangte also erst später in ihren Besitz, obwohl die Band es immerhin auf Platz 50 der deutschen Albumcharts schaffte. Lieder wie die Coversongs "Wicked Game" und "Don't Fear the Reaper" , das wunderschöne "For You" und das imponierende "It's all Tears (Drown in this Love)" bekam sie also erst mit ein wenig Verzögerung zu hören...
Ende 1999 erschien dann das Album, das den Finnen hierzulande den Durchbruch verschaffte: "Razorblade Romance" kletterte mit dem Hit "Join Me (in Death)" auf Platz eins der Albumcharts und verkaufte sich über eine Millionen Mal. Kein Wunder, dass Frau Keks erstmals auf die Finnen aufmerksam geworden zu sein schien, wie alte Kassettenaufnahmen (Radio), auf denen sich "Join Me" , "Gone with the Sin" und "Right here in my Arms" finden lassen, beweisen.
Im Alter von xy Jahren schließlich hat Frau Keks dann endlich gerafft, dass sie mal ein Album der Band holen sollte, wenn sie "In Joy and Sorrow" des 2001 erschienenen "Deep Shadows and Brilliant Highlights" doch so gerne mag und kaufte es endlich - zwar mit ein bisschen Verspätung, aber immerhin erkannte sie nach dem ersten Hören die Wichtigkeit dieses Albums für ihr weiteres Leben und bewahrte sogar den Kassenzettel auf. Ich habe ihn immer noch und irgendwann mal geheult, weil der ausbleicht. Das muss wahre Liebe sein. Oder ich bin verrückt.
Danach ging alles recht schnell: Weihnachten des selben Jahres gab's dann die beiden Vorgängeralben und die Nachfolgealben "Love Metal" (2003) , "And Love Said No - The Greatest Hits 1997-2004" (2004) , "Dark Light" (2005), "Venus Doom" (2007), "Screamworks: Love in Theory and Practice" (2010) und das aktuelle "Tears on Tape" (2013) sowie die Single Collection, das Live-Album und die Live-DVD landeten quasi schon am Tag der Veröffentlichung (oder - Dank amazon - davor) bei mir und wurden allesamt rauf und runter gehört, wenngleich ich zugeben muss, dass es dabei stärkere und schwächere Alben gibt.

Sobald es im Elternhaus der Frau Keks Internet gegeben hat, hat sie versucht, die Videos anzugucken, musste aber wegen der analogen Leitung recht bald aufgeben... Sobald wir eine DSL-Flatrate hatten, gab es aber kein Halten mehr: HIM wurden (nun zusätzlich zum ausgiebigen Gucken der Musiksender, die damals sogar noch ab und zu Musik brachten) geyoutubed, was das Zeug hält und vor allem der Auftritt bei Rock am Ring 2001 hat es ihr nachhaltig angetan. Gott, sie wollte mal vor denen stehen.
Sie musste aber sage und schreibe 12 Jahre seit 2001 warten, bis es so weit war und sie durch einen (un)glücklichen Zufall mal rechtzeitig an ein Ticket für ein Konzert in Köln gekommen ist.

***Ankunft***

Stattfinden sollte das Konzert am 18. Oktober 2013 ab 20 Uhr im E-Werk Köln, das etwa 20 Minuten Fußweg (oder 12 Minuten, wenn man einen Zug bekommen will) vom Bahnhof Köln Mülheim entfernt liegt, aber auch mit dem Auto gut zu erreichen ist. Parkplätze scheint es genügend zu geben, wenn nur im E-Werk was stattfindet und nicht auch zeitgleich im gegenüberliegenden Palladium.

Einlass sollte eventuell gegen halb sieben sein. Als ich um zwanzig nach sechs am äußerlich doch recht ansprechenden Veranstaltungsort ankam, war die Schlange allerdings schon viele Meter lang und ging schon bis fast zu den Gleisen kurz vor der Halle (nicht die richtugen Gleise die Straße runter). Mit anderen Worten: Die Leute standen schon auf der Straße, obwohl es einen recht großen Platz vor dem Eingang gibt.
In der Schlange kann man dann mit anderen Fans, deren Alter von geschätzt 14 bis 55 Jahren (wobei der Schnitt mittlerweile interessanterweise bei Mitte 20 liegen dürfte!) lag, ins Gespräch kommen, oder es sein lassen und einfach nur vor sich hinstieren und schnell sein Wasser auszutrinken, bevor man es am Einlass nicht durchschmuggeln kann. Weiterhin kamen noch zwei HIM-Fans die Schlange lang, die kostenlose Knicklichter und Blätter (deren Aufdruck wohl nur den HIM-Fans, die das Video zu Tears on Tape kennen, etwas sagen dürfte) verteilt haben, die für besondere Aktionen während des Konzerts gedacht waren. Eins davon wusste die Band wohl bereits zuvor, das andere nicht. Wenn's kostenlos und nicht zu albern ist, macht man ja gerne mit, nicht wahr? Das mit den Lichtern hat auch gut geklappt, das Hochhalten des Papiers beschränkte sich leider größtenteils auf die ersten Reihen...Soviel schonmal vorweg.
Einlass und erste Orientierung in der Halle

Der Einlass gestaltete sich recht zügig und ohne größere Probleme; es wurde lediglich ein Mal angemerkt, man solle nicht so drängeln. Ehrlich gesagt habe ich kein Drängeln mitbekommen, aber nunja.

Man konnte Jacken und Taschen theoretisch an der Garderobe abgeben, aber da ich das nicht gemacht habe, weiß ich nicht, wie gut die Garderobe ist oder gar wie teuer. Auch über das WC kann ich keine Aussage treffen, da ich mich aus verschiedenen Gründen (Platz weg, Leute treffen, die man nicht treffen will) nicht hingetraut habe.
Wenn man rechtzeitig drin war, hätte man noch einen Seitenplatz in der dreieinhalbten Reihe haben können (der gute Seitenplatz rechts; also vor Linde), aber ich zog es vor, mich auf die Empore, die im E-Werk links ist, zu begeben und so niemanden im Weg zu haben - zumindest die meiste Zeit nicht. Außerdem steht man hier quasi bei den Klimaanlagen, was auch fast nur von Vorteil sein kann. Mit Top und dünner Lederjacke wurde mir erst eine halbe Stunde vor Konzertende zu warm!

Drin war ich gegen kurz vor sieben, der Platz war auch gegen kurz vor sieben gesichert... Die Vorband Caspian, die instrumentalen Postrock spielt, sollte erst um acht zu spielen beginnen... Man hatte also wieder viel Zeit, vor sich hinzustarren, SMS zu schreiben, sich mit der Halle vertraut zu machen, evtl. mit den Leuten neben sich zu sprechen und ansonsten zu gucken, was so rumläuft. Wenn das Licht besser gewesen wäre, hätte ich sogar weiter das neue Buch meines Chefs korrigiert, denn gestört hätte mich dabei keiner. HIM-Fans sind friedlich. Höchstens einer von hundert ist betrunken ein wenig aufdringlich, aber diesen einen wird man auch schnell los. Dabei empfiehlt es sich allerdings nicht, ihn übers Geländer zu werfen. Nur so als Hinweis. Aufgrund der Tatsache, dass wir so friedlich sind, hatte die Security übrigens auch recht wenig zu tun.
Verpflegung gab's auch.
Oben habe ich nur eine Theke mit Getränken gesehen, an der es beispielsweise Cola Light (0,2 oder 0,33Liter, leider vergessen) für 2,70Euro plus einen Euro Becherpfand gegeben hat und Wasser kostete nochmal ein paar Cent weniger. Natürlich gab's auch Alkoholisches - da sogar Sekt. Mir ist auußerdem eine Frau mit einer Brezel und irgendwas Warmem in den Händen entgegengekommen, deswegen nehme ich an, dass es unten auch noch die typischen Konzertfressalien zu typischen Preisen gegeben hat.
Irgendwo wird außerdem bestimmt auch ein Merchandisestand mit überteuerten Fanartikeln gestanden haben.

Ins E-Werk passen laut Veranstalter 2000 Leute - zum Glück schien die Halle nicht überbucht worden zu sein (passiert im E-Werk ab und an), sondern gerade oben hatte man vor allem nach hinten hin immer noch Platz, um mal eben schnell einen Schritt nach hinten zu gehen.
Plätze freizuhalten, war übrigens nur dann möglich, wenn es sich um einen Platz für genau eine Person gehandelt hat. Ansonsten haben sich erwachsene Frauen einfach dreist reingedrängelt und sind auch nicht gegangen, wenn man sie auf ihren Fehler aufmerksam gemacht hat.

***Jetzt geht's los***

In etwa pünktlich begann dann die Vorband an zu spielen. Das Publikum zeigte sich wohlwollend, aber nur mäßig begeistert von den Amerikanern, die ein wenig zu theatralisch, aber durchaus interessant und mit gutem Klang ihr Programm abgezogen haben. Gesagt haben sie nicht viel, sondern uns etwa vierzig Minuten mit der Musik beschallt und sind dann wieder abgezogen. Wirklich viel dazu sagen kann ich wirklich nicht, außer, dass die Musik ein bisschen "anders" ist und es ein paar sehr nette Ideen gegeben hat. Wirklich passen tun die beiden Band aber meiner Meinung nach nicht zueinander.

Dann hieß es wieder warten, weil für HIM umgebaut werden musste. Zum Glück hat das aber etwas weniger als eine halbe Stunde gedauert, da das "Bühnenbild" an sich schon da war und man konnte den Rowdies zusehen oder sich schonmal mit dem Knicklicht vertraut machen oder den leeren Getränkebecher zurückbringen, bevor der stört... oder halt blöd vor sich hinstarren. Ich habe ja das Talent, sehr leicht keine neuen Bekanntschaften zu schließen und nur Pflichtunterhaltungen mit Nebenleuten zu führen, so dass ich ohne stressige neue Freundschaften aus sowas rauskomme. Wenn man es geschickt anstellt, kann man so einen Abend wirklich in Einsamkeit genießen und hat seine Ruhe.

Interessant wurde es dann gegen zehn nach neun, als das Licht abermals deutlich dunkler wurde, das Intro erschallte und die Band unter tosendem Beifall die Bühne betrat.
Positiv hervorzuheben ist, dass es kaum noch "VIIILLLLLEEEEE"-Schreie gibt, da das Publikum offenbar erwachsener geworden ist, so dass man beinahe ungestört der Band lauschen kann. Ein paar Leute, die um einen herum singen, gibt es natürlich immer und ab und an ist das ja auch ganz gut, wenn die fünf Herren da vorne auf der Bühne testen, wie laut und textsicher das Publikum ist. Wenn da nur zwei Leute kläglich mitsingen, ist das fürs Gesäß.

Anders als ursprünglich gedacht habe ich leider keine komplette Setlist, aber ich kann mitteilen, dass in dieser Konzertsaison offenbar mit "Unleash the Red" gefolgt von "All Lips go Blue" begonnen wird. Bisher habe ich noch von keinem der Herbstkonzerte gehört, die anders angefangen haben. Die beiden Lieder gehen hier nahtlos ineinander über und man merkt, dass die Band schon extrem aufeinander eingespeilt ist. Leider führt das nicht nur dazu, dass die Band halt gut spielt sondern auch dazu, dass es so gut wie keine Überraschungen gibt. Die Band spielt halt so vor sich hin, Migé guckt böse und übertreibt, Linde läuft über die ganze Bühne und versucht den einen oder anderen Battle mit dem einen oder anderen Bandkollegen und Ville wirkt... besser als eine Zeit lang (vor allem stimmlich!), aber extrem angestrengt und seit er sich nicht mehr an seinen Zigaretten festhalten kann, ist er entweder gezwungen, eine Akustikgitarre mitklimpern zu lassen (das macht er aber gut, wenngleich oft kaum bemerkbar) oder aber manchmal doch etwas seltsam und nicht zu ihm passende Verkrümmungen des Körpers zu fabrizieren. Das nur so als Anmerkung.

Weiterhin gibt es so gut wie keine Ansagen, sondern die Band spielt einen Song nach dem nächsten - vornehmlich Singles (wenige Ausnahmen wie das wundervolle "It's all Tears", das aber durch ein albernes "Ave Satanas" abgewertet wird) ausgenommen. "Join Me" darf dabei natürlich nicht fehlen, aber dankenswerterweise findet sich dieses Lied mittlerweile mitten im Programm und stellt nicht mehr das Highlight des Abends dar. Hauptaugenmerk schien an diesem Abend gefühlt auf dem aktuellen Album Tears on Tape und dem Erstlingswerk Greatest Lovesongs Vol. 666 gelegen zu haben. Gar nichts habe ich aber von dem 2001er Album "Deep Shadows and Brilliant Highlights" vernehmen können, was ich ausgesprochen schade finde, da ich davon so gerne eine bleibende Erinnerung gehabt hätte... Da ich aber kein Video eines solchen Liedes habe, beträgt die Wahrscheinlichkeit 99,9%, dass es dieses Album an diesem Abend nur in den Herzen und auf den Shirts der Fans gegeben hat.
Schade, da wär noch was gegangen.

Für mich neu ist übrigens, dass Ville wiederholt (!) für etwa zwei Minuten von der Bühne ging und seine Bandkollegen sich solange austoben durften, bis er wieder da war. Was genau der in der Zeit gemacht hat, möchte ich vielleicht gar nicht wissen, aber er kam jedes Mal mit einem neuen alkoholfreien (!) Getränk ( "Makes you feel like Rock'n'Roll but you don't fuck up." ) zurück. Irgendwie seltsam mutete das aber dennoch an und als er das erste Mal zurückkehrte, wirkte das leider auch leicht arrogant - ein Zug, den ich in dieser Art an Ville bisher noch nie bemerkt hatte.

Schön waren mit Sicherheit die Momente, in denen Ville gelacht hat, gelächelt hat oder leicht melancholisch wirkte. Das ist das, was man so an ihm liebt. Leider waren diese aber zu selten und sein Lächeln bei Tears on Tape war ja leider ein doch arg provoziertes (wegen der vorhin erwähnten Blätter).

Interessant fand ich den Umstand, dass das Konzert in genau dem Moment seinen Höhepunkt erreicht hatte, als wir die Band zur Zugabe, die leider nur aus einem einzigen Lied ( "When Love and Death Embrace" ) bestand, herausgeklatscht und -gerufen hatten. Soll heißen: Es gab eine richtige Ansage, Ville hat einen kleinen Spaß gemacht und sogar ein wenig mit dem Publikum kommuniziert - und dann natürlich das Lied selber, das tatsächlich recht emotionalvoll gespielt worden ist und bei dem ich, wenn ich in den ersten Reihen gestanden hätte, sicherlich angefangen hätte zu eulen (Absicht), weil ich mich vielleicht endlich am Ziel gefühlt hätte - oder sowas in der Art zumindest.
Und dann war's schon vorbei.
Zu schade.

Danach ist die Band recht schnell von der Bühne verschwunden, wenngleich natürlich noch fleißig Plektren und Drumsticks in die Menge geworfen wurden.
Da ich mich danach recht schnell auf den Weg gemacht habe, um nicht eine Stunde auf den nächsten Zug warten zu müssen, weiß ich leider nicht, ob die Band noch zu weiteren Verbeugungen auf die Bühne gekommen ist, während die Roadies schon abgebaut zu haben schienen, aber das Gejubel der Fans war sogar draußen noch zu hören.
Übrigens ist es immer wieder interessant zu sehen, wie viele Leute sich Konzerte über das Display des Smartphones, der Kamera oder gar des Tablet-PCs ansehen.

***Fazit***

Für 40Euro hätte ich mir dann doch ein bisschen mehr gewünscht: Ein längeres Konzert - nicht nur anderthalb Stunden (wobei das wohl leider bei vielen mittlerweile normal ist). Mehr Kommunikation (wenngleich die Musik bei einem Konzert natürlich im Vordergrund steht) mit dem Publikum. Wenigstens ein Lied von DSABH. Aber an sich bin ich durchaus froh, die Männer endlich mal live gesehen zu haben und ich habe auch nicht die schlechteste Phase der Band erwischt, wenngleich es wohl doch bessere gegeben hat. Ich hege allerdings die Hoffnung, dass die Band in Zukunft wieder spielfreudiger wird und das Ganze nicht ganz so steril wirkt. Nett war der Besuch des Konzertes in jedem Fall und für Fans dann doch ein ziemliches Muss.
Sehr sehr knappe vier Sterne, in die mein Fansein reinschwirrt; Empfehlung.

13 Bewertungen, 4 Kommentare

  • Kyrvanas

    26.02.2015, 07:34 Uhr von Kyrvanas
    Bewertung: besonders wertvoll

    Sehr geil :D

  • Lale

    22.10.2013, 23:03 Uhr von Lale
    Bewertung: besonders wertvoll

    Allerbesten Gruß *~*

  • Clarinetta2

    22.10.2013, 18:41 Uhr von Clarinetta2
    Bewertung: sehr hilfreich

    toller Abend

  • Little-Peach

    22.10.2013, 13:05 Uhr von Little-Peach
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh :))