Erfahrungsbericht von hirni
Was wäre das Internet ohne ICQ?!?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
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Einleitung:
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Als mir vor einiger Zeit ein Freund ICQ vorgeschlagen hat, war meine Contact-Liste noch ziemlich lehr. Wenn man aber so ein "Foren-Freak" ist, wie ich einer bin, kommt ein Messanger gerade Recht um sich auch mal außerhalb der Plattform und in Echtzeit zu unterhalten. So ist meine Liste ziemlich voll.
Aber jetzt mal alles in der Ruhe hintereinander:
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Was ist ICQ?
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Der Name ICQ ist keine Abkürzung, kommt aber aus dem englischen, denn wenn man die Buchstaben englisch ausspricht, hört sich das ziemlich nach "I Seek You" an, was auf Deutsch übersetzt ?"Ich suche dich bzw. Sie bzw. euch" heißt. Wo für man natürlich mit dem Internet verbunden sein muss.
ICQ ist ein, ich sag mal, stinknormaler Messanger, wie es ihn auch von AOL oder anderen gibt. Mit einem Messanger kann man in beinahe Echtzeit Messanges an mehr oder weniger bekannte Leute verschicken. Damit ICQ die immer wieder findet, bekommt jeder registrierte User (was man natürlich vorher machen muss) eine so genannte ICQ-Nummer. Da kein normaler Mensch eine mittlerweile 8-stellige Ziffer sofort der enstprechenden Person zu ordnen kann, kann man sich noch einen Nickname zu beginn aussuchen, was ja jeder im Internet haben sollte. Außerdem kann man sich noch ein Benutzerprofil zulegen, damit sich jeder im Internet sofort ein kleines Bild von einen machen kann, wenn man es natürlich nur will.
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Features:
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Es gibt von ICQ mehrere Versionen. Ich habe die ICQ 2002a Version, es gibt auch noch die ICQ Lite Version, auch in Deutsch, aber mit weniger Funktionen.
Das wären erstmal die grundlegenden Optionen von ICQ, es gibt allerdings noch eine Menge anderer Funktionen bei ICQ; so kann man dem ?Gegenüber? Files (=Daten) über ICQ schicken.
Aber da ich noch keinen anderen Messanger ausprobiert habe, weiß ich natürlich jetzt nicht, was wirklich gut oder schlecht ist?
Um dem User am anderen Ende der Leitung zu zeigen, was man gerade macht, kann man verschiedene Online-Status auswählen. Dieser werden durch eine Blume angezeigt. Eine grüne Blume heißt einfach nur, dass man Anwesend ist. Man kann dann noch auf ?Frei für Chat?, ?Abwesend? (nur für Flatrate-Inhaber geeignet ;-) ), ?Länger Abwesend?, ?Ruhe Bitte?, ?Nicht stören?, ?Privat? und noch einfach Disconnecten, also auf den Offline-Status schlaten. Mit der ICQ Lite Version gibt es aber nur ein paar von denen.
Was dann noch gut ist, ist die Ignore-List. Damit kann man alle Nachrichten von einen bestimmen User verbieten. Man kennt ja das Internet und die vielen ?Bekloppten? User darin, die einen mal mehr mal weniger auf die Nerven gehen, indem sie einen überfluten mir irgendwelchen Messages.
Aber der größte Vorteil an ICQ ist eigentlich, die hohe Useranzahl. So ziemlich jeder im Internet der auch einen Messanger hat, hat eine ICQ Nummer. ICQ wirbt mit - glaub ich - 15 Millionen registrierten Benutzern weltweit. So kann man über ICQ ganz einfach Kontakt mit Leuten überall auf der Welt aufnehmen. Ich hatte mal mit zwei aus Brasilien und USA gechatet, wer da wirklich Interesse hat der wird hier bestimmt fündig.
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Schwächen:
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So, jetzt kommen wir zu einem weniger tollen Teil von ICQ, nämlich der Schwächen. Erstmal wären da eine Menge blöder Nutzer, die einen auf angebliche private Erotik-Seiten locken, für die man sich einen Dialer runterladen muss. OK, dafür kann ICQ nicht so viel, aber dafür für die ganzen Sicherheitslücken umso mehr.
Es ist ja so, dass oft benutzte Programme einfach mehr Sicherheitslücken offenbaren, als andere, die kaum benutzt werden, aus dem einfachen Grund, dass, wenn da mehr Leute sind, auch eher Sicherheitslücken von welchen gefunden werden. In der Version 1998 oder 99, konnte man mit Hand von ICQ ganz einfach die Festplatte eines anderes auslesen, ohne sich dafür groß mit Hackerei beschäftigen zu müssen und sogar ohne sich dabei etwas herunterladen zu müssen. Mittlerweile wurde diese Sicherheitslücke wieder geschlossen, aber es gibt noch eine Menge mehr. So kann man mit Hilfe der MS-DOS-Eingabeaufforderung und einem bestimmten Befehl, der mir zwar bekannt ist, aber den ich hier natürlich nicht verrate, die IP, normalerweise das am schwersten herauszufindende beim Gegner, ganz easy erfahren. Dann braucht man nur noch einen so genannten "Port-Scanner" um die freien Ports des anderen herauszubekommen und wenn man Glück hat, hat der keine Firewall drauf und der PC desjenigen ist ein offenes Buch für einen.
Und es war wirklich nicht schwer für mich, an diesem Befehl heranzukommen - sicherlich gibt's noch ne Menge anderer Befehle, aber ich will mir ja auch nicht unnötig das Leben schwer machen ;-)
Und leider verträgt sich das Programm nicht sehr gut mit dem Opera7, auf jeden Fall kann ich nicht beide Programme gleichzeitig starten, aber ich hab ja eine Flatrate :)
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Fazit:
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Trotz der aufgezählten Schwächen von ICQ nutze ich diesen Messanger und werde es noch weiterhin tun, da er einfach nützlich ist, wenn man sich mal mit Freunden unterhalten will oder halt außerhalb von Foren "Kontakt" mit andern User behalten will, außerdem hab ich keine wichtigen Daten, die für andre User nützlich sein könnten und wenn ich auf die Straße gehe, lauern mit weitaus größere Gefahren. Außerdem ist ICQ im Grunde das größte Portal im Internet, dass so gut wie jeder hat.
© by Hirni 2003
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