Jack and the Giants (DVD) Testbericht
D
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Auf yopi.de gelistet seit 04/2013
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Summe aller Bewertungen
- Action:
- Anspruch:
- Romantik:
- Humor:
- Spannung:
Erfahrungsbericht von Treice564
Jack and the Giants
Pro:
3D
Kontra:
Nichts
Empfehlung:
Ja
Inhalt
Ein tapferer Jugendlicher und eine abenteuerliche Prinzessin entdecken, dass die alte Sage von grausamen Riesen, die auf halbem Weg zum Himmel hausen, wahr ist. Im Reich der Giganten müssen sie sich nicht nur gegen die Menschenfresser zur Wehr setzen, sondern auch gegen Intriganten am Königshof, die die Insignien der Macht missbrauchen. Recht rüder, actionlastiger Fantasy-Film, der auf spannende und unvorhersehbare Weise mit viel bissiger Ironie erzählt.
Kritik
Der Name des Regisseurs Bryan Singer kommt einem nicht unbedingt in den Sinn, wenn es um den Familienfilm geht. Zwar fühlt sich der Filmemacher prinzipiell (und überdies sehr erfolgreich) dem Fantasy-Genre verbunden, doch seine Beiträge zum "X-Men"- und "Superman"- Franchise sind in ihrer Attitüde doch zu grimmig und richten sich eher an junge Erwachsene. Zudem bevorzugt Singer das Thriller-Genre und liebt überdies historisierende Elemente, was ebenso wenig fürs Family Entertainment spricht. Wenn er sich also mit einem Stoff beschäftigt, der lose auf dem Märchen von "Hans und die Bohnenranke" gründet, kann man nicht davon ausgehen, unbeschwerte Unterhaltung für Kinder zu finden. Schon der englische Arbeitstitel "Jack the Giant Slayer" ließ anderes vermuten, auch wenn er dann in das poetischere "Jack the Giant Slayer" geändert wurde. Dass daraus im Deutschen "Jack and the Giants" wurde, spricht für die Unsicherheit des Verleihs, an wen er der Film adressieren solle.
Ein Kinderfilm ist es in der Tat nicht. Immerhin macht sich der jugendliche Held Jack auf, nachdem er ungewollt einen geheimnisvollen Zauber initiiert hat, um im Zweifel eine ganzen Horde von Riesen niederzustrecken, die ihrerseits, wenn sie könnten, nichts lieber täten, als die Menschheit als Nahrungsquelle zu nutzen. Die alte Mär, die Jack als kleiner Junge vor dem Zubettgehen erzählt bekam, erweist sich tatsächlich als wahr. Es gibt die Welt der Riesen wirklich; sie befindet sich auf halbem Weg zum Himmelreich. Wenn die Zauberbohnen erst einmal gewässert sind, wuchern sie gigantisch gen Himmel und geleiten ins Reich der Riesen. Es gibt aber auch jene Krone, durch deren Besitz man die riesigen Menschenfresser befehligen kann. Und auch junge schöne Prinzessin, die von Jack vor den Riesen gerettet werden muss, weil sie unbedingt ein Abenteuer erleben will.
All das verquicken die Drehbuchautoren zu einer nicht immer homogenen Geschichte irgendwo zwischen Comedy und Horrorfilm. Erschwerend kommt hinzu, dass der Film in den beiden jugendlichen Hauptdarstellern nicht unbedingt die charismatischsten Schauspieler besitzt und unter großen 3D-CGI-Aufwand mitunter mit drastischen Gewalttätigkeiten zum Leben erweckt wurde. Man braucht ein Faible für trockenen Humor, gehässige Intrigen und zynische Bösewichte, um sich vom Charme eines ohne Blut inszenierten Kampfmärchens einfangen zu lassen, das den Mut hat, nach dem vermeintlichen Happy End in einer wahnwitzigen Entscheidungsschlacht Menschen gegen Riesen zu münden.
Die Inszenierung stemmt sich mit Erfolg gegen die Vorhersehbarkeit des Plots. Das macht "Jack and the Giant" sympathisch und spannend. Dank heroischer wie niederträchtiger Sidekicks, etwa Ewan McGregor (als königlicher Krieger) oder Stanley Tucci (als machtbesessener Hofintrigant) nimmt sich der Film fast wie für Erwachsene aus.
Ein tapferer Jugendlicher und eine abenteuerliche Prinzessin entdecken, dass die alte Sage von grausamen Riesen, die auf halbem Weg zum Himmel hausen, wahr ist. Im Reich der Giganten müssen sie sich nicht nur gegen die Menschenfresser zur Wehr setzen, sondern auch gegen Intriganten am Königshof, die die Insignien der Macht missbrauchen. Recht rüder, actionlastiger Fantasy-Film, der auf spannende und unvorhersehbare Weise mit viel bissiger Ironie erzählt.
Kritik
Der Name des Regisseurs Bryan Singer kommt einem nicht unbedingt in den Sinn, wenn es um den Familienfilm geht. Zwar fühlt sich der Filmemacher prinzipiell (und überdies sehr erfolgreich) dem Fantasy-Genre verbunden, doch seine Beiträge zum "X-Men"- und "Superman"- Franchise sind in ihrer Attitüde doch zu grimmig und richten sich eher an junge Erwachsene. Zudem bevorzugt Singer das Thriller-Genre und liebt überdies historisierende Elemente, was ebenso wenig fürs Family Entertainment spricht. Wenn er sich also mit einem Stoff beschäftigt, der lose auf dem Märchen von "Hans und die Bohnenranke" gründet, kann man nicht davon ausgehen, unbeschwerte Unterhaltung für Kinder zu finden. Schon der englische Arbeitstitel "Jack the Giant Slayer" ließ anderes vermuten, auch wenn er dann in das poetischere "Jack the Giant Slayer" geändert wurde. Dass daraus im Deutschen "Jack and the Giants" wurde, spricht für die Unsicherheit des Verleihs, an wen er der Film adressieren solle.
Ein Kinderfilm ist es in der Tat nicht. Immerhin macht sich der jugendliche Held Jack auf, nachdem er ungewollt einen geheimnisvollen Zauber initiiert hat, um im Zweifel eine ganzen Horde von Riesen niederzustrecken, die ihrerseits, wenn sie könnten, nichts lieber täten, als die Menschheit als Nahrungsquelle zu nutzen. Die alte Mär, die Jack als kleiner Junge vor dem Zubettgehen erzählt bekam, erweist sich tatsächlich als wahr. Es gibt die Welt der Riesen wirklich; sie befindet sich auf halbem Weg zum Himmelreich. Wenn die Zauberbohnen erst einmal gewässert sind, wuchern sie gigantisch gen Himmel und geleiten ins Reich der Riesen. Es gibt aber auch jene Krone, durch deren Besitz man die riesigen Menschenfresser befehligen kann. Und auch junge schöne Prinzessin, die von Jack vor den Riesen gerettet werden muss, weil sie unbedingt ein Abenteuer erleben will.
All das verquicken die Drehbuchautoren zu einer nicht immer homogenen Geschichte irgendwo zwischen Comedy und Horrorfilm. Erschwerend kommt hinzu, dass der Film in den beiden jugendlichen Hauptdarstellern nicht unbedingt die charismatischsten Schauspieler besitzt und unter großen 3D-CGI-Aufwand mitunter mit drastischen Gewalttätigkeiten zum Leben erweckt wurde. Man braucht ein Faible für trockenen Humor, gehässige Intrigen und zynische Bösewichte, um sich vom Charme eines ohne Blut inszenierten Kampfmärchens einfangen zu lassen, das den Mut hat, nach dem vermeintlichen Happy End in einer wahnwitzigen Entscheidungsschlacht Menschen gegen Riesen zu münden.
Die Inszenierung stemmt sich mit Erfolg gegen die Vorhersehbarkeit des Plots. Das macht "Jack and the Giant" sympathisch und spannend. Dank heroischer wie niederträchtiger Sidekicks, etwa Ewan McGregor (als königlicher Krieger) oder Stanley Tucci (als machtbesessener Hofintrigant) nimmt sich der Film fast wie für Erwachsene aus.
4 Bewertungen, 1 Kommentar
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15.05.2013, 18:09 Uhr von Lale
Bewertung: sehr hilfreichAllerbesten Gruß *~*

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