LG G2 Testbericht

Lg-g2
ab 17,00
Auf yopi.de gelistet seit 08/2013
5 Sterne
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Summe aller Bewertungen
  • Design:  sehr gut
  • Qualität & Verarbeitung:  sehr gut
  • Ausstattung:  sehr gut
  • Handhabung & Bedienung:  sehr leicht
  • Akkulaufzeit:  sehr lang
  • Gesprächsqualität:  sehr gut
  • Support & Service:  gut

Erfahrungsbericht von Qantas

Premium-Smartphone aus dem Hause LG

5
  • Design:  gut
  • Qualität & Verarbeitung:  sehr gut
  • Ausstattung:  sehr gut
  • Handhabung & Bedienung:  leicht
  • Akkulaufzeit:  lang
  • Gesprächsqualität:  gut
  • Besitzen Sie das Produkt?:  nein

Pro:

starke Performance
guter Akku
brillantes Display

Kontra:

gewöhnungsbedürftiger Rear-Key
recht billiges Gehäuse
Speicher nicht erweiterbar

Empfehlung:

Ja

Einleitung

Lange wurde LG vielerorts für die eigenen Smartphones belächelt. Nun sind die Südkoreaner endgültig zurück in der Top-Liga der Smartphone-Hersteller. Ich hatte die Möglichkeit, das aktuelle Premium-Smartphone aus dem Hause LG auf die Probe zu stellen. Und eines sei an dieser Stelle schon einmal verraten: Vor allem Display und Performance sind richtig überzeugend.

Design

Starke Akkulaufzeiten

Wer nun denkt, das hell erleuchtete Display im 16:9-Format habe eine kurze Akkulaufzeit zur Folge, der irrt. Tatsächlich ist es LG gelungen, das Telefon mit einem 3.000 mAh fassenden Energiespeicher auszustatten, der im Alltag auch bei dauerhaft aktivierter Datenschnittstelle und gelegentlicher App-Nutzung zwei bis drei Tage ohne größere Probleme durchhält. Geschuldet ist das der so genannten SIO+-Technologie mit einer neuartigen Schicht-Bauweise. Selbst Heavy-User sollten den Akku frühestens am zweiten Nutzungstag an seine Grenzen bringen können. Kleiner Nachteil: Der Akku ist fest verbaut, lässt sich bei einem möglichen Defekt also nicht einfach austauschen.

Praktisch keine Vorwürfe kann man LG in Bezug auf die Verarbeitung machen. Sicher, mit einem Gehäuse aus Polycarbonat und abgerundeten Kanten wurde das Rad nicht neu erfunden und die Akkuabdeckung ist durch die glatte Oberfläche auch nicht sonderlich griffig. Umso erstaunlicher ist es, dass das Smartphone trotz seiner recht sperrigen Abmessungen von 139 x 71 x 9 Millimetern und einem Gewicht von 140 Gramm noch recht gut in der Hand liegt.

Ein Alleinstellungsmerkmal hat das LG G2 auch vorzuweisen – mit dem so genannten Rear Key auf der Rückseite. Genau genommen handelt es sich hierbei um ein Tasten-Trio, das Power-Taste und Lautstärke-Wippe vereint. LG selbst verspricht eine intuitive Bedienung, tatsächlich bedarf es aber einer gewissen Eingewöhnungszeit, ehe der Rear Key bei der Bedienung nicht mehr als eine Art Fremdkörper wahrgenommen wird.

Qualität & Verarbeitung

Innovativer Rear Key

Das soll aber nicht heißen, dass die LG-Innovation nicht auch Vorteile mit sich bringen würde. Denn es erweist sich zum Beispiel als ungemein praktisch, während eines Telefonats die Lautstärke zu ändern, da sich der Zeigefinger währenddessen natürlicherweise ohnehin an genau jener Stelle befindet, wo auch der Rear Key zu finden ist. Zudem dienen die beiden Lautstärke-Tasten im Kameramodus als Auslöser. Auch das ist mit ein bisschen Übung durchaus sinnvoll.

Das Telefon über den Power-Button auf der Rückseite aus dem Standby-Modus zu wecken, ist hingegen weniger komfortabel. Wird der Daumen nicht gleichzeitig gegen das Display gedrückt, macht das Handling einen extrem instabilen Eindruck und es droht stets die Gefahr, dass das Telefon aus der Hand fällt. Aber auch dafür hat LG eine passende Alternative parat. So reicht es nämlich aus, zweimal auf das ausgeschaltete Display zu tippen (Knock On) und schon aktiviert sich der Bildschirm, um den Sperrbildschirm mit seinen fünf frei konfigurierbaren Schnellstart-Icons anzuzeigen. Mit der gleichen Geste lässt sich das Display auch wieder ausschalten. Dafür muss nur zweimal auf eine leere Stelle eines Homescreens getippt werden.

Ausstattung

Volle Power durch Snapdragon 800-Prozessor

Rundum überzeugend präsentiert sich das G2 in Bezug auf die integrierte Hardware. Alles ist nahezu perfekt aufeinander abgestimmt und sorgte im Rahmen meines Tests für ein rundum gelungenes Nutzererlebnis. Ruckler konnte ich weder beim mobilen Websurfen beobachten noch bei der Navigation durch das Android-Menü. Apps öffnen sich zügig und selbst die integrierte Kamera steht binnen weniger Augenblicke zur Nutzung bereit. Dafür verantwortlich ist neben 2 Gigabyte Arbeitsspeicher ein Quad-Core Prozessor von Qualcomm, dessen vier Kerne mit je 2,3 Gigahertz getaktet sind. Keine Frage, das LG G2 setzt in Sachen Leistung neue Maßstäbe am Smartphone-Firmament.

Erfreulich ist auch, dass dem Mobiltelefon eine Vollausstattung in Bezug auf die integrierte Antennentechnik spendiert wurde. Denn das G2 funkt auf allen hierzulande nutzbaren GSM-, UMTS- und LTE-Frequenzen. Ergänzend dazu sind Downloads per HSDPA+ mit bis zu 42 Mbit/s möglich und es steht eine WLAN-Schnittstelle zur Verfügung. Bluetooth 4.0, GPS-Empfänger und NFC-Chip runden das Angebot an Extras nach oben ab.

Und natürlich hat LG nicht darauf verzichtet, sein neues Flaggschiff im Smartphone-Portfolio mit einer Kamera auszustatten. Nur gut und nicht sehr gut fällt das Urteil an dieser Stelle aus, weil die Kamera mit ihrem 13 Megapixel starken Sensor insbesondere mit schnellen Bewegungen unübersehbare Probleme hat. Es sei denn, es wird der Sport-Modus aktiviert. Ordentlich punkten kann die Kamera hingegen mit ihrem optischen Bildstabilisator und dem so genannten Multi-Point-Autofokus. Letzterer fokussiert nicht nur einen einzelnen Punkt, sondern gleich mehrere Objekte. Im Display, das als Sucher dient, wird das durch viele verschiedene grüne Quadrate sichtbar. Insgesamt machen Fotos bei guten Lichtverhältnissen einen schärferen Gesamteindruck als bei vielen Modellen der Konkurrenz.

Handhabung & Bedienung

Auch Videos möglich

Wer mehr auf sich bewegende Bilder steht, kann die Kamera auch in einen kleinen Camcorder verwandeln. Videos können in Full HD (1.080p) aufgenommen werden – auf Wunsch sogar nicht nur mit standardmäßig 30 sondern sogar 60 Bildern pro Sekunde. Insgesamt unterstützt die Kamera des G2 zwölf verschiedene Foto- und immerhin vier Video-Modi. Jederzeit ist es möglich, neben der Hauptkamera auch die Front-Kamera im Prallelbetrieb zuzuschalten. Dann wird nicht nur dokumentiert, was sich vor der Hauptkamera abspielt, sondern bestenfalls auch Mimik des/der Filmenden.

Akkulaufzeit

Wer sich vom G2 musikalisch unterhalten lassen möchte, sollte tunlichst auf ein Headset setzen. Denn der integrierte Mono-Lautsprecher, der wie der Kopfhörereingang an der Fußseite zu finden ist, kann überhaupt nicht überzeugen. Die Audio-Ausgabe ist extrem blechern und bereitet keine wirkliche Freude. Mit an Bord sind auch ein UKW-Radio inklusive RDS-Unterstützung und ein Medien-Player. Praktisch: Sobald ein Kopfhörer in den Audioausgang gesteckt wird, öffnet sich am unteren Bildschirmrand eine kleine Schnellstartleiste, aus der zum Beispiel unmittelbar YouTube-App, MP3-Player oder auch das Radio direkt gestartet werden können.

Weitere Erfahrungen & Fazit

Fazit: LG liefert ab - und zwar mehr als ordentlich

Wer LG in Bezug auf einen möglichen Smartphone-Kauf bisher links liegen gelassen hat, weil die Mobiltelefone möglicherweise eher billig wirkten, sollte diese Denkweise schnellstmöglich ad acta legen. Denn mit dem G2 präsentieren die Südkoreaner ein Smartphone-Schlachtschiff, das sich im Kampf um Marktanteile gegen Konkurrenten wie das Samsung Galaxy S4 oder das HTC One nicht nur behaupten kann, sondern zum Teil sogar noch besser abschneidet. Performance, Display und Akkulaufzeit sind rundum überzeugend. Hübsch ist auch die in die Front integrierte Status-LED, die zuverlässig über verpasste Anrufe und Nachrichten informiert.

Gibt es etwas zu kritisieren? Nun, an den Rear Key muss man sich sicherlich gewöhnen und auch das Plastikgehäuse trifft nicht jedermanns Geschmack. Schade ist zudem, dass der 16 bzw. 32 Gigabyte große Flash-Speicher nicht über eine MicroSD-Karte erweitert werden kann. Dennoch überwiegen die positiven Eindrücke, die das LG G2 zu einem fast schon perfekten Smartphone machen.

Erhältlich ist das Optimus G2 ab ca. 340 Euro für die 16-GB-Variante und für etwa 80 Euro mehr für das 32-GB-Modell. Alternativen sind zum Beispiel das Optimus G Pro – ebenfalls aus dem Hause LG – oder das Samsung Galaxy Note 2.

HINWEIS: Dieser Erfahrungsbericht ist unter meinem Namen auch bei www.onlinekosten.de zu finden.

25 Bewertungen, 11 Kommentare

  • anonym

    08.11.2014, 10:48 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    Dankeschön und herzliche Grüße aus Köln!

  • Modelunatic

    26.08.2014, 01:07 Uhr von Modelunatic
    Bewertung: besonders wertvoll

    BW & liebe Grüße

  • senora

    16.08.2014, 17:57 Uhr von senora
    Bewertung: sehr hilfreich

    Hier wird ja wenig gelesen. Schade

  • Burner85

    30.07.2014, 04:35 Uhr von Burner85
    Bewertung: sehr hilfreich

    Gut geschrieben. Gruss aus Austria

  • Bina3000

    20.05.2014, 14:47 Uhr von Bina3000
    Bewertung: sehr hilfreich

    Freue mich immer über Gegenbesuche... Liebe Grüße, Bina :)

  • Anna

    11.05.2014, 21:56 Uhr von Anna
    Bewertung: besonders wertvoll

    LG Anna

  • gamzef

    20.04.2014, 19:03 Uhr von gamzef
    Bewertung: besonders wertvoll

    Ein TOP-Bericht! Frohe Ostern!

  • Lale

    19.04.2014, 13:24 Uhr von Lale
    Bewertung: besonders wertvoll

    ...Frohe Ostern ...

  • monagirl

    19.04.2014, 10:54 Uhr von monagirl
    Bewertung: sehr hilfreich

    Gruß. Mona

  • Phil123

    19.04.2014, 10:17 Uhr von Phil123
    Bewertung: sehr hilfreich

    Lg vom Phil

  • anonym

    19.04.2014, 10:05 Uhr von anonym
    Bewertung: besonders wertvoll

    Grüße aus dem Norden!