Maxi-Cosi MiloFix Testbericht

Maxi-cosi-milofix
ab 224,99
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214,10 €
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Summe aller Bewertungen
  • Qualität & Verarbeitung:  sehr gut
  • Handhabung & Komfort:  gut
  • Design:  sehr gut
  • Gewicht:  durchschnittlich
  • Preis-Leistungs-Verhältnis:  sehr gut

Erfahrungsbericht von CyberQueeny

Damit auch drei Kinder Platz haben

  • Qualität & Verarbeitung:  sehr gut
  • Handhabung & Komfort:  gut
  • Einbau:  sehr einfach
  • Design:  sehr gut
  • Gewicht:  durchschnittlich
  • Preis-Leistungs-Verhältnis:  sehr gut
  • Besitzen Sie das Produkt?:  ja

Pro:

sieh ebericht

Kontra:

siehe Bericht

Empfehlung:

Ja

Qualität & Verarbeitung

Siehe. Bericht.

Handhabung & Komfort

Siehe. Bericht.

Einbau

Siehe. Bericht.

Design

Siehe. Bericht

Weitere Erfahrungen & Fazit

Hallo lieber Leser, liebe Leserin.


Halbzeit und irgendwie hat mich inzwischen das Shopping-Fieber gepackt. Obwohl ich ja ein kleines Kind zu Hause habe, kaufen wir doch vieles neu und einiges benötigen wir generell neu. Darunter fällt auch ein weiterer Kindersitz. Jack hatte damals einen Maxi Cosi Babysafe mit Isofix, den wir für die größere Variante getauscht haben. Da sein Sitz nicht für neugeborene Babys geeignet ist, und er ja auch seinen Sitz benötigt, musste ein neuer her. Schon seit Tagen hatte ich mir bei Ebay viele Modelle und Angebote angesehen, und mehr oder weniger bei Amazon Vine den Spaß gemacht, den Wunsch zu äußern. Diesmal hatte ich als Tester das ganz große Los und zusammen mit einigen anderen einen Maxi Cosi MiloFix vorgefunden. Diesen habe ich auch erklickt, und kann ihn euch nun vorstellen. Es handelt sich hierbei um einen Reboarder mit Isofix, der von Geburt an bis zum 4 Lebensjahr genutzt werden kann.

'''PREIS'''
Der MiloFix kostet 299€ laut UVP und ist aktuell für 255€ im Internet zu finden. Damit fällt der Reboarder in die mittlere Preiskategorie.


ZITIERTE HERSTELLERANGABEN
Eigenschaften:

Kindersitz für Gruppe 0+ und 1 (0-18 kg)
Für längeres rückwärtsgerichtetes Fahren ab Geburt bis zu 18 Monaten
Dank der integrierten ISOFIX-Basis kann der Sitz in und entgegen der Fahrtrichtung verwendet werden
Sitzverkleinerer sorgt bei neugeborenen Babys für optimale Liegeposition
5-Punkt-Gurtsystem
Mit Side Protection System für optimalen Schutz bei einem Seitenaufprall
In vorwärtsgerichteter Sitzosition kann der Sitz in die Ruheposition verstellt werden
Kopfstütze und Gurtsystem gleichzeitig auf der Rückseite verstellbar
Bezug ohne Demontage des Gurtsystems abnehmbar
Material: Sitzfläche: Außenseite: 100% Polyester, Füllung: 80% Polyester / 20% Polyurethan, Futter: 82% Polyurethan / 18% Polyester; Kopfstütze: Außenseite: 100% Polyester, Füllung: 82% Polyurethan / 18% Polyester; Sitzverkleinerer: Außenseite: 100% Polyester, Füllung: 100% Polyester, Futter: 50% Polyurethan / 50% Polyester
Pflege: Waschbar bis 30°C (Schonwäsche)
Entspricht ECE R44/04
Gewicht: 11,1 kg
Maße HxBxT: 65 x 43 x 47 cm

Optionales Zubehör:

Sonnenverdeck
Sommerbezug
Becherhalter

'''FÜR EUCH GETESTET'''
Reboarder? Ich muss zugeben, dass ich bis vor wenigen Tagen davon noch nichts gehört hatte. Erst eine andere Rezensentin machte mich auf diese Art von Kindersitz aufmerksam. Eigentlich keine schlechte Idee, und sie spart Geld, denn es müssen nicht verschiedene Größen an Sitzen erworben werden. Bei unserem Großen haben wir damals einen normalen Babysafe und später einen größeren Kindersitz geholt. Das sollte es eigentlich bei unserem Bauchbewohner auch werden. Nun haben wir die Möglichkeit bekommen den MiloFix zu testen, und waren doch sehr neugierig.

'''Lieferung, Optik und Qualität'''
Geliefert wird der Reboarder mit einer Schutzfolie und war bei uns nur in einem normalen Amazon-Karton. Bei uns kam er heil an, aber ich hätte mir hier eine zusätzliche Umverpackung gewünscht. Der Sitz selbst sieht erst einmal groß aus, und ist gar nicht so leicht. Mit seinen rund 11kg wäre er mir zumindest schwanger doch etwas zu schwer, um ihn ins Auto einzubauen. Generell sieht er aber hochwertig aus. Viele Polster, hochwertige Gurte, weichen Sitz, Sitzverkleinerer für Babys und natürlich ganz viele tolle Aufkleber auf beiden Seiten, damit man auch unterwegs eine Art Anleitung bei sich hat. Eine Seite hätte mit Sicherheit gereicht, aber doppelt hält bekanntlich besser. Der Unterbau ist wie bei anderen Maxi Cosis aus hartem Plastik und wirkt auf einige sicherlich billig, aber haben das nicht alle? Zumindest weiß man, dass sich hier leichte Kratzer nie vermeiden lassen, wenn der Sitz viel genutzt wird.

'''Der Einbau'''
Nachdem wir ihn ausgepackt haben, war mein Mann von der Idee des Reboarders nicht sonderlich angetan. Warum erkläre ich später. Allerdings ist der Sitz schmaler als zum Beipsiel der Pearl von Maxi Cosi, sodass wir uns entschlossen haben den Sitz nicht für den Bauchbewohner zu nutzen, sondern für unseren 2jährigen Sohn. Damit ging auch schon der Umbau los. Trotz Anleitung in Heftform und den tollen Bildern haben wir rund 10 Minuten gebraucht, um herauszufinden, wie der Reboarder umgedreht wird. Ausgeliefert wird er für Neugeborene, also rückwärts. Unser Sohn fährt jedoch schon vorwärtsgerichtet. Es muss hierfür der Sitz gelöst und gedreht werden. Das ging noch leicht, aber danach wollte die gelöste Sperre einfach nicht wieder einrasten. Gewalt hilft manchmal und in diesem Fall definitiv. Einmal draufgehauen und es war eingerastet. Vielleicht gibt es hier einen Trick, den wir den vielen Bildern aber nicht entnehmen konnten. Manchmal wären Worte auch hilfreich.

Der Einbau in den Wagen ist sehr leicht. Die Isofix-Schienen ausziehen, einstecken und danach muss noch der Gurt hinten eingehakt werden. Der Einbau selbst hat keine fünf Minuten gedauert. Wobei wir auch noch unseren Familyfix samt Pearl ausbauen mussten. Der MiloFix sitzt bombenfest, hat jedoch in den ersten Minuten doch recht geknartscht, was wir eher negativ fanden.

'''Praxis – Der Milo im Einsatz'''
Nach dem Einbau haben wir uns gleich zu einer Probefahrt aufgemacht. Sobald das Kind drin sitzt, hört man das Knartschen nicht mehr und das auch dauerhaft. Wir hatten das Gefühl, dass eben durch das Gewicht des Kindes sich alles gesetzt hat. Generell sitzt das Kind sehr sicher in dem Sitz. Um den Gurt zu lösen, muss man wie bei jedem Auto den orangenen Öffner drücken, danach in das Loch für die Gurtführung greifen und eine Art Hebel herunterdrücken. Dadurch werden die Gurte locker und können geweitet werden. Das Kind kann so leicht rausgenommen werden, und beim Hineinsetzen zieht man einfach nur den Gurt zwischen den Beinen wieder stramm. Ähnlich wie bei normalen Maxi Cosis, nur das eben eine kleine Sperre drin ist. Erst etwas umständlich, aber so kann das Kind es definitiv nicht lockern. Bei der ersten Fahrt mussten wir feststellen, dass die Kopfstütze gerne etwas höher kann. Das ist leider nicht so leicht, denn an den Versteller kommt man so nicht ran. Für uns hieß es ranfahren, Kind raus, Sitz lösen und sozusagen hinten abschnallen und dann konnten wir die Lehne höher einstellen. In der Regel macht man das sehr selten und nicht unterwegs, sodass es für uns zwar blöd war, aber eben ein Fehler, den wir selbst verschuldet haben.
Inzwischen haben wir schon einige Fahrten hinter uns, und unser Sohn hat auch schon darin ein Nickerchen gemacht. Es scheint bequem zu sein und wenn wir ihn fragen, welchen Sitz er besser findet, den neuen oder seinen alten, dann zeigt er immer auf diesen. Sicherheit steht im Vordergrund, und wir fühlen uns auch auf längeren Strecken sicher.

'''Die Rückbank-Platz-Frage'''
Uns betrifft es wie andere Familien auch. Wie sieht es mit dem Platz auf der Rückbank aus. Als ich von dem Baby erfuhr, stand auch die Frage nach einem neuen Auto im Raum. Drei Kinder, davon eins 10 und zwei im Kindersitz, das passt leider nur bei größeren Autos. Google hat gezeigt, wie viele Leute ihren Kombi verkauft haben, weil längere Strecken damit nicht möglich gewesen wären. Mit dem MiloFix hat sich diese Frage für uns erledigt. Zum Einen scheint der Milo etwas schmaler zu sein. Wir haben zur Probe noch den Pearl eingebaut und ich habe mich, 165cm und 20SSW in die Mitte gesetzt. Trotz kleinen Bauch habe ich Platz gehabt. Nicht viel, aber ausreichend. Das wäre mit zwei Pearls oder einem Babysafe nicht möglich gewesen.
Zudem ist der Einstieg viel besser gewährleistet. Der Familyfix von Maxi Cosi hat ja sonst die Bodenstange. Darüber lässt es sich schwer einsteigen. Dieses Modell verzichtet auf eine solche Bodenstange und wird eben mit einem Gurt hinten befestigt. Der Fußraum ist also frei und man kann gut einsteigen.

'''Warum nun nicht fürs Neugeborene'''
Wie oben erwähnt, werden wir den MiloFix nur mit unserem 2jährigen und später dem anderen Kind nutzen, wenn es älter ist. Warum aber nicht für das Neugeborene. Das möchte ich euch nun einmal erklären. Mir geht es nicht um Sicherheit, Liegeposition oder ähnliches. Diese Aspekte stimmen und wären eigentlich für mich überzeugend ihn auch für meinen Bauchzwerg zu nutzen. Ich gehöre jedoch zu den Leuten, die gerne mit dem Auto mal größere Einkäufe erledigen oder damit auch zu Verwandten fährt. Viele Kinder schlafen beim Autofahren jedoch ein. Einen normalen Babysafe hebt man vorsichtig heraus, setzt ihn in den Einkaufswagen, auf den Kinderwagen (sofern die Adapter vorhanden sind) oder trägt ihn ins Haus und lässt das Baby schlafen. Ich finde diese Option wichtig und sehr angenehm. Das herausnehmen ist bei diesem Modell aber nicht möglich. Das würde bedeuten, das man das Kind herausheben müsste und es so leider auch weckt. Zudem fände ich es beim Einkaufen doch recht unpraktisch. Es ist ein Punkt, den man natürlich vorher weiß, aber der nicht unerwähnt bleiben sollte.

'''UNSER FAZIT'''
Bis auf die Tatsache, dass uns eben die Möglichkeit fehlt, das Kind schlafend mit dem Sitz zu transportieren, zumindest die ersten Monate, ist der Sitz überraschend positiv. Er ist optisch ein kleines Highlight, laut meinem Sohn sehr bequem, und die Sicherheit steht an erster Stelle. Lediglich das Umbauen und das schwere Einrasten hätte leichter gelöst werden können. Viel macht man auf jeden Fall mit diesem Modell nicht falsch. Alternativ kann ich euch noch die Modelle von Cybex empfehlen, die ähnliche Reboarder herstellen. Hier liest man eine Menge positives, dafür sind sie jedoch auch deutlich teurer. Ich persönlich sehe jedoch keinen Unterschied, sodass ich den Mehrpreis nicht zahlen würde. Maxi Cosi steht für Qualität und überzeugt uns auch mit seinem Reboarder.



~*~ Danke ~*~ fürs ~*~ Lesen ~*~ Kommentieren ~*~


© Eure CQ auch für Sarah hats getestet, Sarahs Bücherwelt und auf anderen Plattformen


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8 Bewertungen, 2 Kommentare

  • Ina71

    27.04.2014, 15:33 Uhr von Ina71
    Bewertung: sehr hilfreich

    Liebe Grüße

  • Petgirl

    26.04.2014, 12:15 Uhr von Petgirl
    Bewertung: besonders wertvoll

    Schönes Wochenende :)