Nixon (DVD) Testbericht
Auf yopi.de gelistet seit 08/2013
- Action:
- Anspruch:
- Romantik:
- Humor:
- Spannung:
Erfahrungsbericht von dieanke
Watergate
Pro:
nette Inszenierung
Kontra:
etwas zu verschachtelt
Empfehlung:
Nein
Heute stelle ich euch mal wieder das Ergebnis unseres letzten DVD-Abends vor...
Oliver Stone - Nixon
Wir haben den Film für 3,99€ im Angebot bei Thalia erworben.
Daten
Format: PAL, Widescreen
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Stereo), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch
Region: Region 2
Bildseitenformat: 16:9 - 2.40:1
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Studio: Süddeutsche Zeitung GmbH
Erscheinungstermin: 8. Januar 2010
Produktionsjahr: 2004
Spieldauer: 184 Minuten
Geschichte
Richard Nixon - gespielt von Anthony Hopkins - steht kurz vor einem Amtsenthebungsverfahren, weil er Abhöranlagen im Hauptquartier der Demokraten installiert hat. Er erzählt die Geschichte des wohlbekannten "Watergate" Skandals aus der Sicht von Nixon selbst. Dabei wird die Geschichte des Präsidenten erzählt mit einem Schwerpunkt von 1960, der Niederlage gegen Kennedy bis zum Watergate Skandal und dem damit verbundenen Rücktritt 1974. Ausgehend von Rückblenden werden dabei die wichtigsten Stationen von Nixons Leben gezeigt.
Die Rückblenden gehen davon aus, dass Nixon an seinem Schreibtisch sitzt, und sich Tonbandaufzeichnungen anhört, die er ggf. löscht, wenn sie belastendes Material enthalten. In Verbindung damit beginnt er sich zu erinnern. Nixon erinnert sich an seine Mutter, an den Tod seiner Brüder, an die Hochzeit mit seiner Frau Pat, seinen Einzug ins Repräsentantenhaus bis hin zur verlorenen Präsidentschaft gegen Kennedy.
1968 wird er schließlich auf dem Höhepunkt der Vietnam-Kriegs-Proteste zum Präsidenten gewählt. Dabei gilt er eher als Aggitator für den Krieg, schimpft sogar intensiv auf die Protestanten.
Schließlich kommt es zur berühmten Abhöraffäre, die zunächst vertuscht werden soll, die aber 2 Jahre später dann doch zu Nixons Rücktritt führt.
Historisch gesehen ist die Einordnung manchmal etwas schwierig, teils sogar etwas verworren. So soll Nixon von dem Anschlag auf Kennedy vorher gewusst haben. Auch die Darstellung als exzessiver Alkoholiker halte ich für nicht wirklich für historisch belegbar.
Besetzung
Anthony Hopkins: Richard Nixon
Joan Allen: Pat Nixon
Powers Boothe: Alexander Haig
Ed Harris: E. Howard Hunt
Bob Hoskins: J. Edgar Hoover
E. G. Marshall: John N. Mitchell
David Paymer: Ron Ziegler
David Hyde Pierce: John Dean
Paul Sorvino: Henry Kissinger
Mary Steenburgen: Hannah Nixon
James Patrick Walsh: John Ehrlichman
James Woods: H.R. Haldeman
Edward Herrmann: Nelson Rockefeller
Kevin Dunn: Charles Colson
Fyvush Finkel: Murray Chotiner
Annabeth Gish: Julie Nixon Eisenhower
John C. McGinley: Earl in Training Film
Extras
Bei den Cinemathek-Filmen handelt es sich um eine Art Light-Version. Extras gibt es keine. Es werden 22 Filmhighlights aus 60 Jahren Berlinale auf DVD gezeigt, Nixon ist Nr. 19.
Fazit
Ich sehe den Film durchaus kritisch. Auf der einen Seite ist er voll von Provokationen und stellt Überlegungen an. Er stellt dar, wie Nixons Karriere verlaufen ist. Auf der anderen Seite sind die ganzen, nicht chronologisch angeordneten Rückblenden irgendwie verwirrend, gerade wenn man mit der Figur des Richard Nixon nicht 100% vertraut ist. Ich habe zwar mein Abitur in Geschichte abgelegt, konnte vorher aber dennoch über Nixon nur sagen "Ach, das war doch der mit dem Watergate". Sicherlich weiß ich jetzt etwas detaillierter bescheid, bin aber auch umso verwirrter.
Ich kann irgendwie nicht behaupten, dass ich den Film nicht gut fand, aber irgendwie hatte er seine Längen und ich glaube, zwischendurch bin ich beim ersten Schauen auch mehrfach eingeschlafen. Man muss diesen Film allerdings von vorne bis hinten konzentriert schauen, sonst verliert man sehr schnell den Überblick und versteht gar nix mehr.
Teils ist das ganze echter Hollywood-Käse, die Nixon nur davon abhängig zeigt, dass seine Mutter ihn als Kind nicht geliebt hat. Wenn das mal nicht so gewesen wäre.
Hopkins leistet in seiner Rolle wirklich großes, er schlüpft wirklich soweit in die Rolle, dass man ihn den an sich selbst verzweifelten Nixon abkauft.
Insgesamt finde ich den Film ganz interessant, wenn aber auch aufgrund der merkwürdigen Verschwörungstheorien eher anstrengend. Sicherlich liegt das auch ein bisschen daran, dass ich bei solchen eng verschachtelten Verschwörungsfilmen immer schnell den Überblick verliere (und dieser Film geht immerhin 184 Minuten), aber mir war der Film einfach etwas anstrengend, ich schaue mir dann lieber eine etwas neutralere Doku an. Von mir gibt es insgesamt 4 Sterne.
In diesem Sinne
Eure Anke
24 Bewertungen, 8 Kommentare
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04.09.2013, 20:07 Uhr von eno011
Bewertung: sehr hilfreichLG Enrico
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31.08.2013, 17:44 Uhr von Gi22Fr
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße Gitte
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25.08.2013, 17:23 Uhr von Clarinetta2
Bewertung: sehr hilfreichguter bericht
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21.08.2013, 19:56 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichLG Damaris
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21.08.2013, 18:55 Uhr von mausi1972
Bewertung: sehr hilfreichViele liebe Grüße von der Marion.
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21.08.2013, 18:32 Uhr von monagirl
Bewertung: sehr hilfreichMona lässt dir liebe Grüße da
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21.08.2013, 18:29 Uhr von Lale
Bewertung: sehr hilfreichAllerbesten Gruß *~+
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21.08.2013, 11:31 Uhr von [email protected]
Bewertung: sehr hilfreichGrüße Annabelle
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