Tupperware Dose Testbericht

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ab 8,67
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Summe aller Bewertungen
  • Funktionalität:  sehr gut
  • Handhabung & Komfort:  sehr gut
  • Design:  sehr gut

Erfahrungsbericht von fishbrain

der macht mein Brot haltbar

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

>>

Tupper! Für wen ist das kein Begriff?

Schon in meiner Kindheit war ich begeistert, wenn es bei meiner Mutter mal wieder einen Tupper-Abend gab.
Die vielen bunten Schüsseln sahen ja teilweise schon wie Spielzeug aus.

Doch was ist Tupper eigentlich?
Tupperware geht auf dem amerikanische Chemiker E.S. Tupper zurück, der die Tupperschüsseln erfand und damals als erster solche Polyäthylen-Produkte für den Haushaltsbedarf hervorbrachte.
Sein erstes Werk war die \"Wunderschüssel\" 1946, die damals revultionär mit dem Luftdichten Deckel als Sicherheitsverschluß herauskam.

Das System der \"Tupper-Abende\" bei dem die Ware direkt bei den Hausfrauen (heute natürlich auch Hausmänner) verkauft wird, entstand aus der Not heraus, daß der damalige Einzelhandel das System mit dem Luftdichten Deckel nicht richtig erklären und somit auch nicht richtig verkaufen konnte.
So wird seit 1951 die Tupperware ausschließlich über dieses System verkauft.

Neu ist allerdings, daß es mittlerweile auch in manchen Städten Tupper-Läden gibt, in denen man Tupperware erstehen kann. UNd bei Ebay hat sich auch ein Tupper-Markt etabliert.

Doch nun zu der Schüssel, die hier beschrieben werden soll.
Ich habe den kleinen Laibwächter geschenkt bekommen und habe mich zunächst gefragt was ich damit soll.
Das ist ja gelegentlich so bei diesen Tupperprodukten. Die einfachen Schüsseln sind ja in ihrer Funktion leicht zu erschließen, aber manche haben ja irgendeine Spezialanwendung.

Bei diesem Laibwächter handelt sich um eine Box zum Aufbewahren von Brot oder Semmeln.

Anders als die anderen Tupperbehältnisse oder Schüsseln und Boxen von anderen Herstellern ist diese Box nicht rund, oval, oder rechteckig - nein - dieser Kasten hat die Form einer 8. Ob dieses Form eine besondere Funktion hat, konnte mir bisher keiner glaubhaft vermitteln.
Die Maße sind ca. 27,5 x 21,5 x 12 cm und der Inhalt ist ca. 2,8 Liter.

Ein paar Semmeln oder ein Brot so bis 750 Gramm sind darin gut unterzubringen.
Für größere Brote gibt es auch noch eine größere Variante.

Damit das Brot rundum atmen kann, befinden sich am boden des Gefäses Querrillen, die das Brot nicht flächig aufliegen lassen und somit eine Luftzirkulation ermöglichen. Dadurch wird das Brot nicht so schnell schimmlig.
Das Prinzip ist den bekannten Brottöpfen aus Ton abgeschaut. Hier handelt es sich um eine Plastik-Box, die den Vorteil hat, daß man sie auch in die Spülmaschine packen kann.

Der Deckel schließt bei dieser Box nicht Luftdicht ab, anders als bei den Wunderschüsseln. Das Brot soll ja noch etwas Luft bekommen. Das Praktische ist auch am Deckel, daß man ihn einmal gedreht auch als Serviertablett für das Brot verwenden kann.

Früher war Tupper immer ziemlich bunt. Und auch heute gibt es viele Schüsseln und behälter noch in poppigen oder pastellen Farben.

Diese Dose ist in dezentem und stilvollen dunkelblau mit weißem Deckel gehalten und macht sich somit in der Küche und auf dem Eßtisch von den Farben fast überall passen.

Wie sind nun meine Erfahrungen mit diesem Tupper-Kasten?

Früher hatte ich mein Brot oft einfach in eine Plastiktüte gesteckt, damit es nicht austrocknete. Wenn ich es dann nicht innerhalb einiger Tage verputzte, dann hatte ich oft Schimmel.
Das ist mir nun mit dieser Box noch nicht passiert. So 2 Wochen sind bisher keine Probleme gewesen. Zwar ist Brot dann natürlich nicht mehr so frisch. Das hat aber auch mit Prozessen zu tun, die im Brot im Zusammenhang mit der Stärke ablaufen, und haben nichts mit der Austrocknung zu tun. Aber es war noch genießbar und hatte keinen Hauch von Schimmel bekommen.

Wenn ein Brot alle ist, dann spüle ich die Dose normal mit dem anderen Geschirr (Geschirrspüler habe ich nicht) und dann ist sie wieder Einsatzbereit.

Sollte man doch mal Schimmel bekommen, dann hilft der alte Hausfrauentrick, die Dose mit Essigwasser auszureiben. Das bringt die Schimmelpilze dann um die Ecke.

Die Handhabung mit ist sehr einfach. Der Deckel geht einfach auf und zu. Das Material ist solide und man hat ja auch die 30-jährige Tupper-Garantie. Aber den Falltest hat die Dose auf jeden Fall bestanden. Mit Brot gefüllt auf den gefliesten Küchenboden - hat sie wunderbar ausgehalten.
Das gleiche \"Experiment\" wäre bei einem Brottopf aus Ton weder für den Top noch für die Fliesen gut ausgegangen.

Den Preis von ca. 18 Euro halte ich für Dose allerdings übertrieben. Ich bin zwar sehr zufrieden damit, aber zu diesem Preis würde ich sie mir nicht selbst anschaffen.

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