Tupperware Dose Testbericht

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ab 8,67
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Summe aller Bewertungen
  • Funktionalität:  sehr gut
  • Handhabung & Komfort:  sehr gut
  • Design:  sehr gut

Erfahrungsbericht von gerkzeit

Mit Klima

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

An die wenigen Tupperabende die ich bisher miterleben “durfte” erinnere ich mich noch mit Schrecken. Da wurde über Plastikbecher und Tellerchen geredet als wäre es die wichtigste Sache auf der Welt. Jeder der meist weiblichen Anwesenden wollte seine Erfahrungen an den Mann bzw. Frau bringen und warf seine Meinung in die Runde. In einer Bundestagsdepatte hätte es nicht lebhafter zugehen können. Der eine erzählte von seinen Problemen mit der Feuchtigkeit in den Behältern, die andere war begeistert von der Microwellenfestigkeit und wieder andere lobten die Spülmaschinenfestigkeit. Und es wurde gelabert und geschwätzt und diskutiert, man konnte meinen es wird ein neues Gesetz zur Todesstrafe ausgehandelt und nicht der Verkauf einiger Plastikbecherli. An den Kauf eigener Tupperware dachte ich nicht im geringsten.

Zu Weihnachten bekam ich die mit der “Klimaanlage”

Was gibt es schöneres für einen Junggesellen als ein paarHaltbarkeitsbecher zu Weihnachten? Ich konnte nicht glauben was ich da bekam. Tupperzeug mit Frischhaltesystem. Es fiel mir sichtlich schwer meine “Freude” darüber zu verbergen, zumal ich die Preise für dieses “Geschirr” schon an dem besagten Tupperabend als überhöht ansah.

Der gelbe Behälter 1l Fassungsvermögen kostete damals 20 DM
Den blauen mit 1,6 l gabs für 26 DM
Der gelbe kostete 28 DM
Und der grau weiße4,6 l kostete 36 DM (Pfennigbeträge gabs noch hintendran aber die weiß ich nicht mehr. (Sommer 2000)

Nun hatte ich das Zeug! Was nun damit tun? Nun es verschwand zunächst ungenutzt irgendwo in den Schränken der Küche, so daß ich sie zunächst vollkommen aus den Augen verlor.

Zur Spargelzeit brauchte ich sie

Es war letztes Jahr im Mai und meine Renate hatte mir meine geliebten Spargel mitgebracht, mehr als was man in 1 Woche hätte essen können. Jetz fielen mir meine Becherli wieder ein und die Suche danach ging los. Schon lange waren sie nicht mehr im Haus, sondern Renate erklärte mir, als sie meine Suche bemerkte, daß sie diese schon lange mit nachhause genommen hatte, da sie mir doch sowieso nicht gefallen hätten. Und ehrlich gesagt, das wäre mir in den nächsten 20 Jahren nicht aufgefallen, hätte es nicht diesen schmackhaften Spargel gegeben. Dann gab es natürlich erstmal Krach. Ich meine ‘Ordnung muß sein’. Und dann machte mir meine Renate die Vorteile vom Tupperfrischesystem klar.

Die Behälter bekamen von der Firma den Namen Prima Klima . Das heißt sie sind mit zwei Ventilen ausgestattet, die für eine angemessene Belüftung sorgen. Je nach dem Inhalt, der haltbar sein soll, öffnet man ein, zwei oder gar kein Ventil. Die verschiedenen Gemüse atmen unterschiedlich intensiv, so daß eine angepasste Luftzufuhr, zu regeln mit den Ventilen, von Nöten ist. Eine entsprechende Tabelle wird mitgeliefert. Der untere Boden ist mit tiefen Furchen ausgestattet in denen sich das Kondenswasser sammelt (Zwischendurch leeren). Vor allem angeschnittenes Gemüse wie Gurken und Karotten behalten ihre originale Farbe und werden nicht wie sonst üblich braun an den Schnittstellen. Die Reinigung besagter Becher geht wegen der glatten Oberfläche sehr leicht vonstatten und kann sogar ohne Probleme in der Spülmaschine vollzogen werden. Ja selbst in der Microwelle (obwohl nicht angegeben) überleben diese Dinger problemlos. Unbeabsichtigterweise schon ausprobiert. Das Format der Behälter ist rechteckig und so geformt, daß man sie problemlos übereinander stabeln kann. Erweist sich als sehr platzsparend. Sehr geeignet um frisches Gemüse über ein gewissen Zeitraum zu konservieren. Fleischwaren fangen trotz Ventile an zu schwitzen.

Heute bin ich von Qualität der Tupperware überzeugt und einige dieser Dinger fanden sogar wieder den Weg von Renates Haus in meine Wohnung.AlsRenate allerdings einen Tupperabend in meiner Wohnung organisieren wollte trat ich einen Generalstreik an und machte ihr klar. “Diese Tuppertante kommt mir nicht ins Haus” denn so qulitativ wertvoll die Ware auch sein mag. Diese Abende hasse ich immer noch.

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