Project Gotham Racing 3 (Xbox 360 Spiel) Testbericht
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Erfahrungsbericht von wakingtall2005
Gameplay PUR
Pro:
+ tolles Gameplay + viele Spielmodi + umfangreicher Onlinemodus / Gotham TV + sagenhafte Präsentation
Kontra:
- nur optisches Schadensmodell - Framerateeinbrüche in Replays - lange Ladezeiten - leichtesKantenflimmern
Empfehlung:
Ja
heute möchte ich euch mal wieder über ein Game berichten, Project Gotham Racing 3 heißt es, welches zu einem meiner Lieblingsspiele gehört, also viel Spaß beim lesen.
Titel Project Gotham Racing 3
Entwickler Bizarre Creations
Publisher Microsoft Game Studios
System Xbox 360
Genre Rennspiel
Art Software
XBOX-LIVE Ja
Sprache Deutsch
Spieleranzahl 1-2 (Systemlink/Online: 2-8)
USK -
Werde die Nummer 1
Die Überschrift spricht klare Worte. Das Hauptziel des Rennspiels, das auf sehr viele verschiedene Art- und Weisen erreicht werden kann, besteht darin, die Nummer Eins unter allen PGR 3-Spielern zu werden und sich in den zahlreichen unterschiedlichen Ranglisten zu beweisen. So gilt es Einzelrennen, Meisterschaften und ähnliche Herausforderungen im „Gotham-Karriere-Modus“ zu bestreiten. Wie gewohnt sammelt ihr während der vielen Wettbewerbe so genannte Kudos-Punkte, die euren persönlichen Fahrstil bewerten. Gutes Tempo, geschickte Manöver und coole Drifts machen sich positiv auf eurem Kudos-Konto bemerkbar. Steigt ihr einen Kudos-Rang auf, könnt ihr an neuen Events teilnehmen, die euren Spielfortschritt vorantreiben. Neben den Kudos verdient ihr euch außerdem Credits (die Währung in PGR), die wiederum gegen neue Automobile eingetauscht werden können. Je höher der Schwierigkeitsgrad ist (unterteilt in Medaillen von Stahl bis Platin), desto höher werdet ihr entlohnt.
Für jede Herausforderung bzw. Strecke, können dann entsprechende Bestenlisten via Xbox Live abgerufen werden, die euch stets die Möglichkeit bieten, entweder die Ergebnisse der Top-Fahrer zu begutachten (Top 10-Geister (Rennaufzeichnungen) können herunter geladen werden) oder eure eigenen Resultate mit denen eurer Freunde zu vergleichen. Für diese Ranglisten sind euer Kudospunktestand und die gefahrene Zeit ausschlaggebend.
All dies ist größtenteils bereits aus PGR 2 bekannt. Hingegen sind die neuen Ehrenabzeichen zum ersten Mal mit von der Partie. In den drei Kategorien „Rennbelohnung“, „Karriere“ und „Online“, zeichnen euch diese Embleme für besonders herausragende Leistungen aus. Wer beispielsweise zehn Siege in Folge feiert, wird mit einem „Rennbelohnungs-Ehrenabzeichen“ prämiert. Gelingt es euch in sämtlichen Wettbewerben des „Gotham-Karriere-Modus“ eine Goldmedaille zu holen, werdet ihr mit einem „Karriere-Ehrenabzeichen“ ausgestattet. Wer indessen über Xbox Live etwas Ähnliches verrichtet, darf sich über ein „Online-Ehrenabzeichen“ freuen. Sind beispielsweise alle Vehikel einer Automarke erworben, wird man mit einem so genannten Erfolgsabzeichen belohnt.
Time, Rivals and Style
Um Kudos, Belohnungen und Abzeichen zu ergattern, müsst ihr, wie bereits erläutert, an zahlreichen Veranstaltungen teilnehmen, die sich allesamt voneinander unterscheiden. Der Solo-Part der „Gotham-Karriere“ besteht aus insgesamt 23 Meisterschaftsserien, die nach und nach frei geschaltet werden. Diese Wettbewerbe sind unterteilt in die drei großen Kategorien „Veranstaltungen mit Zeitvorgabe“, „Rennveranstaltungen“ sowie „Stil-Veranstaltungen“ - wobei diese wiederum mindestens drei verschiedene Variationen bieten.
So zeichnete sich während unserer Test-Sessions insbesondere der „Zeit gegen Kudos“-Modus als spannende Herausforderung aus, da ein geschicktes Drift-Händchen gefragt ist, um Kudos zu sammeln und so kurzfristig die Zeit zu stoppen. Gleichzeitig fordern Straßen-, Duell- und Ausscheidungsrennen aufgrund der aggressiven Gegner-K.I. jederzeit volle Aufmerksamkeit. Wer eher auf Fahrkünste und coole Manöver steht, wird sowohl in den „Slalom-“ als auch den „Driftwettbewerben“ auf seine Kosten kommen.
Ein etwas aus dem Rahmen fallender Modus hat es ins „Spass-Spiel“ (sowohl offline als auch online spielbar) von PGR 3 geschafft. Im „Strecke erobern“-Wettstreit geht es darum, verschiedene Streckenabschnitte für sich, bzw. im Mehrspielerfall für sein Team, zu erobern. Wer einen Abschnitt als Erster bewältigt, gewinnt diesen. Am Ende eines Rennens wird dann ausgerechnet, wer die meisten Abschnitte sein Eigen nennen kann und somit siegt. Kudos und Credits können im „Spass-Spiel“ allerdings nicht geholt werden.
Insgesamt betrachtet wird euch also schon aus PGR 2 bewährte Offline-Kost geboten, wobei wir uns „persönlich“ ein wenig mehr Veranstaltungen mit Kontrahenten gewünscht hätten, da die einzelnen Duelle während der Rennen sehr spannend sind und viel hermachen.
Do it online... Check out Gotham TV!
Nach einer Zeit habt ihr sämtliche Herausforderungen der Einzelspielerkarriere absolviert und diese beendet. Spieler, die viel Zeit investieren, um auch noch das letzte Rennen auf Platin für sich zu entscheiden, dürfen natürlich viele weitere Stunden einsetzen. Wer allerdings des Weiteren über einen „Xbox Live Gold“-Account verfügt, hat noch lange nicht die Zielflagge gesehen, denn in der neuen Onlinekarriere warten Spieler auf der ganzen Welt drauf, gegen euch anzutreten und sich den voreingestellten Online-Meisterschafts-Rennszenarien zu stellen.
Besonders positiv fällt dabei die Tatsache ins Auge, dass es fast schon zu simpel ist, einem Spiel beizutreten. Entweder wählt ihr eine der zahlreichen unterschiedlichen Herausforderungen aus, die euch gerade besonders interessieren, oder hüpft „auf gut Glück“ in eine beliebige Rennsession. Nachdem ihr daraufhin Fahrzeug- und Fahrzeugklasse gewählt habt, werdet ihr automatisch in eine Lobby geleitet, in der sich Spieler mit vergleichbaren Wagen versammeln. Durch die neuen „TrueSkill“-Einstufungen soll außerdem gewährleistet werden, dass ihr stets gegen Spieler mit ähnlichen Fahrfähigkeiten antretet. Diese Einstufungen leiten sich aus den Rennen ab, die ihr online bestreitet. Gemessen an euren Leistungen werdet ihr euch dann „Neuling“ oder „Anfänger“ und irgendwann vielleicht „Profi“ oder „Gotham-Held“ nennen dürfen.
Um ein Rennen in der Onlinekarriere zu starten, müssen sich beim Duell „zwei“, ansonsten immer mindestens „vier“ Spieler gleichzeitig in der Lobby befinden.
Abseits der spannenden Wettbewerbe könnt ihr euch in eurer eigenen „ausbaufähigen“ Garage in aller Ruhe euren Fuhrpark ansehen, der sich aus über 75 verschiedenen Automobilen von Luxusherstellern wie z.B. Ferrari, Lamborghini oder auch Mercedes zusammensetzt. Wer sich also die edlen Kurven seiner Lieblingskarosse in aller Ruhe erfühlen möchte, ist hier am besten aufgehoben. In der Garage lassen sich zudem der Spielhallenklassiker „Geometry Wars“, sowie die Fortsetzung „Geometry Wars: Evolved“ spielen.
Ähnlich einfach könnt ihr euch auch abseits der Karriere, ohne Erfolgsdruck, online mit anderen Zockern vergnügen. So springt ihr kinderleicht in einen freistehenden Raum, der euch kurzerhand direkt ins Renngeschehen befördert. Wer es auf eine bestimmte Herausforderung abzielt, legt entweder selbst eine Session mit den gewünschten Spieleinstellungen an, oder sucht ein entsprechendes Szenario über die „Rennen suchen“-Funktion. Probleme mit Lags waren während unserer Spielstunden kaum zu erkennen und nur dann, wenn wirklich viele Fahrzeuge auf sehr engen Raum zusammentrafen. Allerdings fallen die Ladezeiten zum Start der Rennen schon relativ stark ins Gewicht (dazu später mehr).
Doch euch wird nicht nur die Möglichkeit geboten, aktiv an Rennveranstaltungen teilzunehmen, sondern das Ganze ebenfalls in Rolle des Zuschauers zu betrachten. „Gotham TV“ macht’s möglich. Dieser neue Modus verschafft euch einen Überblick der kompletten PGR 3-Onlinewelt. So werdet ihr stets informiert, wenn ein neuer Weltrekord gebrochen wurde, eure Freunde neue Ziele erreicht haben oder sich die Gotham-Helden das nächste Mal online messen. Dies alles erfahrt ihr natürlich live.
Über den Helden-Kanal könnt ihr euch also die Wettkämpfe der Weltbesten PGR 3-Fahrer zusammen mit zahlreichen anderen Zuschauern zu Gemüte führen, während euch im „Freunde-Channel“, wie es der Name schon vermuten lässt, kurzerhand ermöglicht wird, die Spiel-Aktivitäten eurer Kumpel zu beobachten. Auch hier bleibt zu sagen, dass wenige Klicks genügen, um direkt in die Action einzusteigen.
Start, Ziel, Sieg
Nun ist es endlich an der Zeit aktiv ins Renngeschehen einzugreifen. Sobald ihr euch für ein Fahrzeug entschieden habt, werdet ihr je nach Moduswahl direkt auf die Strecke befördert. Dabei heizt ihr durch die authentischen Abbilder der Metropolen Las Vegas, London, New York und auch Tokio. Der Widererkennungswert der Städte ist enorm. So rast ihr beispielsweise über die „Brooklyn Bridge“ oder den „Times Square“ und stattet dem „Buckingham Palace“ einen Besuch ab. Des Weiteren ist der originalgetreu nachempfundene Nürburgring samt Nordschleife und komplettem F1-Circuit als eigenes Areal mit von der Partie. Im Vergleich zur „grünen Hölle“ von PGR 2, wirkt die Rennstrecke etwas schmaler und fordert euch aufgrund der schnellen Kurven und der widerspenstigen Bodenwellen einiges ab. Die Kurse sind dabei sehr abwechslungsreich gestaltet worden. So trefft ihr sowohl auf scharfe 90°-, als auch schnelle S-Kurven, lange Hochgeschwindigkeitsgeraden oder einen Schwindel erregenden Knoten.
Wem die vorgegebene Streckenführung irgendwann einmal zu langweilig werden sollte, kann per „Routen-Editor“ eigene Kurse kinderleicht beliebig zusammenstellen und diese dann sogar mit seinen Freunden per Xbox Live tauschen und dann in Windeseile befahren. Beim Erstellen der eigenen Kurse sind euch fast keine Grenzen gesetzt. Selbst wenn ihr eine Route bereits abgespeichert habt, lässt Sie sich jederzeit wieder bearbeiten, so dass bei Bedarf Änderungen vorgenommen werden können.
Drückt ihr dann auf der Piste endlich aufs Gaspedal, fällt einem sofort das atemberaubende Geschwindigkeitsgefühl ins Auge, das sich in sämtlichen der fünf verschiedenen Kameraperspektiven bemerkbar macht. Einerseits bieten euch dabei die zwei unterschiedlichen Verfolgerperspektiven eine Menge Übersicht, können allerdings nicht mit der Präzision der beiden Stoßstangenkameras mithalten. Die neue Cockpit-Ansicht bietet am wenigsten Übersicht, dafür ein hohes Speedgefühl, wobei sie gleichzeitig extrem cool aussieht, allerdings auch am meisten Aufmerksamkeit fordert.
Gelangt ihr in Kurven, ist ein geschicktes Brems- und Driftverhalten gefragt. Insbesondere mit Hilfe der Handbremse könnt ihr elegant durch die Abbiegungen „rutschen“ und mit hoher Geschwindigkeit die nächste Gerade in Angriff nehmen. Bei zu frühem oder spätem Druck aufs Gaspedal, kann es aber ebenfalls schnell dazukommen, dass ihr in Kontakt mit der Streckenbegrenzung kommt und dabei viel Zeit verliert. Durch gute Bremsmanöver und schnelle Drifts werden zudem viele Kudos gesammelt. Befindet ihr euch hinter einem gegnerischen Fahrzeug ist es, genau wie in Teil 2, empfehlenswert aus dem Windschatten heraus an diesem vorbeizuschießen. Insgesamt betrachtet spielt sich PGR 3 noch etwas „arcadiger“ als die Vorgänger, so dass noch spektakulärere Rennen zustande kommen, und heikle Brems- und Überholmanöver, Sprünge, sowie 360-Grad-Drehungen zur Tagesordnung gehören. Dank des ausgezeichneten Xbox 360-Kontrollers, lassen sich sämtliche Boliden jederzeit sehr gut steuern. Schwächen in der Fahrphysik machen sich lediglich bei Kollisionen bemerkbar. Wer mit voller Wucht in eine Bande kracht, verliert zwar viel Zeit, wird aber zu leicht abgefedert.
Das Gegnerverhalten während der Rennen geht in Ordnung. So setzen sich eure Widersacher klug in den Windschatten, bleiben nicht stur auf der Ideallinie und lassen sich nicht zu leicht vom Asphalt drängeln. Im Gegenteil. Besonders auf den mittel bis hohen Schwierigkeitsgraden werden eure Kontrahenten sehr aggressiv, so dass ihr euch vorsehen müsst, nicht selber von der Piste gerammt zu werden. Mit menschlichen Fehlern darf ebenfalls gerechnet werden. So überschätzen sich die einen oder anderen KI-Gegner besonders wenn es darum geht, den richtigen Bremspunkt zu finden. Ist ein Wettbewerb beendet, entsteht oftmals ein sehr skurriles Bild. Hinter der Ziellinie befindet sich einige Meter weiter eine komplette Streckenabsperrung. Unbeeindruckt davon donnern eure Rivalen dann einer nach dem anderen mit vollem Karacho gegen die Mauer. Hier scheint sich der hohe Entwicklungsdruck bemerkbar zu machen. Der Spielbarkeit krümmt dieses kleine Malheur allerdings kein einziges Haar.
Solltet ihr während der Rennen in ähnliche "Crashs" verwickelt sein, braucht ihr euch trotz dessen wenig Sorgen um euer Gefährt machen. Zwar trägt eure Karosse Schrammen und Kratzer, sowie zersprungene Scheiben und leichte Beulen davon, allerdings sind diese Schäden ausschließlich optischer Natur. Fortschritte im Gegensatz zu PGR 2 dürfen in diesem Punkt nicht erwartet werden.
Äußere Bedingungen wie Regen- bzw. Schneefall wurden ebenfalls nicht ins Spiel eingebaut. Euch wird lediglich die Möglichkeit geboten die Tageszeit (Mittag, Nacht) und Bewölkung einzustellen.
NextGen Technik
Abgesehen von den umfangreichen Spielmodi - sowohl offline als auch online - und der hervorragenden Spielbarkeit, veranlasste uns PGR 3 in einem weiteren Punkt, während der Testsessions, unsere Münder aufzureißen. Die Rede ist natürlich von der bereits im Vorfeld heiß diskutierten Technik des Titels. Wir dürfen sowohl bangende Fans als auch die Skeptiker unter euch beruhigen. Bizarre Creations hat ganze Arbeit geleistet. So verfügen die Automodelle dank der enormen Polygonzahl (85.000-105.000) über eine nie da gewesene Qualität. Unterschiede im Vergleich zu den realen Vorbildern der Karossen sucht man vergebens. Traumhaft 3D-modellierte Felgen tragen ebenfalls dazu bei, dass alles wie aus einem Guss wirkt. Das hoch angepriesene Interieur der Fahrzeuge hält ebenfalls das, was es versprochen hat. In der Cockpitperspektive dürft ihr originalgetreue Armaturen bewundern, und euch über tolle Partikeleffekte auf der Windschutzscheibe freuen.
Doch auch der Rest des Spiels glänzt durch viele kleine und große Details. Die Texturschärfe der Häuser, Bandenwerbung und der vielen Schilder lässt einem die Spucke wegbleiben. Die vielen Zuschauer am Streckenrand vermitteln im Gegensatz zum Vorgänger zudem auch endlich den Eindruck, dass die Strecken wirklich „lebendig“ sind. Gleichzeitig scheint euch eine unendliche Fernsicht zur Verfügung zu stehen, die ihresgleichen sucht. Der Motion-Blur-Effekt, der insbesondere dann zum Einsatz kommt, wenn die Kamera gedreht wird, sieht des Weiteren absolut fantastisch aus und erhöht das ohnehin tolle Geschwindigkeitsgefühl.
Ähnlich beeindruckend gestalten sich die Licht- und Schatteneffekte des Titels. Fahrt ihr aus einem Tunnel heraus, wirkt das Bild für wenige Sekunde etwas verschwommen, schließlich müssen sich eure Augen auch in der Realität erst an neue Lichtgegebenheiten gewöhnen (HDR-Effekt). Effektreiche Spieglungen an den Werbebanden sind ein echter Leckerbissen.
Kritik in Sachen Optik lässt sich kaum ausmachen. Teilweise wirken Bodentexturen etwas verwaschen, wobei dies Einzelfälle sind. Ruckeleinlagen ließen sich während der Rennen, selbst bei hohem Fahrzeugaufkommen, nicht feststellen. Das Spiel läuft jederzeit flüssig, sogar wenn ihr mit einem Freund zusammen im Splitscreen an einer Konsole zockt. Ausschließlich während der Replays lassen sich Einbrüche in der Bildrate ausmachen, insbesondere dann, wenn viele Details gleichzeitig auf dem Bildschirm zu sehen sind. Kantenflimmern ist zwar sehr geringfügig vorhanden, fällt aber dank des Motion-Blur-Effekts nicht auf. Trotzdem machen die Wiederholungen eine Menge her. Insbesondere die Hubschrauberperspektiven haben es uns angetan. Weiterhin bietet sich der neue Fotomodus grandios an, um während der Replays tolle Bilder zu schießen, denen dann noch einige Effekte hinzugefügt werden können. Natürlich könnt ihr auch mitten in der Action das Rennen kurz pausieren, um eine besonders spektakuläre Szene im Foto festzuhalten. Funktioniert schnell und unkompliziert.
Was negativ auffällt sind die teils enorm langen Ladezeiten. Es vergehen schon Mal 30 Sekunden, bis eine Strecke fertig geladen ist. Ist dieser Kritikpunkt noch relativ leicht zu verschmerzen ärgert man sich später darüber, dass die komplette Strecke neu geladen werden muss, wenn man den Event neu startet, was aufgrund des hohen Schwierigkeitsgrads auf den höheren Medaillen häufig der Fall ist. Vor allem bei Online-Rennen geht einem das ständige Warten ziemlich auf die Nerven. Befindet ihr euch dann doch am Start, machen sich einige unschöne Texturnachlader bemerkbar, die allerdings wirklich nur zu Beginn des Wettbewerbs „aufploppen“. Das leidige Thema „Unterschied zwischen HDTV und Röhrenfernseher“ sei ebenfalls kurz angesprochen. Logischerweise vermittelt die höhere Auflösung bei einem HDTV ein noch schärferes Spielgefühl, allerdings sieht das Spiel auch auf einem handelsüblichen TV-Gerät jederzeit brillant aus.
Für die Ohren gibt es brummende Motorensounds, die sich von Auto zu Auto stets unterschiedlich anhören und sehr authentisch wirken. Die Soundkulisse lässt dabei auch für Dolby 5.1 Veteranen kaum Wünsche übrig. Teilweise wirkt die Abmischung allerdings etwas dünn. Der Soundtrack umfasst acht verschiedene Genres, so dass ihr einerseits rockige und elektronische Töne geboten bekommt, während andererseits japanische Popmusik für jede Menge Überraschungen sorgt und sogar Klassikfans dank Klängen von Beethoven und Bach auf ihre Kosten kommen. An die Qualität der Musikstücke aus PGR 2 kommt das Ganze allerdings nicht heran. Wer mag, kann natürlich auf die hervorragenden Multimedia-Fähigkeiten der Xbox 360 zurückgreifen und so unkompliziert seine Lieblings Musikstücke vom PC abspielen.
Viele verschiedene Spielmodi, ein grandioser Onlinemodus, der gerade aufgrund des interessanten Gotham TV’s erst in Zukunft seine volle Pracht zeigen wird, eine Spielbarkeit, die wirklich keine Wünsche offen lässt, und die sehr gute Präsentation machen das Spiel aus dem Hause Bizarre Creations allerdings für Motorsportfreunde zu einem echten Xbox 360-Kaufgrund.
Kleinere Features, wie der Streckeneditor oder der Fotomodus lockern den harten Rennalltag zudem auf. Warum allerdings kein Regen in den selbst erstellten Rennen vorhanden ist, ist nicht begreiflich. Bei PGR 2 war dieses Feature gut, um das Fahrverhalten einzelner Autos auf regennasser Fahrbahn zu testen.
Bezüglich unserer Umfang- und Multiplayer-Wertung sei an dieser Stelle noch gesagt, dass man die Solo-Karriere, je nach Können und Schwierigkeit, in etwa 15-20 Stunden hinter sich gebracht hat. Die hohe Wertung kommt letztendlich durch den Online-Karriere-Modus zustande, der motiviert und sich im Nachhinein als das Herzstück des Rennspiels entpuppt.
Systeminfo
- 720p
- Dolby Digital 5.1
Features
Online-Karriere über Xbox Live
Gotham TV
Streckeneditor: Bis zu 100 Millionen verschiedene Variationen möglich
Foto-Modus
Über 75 lizenzierte Fahrzeuge
28 Bewertungen, 12 Kommentare
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14.11.2007, 23:22 Uhr von Mondlicht1957
Bewertung: sehr hilfreichSH LG pet
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14.11.2007, 23:15 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsh und lg lesen und gelesen werden
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14.11.2007, 21:41 Uhr von bea1502
Bewertung: sehr hilfreichlg bea
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14.11.2007, 20:39 Uhr von _knuddelmonster88_
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße!
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14.11.2007, 18:01 Uhr von CoolBotella
Bewertung: sehr hilfreichschöner ausführlicher bericht
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14.11.2007, 17:01 Uhr von Christa64
Bewertung: sehr hilfreichVielen Dank für die Lesung. LG Christa
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14.11.2007, 01:01 Uhr von Puenktchen3844
Bewertung: sehr hilfreichEine gute ausführliche Beschreibung. LG
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14.11.2007, 00:20 Uhr von LittleSparko
Bewertung: sehr hilfreichlg, daniela
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13.11.2007, 23:29 Uhr von Miraculix1967
Bewertung: sehr hilfreichIch habe diesen informativen Bericht gerne gelesen! SH und LG Miraculix1967
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13.11.2007, 22:12 Uhr von manu63
Bewertung: sehr hilfreichlg manu63
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13.11.2007, 21:12 Uhr von moniseiki
Bewertung: sehr hilfreich***-SH-***-LESEN UND GELESEN WERDEN---Liebe grüße moniseiki
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13.11.2007, 20:37 Uhr von waltraud.d
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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