Star Wars Trilogie (IV - VI) (DVD) Testbericht

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ab 18,73
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Erfahrungsbericht von Gemeinwesen

Veni, vidi Jedi

Pro:

gut : die technische Seite des Ganzen ist gut gelungen : wer "Star Wars" mag, aber noch keinen DVD - Player besitzt, darf diese Veröffentlichung durchaus zum Anlass nehmen, auf die neue Technik umzusteigen .

Kontra:

. . . mir aber nicht gut genug : vom Bonusmaterial war ich, bei aller Liebe, ein bisschen enttäuscht .

Empfehlung:

Ja

Es ist wohl nicht allzu vermessen zu behaupten, dass es sich bei der “Star Wars“-Trilogie um die am heißesten herbeigesehnte DVD-Veröffentlichung aller Zeiten handelt. Das liegt zum einen daran, dass George Lucas’ Knall im All wie geschaffen für das Medium DVD ist, zum anderen liegt es daran, dass die “Star Wars“-Filme, ganz besonders die jetzt veröffentlichten Teile IV-VI, längst ein popkulturelles Phänomen sind. Das kann man gut finden, als Zeichen auf den Untergang des Abendlandes werten oder mit einem Achselzucken abtun – am Einfluss, den “Star Wars“ nicht nur auf Filmschaffende hatte und hat ändert das ebenso wenig wie an der Verve, mit der die Fans des Science Fiction-Spektakels in Internet-Foren darüber diskutieren, ob Sternenkrieger Han Solos Präventivschuss im Laserpistolenduell noch durch den Notwehrparagraphen gedeckt sei. Die Faszination, die “Star Wars“ ausübt, ist ungebrochen, und mittlerweile ist sie es sogar generationenübergreifend: Wer “Star Wars – Eine neue Hoffnung“ nicht nur aus dem Fernsehen, sondern noch aus dem Kino kennt, gehört einer Generation an, die heute mit ihren Kindern “Star Wars“ guckt. “Star Wars“ ist nicht nur ein Film, sondern gewissermaßen die Spielzeug-Eisenbahn für das ausgehende 20. und beginnende 21. Jahrhundert: “Star Wars“-Filme und die Fanartikel drum herum darf man auch als Erwachsener kaufen (frau darf sich also ggf. aussuchen, ob sie den Schuber mit den drei Filmen für das Kind im Manne oder für das Kind vom Manne kauft. Oder für beide).

“Star Wars“ ist eine Marke – und wie jede andere Marke, die sich großer Beliebtheit erfreut, will auch die Marke “Star Wars“ gepflegt sein. Das muss so behutsam geschehen, dass alte Markenliebhaber nicht verprellt werden. Gleichzeitig muss es gelingen, ein neues (i.d.R. heißt das wohl: jüngeres) Publikum anzusprechen – zumindest solange man mit der Marke Geld verdienen möchte. Fachleute sprechen in einem solchen Fall von „Markenverjüngung“ (wie schnell bei einem solchen Lifting aus Gesichtern Fratzen werden, zeigt m. E. die Botox-Rosskur, der man vor einiger Zeit die „Mainzelmännchen“ unterzogen hat).

Im Laufe der Jahre hat auch George Lucas immer mal wieder Schönheitskorrekturen an seinem Weltraumepos vorgenommen – unter den wachsamen Augen der “Star Wars“-Fans der ersten Stunde, die derlei Justagen nicht immer goutierten. Drolligerweise bezogen sich die Kritikasterien, die da zuweilen zu hören waren, meist auf optische Retuschen und auch da nur auf die, die auch gleichzeitig den Inhalt der Geschichte, und sei es auch noch so leicht, veränderten. Daran, dass, noch vor Erscheinen der anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Serie im Jahre 1997 im Kino zu bewundernden „Special Edition“, man nicht nur das Bild restauriert, sondern auch kräftig am Ton geschraubt hatte, schien niemand etwas aussetzen zu wollen.

Ich bin, was diese Frage angeht, durchaus geteilter Meinung.

Die Tricks, die “Star Wars“ in seiner ursprünglichen Fassung bot, setzten seinerzeit neue Maßstäbe: Etwas wie das “Star Wars“-Universum hatte die Welt noch nicht gesehen. Zuschauer, die man für eine Umfrage interviewt hatte, gaben zu einem nicht unerheblichen Teil an, ihrer Meinung nach habe man große Teile des Films tatsächlich im Weltraum gedreht. “Star Wars“ war “state-of-the-art“ – und wohl noch ein bisschen mehr. Wer zu den Zuschauern gehört, die “Star Wars“ Ende der 70er Jahre auf einer Kinoleinwand gesehen haben, wird vielleicht nachvollziehen können, wie die ersten Minuten des Films damals auf mich gewirkt haben: “Star Wars“ war mehr als ein Film – “Star Wars“ war, so in etwa habe ich das damals im Kino empfunden, das filmische Pendant einer Blendgranate.

Nicht nur die Spezialeffekte, sondern das ganze Design von “Star Wars“ war eine deutliche Zäsur. Der phantastische Film vor “Star Wars“ spielte, sofern er außerdem futuristisch angehaucht war, meist in einer Zukunft, in der auch Gegenstände des täglichen Gebrauchs unbenutzt wirkten: Die Welt musste nicht unbedingt schön sein, aber sie war in der Regel neu.

Lucas setzte dem Talmiglanz der Filme vor “Star Wars“ ein Konzept entgegen, das er “used future“ nannte. Im Klartext: Im “Star Wars“-Universum sah man den Dingen den Gebrauch, in dem sie sich täglich befanden, auch an. Roboter – insbesondere solche, die aus zweiter Hand stammten – durften verbeult oder auch gleich ganz kaputt sein, Raumfahrzeuge waren plötzlich nicht mehr stromlinienförmig Raketenschiffe, sondern reparaturanfällige Rostlauben. Das mag heute selbstverständlich erscheinen. 1977 war das revolutionär. Das gesteht auch „Alien“-Regisseur Ridley Scott zu, der sich in der exzellenten, rund zweieinhalbstündigen Dokumentation “Empire of Dreams“ auf der Bonus Disc des Schubers als Bewunderer der Gebraucht-Optik in „Star Wars“ outet (und die er für „Alien“ nur noch aufzugreifen und ein bisschen weiterentwickeln musste: “Truck drivers“ sollten seine Raumschiffpiloten sein – und auch so wirken wie Lastwagenfahrer).

Mir hat “Star Wars“ stets ausgezeichnet gefallen. Für mich war “Star Wars“ immer gut genug (und für eine ganze Reihe anderer Leute wohl auch). Für Lucas selbst hingegen scheint „gut“ nie „gut genug“ gewesen zu sein.

An dieser Stelle könnte jetzt eine Erörterung des „Für“ und „Wider“ digitaler Schminke und Restauration folgen – Diskurs über Solo’schen Erstschuss, Vader-Visage (Sebastian Shaw? Hayden Christiansen?) und anderes inklusive. Letztlich ist das, finde ich, aber wohl müßig: Lucas hat an seinem Werk kontinuierlich Justagen vorgenommen – lange vor Erscheinen von „Star Wars“ auf DVD, und nun, erneut für das Erscheinen von „Star Wars“ auf DVD. Wo die Unterschiede liegen und wie sie zu beurteilen sind, sei an dieser Stelle nicht verraten: Das mag jeder selbst entdecken; und darüber, ob Lucas sein Werk dadurch nun verbessert oder nur verschlimmbessert hat, mag auch jeder selbst befinden. Wer „Star Wars“ in der Jahrgangsabfüllung 1977 für die beste, weil aufrichtigste und in ihrer tatsächlichen oder nur vermeintlichen Unvollkommenheit charmanteste hält, mag murren, Zeter, Mordio und Filmgeschichtsklitterung schreien, sollte aber eines dabei nicht ganz vergessen: „Star Wars“ ist nicht sein Lebenswerk, sondern das des George Lucas. George Lucas hat sich „Star Wars“ ausgedacht, George Lucas hat auf der Suche nach Financiers für die Umsetzung seiner Ideen in einen Film Klinken geputzt – und wenn George Lucas seinen Film für sich als ein Lebenswerk begreift, das nie ganz abgeschlossen sein kann (oder soll), dann muss ich das wohl oder übel akzeptieren.

Letztlich ist das sogar eine Einstellung, die ich ganz gut nachvollziehen kann: Wünschen wir uns nicht alle zuweilen, wir könnten etwas, das von uns stammt, nachträglich einen Feinschliff verpassen (sei es ein Beitrag für yopi, sei es eine Matheklausur, ein Romanerstling oder ein Gemälde)? Und wenn wir dann die Chance dazu haben, genau diesen Feinschliff vorzunehmen – nutzen wir sie dann nicht auch?

Die Korrekturen, die Lucas offensichtlich wichtiger gewesen sind als uns, seinem Publikum, ändern meines Erachtens nichts am Kern der Marke „Star Wars“. Ob in der Urversion fürs Kino, der anlässlich des 20-jährigen Jubiläums veröffentlichten „Special Edition“ oder als abermals neubearbeitete Fassung fürs DVD-Heimkino: „Star Wars“ bietet immense Schauwerte und unterhält famos. Ich nehme auch nicht ernsthaft an, dass jemand Anstoß daran nehmen könnte, dass „Star Wars“ auch im Jahre 2004 optisch und akustisch auf der Höhe der Zeit ist: daran, dass der englische und deutsche Ton nicht mehr im Originalformat „Dolby Stereo“ („Star Wars“ war übrigens der erste Film, der mit Dolby Stereo-Ton erschien), sondern in „Dolby Digital 5.1 EX“ vorliegt, werden sich nur ganz hartnäckige Puristen stoßen können. Alle anderen dürfen sich darüber freuen, dass die Klangkulisse von „Star Wars“ mehr Spaß macht denn je.

Und das Bild?

Ist das wahrscheinlich beeindruckendste Beispiel dafür, was sich auch aus einem vermeintlich schon sehr guten Bild (und sehr gut fand ich bereits die THX-gemasterte VHS-Version, die in den späten 90er Jahren erschien und die, sowohl hinsichtlich Ton wie Bild, um Längen besser als alle ihre Vorgänger war) herausholen lässt, seit ich die restaurierten Fassungen von „Lawrence von Arabien“ (1962), „Der Zauberer von Oz“ (1939) und Disneys „Schneewittchen“ (1937) gesehen habe: Wer „Star Wars IV-VI“ mag und noch nicht aufs DVD-Format umgestiegen ist, für den ist das Erscheinen der Trilogie auf DVD meiner Ansicht nach Grund genug, sich einen DVD-Player zuzulegen. Punkt.


B o n u s m a t e r i a l

Die Audiokommentare, die George Lucas und andere am Entstehen der drei „Star Wars“-Filme Beteiligte für die DVD-Edition aufgenommen haben, habe ich mir noch nicht angehört. Ich bin mir noch nicht einmal sicher, ob die für mich wirklich ein „must-have“ sind: Die Kommentare zu „Star Wars Episode I – Die Phantom-Bedrohung“ und „Episode II – Angriff der Klonkrieger“ habe ich mir, lange nach dem Kauf der einschlägigen DVDs, zwar irgendwann tatsächlich angehört, aber die waren mir, zumal die Einlassungen von George Lucas, tatsächlich ein wenig zu technikverliebt, als dass ich ihnen viel hätte abgewinnen können.

Die für mich mit Abstand entbehrlichsten Dreingaben, die sich auf der für den Rest der Zusatzausstattung reservierten Disc Nr. vier finden, stellen die Werbeclips für das neue Computerspiel „Battlefront“ dar – die sind zwar durchaus ansprechend produziert, interessieren mich letztlich aber ähnlich wenig wie die zu ca. 1001 anderen Spielen, die ich nie gespielt, geschweige denn gekauft habe. Vielleicht würde sich das ändern, wenn mein PC mit einem DVD-Laufwerk ausgerüstet wäre, das mir den Zugriff auf den „exklusiven DVD ROM-Inhalt“ gestattete. Weil’s aber nicht so ist, werde ich des spielbaren „Demo Levels“, der sich laut Info-Bildschirm auf der Bonus-DVD befindet, einstweilen wohl noch entsagen müssen.


P l a k a t e _ & _ S e t f o t o s

Schon sehr viel mehr nach meinem Geschmack ist da schon die Abteilung, in der sich die diversen Plakatmotive zu „Eine neue Hoffnung“, „Das Imperium schlägt zurück“ und „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ (inklusive Teaser-Plakate, auf denen Teil drei noch, ganz martialisch, als “Revenge of the Jedi“ angekündigt wird) bewundern lassen. Die Plakate aus aller Herren Länder bilden einen bunten Bilderbogen, der zugleich ein Stück Zeitgeschichte ist: Damals gab es eben noch wirklich Unterschiede zwischen den Plakaten, mit denen in Polen, Hongkong und Italien für ein und denselben Film geworben wurde (jüngere Fans, die ggf. nicht einmal die deutschen Motive kennen, wird da bestimmt so etwas wie der Hauch der Geschichte anwehen). Wer damit durch ist, darf dann noch in bisher unveröffentlichten set Fotos blättern.


T r a i l e r

Neue Bewegung in die Sache kommt dann in der Abteilung mit Kino- und TV-Werbeclips, die zu jedem Film angeboten werden (nettes Detail am Rande: welcher Film aktuell ausgewählt ist, zeigt das mittlere der Fenster des Sternenzerstörers an, dessen Brücke den Hintergrund des Trailer-Menüs bildet). Zu jedem Film finden sich drei Kinotrailer, darunter auch der jeweilige Teaser. Dass der ursprüngliche Teaser zum Teil „Star Wars IV – Eine neue Hoffnung“ tatsächlich mit ein paar Takten aus Vivaldis „Winter“ unterlegt war, hatte ich schon wieder vergessen, weshalb mir das Wiedersehen auch umso größere Freude bereitet hat.


F e a t u r e t t e s

Drei Kurzbeiträge, deren Laufzeiten sich zwischen 14 und 19 Minuten bewegen, beschäftigen sich mit der Requisite „Laserschwert“, den Figuren des Films sowie dem Einfluss, den „Star Wars“ auf die Arbeit anderer Regisseure gehabt hat. Unter den prominenten Kollegen, die George Lucas hier Lob und Anerkennung aussprechen dürfen, kommt „Herr der Ringe“-Regisseur Peter Jackson besonders häufig zu Wort (Quintessenz: “nerds“, gerade solchen mit Bärten, sollte man mit Respekt begegnen – die menschenscheuen Tüftler und Raumschiffbastler von heute sind ggf. die Blockbuster-Regisseure von morgen). Von den erwähnten Beiträgen ist mir der zuletzt genannte übrigens auch der liebste. Der kleine Beitrag zur Laserschwert-Trickserei ist zwar ganz nett, bietet aber letztlich nichts, das an Special Effects interessierte „Star Wars“-Fans der ersten Stunde nicht im Laufe der Jahre zumindest in ähnlicher Form gesehen hätten. Ähnlich verhält es sich mit dem Kurzfilm, den man den einzelnen Figuren gewidmet hat: Abgesehen davon, dass ich den Kurzauftritt von Peter „Chewbacca“ Mayhew ganz amüsant fand (Ach, so sieht der aus – bzw.: So sieht der heute aus?), war auch hier nichts dabei, das ich besonders denkwürdig gefunden hätte.

Ziemlich gespannt war ich auf den zusätzlichen Beitrag „Die Rückkehr von Darth Vader“, von dem ich gehofft hatte, es gäbe darin vielleicht ein paar erste Bilder aus „Episode III“ zu sehen. Tatsächlich ist dieser Ausblick auf den nächsten „Star Wars“-Teil in erster Linie ein Einblick in die Kostümabteilung der Lucas’schen Filmwerkstätten. Hier darf man ein paar Herrschaften dabei zusehen, wie sie aus Fiberglas einen neuen Helm schmieden; darüber hinaus gibt’s ein paar Ausschnitte, in denen Hayden „Anakin“ Christiansen und Ewan „Obi-Wan“ McGregor sich vor grünem „Blue Screen“ mit Stöcken kloppen. Letztlich wirkt auch dieser Beitrag nur wie ein Werbeclip – noch dazu einer, der wohl sexy wirken will und soll, dabei aber kein Bein zeigt. Schade – hiervon hatte ich mir wirklich mehr versprochen.


1 5 1 _ M i n u t e n _ D o k u

Mit 151 Minuten Lauflänge ist der Dokumentarfilm “Empire of Dreams” der unbestrittene Star unter den „Star Wars“-Zugaben. Erfreulicherweise ist das Ganze nicht nur ein “Making of“ im besten Sinne, sondern zudem noch eines, das „Star Wars“ erst einmal in einen zeitlichen Kontext setzt, der für Fans der ersten Stunde ein nostalgischer Trip und für jüngere „Star Wars“-Anhänger eine interessante Zeitreise in eine Ära ist, in der das Internet noch Zukunftsmusik ist, in der der phantastische Film in erster Linie aus einer Reihe von negativen Utopien besteht und in der das Genre des Katastrophenfilms gerade Hochkonjunktur hat. Zwischendurch kommen immer wieder an der Entstehung der Filme Beteiligte zu Wort (sowohl die, die vor der Kamera agierten wie die dahinter), und auch prominente Kollegen dürfen sich immer mal wieder äußern. Hier gab’s für mich wirklich einiges zu sehen, das (für mich jedenfalls) neu war – unter anderem ein paar schwarz-weiße „Screen Tests“ von Kurt Russell (der für die Rolle des Han Solo vorsprechen durfte, die später Harrison Ford zufiel, der doch eigentlich nur als „Dialog- Sparringspartner“ am Set war), Carrie Fisher und Mark Hamill. Für den zweieinhalbstündigen Dokumentarfilm gibt’s von mir wirklich die Höchstwertung.


R e s ü m e e

Wo viel Licht ist, ist bekanntlich starker Schatten – und das gilt m.E. auch für die lange erwartete, heiß ersehnte Box mit den Teilen „IV – VI“ der „Star Wars“-Saga.

Die Filme selbst mag ich sehr, und meine Enttäuschung darüber, dass es sich bei den einzigen auf DVD erhältlichen Versionen nicht um haargenau die gleichen Fassungen handelt, die ich aus dem Kino kenne, wird durch die sehr gute Bild- und Tonqualität (sowie die Tatsache, dass die klassischen „Star Wars“-Episoden nun überhaupt auf DVD vorliegen) wieder wett gemacht.

Generell finde ich die technische Umsetzung der Box-Inhalte gelungen. Dazu gehört auch, dass die Menüs der DVDs im gleichen Stil wie die der bereits auf DVD vorliegenden „Star Wars“-Teile „Episode I“ und „Episode II“ gestaltet wurden. Das gilt übrigens auch für das neue „Artwork“, das die DVD-Cover ziert: hier wurde m.E. ein guter Kompromiss zwischen der Bildsprache der alten Star Wars-Motive und der Optik der „Prequels“ gefunden. Dass für die Gestaltung der Einlegekarten, die in den Amaray-Boxen der Teile „IV – VI“ für Überblick über die einzelnen Kapitel der DVD sorgen, und für den sechsseitigen Einleger in Disc vier Produktionsentwürfe (und nicht Filmbilder oder Plakatmotive) genutzt wurden, finde ich besonders hübsch.

Wenn die vorliegende Edition für mich trotzdem nicht der ganz große Wurf ist, dann liegt das in erster Linie daran, dass mir auf der für das Bonusmaterial reservierten DVD einfach zuviel Material fehlt: das kann zwar nicht den Anspruch erheben „neu, unveröffentlicht und nie gesehen“ zu sein, aber genau da liegt für mich der sprichwörtliche Hase im Pfeffer. Im Laufe von knapp 30 Jahren, die seit der Kinopremiere des ersten „Star Wars“-Films ins Land gegangen sind, hat es einfach zu viele Beiträge gegeben, die ebenfalls ihren Weg auf die DVDs eines solchen Sets hätten finden können, ja müssen.

Mein Fazit lautet mithin: Die vorliegende Edition ist toll und schließt eine klaffende Lücke im heimischen DVD-Archiv – die „definitive“ Ausgabe ist sie für mich aber noch nicht. Die Box mit den vier DVDs ist mir zwar jeden Cent ihres Kaufpreises wert, wenn ich mit anderen DVD-Box-Sets vergleiche; im Vergleich mit den Doppel-DVDs „Episode I“ und „Episode II“ fällt sie, zumindest hinsichtlich des Bonusmaterials, jedoch etwas ab.

40 Bewertungen, 15 Kommentare

  • hjid55

    01.01.2007, 13:03 Uhr von hjid55
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh & ein Frohes Neues Jahr. lg Sarah

  • Cicila

    07.04.2006, 16:05 Uhr von Cicila
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich kann mich nun auch zu den Star Wars Schauern zählen... Zumindest zu einem Sechstel, denn den vierten Teil der Saga habe ich gesehen und fand den sehr gut. Genauso finde ich auch deinen Bericht. <br/>LG Cicila

  • anonym

    20.03.2006, 13:40 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreich

  • topfmops

    20.03.2006, 13:35 Uhr von topfmops
    Bewertung: sehr hilfreich

    er Bericht. und wie sagten die alten Latriner schon so gaaanz richtig: 'de gustibus NON est disputandum!' und so lange sich über Geschmack nicht streiten lässt, habe ich da auch nicht dran cognaczukritiseren, weder 'rum' noch 'cogn

  • Lotosblüte

    20.03.2006, 12:04 Uhr von Lotosblüte
    Bewertung: sehr hilfreich

    Muss nicht haben das ich... <br/>lg

  • jens1488

    20.03.2006, 10:18 Uhr von jens1488
    Bewertung: sehr hilfreich

    gruss jens :-)

  • Naffy

    20.03.2006, 09:43 Uhr von Naffy
    Bewertung: sehr hilfreich

    <b><u><i>Gruß Naffy</i></b></u>

  • Shadow_21

    19.03.2006, 22:52 Uhr von Shadow_21
    Bewertung: sehr hilfreich

    Super Bericht! In geraumer Zeit werde ich mir diese Sammeledition ebenfalls zulegen =) Viele Grüße. Sebastian

  • Django006

    19.03.2006, 22:50 Uhr von Django006
    Bewertung: sehr hilfreich

    die hat mein Bruder auch ist ein absoluter Fan von Star Wars, ich nicht so sehr. Ein sehr guter Bericht. lg Alan

  • TheLick

    19.03.2006, 22:36 Uhr von TheLick
    Bewertung: sehr hilfreich

    und Joghurt sagte: "möge der Saft mit dir sein!!!" <br/>LG TheLick

  • Finalsteini

    19.03.2006, 22:34 Uhr von Finalsteini
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreich

  • anonym

    19.03.2006, 22:30 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    *** sh & lg *** Christina

  • waltraud.d

    19.03.2006, 22:24 Uhr von waltraud.d
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreich

  • Mieze83

    19.03.2006, 22:22 Uhr von Mieze83
    Bewertung: sehr hilfreich

    freu mich auf gegenlsung ***lg***

  • schnekuesschen

    19.03.2006, 22:21 Uhr von schnekuesschen
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ein klares Sh ...Lg Sandy :-))