Brennen muss Salem (DVD) Testbericht
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Erfahrungsbericht von Scoopexx
Klassische Stephen-King-Verfilmung
Pro:
ausführliche Charakterentwicklung, besser als die meisten anderen King - Verfilmungen
Kontra:
sehr langsame Erzählweise, die nicht für jeden etwas sein wird
Empfehlung:
Nein
Die eigentliche Gefahr geht jedoch von einer Kiste aus, die auf dem Weg zum Marsten House ist. Die Spediteure fühlen schon eine ungewöhnliche Kälte, während sie diese Fracht zu ihrem Bestimmungsort bringen. Als dann ein Junge aus dem Ort auf dem Nachhauseweg durch einen Wald verloren geht und sein etwas älterer Bruder kurz darauf im Krankenhaus stirbt, ahnen die ersten, dass in dem 2000-Seelen-Ort etwas nicht stimmt.
Fazit:
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Brennen muss Salem ist ein typischer Stephen King. Es wird bis zum Ende sehr viel Zeit darauf verbracht, die Charaktere darzustellen und die Erzählung ähnelt daher mehr einem Buch, als der heute typischen Weise, einen Film zu drehen. Das macht den Film überraschend anders, aber wegen der langsamen Erzählweise und der langen Schnitte wird sich der Streifen für viele von selbst aussortieren. Obwohl es sich um einen Horrorfilm handelt, sind die Horroreffekte insbesondere in der ersten Hälfte Mangelware. Überhaupt würde man einen Film heute nicht mehr so produzieren oder ihn zumindest deutlich aufpeppen, z.B. indem man weniger Dialog und mehr Schockeffekte und Suspense-Szenen einbaut. Ende der 70er muss der Film auch wirklich gruselig gewesen sein, heutzutage sind die Szenen allerdings nicht mehr wirklich erschreckend.
Die ersten paar Minuten ist Brennen muss Salem tatsächlich ein wenig anstrengend. Erst wenn man die Charaktere ein wenig besser kennenlernt, kann man als Zuschauer mitfiebern. Dass bis dahin viele sicher aufgeben werden, ist sehr schade, da der Film alles andere als schlecht ist. Insbesondere Bonnie Bedelia (Susan) spielt mit ihrer Leistung auch so ziemlich alle heutigen Schauspieler an die Wand. Mich hat die Geschichte um Salem sehr an Tommyknockers erinnert, das ebenso eine Verfilmung eines Stephen King Buches ist und eine ähnliche Erzählweise bietet. Allerdings ist die Produktionsqualität bei Brennen muss Salem einfach deutlich besser und so spielt dieser sehr alte King so ziemlich alle seine Nachfolger an die Wand.
Wer also nichts gegen klassischen Horror hat, der mittlerweile auch älter als 30 Jahre ist, kann durchaus auch ein Auge auf diesen Film werfen. Gerade die zweite Hälfte ist stärker und die King-üblichen mehr als drei Stunden Laufzeit gehen schneller herum, als man zunächst denkt. Dass der Film sehr an der Roman-Vorlage hängt, ist in der heutigen Zeit, in der alles möglichst intensiv und actionreich produziert werden muss, einmal eine willkommene Abwechslung und somit kann ich den Film zumindest all denen Empfehlen, die nichts gegen die Materie haben und kann bei denen Entwarnung geben, die bei Stephen King Produktionen an Langoliers, Tommyknockers oder Ähnliches denken, denn Brennen muss Salem ist deutlich besser. Abraten, diesen Film zu sehen würde ich solchen Leuten, die sich in der heutigen, modernen Filmwelt sehr wohl fühlen und sich an den herrschenden Mix aus mehr Action und wenig Story/Charakteraufbau gewöhnt haben. Nicht zuletzt hat der Film einiges an guter Reputation für den Texas Chainsaw Massacre Regisseur Tobe Hooper gebracht. In einer britischen Show war Salem's Lot in den 100 Scariest Moments vertreten und auch für eine Simpsons-Parodie hat es gereicht.
Der Roman wurde 2004 noch einmal von Mikael Salomon verfilmt und hier wurden bekannte Größen, wie Rutger Hauer und Donald Sutherland engagiert. Dieser neuere Film hat auf OFDB.de sogar bessere Bewertungen bekommen, als das Original.
DVD-Fakten:
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Die deutschen DVD-Veröffentlichungen sind alle gekürzt, weshalb ich Interessierten zu der UK-Doppel-DVD rate, die die volle Spielfilmlänge aufweist. Die Laufzeit beträgt in der deutschen DVD-Version lediglich 106 Minuten, das Original umfasst jedoch zwei volle Spielfilmlängen, es handelt sich bei der hierzulande erschienen DVD also nur um einen Zusammenschnitt aus den beiden ursprünglichen TV-Folgen. Die FSK hat den Film ab 16 Jahren freigegeben. Wirklich schlimme Szenen sind nicht weiter zu sehen, weswegen dieses Urteil aus heutiger Sicht eher hart erscheint.
38 Bewertungen, 12 Kommentare
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21.04.2011, 13:27 Uhr von Gozo-Bernie
Bewertung: sehr hilfreichGruss aus Catania - bernie
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21.04.2011, 10:54 Uhr von sigrid9979
Bewertung: sehr hilfreichWünsch dir einen schönen Tag
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21.04.2011, 09:28 Uhr von yeppton
Bewertung: sehr hilfreichsehr schoen berichtet, Lg Markus
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21.04.2011, 00:56 Uhr von Lale
Bewertung: sehr hilfreichAllerbesten Gruß *~*
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21.04.2011, 00:20 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichLG und einen schönen Abend.
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20.04.2011, 23:45 Uhr von XXLALF
Bewertung: sehr hilfreichund ganz liebe grüße
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20.04.2011, 23:17 Uhr von Michaela2015
Bewertung: sehr hilfreichviele grüssle, schönen abend noch, lg michi
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20.04.2011, 23:11 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichlg. ^^^^^^^^^^^^^petra
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20.04.2011, 22:59 Uhr von lin1204
Bewertung: sehr hilfreichsehr schöner Bericht, liebe Grüße
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20.04.2011, 22:56 Uhr von chasen
Bewertung: sehr hilfreichliebe grüße, claudia
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20.04.2011, 22:41 Uhr von PatMcNamara
Bewertung: sehr hilfreichViele Grüße aus der Eifel! Patty
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20.04.2011, 22:16 Uhr von katjafranke
Bewertung: sehr hilfreichSonnige Grüße von der Katja
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