Black (PS2 Spiel) Testbericht

ab 14,05
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5 Sterne
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Summe aller Bewertungen
  • Grafik:  sehr gut
  • Sound:  sehr gut
  • Bedienung:  sehr einfach
  • Wird langweilig:  nach wenigen Monaten
  • Suchtfaktor:  hoch
  • Spielanleitung:  gut

Erfahrungsbericht von malinkij

Knallhart umgelegt

Pro:

Action nonstop, alles lässt sich zerstören, realistische Waffen, hoher Wiederspielwert, macht auch für Zwischendurch Spass

Kontra:

so gut wie keine Story, keine Rätsel, kein Multiplayermodus

Empfehlung:

Ja

Wer schon mal von Entwickler Criterion gehört hat, hat auch von der Burnout Serie gehört. Diese Rennserie steht für knallharte Action und eine klasse Grafik (siehe mein Testbericht zu Burnout Revenge). Was kommt nun heraus wenn man dieses Team einen Ego-Shooter entwickeln lässt? Richtig, knallharte Action und krasse Effekte. Und das wirklich von der ersten bis zur letzten Kugel.

Story? Fehlanzeige!
Zwar hat das Team versucht, eine gute Story für das Spiel zu kreiren, geklappt hat das aber nicht. Vor jedem Level kommt ein Video, in dem Jack Kellar ein ehemaliger Agent im Dienste der Amerikaner und Haupcharakter bei einem Verhör sitzt und erzählt. Die absichtlich verwaschene Garfik der Sequenzen sorgt allerdings nicht gerade für ein besseres Verständnis. Aber die Story rückt im Laufe des Spiels sowieso immer weiter in den Hintergrund und man bekommt das ganze nur noch mit dem halben Ohr mit. Was ich aber sehr schade finde, ist das offene Ende. Man jagt die ganze Zeit einen Terroriste, und wennman denkt, das letzte Level fängt an, ist das Spiel vorbei.

Action nonstop:
Die Level bestehen aus einer einzigen kompletten Schießerei. Auf Rätsel wird hier wohl niemand treffen und es wird sich auch niemand fragen wo es weitergeht. Ein so geradlieniges Spiel hat man selten gesehen. Doch woher nimmt es seine Faszination und Begeisterung? Ganz einfach. Alles ist so toll animiert, dass man sich einfach durchballert und sagt: wow!!! Außerdem ist es vielleicht grade dieses einfache Spielprinzip, dass das Spiel so besonders macht. Manchmal soll man zwar die Möglichkeit bekommen, taktisch mit Schalldämpfer und co. vorzugehen, aber das klaappt niemals so richtig. Kaum hat man einen Gegner mit dem Schalldämpfer erwischt, geht der Alarm in der Basis los, egal ob man gesehen wurde oder nicht. Und schon gehts wieder ans ballern.

Aber realistisch:
Und geballert wird mit vielen, sehr echt animierten Waffen. Kein Wunder. Die Entwickler, hier sei besondes die Soundabteilung erwähnt, sind extra zum Militär gefahren, um die Waffensounds aufzunehemen. Dementsprechend realistisch klingen diese auch. Apropos: kommen wir mal zu diesen Waffen. Das Repertoire geht von der einfachen Glock Pistole über die AK 47 (klar man kämpft ja gegen Russen) zum Rpg Raketenwerfer oder der Spas 12. Natürlich gibts ein paar andere Waffen, die ich jetzt aber hier nicht erwähnen werde. Zu den meisten dieser Waffen (natürlich nicht für den Raketenwerfer) finden aufmerksame Leute in den Levels Schalldämpfer, die selten mal das Leben erleichtern. Wie es sich für einen ordentlichen Shooter gehört, gibt es natürlich auch noch Granaten, neun Stück kann man gleichzeitig tragen.

Da raucht die Birne:
Icvh würde euch nicht empfehlen, mehrere Level direkt hintereinander zu spielen. Wenn man ein Level geschafft hat raucht einem wirklich der Kopf. Ich weiss nicht woher das kommt, aber man muss erst mal wieder ne Runde "auslüften" gehen. Vor allem das Level Tivliz-Anstalt ist dafür das beste Beispiel. Hier rennt man die ganze Zeit durch eine Irrenanstalt mit kahlen Wänden und sterilidiertem Licht.

Die Gegner:
In Black gibt es verschiedene Gegner. Die Standartgegner tragen Helm und Schussweste. Man kann sie mit einem einfachen Kopfschuss ausschalten und sie machen nur zu dritt oder mehr Probleme. Als nächstes kommen die Shotgungegner (die genaue Bezeichnung kenn ich nicht). Die tragen immer eine pas 12 und haben zusätzlich zur Standartausstattung eine dickere Panzerung und einen Gesichtsschuss. Man braucht schon zwei Schüsse aus der eigenen Shotgun aus nächster Nähe um so einen umzulegen. Die schwersten Gegner haben aber eine Desert Eagle und ein Polizeischil als Ausstattung. Die Desert Eagle hat ungefähr die Wirkung einer Shotgun, nur eben auch auf Entfernung. Diese Gegner sind nur extrem schwer zu besiegen.

Das "Blackprinzip":
Das Besondere an Black ist, dass sich wirklich fast alles zersören lässt. Von normalen Autos bis hin zu riesige Museumssäulen. Jeder einzelne Schuss hinterlässt ein Einschussloch in einer Wand. Teilweise erkennt man die Gegner vor lauter Partikeleffekten und Feuern nur noch an ihrem Mündungsfeuer. Das die Playstation 2 bei so vielen Effekten nicht ruckelt oder ganz zusammenbricht ist fast schon ein Wunder.

Die Level:
In den Levels selbst wird nur sehr wenig Farbe verwendet, um die Effekte besser zur Geltung zu bringen. Meistens kämpft man sich durch Fabrikhallen oder verlassenen Gebäude. Aber wenn man dann mal nach draussen kommt machts wieder richtig Spass. Mal muss man sich über einen Friedhof kämpfen, der von Scharfschützen umzingelt ist (nicht hinter den Grabsteinen verstecken, denkt ans Blackprinzip) mal über eine riesige Brücke.

Schwierigkeit:
Für jedes Level gibt es vier verschiedene Schwierigkeitsgrade. Um den nächsten freizuschalten, muss man erst den vorherigen erfolgreich abschließen. Dies gilt allerdings nicht für den Black-Ops Schwierigkeitsgrad (der schwerste). Hier muss man erst das ganze Spiel auf schwer abschließen. Schafft man es auf einem Schwierigkeitsgrad das Spiel durchzuspielen, hat man ab sofort aquf diesem Schwierigkeitsgrad unendlich Munition. Vor allem beim Raketenwerfer nützlich. Ausserdem kann man noch die ganzen Waffen in Silber und Gold freischalten. Anfänger schafen es auf dem ersten Schwierigkeitsgrad locker bis zum letzten Level. Das hat es dann aber wirklich in sich. Für anspruchsvolle Spieler ist es aber schade, dass sie das Spiel erst zwei mal durchspielen müssen, bis sie den für sie passenden Schwierigkeitsgrad anwählen können.

Fazit:
Das Spiel ist es wirklich wert gekauft zu werden. Wer aber viel auf eine gute Story und Rätsel hält, sollte hier die Finger von lassen. Alle anderen bekommen Action nonstop, die ans Gamepad fesseln kann. Für den zweiten Teil würde ich mir aber einen Multiplayer- und Kooperativmodus wünschen, den es hier nicht gibt.

12 Bewertungen, 6 Kommentare

  • phobee

    29.06.2006, 13:02 Uhr von phobee
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sehr hilfreich! LG, Pia

  • schokofan

    29.06.2006, 03:35 Uhr von schokofan
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh.....lg Dagmar

  • Binich

    29.06.2006, 01:57 Uhr von Binich
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh und glg Toni

  • Estha

    28.06.2006, 20:18 Uhr von Estha
    Bewertung: sehr hilfreich

    ☼☼☼ ... lg susi ... ☼☼☼

  • topfmops

    28.06.2006, 19:01 Uhr von topfmops
    Bewertung: sehr hilfreich

    Informativ, dennoch: Ich frage mich immer wieder, welch kranke Hirne sich so etwas ausdenken und welche noch viel kränkere Hirne das dann auch noch gut finden. Ein ungelöstes Rätsel.

  • anonym

    28.06.2006, 18:58 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    ***SH und LG***