Fluch der Karibik (Adventure PC Spiel) Testbericht

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Erfahrungsbericht von mammud

noch besser als \"herrscher der Meere\" - FLUCH DER KARIBIK

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Fluch der Karibik

Einteilung:
1.) Systemvorraussetzungen
2.) Installation
3.) Handlung
4.) Meinung/Fazit

1.) Systemvorraussetzungen
Betriebssystem: Windows 98/ME/XP/2000
Prozessor: 800Mhz Pentium III, Celeron oder AMD Athlon mit 128 MB RAM, 8-fach CD-ROM-Laufwerk
DirectX X 8.1 3D-Viedeokarte mit 32MB Video-RAM
800 mal 699 Bildschirmauflösung mit mindestens 16-Bit-Farbtiefe
Soundkarte(100% DirectX X 8.1 kompatibel)
1,5 GB freier Festplattenspeicher, Tastatur, Maus

2.) Installation
Bei der Installation dürfte es keine Schwierigkeiten geben. Außer für die, die noch nie ein Spiel Installiert haben. Wenn man einen Autostart drin hat muss man einfach auf Installieren gehen. Aber wenn man keinen Autoplay drin hat, geht man einfach auf dem Arbeitsplatz und startet die CD. Und geht dann auf Installieren, und folgt den einzelnen schritten. Also ganz einfach!

3.) Handlung
Oxbay, ein verträumtes Städtchen in der Karibik, englische Kolonie, 18. Jahrhundert. Der junge Kapitän Nathaniel Hawk nimmt mit seinem Schiff „Victory“ Kurs auf den Hafen. Er steuert Ruhm und Reichtum an und muss dafür Gefechte auf See und an Land gewinnen und erfolgreich Handel treiben.
In diesem Rollenspiel nehmen sie Hawks Rolle ein – und können sich aussuchen, ob sie als ehrbarer Kaufmann und Seefahrer im Namen der britischen Krone auftreten oder sich als blutrünstiger Pirat vor den Küsten Mittelamerikas aufführen. Hawk kann beides sein.
Mit dem gleichnamigen Film mit Johnny Depp hat das Spiel nicht viel zu tun, bis auf den Schauplatz Karibik. 40 Spielstunden nimmt die Haupthandlung in Anspruch.
In Hawks Kajüte geht es los. Die „Victory“ geht vor Anker, Bootsmann Malcom Hatcher und der Kapitän machen alles für den Landgang klar. Das Schiff muss überholt, die Mannschaft soll aufgestockt werden, und vielleicht kann man auch ein neues Fernglas kaufen.
Den Gesprächsverlauf zwischen Kapitän und Bootsmann können sie als Spieler beeinflussen, indem sie Antworten auf Fragen selbst gestalten. Davon wiederum hängt es ab, ob sie sich von ihrem Bootsmann bei bevorstehenden Aufträgen helfen lassen, ihm einen Teil der Organisation übertragen oder alles auf eigene Faust durchziehen.
Sie verfügen über ein sogenanntes Abenteuerbuch. In ihm finden sie die nächsten Aufgaben. Die müssen sie lösen, sonst geht’s in der Haupthandlung nicht voran. Leider werden in das Buch keine Hinweise auf Nebenaufgaben eingetragen, die sie in Gesprächen mit verschiedenen Stadtbewohnern erhalten. Bei einem Rollenspiel von diesem Umfang gehen so leicht wichtige Informationen verloren, wenn sie sich nicht separat Notizen mit Stift und Papier machen.
Zunächst geht’s an Land. Dort laufen sie entweder in der Verfolger – oder in der Ich – Perspektive durch eine detailliert gestaltete dreidimensionale Landschaft. Sommer, Sonne, Strand. Aber zunächst sollten sie zu den Händlern an der Stadtmauer marschieren und sich das neue Fernglas zulegen.
Das nächste Ziel ist der Werft, wo sich nicht nur ihr Schiff reparieren lässt. Da kriegen sie nämlich auch, gegen bar Kasse, Kanonen.
Um an Land nicht jeden Weg immer wieder selbst ablaufen zu müssen, kann der Spieler die so genannte Schnellauswahl benutzen und so zeitsparend zwischen den Örtlichkeiten hin – und herwechseln. Tüchtige Seeleute finden sie in der Taverne. Fragen sie einfach den Wirt nach ein paar kräftigen Männern. Ab und zu sitzen an den Tischen auch Offiziere, die sie anheuern können, vorausgesetzt, sie könne sich die Dienste dieser erfahrenen Seeleute auch leisten.
Ihre vorerst letzte Aufgabe an Land ist ein Besuch beim örtlichen Händler. Hier können sie ihre Ladung verkaufen sowie Proviant und neue Handelsgüter einkaufen. Die Händler in den Städten verkörpern den Wirtschaftsaspekt im Spiel. Um ein kleines vermögen als Händler für eine bessere Ausrüstung zu verdienen und Erfahrung als Kapitän zu sammeln, können sie zwischen den sechs Inseln im Spiel23 verschiedene Güter, wie Seide, Schokolade und Tabak, transportierenden und diese möglichst gewinnbringend verkaufen.
Haben sie die ersten Aufträge aus ihrem Abenteuerbuch erfüllt, laufen sie mit der „Victory“ aus und werden noch Zeuge wie feindliche französische Kriegsschiffe die Verteidigungsanlagen der Engländer an Land angreifen und den Hafen einnehmen. Gerne hätten sie den Menschen an Land bei der Verteidigung geholfen, doch was hätten sie als noch recht unerfahrener Kapitän mit ihren schwach bewaffneten Boot schon ausrichten können?
Bevor sie jeweils in See stechen, sollten sie auf jeden Fall den Spielstand mit ihren schon erreichten Kräften abspeichern. In den piraten – verseuchten Gewässern herrscht ein rauhes Klima, in dem Anfänger in Stürmen und Seeschlachten schnell den frühen Tod finden. Überhaupt sollten sie zu Spielbeginn jedem Scharmützel, egal ob an Land oder auf See, möglichst ausweichen. Denn erst wenn sie ihre Fähigkeiten als Kapitän und Kämpfer deutlich gesteigert haben, sehen sie gegen ihre Gegner überhaupt einen Stich. Der Verlauf der Kämpfe hängt zwar weitgehend von ihren Degen – und Segelkünsten ab. Wenn sie aber nicht über ihrem Gegner ebenbürtige Charaktereigenschaften verfügen, lässt sich auch kein Sieg erringen.
Insgesamt kann ihre Spielfigur mit dem im Spielverlauf erworbenen Erfahrungspunkten zehn Charaktereigenschaften, wie Nahkampf, Segeln, Reparatur, aber auch Handeln und Glück ausbauen und weiter entwickeln. Dazu kommen 36 Spezielle Talente, wie bessere Kenntnisse im Nahkampf oder besondere Fähigkeiten bei der Steuerung von Schiffen und Kanonen.
Sind sie auf See, wird zur Kartenansicht gewechselt, in der sie ihr Schiff aus der Vogel – Perspektive durch die Karibik steuern. Bei besonderen Ereignissen, wie einem Piratenangriff oder einem Sturm, wechselt die Perspektive erneut. In der so genannte Gefechtsansicht ist vor allem der Wind der entscheidende Faktor. Nur wenn sie verstehen, den Wind richtig zu nutzen, werden sie heil aus einem Sturm herauskommen und gute Schußpositionen im Seekampf einnehmen. Ganz schön aufregend, diese Abenteuer. Und bevor sie noch in die Hände der Franzosen oder Piraten fallen. Sollten sie den Hafen der Nachbarinsel Redmond anlaufen und dort dem Gouverneur von den kriegerischen Ereignissen in Oxbay berichten.

4.) Meinung/Fazit
Oh man was für ein Spiel. Ich habe ja schon zu Gothic einen Bericht geschrieben und Fluch der Karibik ist Gothic in vielen Dingen gleich. So zum Beispiel Kämpfe, Handeln und Erobern. Dinge die das ganze Spiel sehr schön gestalten. Grandios mehr kann ich dazu nicht sagen. Die Bedienung ist aber total daneben. Übelst Kompliziert und Umständlich. Um nach vorne zu laufen muss man die Linke Maustaste gedrückt halten. Rückwerts die rechte. Und dazu muss man noch die Tastatur bedienen um Aktionen auszuführen oder auf dem Schiff Segel zu setzen. Das ist nicht ganz mein Geschmack aber man gewöhnt sich nah einer gewissen Zeit daran. Die Grafik dagegen ist super. Die Sonnenuntergänge versetzen jeden Spieler in die Karibik an den Strand. Echt wunderschön das zu sehen. Die Bewegungsabläufe der Figuren sind super und sehen sehr Realistisch aus. Der Ton ist auch nicht von schlechten Eltern. Die Karibikrhytmen bleiben dezent im Hintergrund. Die anderen Geräusche sind echt total klasse, man hört jedes einzelne Schwert klingen und die Schiffsbalken knarren. Natürlich hat auch jede einzelne Person eine eigene Stimme. Die guten Sprecher verleihen den Figuren einen echt tollen Charakter. Sie sprechen aber leider nicht sehr oft. Was ich aber nicht so schön finde ist das man mit einem hohen Niveau beginnt, das bremst etwas die gute Atmosphäre. Für eine Preis von ca.22 Euro kann man Fluch der Karibik Erwerben. Meiner Meinung nach ist dieser Preis total gerecht. Ich hoffe ich konnte euch mit meiner Meinung weiterhelfen!

euer Mammud

8 Bewertungen