Erfahrungsbericht von Patrick0162
Fluch der Karibik
Pro:
Handlungen, Grafik
Kontra:
Bedienung
Empfehlung:
Ja
Inhalt:
Oxbay, ein verträumtes Städtchen in der Karibik, englische Kolonie, 18.Jahrhundert. Der junge Kapitän Nathaniel Hawk nimmt mit seinem Schiff “Victory” Kurs auf den Hafen. Er steuert Ruhm und Reichtum an und muss dafür Gefechte auf See und an Land gewinnen und erfolgreich Handel treiben.
In diesen Rollenspiel nehmen Sie Hawk’s Rolle ein - und können sich aussuchen , ob sie als ehrbarer Kaufmann und Seefahrer im Namen der Britischen Krone auftreten oder sich als blutiger rünstiger Pirat vor den Küsten Mittelamerikas aufführen. Hawk kann beides sein.
Mit dem gleichnamigen Film mit Johnny Depp hat das Spiel nicht so viel zu tun, bis auf den Schauplatz Karibik. 40 Stunden nimmt die Haupthandlung in Anspruch.
In Hawk’s Kajüte geht es los. Die “Victory” geht vor Anker, Bootsmann Malcolm Hatcher und der Käpten machen alles für den Landgang klar. Das Schiff muss überholt, die Mannschaft soll aufgestockt werden, und vielleicht kann man auch ein neues Fernglas kaufen.
Den Gesprächsverlauf zwischen Käpten und Bootsmann können Sie als Spieler beeinflussen, indem Sie Antworten auf Fragen gestalten. Davon wiederum hängt es ab, ob Sie sich von Ihren Bootsmann bei bevorstehenden Aufträgen helfen lassen, ihm ein Teil der Organisation übertragen oder alles auf eigene Faust durchziehen.
Sie verfügen über ein so genanntes Abenteuerbuch. In ihm finden Sie die nächsten Aufgaben. Die müssen Sie lösen, sonst geht’s in der Haupthandlung nicht voran.
Leider werden in das Buch keine Hinweise auf Nebenaufgaben eingetragen, die Sie in Gesprächen mit verschiedenen Stadtbewohnern erhalten. Bei einem Rollenspiel von diesem Umfang gehen so leicht wichtige Informationen verloren, wenn Sie sich nicht Separat Notizen mit Schrift und Papier machen.
Zunächst geht’s an Land. Dort laufen Sie entweder in der Verfolger- oder in der Ich-Perspektive durch eine Detaillierte gestaltete dreidimensionalen Landschaft. Sommer, Sonne, Strand. Aber zunächst sollten Sie zu den Händlern an der Stadtmauer marschieren und sich das neue Fernglas zulegen.
Das nächste Ziel ist die Werft, wo sich nicht nur Ihr Schiff reparieren lässt. Da kriegen Sie nämlich auch, gegen bar Kasse, Kanonen. Um an Land nicht jeden Weg immer wieder selbst abzulaufen zu müssen, kann der Spieler die so genannte Schnellauswahl benutzen und so Zeitsparend zwischen den Örtlichkeiten hin- und herzuwechseln. Tüchtige Seeleute finden Sie in der Taverne. Fragen Sie einfach den Wirt nach ein paar kräftigen Männern. Ab und zu sitzen an den Tischen auch Offiziere, die Sie anheuern können, Vorausgesetzt, Sie können sich die Dienste dieser erfahrenen Seeleute bereits leisten.
Ihre vorerst letzte Aufgabe an Land ist ein Besuch beim örtlichen Händler. Hier können Sie Ihre Ladung verkaufen sowie Proviant und neue Handelsgüter einkaufen. Die Händler in den Städten Verkörpern den Wirtschaftsaspekt im Spiel. Um ein kleines Vermögen als Händler für eine bessere Ausrüstung zu verdienen und Erfahrung als Kapitän zu Sammeln, können Sie zwischen den sechs Inseln im Spiel 23 verschiedene Güter, wie Seide, Schokolade oder Tabak, transportieren und diese möglichst gewinnbringend verkaufen.
Haben Sie die ersten Aufträge aus Ihrem Abenteuerbuch erfüllt, laufen Sie mit der”Victoria” aus und werden zeuge, wie feindliche französische Kriegsschiffe die Verteidigungsanlagen der Engländer an Land angreifen und den Hafen einnehmen. Gerne hätten Sie den Menschen an Land bei der Verteidigung geholfen, doch was hätten Sie als noch recht unerfahrener Käpten mit Ihrem schwach bewaffneten Boot schon Ausrichten können?
Bevor Sie jeweils in See stechen, sollten Sie auf jeden fall den Spielstand mit Ihrem schon erreichten Kräften abspeichern. In den piraten-verseuchten Gewässern herrscht ein raues Klima, in dem Anfänger in Stürmen und Seeschlachten schnell den frühen Tod finden. Überhaupt sollten Sie zu Spielbeginn jedem Scharmützel, egal ob an Land oder auf See, möglichst ausweichen. Denn erst wenn Sie ihre Fähigkeiten als Käpten und Kämpfer deutlich gesteigert haben, sehen Sie gegen Ihre Gegner Überhaupt einen Stich. Der Verlauf der Kämpfe hängt zwar weitergehend von Ihrem Degen- und Segelkünsten ab. Wenn Sie aber nicht über Ihrem Gegner Ebenbürtige Charaktereigenschaften verfügen, lässt sich auch kein Sieg erringen.
Insgesamt kann ihre Spielfigur mit dem im Verlauf erworbenen Erfahrungspunkten zehn Charaktereigenschaften, wie Nahkampf, Segeln, Reparatur, aber auch Handeln und Glück ausbauen und weiter Entwickeln. Dazu kommen 36 spezielle Talente, wie bessere Kenntnisse in Nahkampf oder besondere Fähigkeiten bei der Steuerung von Schiff und Kanonen.
Sind Sie auf See, wird zur Kartenansicht gewechselt, in der Sie Ihr Schiff aus der Vogelperspektive durch die Karibik Steuern. Bei besonderen Ereignissen, wie einem Piratenangriff oder einem Sturm, wechselt die Perspektive erneut. In der so genannten Gefechtsansicht ist vor allem der Wind der Entscheidente Faktor. Nur wenn Sie es verstehen, den Wind richtig zu nutzen, werden Sie heil aus den Sturm herausfinden und gute Schusspositionen im Seekampf einnehmen. Ganz schön aufregend, dieses Abenteuer. Und bevor Sie noch in die Hände von Franzosen oder Piraten fallen, sollten Sie noch den Hafen der Nachtbar Insel Remond anlaufen und dort dem Gouverneur von den kriegerischen Ereignissen in Oxbay berichten.
Bedienung:
Auf der Steuerung liegt ein Fluch und macht Ihren Trip in die Karibik zu einem nervigen Abenteuer. Die Bewegung der Spielfigur an Land, das normale Segeln sowie die Steuerung Ihres Schiffes im Gefecht funktionieren jeweils über eine andere Tastenbelegung. Selbst wenn Sie mühsam die Tastenbelegung Ihren wünschen anpassen, werden Sie Laufend zwischen Maus und Tastatur mit der Hand hin- und Herwechseln müssen. Ein durchgehendes Spielerlebnis ist damit so gut wie unmöglich, denn ständig haben Sie Ihre Hände von der Maus zu nehmen, um per Tastatur durch die Aktionsmenüs zu Steuern. So geht einiges an Spielspaß verloren.
Urteil:
Nur mit Ausdauer und permanenter Spielstandspeicherung lassen sich die ersten Klippen als Nachwuchskäpten umschiffen. Das Spiel hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck: zum einen die phantastische Grafik, vor allem während der Gefechte auf See, und das Abwechslungsreiche Spielprinzip, zum Anderen der gerade am Anfang unnötighohe Schwierigkeitsgrade und die - verflucht noch mal - unglücklich gestaltete Bedienung.
Sind Sie aber dank gesteigerter Charaktereigenschaften Ihren Gegnern nicht mehr Hilflos ausgesetzt, Stehen ausgedehnter Entdeckungstouren, lukrative Handelsreisen und spannende Kaperfahren in dem Inselparadies auf dem Programm. Und dass Spiel liegt “gut” im Wind.
Oxbay, ein verträumtes Städtchen in der Karibik, englische Kolonie, 18.Jahrhundert. Der junge Kapitän Nathaniel Hawk nimmt mit seinem Schiff “Victory” Kurs auf den Hafen. Er steuert Ruhm und Reichtum an und muss dafür Gefechte auf See und an Land gewinnen und erfolgreich Handel treiben.
In diesen Rollenspiel nehmen Sie Hawk’s Rolle ein - und können sich aussuchen , ob sie als ehrbarer Kaufmann und Seefahrer im Namen der Britischen Krone auftreten oder sich als blutiger rünstiger Pirat vor den Küsten Mittelamerikas aufführen. Hawk kann beides sein.
Mit dem gleichnamigen Film mit Johnny Depp hat das Spiel nicht so viel zu tun, bis auf den Schauplatz Karibik. 40 Stunden nimmt die Haupthandlung in Anspruch.
In Hawk’s Kajüte geht es los. Die “Victory” geht vor Anker, Bootsmann Malcolm Hatcher und der Käpten machen alles für den Landgang klar. Das Schiff muss überholt, die Mannschaft soll aufgestockt werden, und vielleicht kann man auch ein neues Fernglas kaufen.
Den Gesprächsverlauf zwischen Käpten und Bootsmann können Sie als Spieler beeinflussen, indem Sie Antworten auf Fragen gestalten. Davon wiederum hängt es ab, ob Sie sich von Ihren Bootsmann bei bevorstehenden Aufträgen helfen lassen, ihm ein Teil der Organisation übertragen oder alles auf eigene Faust durchziehen.
Sie verfügen über ein so genanntes Abenteuerbuch. In ihm finden Sie die nächsten Aufgaben. Die müssen Sie lösen, sonst geht’s in der Haupthandlung nicht voran.
Leider werden in das Buch keine Hinweise auf Nebenaufgaben eingetragen, die Sie in Gesprächen mit verschiedenen Stadtbewohnern erhalten. Bei einem Rollenspiel von diesem Umfang gehen so leicht wichtige Informationen verloren, wenn Sie sich nicht Separat Notizen mit Schrift und Papier machen.
Zunächst geht’s an Land. Dort laufen Sie entweder in der Verfolger- oder in der Ich-Perspektive durch eine Detaillierte gestaltete dreidimensionalen Landschaft. Sommer, Sonne, Strand. Aber zunächst sollten Sie zu den Händlern an der Stadtmauer marschieren und sich das neue Fernglas zulegen.
Das nächste Ziel ist die Werft, wo sich nicht nur Ihr Schiff reparieren lässt. Da kriegen Sie nämlich auch, gegen bar Kasse, Kanonen. Um an Land nicht jeden Weg immer wieder selbst abzulaufen zu müssen, kann der Spieler die so genannte Schnellauswahl benutzen und so Zeitsparend zwischen den Örtlichkeiten hin- und herzuwechseln. Tüchtige Seeleute finden Sie in der Taverne. Fragen Sie einfach den Wirt nach ein paar kräftigen Männern. Ab und zu sitzen an den Tischen auch Offiziere, die Sie anheuern können, Vorausgesetzt, Sie können sich die Dienste dieser erfahrenen Seeleute bereits leisten.
Ihre vorerst letzte Aufgabe an Land ist ein Besuch beim örtlichen Händler. Hier können Sie Ihre Ladung verkaufen sowie Proviant und neue Handelsgüter einkaufen. Die Händler in den Städten Verkörpern den Wirtschaftsaspekt im Spiel. Um ein kleines Vermögen als Händler für eine bessere Ausrüstung zu verdienen und Erfahrung als Kapitän zu Sammeln, können Sie zwischen den sechs Inseln im Spiel 23 verschiedene Güter, wie Seide, Schokolade oder Tabak, transportieren und diese möglichst gewinnbringend verkaufen.
Haben Sie die ersten Aufträge aus Ihrem Abenteuerbuch erfüllt, laufen Sie mit der”Victoria” aus und werden zeuge, wie feindliche französische Kriegsschiffe die Verteidigungsanlagen der Engländer an Land angreifen und den Hafen einnehmen. Gerne hätten Sie den Menschen an Land bei der Verteidigung geholfen, doch was hätten Sie als noch recht unerfahrener Käpten mit Ihrem schwach bewaffneten Boot schon Ausrichten können?
Bevor Sie jeweils in See stechen, sollten Sie auf jeden fall den Spielstand mit Ihrem schon erreichten Kräften abspeichern. In den piraten-verseuchten Gewässern herrscht ein raues Klima, in dem Anfänger in Stürmen und Seeschlachten schnell den frühen Tod finden. Überhaupt sollten Sie zu Spielbeginn jedem Scharmützel, egal ob an Land oder auf See, möglichst ausweichen. Denn erst wenn Sie ihre Fähigkeiten als Käpten und Kämpfer deutlich gesteigert haben, sehen Sie gegen Ihre Gegner Überhaupt einen Stich. Der Verlauf der Kämpfe hängt zwar weitergehend von Ihrem Degen- und Segelkünsten ab. Wenn Sie aber nicht über Ihrem Gegner Ebenbürtige Charaktereigenschaften verfügen, lässt sich auch kein Sieg erringen.
Insgesamt kann ihre Spielfigur mit dem im Verlauf erworbenen Erfahrungspunkten zehn Charaktereigenschaften, wie Nahkampf, Segeln, Reparatur, aber auch Handeln und Glück ausbauen und weiter Entwickeln. Dazu kommen 36 spezielle Talente, wie bessere Kenntnisse in Nahkampf oder besondere Fähigkeiten bei der Steuerung von Schiff und Kanonen.
Sind Sie auf See, wird zur Kartenansicht gewechselt, in der Sie Ihr Schiff aus der Vogelperspektive durch die Karibik Steuern. Bei besonderen Ereignissen, wie einem Piratenangriff oder einem Sturm, wechselt die Perspektive erneut. In der so genannten Gefechtsansicht ist vor allem der Wind der Entscheidente Faktor. Nur wenn Sie es verstehen, den Wind richtig zu nutzen, werden Sie heil aus den Sturm herausfinden und gute Schusspositionen im Seekampf einnehmen. Ganz schön aufregend, dieses Abenteuer. Und bevor Sie noch in die Hände von Franzosen oder Piraten fallen, sollten Sie noch den Hafen der Nachtbar Insel Remond anlaufen und dort dem Gouverneur von den kriegerischen Ereignissen in Oxbay berichten.
Bedienung:
Auf der Steuerung liegt ein Fluch und macht Ihren Trip in die Karibik zu einem nervigen Abenteuer. Die Bewegung der Spielfigur an Land, das normale Segeln sowie die Steuerung Ihres Schiffes im Gefecht funktionieren jeweils über eine andere Tastenbelegung. Selbst wenn Sie mühsam die Tastenbelegung Ihren wünschen anpassen, werden Sie Laufend zwischen Maus und Tastatur mit der Hand hin- und Herwechseln müssen. Ein durchgehendes Spielerlebnis ist damit so gut wie unmöglich, denn ständig haben Sie Ihre Hände von der Maus zu nehmen, um per Tastatur durch die Aktionsmenüs zu Steuern. So geht einiges an Spielspaß verloren.
Urteil:
Nur mit Ausdauer und permanenter Spielstandspeicherung lassen sich die ersten Klippen als Nachwuchskäpten umschiffen. Das Spiel hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck: zum einen die phantastische Grafik, vor allem während der Gefechte auf See, und das Abwechslungsreiche Spielprinzip, zum Anderen der gerade am Anfang unnötighohe Schwierigkeitsgrade und die - verflucht noch mal - unglücklich gestaltete Bedienung.
Sind Sie aber dank gesteigerter Charaktereigenschaften Ihren Gegnern nicht mehr Hilflos ausgesetzt, Stehen ausgedehnter Entdeckungstouren, lukrative Handelsreisen und spannende Kaperfahren in dem Inselparadies auf dem Programm. Und dass Spiel liegt “gut” im Wind.
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