Neverwinter Nights (PC Rollenspiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 03/2008
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Erfahrungsbericht von MaddinMC
Sommertrip nach Niewinter
Pro:
Tolle Community, solides Rollenspiel, unzählige Module und Erweiterungen vorhanden
Kontra:
Stellenweise zu textlastig, nicht bahnbrechend wie Baldurs Gate 2, Ab und zu Storydurchhänger
Empfehlung:
Ja
Viel wurde gemunkelt und gelästert, viel wurde runtergemacht und abgewertet...und dann erschien es : Neverwinter Nights, der \"Halb-Nachfolger\" der Baldurs Gate Reihe von Bioware, die für exzellente Rollenspiele bekannt sind. Aufgrund des großen Erfolgs von Baldurs Gate II hatte es Neverwinter Nights von Anfang an schwer, da jeder Rollenspieler sagte, das so etwas kein zweites Mal gelingen würde...und um es vorwegzunehmen: Es ist nicht wirklich gelungen.
Der Start
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Die Installation läuft relativ Problemlos ab, und falls man eine ältere Version hat, und das Spiel updaten muss, ist ein komfortables Patch Programm vorhanden, welches das Update bequem fast von selbst runterläd. Dann startet man schließlich das Spiel, und genießt das tolle Intro. Nun will man natürlich sofort loslegen. Leider schauen Neulinge des Genres erstmal verdutzt, da sich die rollenspieltypische Charaktererschaffung erstmal schwer gestaltet. Doch haben sich die Leute von Bioware hier was einfallen lassen. Per Knopfdruck gestaltet der Computer einen Charakter für den Spieler, mit dem es problemlos möglich ist, das Spiel durchzuspielen. Profis werden sich natürlich lieber selbst ihren Charakter zusammenbasteln, es bleibt also jedem selbst überlassen. Nun sieht man noch einmal kurz einen Ladebildschirm, und schon kanns losgehen
Der Ersteindruck
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Das erste was auffällt, ist ist die Grafik. Nichts bahnbrechendes, aber immerhin 3D und trotz das man Kamera und Winkel frei einstellen kann einfach zu bedienen. Überhaupt werden selbst Neulinge dank des Tutorials, das gleich in die Story eingebaut ist, leichtes Spiel mit dem Einstieg haben. Als nächstes rüstet man seinen Charakter aus. Für den Kämpfer ein ordentlich großes Schwert, für den Dieb einen handlichen Bogen und einen Dolch und für den Magier einen stylischen Zauberstab. Natürlich kann auch der Kämpfer einen Zauberstab schwingen. Ihr könnt euren Charakter also spielen wie ihr ihn wollt
Die Story
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In Niewinter, der Stadt in der ihr euch befindet, wütet eine Seuche, deren Ursprung nicht bekannt ist. Da diese Seuche ein schlimmes Ausmaß animmt, kommt die mögliche Rettung nicht früh genug. Ein Magier meint den Schlüssel zum Heilmittel in 4 Kreaturen gefunden zu haben. Diese Kreaturen werden in der Akademie Niewinters festgehalten, damit bald eine Essenz für das Heilmittel gefunden werden kann
Anfangs befindet ihr euch in einer Akademie, die junge talentierte Helden aufnimmt und deren Talente fördert. Natürlich seid ihr der Schüler mit dem größten Potential und werdet dementsprechend ausgebildet (Tutorial). Als ihr jedoch endlich eure Prüfung bestanden habt, wird die Akademie angegriffen. Der Grund des Angriffs sind die 4 Kreaturen, die den Wirbel nutzen um zu flüchten. Nachdem der Angriff abgewehrt wurde (natürlich mit eurer Hilfe), werdet ihr beauftragt, diese Kraturen schnellstmöglich wiederzubeschaffen...und so nimmt die komplexe Story ihren Lauf
Das Spiel
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Gespielt wird fast ausschließlich mit der Maus. Hektik kommt nie auf, da man das Spiel jederzeit Pausieren kann. Um auf der Jagd nach Monstern und Schätzen nicht allein zu sein, heuert man sich Gesellschaft an. Natürlich in Form von tatkräftiger Unterstützung wie einer hübschen Bardin, einem starken Halb-Ork oder einem gnomischen Magier. Leider entwickeln sich nie richtige Dialoge, wie sie in Baldurs Gate Gang und Gäbe waren. Auch die Gespräche mit den NPCs sind nur selten mit Sprachausgabe untermalt und so fällt meist langweiliges Lesen an, was einem manchmal wirklich zum Hals raushängen kann. Irgendwann hat man wirklich keine große Lust mehr, da die Story oftmals nur träge dahinplätschert. Dennoch wird man manchmal mit überraschenden Wendungen konfrontiert, und das Spiel macht plötlich doch wieder Spaß...bis man die Geschichte durchgespielt hat, und das Spiel aus ist (Leider hat man danach keine Chance mehr, noch offene Nebenaufgaben zu erledigen).
Und wie gehts weiter ?
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Vorbei ist es jedoch noch nicht. Nun kann man seinen Charakter exportieren und ihn in zahlreichen Internetmaps spielen lassen. Der mitgelieferte Editor ist schwer zu verstehen, doch wer sich einarbeitet kann später eigene Maps online zur Verfügung stellen.
Echte Rollenspieler erfreuen sich einer großen Community, die großes Zustande gebracht hat. Eine Spielwelt, die immer online ist, eine persistent World. Diese basiert auf einer handvoll Servern, die ständig online sind, und es somit mit kostenpflichtigen Spielen wie Dark Age of Camelot aufnehmen kann. Diese Persitent World ist nämlich kostenlos, und hat trotzdem viele Anhänger, die täglich auf diesen Servern spielen. Dieses Projekt heisst Hochwaldallianz (zu finden unter www.hochwaldallianz.de) und wurde nicht von Bioware, sondern von Fans dieses Spiels ins Leben gerufen. Wen das Spiel interressiert sollte mal einen Blick auf die Homepage werfen
Fazit
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Was wohl jeder befürchtet hat ist wahr geworden, Neverwinter Nights ist nicht an Baldurs Gate herangekommen. Dies bedeutet jedoch nicht, das es ein schlechtes Spiel ist, im Gegenteil. Wer sich mit dem Spiel etwas beschäftigt, und in der Community etwas stöbert, stößt schnell auf unzählige Erweiterungen und die oben Angesprochene Hochwaldallianz. Wer Rollenspiele mag, sollte sich den Kauf nicht erst überlegen sondern zuschlagen. Wen Rollenspiele nie ernsthaft interressiert haben, der wird auch von Neverwinter Nights nicht bekehrt werden.
Der Start
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Die Installation läuft relativ Problemlos ab, und falls man eine ältere Version hat, und das Spiel updaten muss, ist ein komfortables Patch Programm vorhanden, welches das Update bequem fast von selbst runterläd. Dann startet man schließlich das Spiel, und genießt das tolle Intro. Nun will man natürlich sofort loslegen. Leider schauen Neulinge des Genres erstmal verdutzt, da sich die rollenspieltypische Charaktererschaffung erstmal schwer gestaltet. Doch haben sich die Leute von Bioware hier was einfallen lassen. Per Knopfdruck gestaltet der Computer einen Charakter für den Spieler, mit dem es problemlos möglich ist, das Spiel durchzuspielen. Profis werden sich natürlich lieber selbst ihren Charakter zusammenbasteln, es bleibt also jedem selbst überlassen. Nun sieht man noch einmal kurz einen Ladebildschirm, und schon kanns losgehen
Der Ersteindruck
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Das erste was auffällt, ist ist die Grafik. Nichts bahnbrechendes, aber immerhin 3D und trotz das man Kamera und Winkel frei einstellen kann einfach zu bedienen. Überhaupt werden selbst Neulinge dank des Tutorials, das gleich in die Story eingebaut ist, leichtes Spiel mit dem Einstieg haben. Als nächstes rüstet man seinen Charakter aus. Für den Kämpfer ein ordentlich großes Schwert, für den Dieb einen handlichen Bogen und einen Dolch und für den Magier einen stylischen Zauberstab. Natürlich kann auch der Kämpfer einen Zauberstab schwingen. Ihr könnt euren Charakter also spielen wie ihr ihn wollt
Die Story
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In Niewinter, der Stadt in der ihr euch befindet, wütet eine Seuche, deren Ursprung nicht bekannt ist. Da diese Seuche ein schlimmes Ausmaß animmt, kommt die mögliche Rettung nicht früh genug. Ein Magier meint den Schlüssel zum Heilmittel in 4 Kreaturen gefunden zu haben. Diese Kreaturen werden in der Akademie Niewinters festgehalten, damit bald eine Essenz für das Heilmittel gefunden werden kann
Anfangs befindet ihr euch in einer Akademie, die junge talentierte Helden aufnimmt und deren Talente fördert. Natürlich seid ihr der Schüler mit dem größten Potential und werdet dementsprechend ausgebildet (Tutorial). Als ihr jedoch endlich eure Prüfung bestanden habt, wird die Akademie angegriffen. Der Grund des Angriffs sind die 4 Kreaturen, die den Wirbel nutzen um zu flüchten. Nachdem der Angriff abgewehrt wurde (natürlich mit eurer Hilfe), werdet ihr beauftragt, diese Kraturen schnellstmöglich wiederzubeschaffen...und so nimmt die komplexe Story ihren Lauf
Das Spiel
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Gespielt wird fast ausschließlich mit der Maus. Hektik kommt nie auf, da man das Spiel jederzeit Pausieren kann. Um auf der Jagd nach Monstern und Schätzen nicht allein zu sein, heuert man sich Gesellschaft an. Natürlich in Form von tatkräftiger Unterstützung wie einer hübschen Bardin, einem starken Halb-Ork oder einem gnomischen Magier. Leider entwickeln sich nie richtige Dialoge, wie sie in Baldurs Gate Gang und Gäbe waren. Auch die Gespräche mit den NPCs sind nur selten mit Sprachausgabe untermalt und so fällt meist langweiliges Lesen an, was einem manchmal wirklich zum Hals raushängen kann. Irgendwann hat man wirklich keine große Lust mehr, da die Story oftmals nur träge dahinplätschert. Dennoch wird man manchmal mit überraschenden Wendungen konfrontiert, und das Spiel macht plötlich doch wieder Spaß...bis man die Geschichte durchgespielt hat, und das Spiel aus ist (Leider hat man danach keine Chance mehr, noch offene Nebenaufgaben zu erledigen).
Und wie gehts weiter ?
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Vorbei ist es jedoch noch nicht. Nun kann man seinen Charakter exportieren und ihn in zahlreichen Internetmaps spielen lassen. Der mitgelieferte Editor ist schwer zu verstehen, doch wer sich einarbeitet kann später eigene Maps online zur Verfügung stellen.
Echte Rollenspieler erfreuen sich einer großen Community, die großes Zustande gebracht hat. Eine Spielwelt, die immer online ist, eine persistent World. Diese basiert auf einer handvoll Servern, die ständig online sind, und es somit mit kostenpflichtigen Spielen wie Dark Age of Camelot aufnehmen kann. Diese Persitent World ist nämlich kostenlos, und hat trotzdem viele Anhänger, die täglich auf diesen Servern spielen. Dieses Projekt heisst Hochwaldallianz (zu finden unter www.hochwaldallianz.de) und wurde nicht von Bioware, sondern von Fans dieses Spiels ins Leben gerufen. Wen das Spiel interressiert sollte mal einen Blick auf die Homepage werfen
Fazit
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Was wohl jeder befürchtet hat ist wahr geworden, Neverwinter Nights ist nicht an Baldurs Gate herangekommen. Dies bedeutet jedoch nicht, das es ein schlechtes Spiel ist, im Gegenteil. Wer sich mit dem Spiel etwas beschäftigt, und in der Community etwas stöbert, stößt schnell auf unzählige Erweiterungen und die oben Angesprochene Hochwaldallianz. Wer Rollenspiele mag, sollte sich den Kauf nicht erst überlegen sondern zuschlagen. Wen Rollenspiele nie ernsthaft interressiert haben, der wird auch von Neverwinter Nights nicht bekehrt werden.
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