Red Eye (DVD) Testbericht

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Erfahrungsbericht von mausal18

Super film!!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Wie es sich für einen Wes Craven-Film gehört, findet sich in der Rolle des unfreiwilligen Helden eine Frau, die ihrem Gegner vielleicht physisch, aber nicht intellektuell unterlegen ist. Obwohl der Showdown von Red Eye sich nicht auf das Innere des Flugzeugs beschränkt (der Killer lauert ja immer noch vor der Wohnung des Vaters), macht Craven nicht den Fehler, sich zum Schluss auf eine Materialschlacht einzulassen wie in Filmen wie Speed oder eben Phone Booth. Zwar ist der terroristische Anschlag klar von 9/11 inspiriert (und wirft ein ungutes Bild auf den ach so unschuldigen jungen Angler im Dreamworks-Vorspann), doch nicht nur ist es hier nicht der Job von Lisa, auch noch eine Handvoll Terroristen dingfest zu machen, auch ist der Showdown zwar nervenzerreißend spannend, aber angenehm down-to-earth. Wenn Lisa von einem Killer mit einem Messer verfolgt wird und die Treppe hoch rennt, erinnert man sich natürlich an die Genre-Gesetze, wie sie in Scream formuliert werden - Doch diesmal bedarf es keiner Jungfrau, sondern einer Berufstätigen, die sich auf ihre persönlichen Stärken beruft, um den Bösewicht niederzustrecken. Und damit lässt sich Craven fast auf eine Stufe mit Hitchcock stellen, der dieses Prinzip in Rear Window wohl zur Vollendung geführt hat.
Die Geschichte:
Lisa Reisert versteht ihren Job als Rezeptionistin eines großen Hotels. Sie versteht ihren Job so gut, daß sie sogar während ihrer freien Tage von Untergebenen um Tips für prekäre Situationen gebeten wird - und sie hat immer eine Antwort parat, zumindest im Berufsleben. Das Private bleibt dabei mitunter auf der Strecke, doch wenn es sich mal ergibt, daß ein sympathischer und gutaussehender junger Mann ihr schon auf dem Flughafen auffällt und später sogar ihr Sitznachbar ist, so ist sie auch einem kleinen Flirt nicht abgeneigt. Doch daß dieser "Jackson T. Rippner" so zielsicher ahnt, welchen Cocktail sie wohl bestellen wird, liegt einzig daran, daß er sie bereits seit einigen Wochen beobachtet und sie während des Flugs als Beihelferin für einen Mord benötigt. Als Druckmittel lauert ein weiterer Killer vor der Wohnung von Lisas Vater (Brian Cox), und wenn sie nicht kooperiert, wird sie zumindest zur Waise, weitere (tödliche) Strafmaßnahmen erscheinen wahrscheinlich.

3 Bewertungen, 1 Kommentar

  • Estha

    28.08.2006, 16:51 Uhr von Estha
    Bewertung: sehr hilfreich

    ☼☼☼ ... lg susi ... ☼☼☼