Erfahrungsbericht von kleenerknuffi
Voill langweilig
Pro:
Den einen oder anderen Lacher
Kontra:
Der Rest des Films
Empfehlung:
Nein
Es gibt Filme, deren Trailern findet man gut und entschließt sich deshalb den Film zu sehen. Auch dann wenn man vor diesem Film gewarnt wird und man schlechte Kritiken darüber gelesen hat. Denn es gibt immer wieder Filme, bei denen die Szenen, die für den Trailer genutzt werden, das einzig wirklich gute an dem Film sind. Genau dies ist auch bei der Komödie „Voll verheiratet“ der Fall.
>>Inhalt<<
Die frisch verheirateten Sarah (Brittany Murphy) und Tom (Ashton Kutscher) kommen zutiefst zerstritten aus ihren Flitterwochen. Sie scheinen sich nichts mehr zu sagen haben und ihre Ehe ist wohl am Ende.
Abends erzählt Tom im Radiosender, in dem er arbeitet, seinem Arbeitskollegen, wie es zum Kennen lernen, Heiraten und Scheitern ihrer Ehe kam.
Beide lernen sich am Strand kennen, als Tom ihr versehentlich einen Football an den Kopf wirft. Es ist Liebe auf den ersten Blick und bereits nach einem Monat ziehen beide zusammen.
Einige Monate später stirbt durch Toms Schuld Sarahs Hund. Er erzählt ihr eine Lügengeschichte über das Ableben des geliebten Vierbeiners und Sarah bittet ihn, am Grab des Hundes, sie zu heiraten.
Sarahs reiche Eltern sind von den Plänen der beide überhaupt nicht begeistert, lassen Sarah aber ihren Willen. Auch Peter Prantiss (Christian Kane), mit dem Sarah einmal einen One Night Stand hatte und der offensichtlich in sie verliebt ist, ist unglücklich über die bevorstehende Hochzeit.
Doch trotz allem heiraten Sarah und Tom und fahren anschließend nach Europa in die Flitterwochen.
Ihre erste Station ist Frankreich und die Katastrophe für ihre Ehe nimmt ihren Verlauf. Zuerst verursacht Tom einen Kurzschluss im Hotel, streitet sich dann mit dem Hotelbesitzer wegen der Zahlung des Schadens, woraufhin sie aus dem Hotel fliegen. Auf der Suche nach einem neuen Hotel geraten sie in dichtes Schneetreiben und nach einem Unfall in einer Schneeverwehung am Straßenrand. Am nächsten Morgen wird ihr Auto durch Toms Schuld von einer französischen Autofahrerin den Abhang hinunter geschoben.
Nun fahren sie weiter nach Venedig, doch auch hier passiert ein Unglück nach dem anderen. Als dann auch noch Peter auftaucht, scheint die Ehe endgültig am Ende zu sein. Beide fliegen desillusioniert zurück in ihre Heimat.
Werde die beiden es schaffen ihre Ehe zu retten?
Oder sind beide viel zu verschieden für ein gemeinsames Leben?
>>Schauspieler<<
Ashton Kutcher (Den Einen oder Keinen, Ey Mann- Wo is´ mein Auto) spielt den Teilzeit Radiomoderator Tom. Dieser ist sportbegeistert und vom ersten Moment an in die hübsche Sarah verliebt.
Ashton Kutcher konnte mich in seiner Rolle nicht überzeugen. In seinem Spielen fehlt die nötige Tiefe um seinen Charakter dem Zuschauer glaubhaft zu machen. Als Zuschauer hat man eher den Eindruck er blödelt nur herum anstatt zu schauspielern.
Brittany Murphy (Sag kein Wort, 8 mile) spielt Sarah. Die Tochter aus reichem Hause ist sehr Kunst- und Kultur interresiert, wirkt aber nicht, als wäre sie ein verwöhntes „Gör“. Auch sie ist vom ersten Moment an in Tom verliebt und bittet ihn nach nur 9 Monaten sie zu heiraten.
Brittany Murphys schauspielerische Leistung in „Voll verheiratet“ ist, im Vergleich zu ihren Mitakteuren, noch am Besten. Doch auch sie konnte mich nicht wirklich überzeugen. Dass sie es besser kann hat sie wohl schon in anderen Filmen bewiesen. Doch hier tut sie nicht viel anderes als zu grinsen oder einen Schmollmund zu ziehen. Doch trotzdem gelingt es ihr wenigstens ihren Charakter sympathisch rüber zu bringen.
>>Infos zum Film<<
Originaltitel: Just married
USA 2003
FSK 6
Spieldauer: 95 min.
Studio: 20 th Century Fox
Darsteller: Tom Leezak (Ashton Kutcher)
Sarah Mc Nerney (Brittany Murphy)
Peter Prantiss (Christian Kane)
Kyle (David Moscow)
Lauren (Monet Mazur)
Mr. Mc Nerney (David Rasche)
Mrs. Mc Nerney (Veronica Cartwright)
Regie: Shawn Levy (Lügen haben kurze Beine)
Drehbuch: Sam Harper (Cheaper by the Dozen)
Produzenten: Lauren Shuker (X Men 2)
Tracey Trench (Spot)
Robert Simomds (Joe Dreck)
Musik: Christoph Beck (Tuxedo)
Schnitt: Don Zimmerman, Scott Hill
Kamera: Jonathan Brown (Lügen haben kurze Beine)
>>Meine Meinung + Fazit<<
Bei „Voll verheiratet“ reizten mich die Ausschnitte, die ich lustig fand (die Kakerlaken im Bett und das Auto, das den Abhang hinunter geschoben wird). Doch leider erwies sich der Rest des Films als ziemlich schlecht.
Dies soll eine Komödie sein? Gut ein paar Lacher hatte dieser Film schon. So waren die Kakerlaken im Bett und als der Wagen von Tom und Sarah den Abhang runter geschoben wurde (was aber beides schon im Trailer zu sehen war) lustig und ab und zu konnte mir eine weitere Szene ein Lächeln entlocken. Aber so richtig mitgezogen hat mich der Film nicht, dafür war er einfach nicht lustig genug.
Dazu kommt, das die Charaktere des Films sehr oberflächlich wirken und lieblos gestaltet sind.
So wirken die beiden Hautcharaktere sehr klischeehaft. Sarah, das Mädchen aus reichem Hause ist natürlich intelligent und sehr an Kunst und Kultur interessiert. Tom hingegen, der als Aushilfs- Radiomoderator arbeitet ist einfältig, hat nur Interesse an Sport und Sex und ist zudem immer tollpatschig.
Aber auch die Nebencharaktere die sonst, durch ihre meist schrullige Art, so manche Komödie retten, wirken hier einfach nur unglaubwürdig und deplaziert.
So erscheinen Sarahs Eltern (David Rasche und Veronica Cartwright), sowie ihre Geschwister einfach nur farblos und unecht. Vor allem, das Sarahs Mutter Tom mit den Worten „Du kannst mich Muschi nennen.“ begrüßt, empfand ich als absolut blödsinnig. Wieso sollte sie ihm eine so „intime“ (von der engsten Familie genutzte) Anrede erlauben, obwohl sie doch ganz offensichtlich etwas gegen die Verbindung von Tom und Sarah hat.
Auch Sarahs One- Night- Stand und Möchtegern Ehemann, der erfolgreiche Freund der Familie Peter Prantiss (Christian Kane) ist einfach zu oberflächlich gezeichnet, als das er wirklich die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich ziehen könnte.
Auch die Schauspieler konnten mich nicht wirklich überzeugen.
Weder die beiden Hauptdarsteller Ashton Kutter (wirkte irgendwie abwesend, konnte mich aber auch schon nicht in „Ey Mann- wo ist mein Auto überzeugen) und Brittany Murphy (die es besser kann als in diesem Film, denn nur grinsen und einen Schmollmund machen reicht nicht), die beide wirkten, als ob die Arbeit an dem Film eine Pflichtarbeit war und ihnen eigentlich keinen wirklichen Spaß machte.
Auch die Nebendarsteller, wie z.B. David Rasche (der als „Sledge Hammer“ in der gleichnamigen Serie viel überzeugender war) und Christian Kane (der zwar als Serienschauspieler gut ist, aber als Filmschauspieler nicht gut genug ist, weshalb er wohl auch wieder zur Serie „Angel“ zurück gekehrt ist) sahen eher aus, als ob sie diese Rollen wegen der Bezahlung spielen mussten, als dass sie ihre Rollen lebten.
Einziger Lichtblick des Ganzen war, dass gezeigt wurde, dass eine Hochzeit keine Sache ist, die man auf die leichte Schulter nehmen sollte. Einfach zu Heiraten ohne sich wirklich zu kennen funktioniert meistens nicht.
Denn auch Tom und Sarah kennen sich nicht wirklich. Ihre Grundlage für diese Ehe ist einfach nur Verliebtheit und Sex. Doch das dies nicht reicht um zu Heiraten und den Rest des Lebens gemeinsam zu verbringen, wird dem Zuschauer schon bei der Hochzeitsreise klar.
Sie haben so gut wie keine Gemeinsamkeiten. Doch damit eine Beziehung oder Ehe über Jahre halten kann, müssen die Partner Gemeinsamkeiten haben. Denn irgendwann einmal wird die Leidenschaft weniger und man beginnt sich zu unterhalten. Doch über was, wenn man die Interessen des Anderen nicht teilt. Und was Anfangs den Reiz der Beziehung mit ausmachte, das der Partner so anderes ist als man selbst, wird spätestens dann zum Problem.
Doch „Voll verheiratet“ endet natürlich, wie in diesen Filmen normal, mit einem Happy End. Tom merkt, dass er ohne Sarah nicht leben kann. Dabei fragt sich der Zuschauer warum dies so sein soll. Denn eigentlich kennen sich beide doch nicht wirklich. Zu dem wird sich noch ein weiteres Problem in ihrer Ehe ergeben. Die Tatsache, dass Sarah ein Leben im Reichtum gewöhnt ist und Tom ihr dies nicht bieten kann. Auch wenn es Sarah in ihrer Verliebtheit im Moment noch nicht zu stören scheint, irgendwann wird der Tag kommen, an dem sie dies realisiert und sie wird unzufrieden werden.(Dies merkt man, wenn man sieht wie sie aufblüht, als sie mit Peter in seiner Limousine zu seinem Treffen fährt und dabei Champagner trinkt Man merkt, dass sie sich in dieser Situation zu Hause fühlt)
Daher wäre sehr wahrscheinlich solch eine Beziehung im wahren Leben, selbst nach dieser Versöhnung, nach einer gewissen Zeit zu Ende.
>>Bewertung<<
Ein paar Lacher und nicht mehr. Das ist nicht genug für eine gute Komödie. Filmcharakter, die lieblos und oberflächlich sind, dazu Schauspieler, die (zumindest in diesem Film) nicht überzeugen können. Da reicht es auch nicht, dass die Hauptdarsteller ganz nett aussehen. Mehr ist „Voll verheiratet“ nicht.
Gut es gibt sicher noch schlechtere Filme und deshalb vergebe ich ihm noch knappe 2 von 5 Punkten. Empfehlen kann ich ihn eigentlich nicht.
Für eine Freundin von mir kam die Warnung zu spät, denn sie hatte sich den Film ein paar Tage nach mir ausgeliehen, um sich die Zeit in ihrem Krankenschein zu vertreiben, und auch die fand ihn „Voll daneben“.
Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren.
Euch allen noch einen schönen Tag.
>>Inhalt<<
Die frisch verheirateten Sarah (Brittany Murphy) und Tom (Ashton Kutscher) kommen zutiefst zerstritten aus ihren Flitterwochen. Sie scheinen sich nichts mehr zu sagen haben und ihre Ehe ist wohl am Ende.
Abends erzählt Tom im Radiosender, in dem er arbeitet, seinem Arbeitskollegen, wie es zum Kennen lernen, Heiraten und Scheitern ihrer Ehe kam.
Beide lernen sich am Strand kennen, als Tom ihr versehentlich einen Football an den Kopf wirft. Es ist Liebe auf den ersten Blick und bereits nach einem Monat ziehen beide zusammen.
Einige Monate später stirbt durch Toms Schuld Sarahs Hund. Er erzählt ihr eine Lügengeschichte über das Ableben des geliebten Vierbeiners und Sarah bittet ihn, am Grab des Hundes, sie zu heiraten.
Sarahs reiche Eltern sind von den Plänen der beide überhaupt nicht begeistert, lassen Sarah aber ihren Willen. Auch Peter Prantiss (Christian Kane), mit dem Sarah einmal einen One Night Stand hatte und der offensichtlich in sie verliebt ist, ist unglücklich über die bevorstehende Hochzeit.
Doch trotz allem heiraten Sarah und Tom und fahren anschließend nach Europa in die Flitterwochen.
Ihre erste Station ist Frankreich und die Katastrophe für ihre Ehe nimmt ihren Verlauf. Zuerst verursacht Tom einen Kurzschluss im Hotel, streitet sich dann mit dem Hotelbesitzer wegen der Zahlung des Schadens, woraufhin sie aus dem Hotel fliegen. Auf der Suche nach einem neuen Hotel geraten sie in dichtes Schneetreiben und nach einem Unfall in einer Schneeverwehung am Straßenrand. Am nächsten Morgen wird ihr Auto durch Toms Schuld von einer französischen Autofahrerin den Abhang hinunter geschoben.
Nun fahren sie weiter nach Venedig, doch auch hier passiert ein Unglück nach dem anderen. Als dann auch noch Peter auftaucht, scheint die Ehe endgültig am Ende zu sein. Beide fliegen desillusioniert zurück in ihre Heimat.
Werde die beiden es schaffen ihre Ehe zu retten?
Oder sind beide viel zu verschieden für ein gemeinsames Leben?
>>Schauspieler<<
Ashton Kutcher (Den Einen oder Keinen, Ey Mann- Wo is´ mein Auto) spielt den Teilzeit Radiomoderator Tom. Dieser ist sportbegeistert und vom ersten Moment an in die hübsche Sarah verliebt.
Ashton Kutcher konnte mich in seiner Rolle nicht überzeugen. In seinem Spielen fehlt die nötige Tiefe um seinen Charakter dem Zuschauer glaubhaft zu machen. Als Zuschauer hat man eher den Eindruck er blödelt nur herum anstatt zu schauspielern.
Brittany Murphy (Sag kein Wort, 8 mile) spielt Sarah. Die Tochter aus reichem Hause ist sehr Kunst- und Kultur interresiert, wirkt aber nicht, als wäre sie ein verwöhntes „Gör“. Auch sie ist vom ersten Moment an in Tom verliebt und bittet ihn nach nur 9 Monaten sie zu heiraten.
Brittany Murphys schauspielerische Leistung in „Voll verheiratet“ ist, im Vergleich zu ihren Mitakteuren, noch am Besten. Doch auch sie konnte mich nicht wirklich überzeugen. Dass sie es besser kann hat sie wohl schon in anderen Filmen bewiesen. Doch hier tut sie nicht viel anderes als zu grinsen oder einen Schmollmund zu ziehen. Doch trotzdem gelingt es ihr wenigstens ihren Charakter sympathisch rüber zu bringen.
>>Infos zum Film<<
Originaltitel: Just married
USA 2003
FSK 6
Spieldauer: 95 min.
Studio: 20 th Century Fox
Darsteller: Tom Leezak (Ashton Kutcher)
Sarah Mc Nerney (Brittany Murphy)
Peter Prantiss (Christian Kane)
Kyle (David Moscow)
Lauren (Monet Mazur)
Mr. Mc Nerney (David Rasche)
Mrs. Mc Nerney (Veronica Cartwright)
Regie: Shawn Levy (Lügen haben kurze Beine)
Drehbuch: Sam Harper (Cheaper by the Dozen)
Produzenten: Lauren Shuker (X Men 2)
Tracey Trench (Spot)
Robert Simomds (Joe Dreck)
Musik: Christoph Beck (Tuxedo)
Schnitt: Don Zimmerman, Scott Hill
Kamera: Jonathan Brown (Lügen haben kurze Beine)
>>Meine Meinung + Fazit<<
Bei „Voll verheiratet“ reizten mich die Ausschnitte, die ich lustig fand (die Kakerlaken im Bett und das Auto, das den Abhang hinunter geschoben wird). Doch leider erwies sich der Rest des Films als ziemlich schlecht.
Dies soll eine Komödie sein? Gut ein paar Lacher hatte dieser Film schon. So waren die Kakerlaken im Bett und als der Wagen von Tom und Sarah den Abhang runter geschoben wurde (was aber beides schon im Trailer zu sehen war) lustig und ab und zu konnte mir eine weitere Szene ein Lächeln entlocken. Aber so richtig mitgezogen hat mich der Film nicht, dafür war er einfach nicht lustig genug.
Dazu kommt, das die Charaktere des Films sehr oberflächlich wirken und lieblos gestaltet sind.
So wirken die beiden Hautcharaktere sehr klischeehaft. Sarah, das Mädchen aus reichem Hause ist natürlich intelligent und sehr an Kunst und Kultur interessiert. Tom hingegen, der als Aushilfs- Radiomoderator arbeitet ist einfältig, hat nur Interesse an Sport und Sex und ist zudem immer tollpatschig.
Aber auch die Nebencharaktere die sonst, durch ihre meist schrullige Art, so manche Komödie retten, wirken hier einfach nur unglaubwürdig und deplaziert.
So erscheinen Sarahs Eltern (David Rasche und Veronica Cartwright), sowie ihre Geschwister einfach nur farblos und unecht. Vor allem, das Sarahs Mutter Tom mit den Worten „Du kannst mich Muschi nennen.“ begrüßt, empfand ich als absolut blödsinnig. Wieso sollte sie ihm eine so „intime“ (von der engsten Familie genutzte) Anrede erlauben, obwohl sie doch ganz offensichtlich etwas gegen die Verbindung von Tom und Sarah hat.
Auch Sarahs One- Night- Stand und Möchtegern Ehemann, der erfolgreiche Freund der Familie Peter Prantiss (Christian Kane) ist einfach zu oberflächlich gezeichnet, als das er wirklich die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich ziehen könnte.
Auch die Schauspieler konnten mich nicht wirklich überzeugen.
Weder die beiden Hauptdarsteller Ashton Kutter (wirkte irgendwie abwesend, konnte mich aber auch schon nicht in „Ey Mann- wo ist mein Auto überzeugen) und Brittany Murphy (die es besser kann als in diesem Film, denn nur grinsen und einen Schmollmund machen reicht nicht), die beide wirkten, als ob die Arbeit an dem Film eine Pflichtarbeit war und ihnen eigentlich keinen wirklichen Spaß machte.
Auch die Nebendarsteller, wie z.B. David Rasche (der als „Sledge Hammer“ in der gleichnamigen Serie viel überzeugender war) und Christian Kane (der zwar als Serienschauspieler gut ist, aber als Filmschauspieler nicht gut genug ist, weshalb er wohl auch wieder zur Serie „Angel“ zurück gekehrt ist) sahen eher aus, als ob sie diese Rollen wegen der Bezahlung spielen mussten, als dass sie ihre Rollen lebten.
Einziger Lichtblick des Ganzen war, dass gezeigt wurde, dass eine Hochzeit keine Sache ist, die man auf die leichte Schulter nehmen sollte. Einfach zu Heiraten ohne sich wirklich zu kennen funktioniert meistens nicht.
Denn auch Tom und Sarah kennen sich nicht wirklich. Ihre Grundlage für diese Ehe ist einfach nur Verliebtheit und Sex. Doch das dies nicht reicht um zu Heiraten und den Rest des Lebens gemeinsam zu verbringen, wird dem Zuschauer schon bei der Hochzeitsreise klar.
Sie haben so gut wie keine Gemeinsamkeiten. Doch damit eine Beziehung oder Ehe über Jahre halten kann, müssen die Partner Gemeinsamkeiten haben. Denn irgendwann einmal wird die Leidenschaft weniger und man beginnt sich zu unterhalten. Doch über was, wenn man die Interessen des Anderen nicht teilt. Und was Anfangs den Reiz der Beziehung mit ausmachte, das der Partner so anderes ist als man selbst, wird spätestens dann zum Problem.
Doch „Voll verheiratet“ endet natürlich, wie in diesen Filmen normal, mit einem Happy End. Tom merkt, dass er ohne Sarah nicht leben kann. Dabei fragt sich der Zuschauer warum dies so sein soll. Denn eigentlich kennen sich beide doch nicht wirklich. Zu dem wird sich noch ein weiteres Problem in ihrer Ehe ergeben. Die Tatsache, dass Sarah ein Leben im Reichtum gewöhnt ist und Tom ihr dies nicht bieten kann. Auch wenn es Sarah in ihrer Verliebtheit im Moment noch nicht zu stören scheint, irgendwann wird der Tag kommen, an dem sie dies realisiert und sie wird unzufrieden werden.(Dies merkt man, wenn man sieht wie sie aufblüht, als sie mit Peter in seiner Limousine zu seinem Treffen fährt und dabei Champagner trinkt Man merkt, dass sie sich in dieser Situation zu Hause fühlt)
Daher wäre sehr wahrscheinlich solch eine Beziehung im wahren Leben, selbst nach dieser Versöhnung, nach einer gewissen Zeit zu Ende.
>>Bewertung<<
Ein paar Lacher und nicht mehr. Das ist nicht genug für eine gute Komödie. Filmcharakter, die lieblos und oberflächlich sind, dazu Schauspieler, die (zumindest in diesem Film) nicht überzeugen können. Da reicht es auch nicht, dass die Hauptdarsteller ganz nett aussehen. Mehr ist „Voll verheiratet“ nicht.
Gut es gibt sicher noch schlechtere Filme und deshalb vergebe ich ihm noch knappe 2 von 5 Punkten. Empfehlen kann ich ihn eigentlich nicht.
Für eine Freundin von mir kam die Warnung zu spät, denn sie hatte sich den Film ein paar Tage nach mir ausgeliehen, um sich die Zeit in ihrem Krankenschein zu vertreiben, und auch die fand ihn „Voll daneben“.
Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren.
Euch allen noch einen schönen Tag.
37 Bewertungen, 2 Kommentare
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11.08.2004, 00:51 Uhr von skloiber13
Bewertung: sehr hilfreichKlasse Bericht ich glaube zu dir muss ich öfters mal hineinschauen!!! Gefällt mir! Guter aufbau & Inhalt. Mach weiter so! PS: Seit neustem bin ich auch wieder unter EUCH mit Berichten, die DICH sicherlich auch ansprechen ;-) mfg skloiber13
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04.08.2004, 23:34 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichna wie gut, das du jetzt den film angeschaut hast, dann kann ich mir den ja jetzt sparen. *g* grüßle rosi
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