Voll verheiratet (DVD) Testbericht

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Erfahrungsbericht von colada1985

Tja, mit Muschi wär’ das nicht passiert

Pro:

Schauspieler,...

Kontra:

vielleicht bißel zu viel Kitsch..

Empfehlung:

Ja

Liebe Leserinnen und Leser,

da Filme einfach zu meinem Lieblings-Bereich gehören, heute wieder mal ein Bericht über einen Streifen, den ich vor kurzem im Kino gesehen habe.

+++ Vorgeschichte +++

Am Samstag war ich in der Komödie „Voll verheiratet“. Schon als ich im Fernsehen die Vorschau zu diesem Streifen sah, wusste ich, dass ihn unbedingt sehen muss. Das Genre sagte mir einfach zu und nachdem ich mit „The Core“ einen Film der etwas anderen Art erlebt hatte und ziemlich enttäuscht war, musste es einfach wieder etwas zum Lachen sein. Ich gebe zu, dass ich mir von dem Streifen viel erhofft habe, allein aufgrund der Schauspieler und dem, was ich gehört, gelesen und gesehen habe,...und zusätzlich war es schön einen Tag in so angenehmer Begleitung zu verbringen[*wink+knuddel*].

+++ Schauspieler +++

Ashton Kutcher, Brittany Murphy, Christian Kane, David Moscow, Monét Mazur, David Rasche, Thad Luckinbill, David Agranov, Taran Killam,...

+++ Die verschiedenen Hauptcharaktere +++

Tom Leezak alias Ashton Kutcher [bekannt vor allem aus “Ey Mann, wo is’ mein Auto?“ und der Serie „Die wilden 70er“]: er arbeitet als Radiomoderator. Am Strand lernt er Sarah auf etwas ungewöhnliche, für uns aber lustige, Art und Weise kennen und schon wenig später lieben. Es ist die perfekte Beziehung, ok das Tempo ist nicht gerade das langsamste, aber die beiden verstehen sich wirklich prächtig und scheinen für einander bestimmt...

Sarah McNerney alias Brittany Murphy [überzeugte vor nicht allzu langer Zeit in “8 Mile”]: scheint auf den ersten Blick ein verwöhntes, typisches Blondchen zu sein. Ersteres trifft zwar irgendwie zu, denn sie kommt aus gutem Hause und ist einiges gewöhnt, aber eine „waschechte Blondine“ ist Sarah nun wirklich nicht. Tollpatschig ist sie wohl *g*, aber „blond und blöd“ keinesfalls ;o). Sie ist Kunsthistorikerin und führt eine erfüllte Beziehung mit Tom, bis sie schließlich heiraten und äußerst konfuse, an den Nerven zerrende Flitterwochen erleben...

+++ Inhalt +++

~Als der Film beginnt, befinden wir uns schon mitten im Geschehen bzw eigentlich schon fast am Ende...wir sehen Tom und Sarah am Flughafen, die sich gegenseitig „weniger nette“ Dinge antun. Unter anderem sorgt Sarah dafür, dass Tom Kaugummi im Haar kleben hat und sich das mithilfe einer Schere entfernen muss, Sarah wird dank Tom von einer Art Gepäckwagen umgefahren bzw gerammt und auch wie die Beiden miteinander reden ist sehr liebevoll *lol*. Dann nach einiger Zeit sehen wir, wie alles begann und sich schließlich entwickelt hat..~

Radiomoderator Tom Leezak und Kunsthistorikerin Sarah McNerney lernen sich am Strand kennen, als Tom seinem Lieblingssport nachgeht. Dabei passiert ein kleiner Unfall *g*, wobei aber niemand verletzt wird. Und genau dadurch lernen sich Tom und Sarah kennen, sie gehen zusammen was trinken und sind sich sofort sympathisch. Relativ schnell werden sie ein Paar und ziehen nach einiger Zeit auch zusammen. Für Beide ist es wohl eine neue Erfahrung, aber alles läuft gut und sie führen eine perfekte, glückliche Beziehung. Sarahs Familie, vor allem ihr Vater, aber soo angetan ist der Rest auch nicht, kommt mit Tom nicht so gut klar, besonders da er aus anderen Verhältnissen kommt. Aber irgendwie wird es doch ertragen, vielleicht weil sie alle denken, dass das zwischen Tom und Sarah genauso schnell vorbei ist, wie es angefangen hat...
Dann verschuldet Tom den Tod von Sarahs Hund - was er ihr anfangs nicht sagt - woraufhin sie total traurig ist und der kleine Freund natürlich gebührend verabschiedet werden muss. Auf ungewöhnliche Weise und für meine Verhältnisse überhaupt nicht romantisch, wie man sich sowas vorstellt, beschließen Tom und Sarah am Grab des Hundes zu Zeiten der Trauer, zu heiraten. (Hört sich makaber an, aber das ist typisch für die Beiden *lach*...) Gesagt, getan.
Tom und Sarah freuen sich auf Party oder besser gesagt Spaß ohne Ende, Sex, Champagner und und und. Sie sehen nur die positiven Dinge voraus, aber es kommt natürlich alles ganz anders.
Beispielsweise möchte Tom seine Angebetete über die Schwelle ins Hotelzimmer tragen, doch dabei schlägt sich diese ihren Kopf am Türrahmen an. Dann bleiben die Beiden auch noch mit ihrem Auto im Schnee stecken und versuchen jemanden auf sich aufmerksam zu machen, indem sie einen Schneeball auf ein vorbeifahrendes Auto werfen. Die Fahrerin dieses Wagens kommt daraufhin zurück und rammt mit ihrem Gefährt das der beiden Frischverheirateten und sorgt dafür, dass es im Abgrund landet...nach einiger Zeit sind Tom und Sarah eigentlich nur noch von einander und den ganzen Ereignissen genervt und zerstreiten sich.
Natürlich ist das nicht alles, was passiert. Zusätzlich erscheint auch noch ein Ex von Sarah, der sie noch immer liebt, was das Ganze eher noch verschlimmert als gut zu tun.

*** Was wird noch alles passieren? Wird das junge Glück von Tom und Sarah all das aushalten oder jäh zerstört? Stimmt es, dass Liebe allein nicht ausreicht? Was geschieht mit Sarahs Ex? ...*** Wenn ihr das, noch viel mehr und alle Gags, die in diesem Streifen vorkommen - und das sind noch ein paar *g* - erfahren wollt, dann schaut euch doch einfach „Voll verheiratet“ an :o).

+++ Regie +++

Shawn Levy

+++ Meine Meinung +++

Meine Erwartungen wurden zwar nicht übertroffen, aber doch erfüllt *smile* ich habe mich auf einen lustigen Streifen, der anderen Art gefreut. Das ist genau eingetroffen. Allein die Mischung des Films fand ich teilweise ziemlich gut, dann man hat nicht nur gelacht, sondern das eine oder andere Mal war auch eine Szene dabei, die einfach total süß und romantisch war. Das hat mir sehr zugesagt, denn die meisten Komödien haben so dieses „Witz komm raus, du bist umzingelt“ an sich, also das es auf jeden Fall immer lustig sein muss. Ok, das Ende, welches ich hier natürlich nicht verrate, finde ich nicht besonders gut, ich weiß nicht warum, aber das ist irgendwie doch ein bissel kitschig und in meinen Augen nichts halbes und nichts ganzes. /// Die Story find ich genial, denn „Voll verheiratet“ ist endlich mal wieder was anderes. Sonst geht es in Komödien ja vor allem um Jugendliche, ihre Probleme, die erste Liebe und und und. Ok, hier geht es auch um die Liebe, aber man kann wirklich sagen, dass dieser Streifen da anfängt, wo andere aufhören. Ich kenne genügend Filme, wo es vor dem Traualtar aufhört, aber genau hier fängt es an, das ist irgendwie erfrischend :) und nicht allzu langweilig. /// Zudem ist das Geschehen nachvollziehbar, nicht wie bei manchen Filmen, wo man echt nicht kapiert, wie es nun zu was kommt und wieso. Besonders anspruchsvoll ist der Film wohl nicht, aber das finde ich nicht weiter schlimm, denn schließlich muss so was auch mal sein. Irgendwie realistisch ist die Situation, in der sich Sarah und Tom befinden, wenn ich so im Nachhinein alles Revue passieren lasse. Zwar bin ich noch nicht verheiratet *g* aber wer kennt es nicht, wenn sich in einer Beziehung die ersten Komplikationen anbahnen o.ä. Ich kann mir gut vorstellen, dass ich auch Panik oder so bekommen werde, wenn ich frisch verheiratet bin und dann nicht alles so läuft, wie ich es mir vorstelle *zugeb*.../// Die Schauspieler geben dem Streifen das gewisse Etwas. Ashton Kutcher kenne ich schon aus „Die wilden 70er“, wo er einen ähnlichen Part wie hier spielt. Er ist der liebe, aber eher trottelige Typ, was man ihm total abnimmt *g* er macht einen sympathischen Eindruck, aber in manchen Situationen tat er mir auch irgendwie leid, wenn er irgendwas gut meinte und das dann total nicht hinten losging. Meiner Meinung nach ist ihm die Rolle auf den Leib geschneidert und er macht seine Sache gut. Am allerbesten fand ich aber ehrlich gesagt, die Brittany Murphy. „8 Mile“ habe ich leider immer noch nicht gesehen, aber ich habe gehört, dass sie schon dort ihre Rolle ziemlich überzeugend gespielt haben soll. Wenn ich das bedenke, finde ich faszinierend, dass sie so wandlungsfähig ist. In diesem Streifen hatte sie ja eher einen lustigen Part. Die Person, die sie verkörperte hat mir allein schon total zugesagt, da sie zwar gut aussieht und blond ist, aber das nicht das einzige ist, was sie „drauf“ hat. Ich fand es doch ziemlich krass, dass sie Kunsthistorikerin ist und das alles, was sie teilweise so intelligentes von sich gab :o) Als ich den Trailer sah, erweckte das den Eindruck des „typischen Blondchens“ bei mir. Ich glaube, ich werde sie beobachten *lach*.../// Der Streifen geht übrigens ca. 95 Minuten, aber mir kam er viel länger vor. Ja, die Zeit ist in Ordnung, da werde ich nichts gegen sagen ;o) aber ist schon interessant zu sehen, das so viel passiert und die Zeit dooch irgendwie schleicht. // Hmm, das der Film ab 6 Jahren freigegeben ist, finde ich ok. Es kommen keine „schlimmen“ Szenen drin vor, wie zum Beispiel, dass die beiden Sex haben oder so, aber wäre das schlimm? *g* Bin nur am überlegen, ob Sechsjährige so eine Thematik als interessant empfinden :op... /// Zum Schluss muss ich den Trailer sowieso etwas kritisieren, da ich es ziemlich blöd finde, dass er die meisten und mit am besten Gags schon im Voraus zeigt. Und wie gerade schon gesagt, dass die Rolle von Brittany einen falschen Eindruck erweckt, genau wie die Tatsache, dass man „Voll verheiratet“ für eine reine Komödie hält, was aber keineswegs der Fall ist. Kitsch ist auch dabei...// Insgesamt vergebe ich 4 Sterne und bin froh, in diesem Film gewesen zu sein :-))

+++ Mein Fazit +++

Wenn man auf solche Filme steht - und nachdem ihr meinen Bericht gelesen habt, müsstet ihr wissen, ob euch so was anspricht *g* - , ist „Voll verheiratet“ genau richtig! Es gibt zwar wenige bessere, aber eindeutig plattere Komödien. Ich wünsche viel Spaß beim Gucken :o)!

Ich bedanke mich für eure Aufmerksamkeit, das Lesen, bewerten und kommentieren!

********** Respect all Blondinen ;-D **********

PS: Diesen Bericht widme ich dem ~AHTiberius~ :) ich sag nur ominöses Tuch *lol*...
PPS: Die Mutter von Sarah wird „Muschi“ genannt - nicht, das mir jemand, was andichtet ;o)....

colada1985
bei yopi am 7.05.03 geposted
[am 7.04.03
für ciao!]

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