Erfahrungsbericht von martinius
Sehr guter Anfang, müdes Ende!!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Jeder sollte sich jetzt einmal versuchen vorzustellen, er würde die Welt (oder auch nur Teile davon) anders sehen, als seine Mitmenschen. Was dabei herauskommen würde ist wohl schwer vorstellbar, oder? Doch der Film „Schwer verliebt“ deutet an, zu welchen komischen, aber auch peinlichen Situationen es kommen kann. Doch dazu später mehr, erst einmal zum Inhalt.
Hal (Jack Black) und sein Freund Mauricio sind echte Looser, was den Bereich Frauen angeht. Beide nicht besonders attraktiv, aber immer auf Frauen aus, die Top aussehen, blitzen sie jedesmal ab.
Doch ein paar Stunden mit Reverend Larson, der aus dem Fernsehen bekannt ist, im Fahrstuhl verändert das Leben von Hal grundlegend. Plötzlich sieht er tolle Frauen, spricht mit ihnen und blitzt nicht ab. Dumm nur, daß er der einzige ist, der sie so sieht, denn er sieht deren innere Schönheit, bzw. auch die innere Hässlichkeit von anderen.
Und als er Rosmarie (Gwyneth Peltrow) kennenlernt ist es um ihn geschehen. Sie ist die Traumfrau für ihn. Leider sieht Rosmarie aber in Wirklichkeit etwas anders aus, nämlich etwa 100 Kilo schwerer.
Mauricio versteht die Welt nicht mehr und nach einigem hin und her entschließt er sich Reverend Larson aufzusuchen, damit dieser das ganze wieder Rückgängig macht.
Und dann.......
Der Film besteht aus meiner Sicht aus 2 Teilen. Der erste, der damit endet, daß Hal wieder alles normal sieht ist sehr witzig. Da kommen solche Szenen, wie ein Boot, das schwere Schlagseite hat, oder aber Sprüche wo ist sie denn, hinter dem Walross?, oder ähnliches, was eindeutig auf den schweren Körperbau der Gwyneth Peltrow zurückzuführen ist (z.B. zerbrechende Stühle).
Die Gags sollte man hier nicht allzu ausführlich behandeln, denn davon lebt dieser Teil des Filmes.
Was danach kommt (also, nachdem Hal wieder klar sieht) ist eher weniger nach meinem Geschmack. Eine Liebesgeschichte, die sehr unglaubwürdig erscheint und ohne Gags auskommt. Schade eigentlich, denn der erste Teil war viel besser.
Eine Lehre könnte man daraus natürlich auch ziehen. Wenn jemand etwas sehen will, dann sieht er es auch, und läßt sich von niemandem davon abbringen. Das ganze erinnert mich an ein Lied aus den 80igern, von Klaus Lage. Der Text dort : „Ja ihr müsst sie nur einmal mit meinen Augen sehn, die absolute Frau..................! (Dabei geht auch um keine Schönheit)
Also, es lohnt sich den Film zu schauen, vor allem wegen der ersten Stunde, und einem gut aufspielenden Jack Black. Auch die Maskenbildner haben bei Gwyneth Peltrow tolle Arbeit geleistet. Ein muss ist der Film allerdings nicht.
Gruß Martinius
Auch erschienen bei Doyoo.de
Hal (Jack Black) und sein Freund Mauricio sind echte Looser, was den Bereich Frauen angeht. Beide nicht besonders attraktiv, aber immer auf Frauen aus, die Top aussehen, blitzen sie jedesmal ab.
Doch ein paar Stunden mit Reverend Larson, der aus dem Fernsehen bekannt ist, im Fahrstuhl verändert das Leben von Hal grundlegend. Plötzlich sieht er tolle Frauen, spricht mit ihnen und blitzt nicht ab. Dumm nur, daß er der einzige ist, der sie so sieht, denn er sieht deren innere Schönheit, bzw. auch die innere Hässlichkeit von anderen.
Und als er Rosmarie (Gwyneth Peltrow) kennenlernt ist es um ihn geschehen. Sie ist die Traumfrau für ihn. Leider sieht Rosmarie aber in Wirklichkeit etwas anders aus, nämlich etwa 100 Kilo schwerer.
Mauricio versteht die Welt nicht mehr und nach einigem hin und her entschließt er sich Reverend Larson aufzusuchen, damit dieser das ganze wieder Rückgängig macht.
Und dann.......
Der Film besteht aus meiner Sicht aus 2 Teilen. Der erste, der damit endet, daß Hal wieder alles normal sieht ist sehr witzig. Da kommen solche Szenen, wie ein Boot, das schwere Schlagseite hat, oder aber Sprüche wo ist sie denn, hinter dem Walross?, oder ähnliches, was eindeutig auf den schweren Körperbau der Gwyneth Peltrow zurückzuführen ist (z.B. zerbrechende Stühle).
Die Gags sollte man hier nicht allzu ausführlich behandeln, denn davon lebt dieser Teil des Filmes.
Was danach kommt (also, nachdem Hal wieder klar sieht) ist eher weniger nach meinem Geschmack. Eine Liebesgeschichte, die sehr unglaubwürdig erscheint und ohne Gags auskommt. Schade eigentlich, denn der erste Teil war viel besser.
Eine Lehre könnte man daraus natürlich auch ziehen. Wenn jemand etwas sehen will, dann sieht er es auch, und läßt sich von niemandem davon abbringen. Das ganze erinnert mich an ein Lied aus den 80igern, von Klaus Lage. Der Text dort : „Ja ihr müsst sie nur einmal mit meinen Augen sehn, die absolute Frau..................! (Dabei geht auch um keine Schönheit)
Also, es lohnt sich den Film zu schauen, vor allem wegen der ersten Stunde, und einem gut aufspielenden Jack Black. Auch die Maskenbildner haben bei Gwyneth Peltrow tolle Arbeit geleistet. Ein muss ist der Film allerdings nicht.
Gruß Martinius
Auch erschienen bei Doyoo.de
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