Erfahrungsbericht von Harzer
Eher peinlich und beleidigend als lustig!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Hallo Community!
Letztes Wochenende war ich mit Freunden in "Schwer verliebt". Der Trailer ließ ja einiges erhoffen, immerhin spielte die Paltrow (richtig geschrieben?) mit und ich konnte mir nicht vorstellen, das diese sich für eine Klamotte hergeben würde.
Nun ... sie hat es getan. Der Film ist eine Zumutung für den guten Geschmack eines jeden Kinobesuchers. Aber langsam und von vorn :
Die Handlung
************
Die erste Szene zeigt einen Jungen mit seiner Mutter in einem Krankenhaus. Der Mutter wird eröffnet das ihr Mann (ein Reverent) sterben wird und sie bittet darum das ihr Junge seinen Vater noch einmal sehen darf. Der Sterbende ist allerdings so auf Morphium das er seinem Sprößling nur noch den Rat mitgibt, das nichts im Leben so wichtig ist wie "dicke Dinger".
-Zeitblende- 20 Jahre später ist aus dem Jungen von einst ein etwas stärker gebauter (nicht pummeliger!!) Mann geworden, der nur mäßigen Erfolg bei den Frauen hat. Dies liegt zur Großteil dran das er zu wählerisch ist und seine Erwartungen hoch schraubt. So wünscht er sich eine Mischung aus Heide Klum, Britney Spears und J.Lo. aber nur mit den jeweils besten Eigenschaften.
Durch einen Zufall bleibt unser "Held" mit einem Fernsehguru im Fahrstuhl stecken. Dieser versucht ihn von seiner Oberflächlichkeit zu befreien und wäscht sein Gehirn derart das er die innere Schönheit der Menschen erkennt und ihr Äußeres dementsprechend wahrnimmt.
Wie es so kommen muß, verliebt er sich auch sofort in die Tochter seines Chefs, welche ... nun, ein Wal unter Menschen ist. Er nimmt sie natürlich als Topmodel war und so geschehen die Haarsträubensten verwechslungen...
(an dieser Stelle breche ich die Handlung ab, falls einige von euch den Film noch sehen wollen, dann habe ich ihnen nicht den Spaß verdorben)
Die Kritik
**********
Der Film spielt mit den Handycaps von Menschen in einer Art und Weise die nicht mehr lustig ist. Die Beleibtheit von Mitmenschen wird kontinuierlich als Witz ausgenutzt. Vor mit im Kino saß eine etwas pummelige Frau, die nach und nach immer kleiner wurde. (Das spricht für sich.) Aber damit nicht genug, spielt der Film auch noch mit Behinderungen anderer Leute. So hat eine Person eine verlängerte Wirbelsäule und eine andere kann nur auf allen Vieren laufen. Man mag davon halten was man will, ich finde es lediglich geschmacklos.
Die Handlung ist durchgehend berechenbar und die Darsteller, auch Paltrow, nur in mäßiger Form. Das kann ihnen nicht einmal zum Vorwurf gemacht werden - die Story ist derart dünn das man keine Meisterleistung erwarten kann. Die Witze ... und davon lebt so ein Film ja ... sind teils alt, teils peinlich. Es gibt zwar ein paar Lacher, aber die sind mehr Außnahme als Regel.
Es gibt auch gute Klamotten, aber diese ist m.E. eine der schlechteren Sorte. Wer in den Film geht sollte sein Gehirn abstellen - dann mag er einigen Reiz haben. Anspruchsvollere Gemüter sollten den Besuch meiden.
Euer Harzer
Letztes Wochenende war ich mit Freunden in "Schwer verliebt". Der Trailer ließ ja einiges erhoffen, immerhin spielte die Paltrow (richtig geschrieben?) mit und ich konnte mir nicht vorstellen, das diese sich für eine Klamotte hergeben würde.
Nun ... sie hat es getan. Der Film ist eine Zumutung für den guten Geschmack eines jeden Kinobesuchers. Aber langsam und von vorn :
Die Handlung
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Die erste Szene zeigt einen Jungen mit seiner Mutter in einem Krankenhaus. Der Mutter wird eröffnet das ihr Mann (ein Reverent) sterben wird und sie bittet darum das ihr Junge seinen Vater noch einmal sehen darf. Der Sterbende ist allerdings so auf Morphium das er seinem Sprößling nur noch den Rat mitgibt, das nichts im Leben so wichtig ist wie "dicke Dinger".
-Zeitblende- 20 Jahre später ist aus dem Jungen von einst ein etwas stärker gebauter (nicht pummeliger!!) Mann geworden, der nur mäßigen Erfolg bei den Frauen hat. Dies liegt zur Großteil dran das er zu wählerisch ist und seine Erwartungen hoch schraubt. So wünscht er sich eine Mischung aus Heide Klum, Britney Spears und J.Lo. aber nur mit den jeweils besten Eigenschaften.
Durch einen Zufall bleibt unser "Held" mit einem Fernsehguru im Fahrstuhl stecken. Dieser versucht ihn von seiner Oberflächlichkeit zu befreien und wäscht sein Gehirn derart das er die innere Schönheit der Menschen erkennt und ihr Äußeres dementsprechend wahrnimmt.
Wie es so kommen muß, verliebt er sich auch sofort in die Tochter seines Chefs, welche ... nun, ein Wal unter Menschen ist. Er nimmt sie natürlich als Topmodel war und so geschehen die Haarsträubensten verwechslungen...
(an dieser Stelle breche ich die Handlung ab, falls einige von euch den Film noch sehen wollen, dann habe ich ihnen nicht den Spaß verdorben)
Die Kritik
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Der Film spielt mit den Handycaps von Menschen in einer Art und Weise die nicht mehr lustig ist. Die Beleibtheit von Mitmenschen wird kontinuierlich als Witz ausgenutzt. Vor mit im Kino saß eine etwas pummelige Frau, die nach und nach immer kleiner wurde. (Das spricht für sich.) Aber damit nicht genug, spielt der Film auch noch mit Behinderungen anderer Leute. So hat eine Person eine verlängerte Wirbelsäule und eine andere kann nur auf allen Vieren laufen. Man mag davon halten was man will, ich finde es lediglich geschmacklos.
Die Handlung ist durchgehend berechenbar und die Darsteller, auch Paltrow, nur in mäßiger Form. Das kann ihnen nicht einmal zum Vorwurf gemacht werden - die Story ist derart dünn das man keine Meisterleistung erwarten kann. Die Witze ... und davon lebt so ein Film ja ... sind teils alt, teils peinlich. Es gibt zwar ein paar Lacher, aber die sind mehr Außnahme als Regel.
Es gibt auch gute Klamotten, aber diese ist m.E. eine der schlechteren Sorte. Wer in den Film geht sollte sein Gehirn abstellen - dann mag er einigen Reiz haben. Anspruchsvollere Gemüter sollten den Besuch meiden.
Euer Harzer
16 Bewertungen, 2 Kommentare
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20.03.2002, 14:37 Uhr von iza145
Bewertung: sehr hilfreichWer geht denn auch nur zum Film gucken ins Kino? Izablela kennt da noch ganz was anderes und das wird bestimmt nicht langweilig. Ciao Bello
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19.03.2002, 15:55 Uhr von Papaschlumpf_16
Bewertung: sehr hilfreich- ich fand den Film aber eigentlich ganz witzig
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