Tim Burton's Corpse Bride - Hochzeit mit einer Leiche (DVD) Testbericht
D
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Erfahrungsbericht von Gemeinwesen
Film gut, DVD gut, alles gut.
Pro:
Unterhaltsamer Film auf nett ausgestatteter DVD - hier gibt's nichts zu meckern.
Kontra:
siehe oben.
Empfehlung:
Ja
Im Kino habe ich „Corpse Bride“ zwar verpasst, aber zwischenzeitlich habe ich den Film trotzdem gesehen. Und für so sehenswert befunden, dass der Kauf der DVD in Frage kam.
Ich kann mich nicht daran erinnern, je einen Film von Tim Burton gesehen zu haben, mit dem ich überhaupt nichts anfangen konnte. Alle, die ich gesehen habe, mochte ich; im Unterschied selbst zu vielen bekennenden Fans von Tim Burtons Filme gilt das auch für den von vielen Zeitgenossen missverstandenen „Mars attacks“, für „Sleepy Hollow“ und auch für „Big Fish“. Auch Tim Burtons erster Ausflug ins Puppentrick-Genre „Nightmare before Christmas“ (ok, Regie hat er hier zwar nicht geführt, aber der Burton-Touch ist so unverkennbar, dass ich den Film einfach auch mal dem Burton-Oeuvre zuschlage) hat mir gefallen. Da war es Ehrensache, dass ich mir „Corpse Bride“ auch ansehen würde.
Die versponnene, schaurig-schöne Romanze überzeugt durch die wirklich Staunen erregende Animationskunst, die schon „Nightmare before Christmas“ so sehenswert gemacht hat – und sie krankt, wie „Nightmare before Christmas“, an den musikalischen Nummern, die für meine Begriffe wieder etwas zahlreicher sind, als es dem Film wirklich gut tut. Und gerade in der deutschen Version holpern und stolpern die Songtexte streckenweise wirklich arg. Auch das ist ein Grund dafür, sich den Film im englischsprachigen Original anzusehen – die DVD lässt einem ja zum Glück die Wahl.
Denn die deutschen Sprecher sind zwar wirklich gut ausgewählt, aber an Johnny Depp, Helena Bonham Carter & Co. reichen sie meines Erachtens dann doch nicht ganz heran. Heimliche Stars unter den “vocal talents“ sind für mich übrigens Christopher Lee, Tracey Ullman und Jane Horrocks. Bitte? Oh ja, die Sprecherliste ist illuster – Johnny Depp und Helena Bonham Carter sind ja schon fast zu so etwas wie einer Burton-Stammbesetzung avanciert, und in „Sleepy Hollow“ und „Charlie and the Chocolate Factory“ war Christopher Lee ja auch bereits mit von der Partie.
Während des größten Teils seiner Laufzeit von 74 Minuten unterhält „Corpse Bride“ prima; insbesondere die Szenen in der kunterbunten Toten-Unterwelt sind äußerst gelungen und verleihen dem Film Tempo. Trotz der Altersfreigabe „ab 6“ frage ich mich allerdings, ob einige der etwas spukigeren Szenen kleine Kinder nicht doch etwas überfordern – zumindest beim ersten Mal sollten sich die jungen Leutchen den Film dann vielleicht doch in Begleitung eines Erwachsenen ansehen.
Die DVD-Ausgabe empfinde ich ebenfalls als gelungen. Besonders erfreulich ist in meinen Augen, dass man die Veröffentlichung nicht, wie es heute leider so oft vorkommt, durch Beigabe einer zweiten DVD mit mehr oder weniger belanglosen Zugaben zur „Special Edition“ erklärt hat. Die DVD von „Corpse Bride“ bietet sicherlich auch so genug kleine Dreingaben, die das DVD-Fanherz höher schlagen lassen. Besonders hat mich gefreut, dass man Danny Elfmans Soundtrack eine eigene Tonspur reserviert hat. Die kleinen Beiträge, die Blicke hinter die Kulissen gestatten und jeweils einen anderen Aspekt des Films beleuchten, habe ich mir zwar noch nicht zur Gänze angesehen; aber das, was ich bisher gesehen habe, hat mir gefallen. Bild und Ton sind erwartungsgemäß ebenfalls gut, und so vergebe ich gern Bestwertung für die DVD-Veröffentlichung der Leichenhochzeit. Trotzdem rate ich in diesen Tagen dazu, mit der Anschaffung solange zu warten, bis der Preis der DVD, die verschiedentlich schon für knapp 8 Euro im Handel war, wieder auf unter 10 Euro gesunken ist - derzeit soll "Corpse Bride" nämlich wieder zwischen 16 und 17 Euro kosten --- das ist wahrscheinlich eines der vielen Anzeichen dafür, dass Weihnachten vor der Tür steht.
Ich kann mich nicht daran erinnern, je einen Film von Tim Burton gesehen zu haben, mit dem ich überhaupt nichts anfangen konnte. Alle, die ich gesehen habe, mochte ich; im Unterschied selbst zu vielen bekennenden Fans von Tim Burtons Filme gilt das auch für den von vielen Zeitgenossen missverstandenen „Mars attacks“, für „Sleepy Hollow“ und auch für „Big Fish“. Auch Tim Burtons erster Ausflug ins Puppentrick-Genre „Nightmare before Christmas“ (ok, Regie hat er hier zwar nicht geführt, aber der Burton-Touch ist so unverkennbar, dass ich den Film einfach auch mal dem Burton-Oeuvre zuschlage) hat mir gefallen. Da war es Ehrensache, dass ich mir „Corpse Bride“ auch ansehen würde.
Die versponnene, schaurig-schöne Romanze überzeugt durch die wirklich Staunen erregende Animationskunst, die schon „Nightmare before Christmas“ so sehenswert gemacht hat – und sie krankt, wie „Nightmare before Christmas“, an den musikalischen Nummern, die für meine Begriffe wieder etwas zahlreicher sind, als es dem Film wirklich gut tut. Und gerade in der deutschen Version holpern und stolpern die Songtexte streckenweise wirklich arg. Auch das ist ein Grund dafür, sich den Film im englischsprachigen Original anzusehen – die DVD lässt einem ja zum Glück die Wahl.
Denn die deutschen Sprecher sind zwar wirklich gut ausgewählt, aber an Johnny Depp, Helena Bonham Carter & Co. reichen sie meines Erachtens dann doch nicht ganz heran. Heimliche Stars unter den “vocal talents“ sind für mich übrigens Christopher Lee, Tracey Ullman und Jane Horrocks. Bitte? Oh ja, die Sprecherliste ist illuster – Johnny Depp und Helena Bonham Carter sind ja schon fast zu so etwas wie einer Burton-Stammbesetzung avanciert, und in „Sleepy Hollow“ und „Charlie and the Chocolate Factory“ war Christopher Lee ja auch bereits mit von der Partie.
Während des größten Teils seiner Laufzeit von 74 Minuten unterhält „Corpse Bride“ prima; insbesondere die Szenen in der kunterbunten Toten-Unterwelt sind äußerst gelungen und verleihen dem Film Tempo. Trotz der Altersfreigabe „ab 6“ frage ich mich allerdings, ob einige der etwas spukigeren Szenen kleine Kinder nicht doch etwas überfordern – zumindest beim ersten Mal sollten sich die jungen Leutchen den Film dann vielleicht doch in Begleitung eines Erwachsenen ansehen.
Die DVD-Ausgabe empfinde ich ebenfalls als gelungen. Besonders erfreulich ist in meinen Augen, dass man die Veröffentlichung nicht, wie es heute leider so oft vorkommt, durch Beigabe einer zweiten DVD mit mehr oder weniger belanglosen Zugaben zur „Special Edition“ erklärt hat. Die DVD von „Corpse Bride“ bietet sicherlich auch so genug kleine Dreingaben, die das DVD-Fanherz höher schlagen lassen. Besonders hat mich gefreut, dass man Danny Elfmans Soundtrack eine eigene Tonspur reserviert hat. Die kleinen Beiträge, die Blicke hinter die Kulissen gestatten und jeweils einen anderen Aspekt des Films beleuchten, habe ich mir zwar noch nicht zur Gänze angesehen; aber das, was ich bisher gesehen habe, hat mir gefallen. Bild und Ton sind erwartungsgemäß ebenfalls gut, und so vergebe ich gern Bestwertung für die DVD-Veröffentlichung der Leichenhochzeit. Trotzdem rate ich in diesen Tagen dazu, mit der Anschaffung solange zu warten, bis der Preis der DVD, die verschiedentlich schon für knapp 8 Euro im Handel war, wieder auf unter 10 Euro gesunken ist - derzeit soll "Corpse Bride" nämlich wieder zwischen 16 und 17 Euro kosten --- das ist wahrscheinlich eines der vielen Anzeichen dafür, dass Weihnachten vor der Tür steht.
13 Bewertungen, 2 Kommentare
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09.01.2007, 00:22 Uhr von krullinchen
Bewertung: sehr hilfreich(¯`•.¸*sh*¸.•´¯)
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29.12.2006, 17:42 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsh :o)
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