Harry Potter und der Feuerkelch (DVD) Testbericht




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Erfahrungsbericht von Wunky
Du bist so wunderschön anzusehen!
Pro:
alles, von Schauspielern bis hin zu Effekten
Kontra:
nur, dass leider einige szenen stark gekürzt sind
Empfehlung:
Ja
Ich bin der felsenfesten Überzeugung, dass Harry Potter kein Kinderbuch ist, aber die Regisseure, gerade beim ersten Teil, waren scheinbar der Ansicht, dass man den Film doch so gestalten müssten, dass möglichst jedes noch so kleine Kind diesen Film schauen kann.
Nicht, dass ihnen das gelungen wäre. Dazu ist der Stoff der Bücher einfach nicht gemacht. Aber jedenfalls kamen die Verfilmungen nicht an die Bücher ran.
Deswegen bin ich sehr skeptisch in diesen Film gegangen. Beim ersten Mal. Dann hab ich ihn mir noch fünf Mal angeguckt.
Und dann hab ich mir ganz schnell diese DVD hier gekauft.
***DIE HANDLUNG***
... dürften ja die meisten kennen. Harry geht zum vierten Schuljahr wieder zurück nach Hogwarts, diesmal auf ganz normale Art und Weise mit dem Hogwartsexpress. Dort soll, zur Überraschung der Schüler, dieses Jahr das Trimagische Turnier ausgetragen werden, zum ersten Mal seit vielen Jahren, weswegen auch ausgewählte Schüler von den anderen Zauberschulen Beauxbatons und Durmstrang nach Hogwarts kommen. Denn am Trimagischen Turnier sollen drei Personen teilnehmen, von jeder der Schule einer.
Schüler ab 17 dürfen sich für das Turnier anmelden, indem sie einen Zettel mit ihrem Namen und ihrer Schule in den Feuerkelch werfen. Harry ist nicht 17, aber dann, überraschenderweise, spuckt der Trimagische Pokal nicht nur drei Namen aus: Nein, neben Cedric Diggory soll auch noch Harry für Hogwarts kämpfen.
Harry hat natürlich so einige Probleme bei der Bewältigung der Aufgaben:
Bei der ersten Aufgabe müssen die Teilnehmer am Turnier gegen einen Drachen ankämpfen und diesem schließlich ein goldenes Ei entwenden. Harry weiß nicht so recht, wie er an die Aufgabe herangehen soll, bekommt aber dann Hilfe vom neuen "Verteidigung gegen die dunklen Künste"-Professer und Ex-Auror Alastor "Mad-Eye" Moody und bewältigt die Aufgabe gut.
Die zweite Aufgabe besteht darin, einen Menschen zu retten, der im dunklen See auf dem Hogwartsgelände festgehalten wird. Auch das funktioniert ganz gut, jedoch nur dank Nevilles Hilfe mit Dianthuskraut.
Die dritte Aufgabe schließlich ist, in einem riesigen Labyrinth den Trimagischen Pokal gewinnt. Wer ihn zuerst findet, soll gewinnen.
Schließlich kommt es so, dass Harry und Cedric gleichauf sind und den Pokal schließlich gemeinsam ergreifen.
Nun sollte das Turnier vorbeisein, aber der Kampf fängt erst so richtig an. Der Pokal wurde in einen Portschlüssel umgewandelt, der Harry und Cedric auf einen Friedhof bringt, wo Cedric seinen Tod findet und Harry Voldemort wieder auferstehen sieht und gegen ihn kämpfen muss...
***DIE UMSETZUNG***
Wie ich schon am Anfang verlauten ließ, finde ich, dass der Film, wie immer mit Daniel Radcliffe (Harry), Emma Watson (Hermine) und Rupert Grint (Ron) in den Hauptrollen, der beste von allen bisherigen ist.
Der Großteil des Filmes ist recht dunkel gehalten, denn fast alle Szenen spielen in der Nacht oder zumindest in der Dämmerung oder im Wald. Das finde ich jedoch nicht störend, sondern gerade gut, denn dadurch gelingt es Regisseur Mike Newell, die nötig düstere Stimmung für das Jahr, in dem Voldemort (herausragend gespielt von Ralph Fiennes)wieder aufersteht. Noch dazu hat man nicht mehr das Gefühl, dass die Story irgendwie durch eine lasche Umsetzung kindestauglicher gemacht werden soll.
Den einzigen Nachteil, den ich persönlich hinsichtlich der Besetzung sehe, ist Michael Gambon in der Rolle des Albus Dumbledore.
Im Buch wird dieser als ein Mann beschrieben, der sich seiner Macht bewusst ist und den deswegen nichts so leicht aus der Ruhe bringen kann. Doch im Film wird er schneller laut, wirkt in vielen Situationen sehr fahrig, und das lässt ihn charakterlich schwächer erscheinen. Aber ich bin voreingenommen, weil für mich war der erste Dumbledore-Darsteller perfekt.
Bei der Umsetzung muss ich jedoch, wie schon oben angekündigt, leider bemängeln, dass viele Szenen stark gekürzt wurden. So wird zum Beispiel das Spiel der Quidditch-Weltmeisterschaft vom Beginn des Filmes/Buches gar nicht gezeigt. Auch Harrys Träume über Voldemort kommen meiner Ansicht nach zu kurz, sie werden nur zweimal kurz angerissen. Die Zauberstabeichung wurde zu meiner Trauer auch nicht gezeigt, da ich mir diese Szene recht amüsant vorgestellt habe und ich ein Fan des Ollivander-Darstellers bin. Nunja...
Was wiederum sehr schön rüberkam, war die Annäherung zwischen Ron und Hermine. Beide setzen es einfach hervorragend um und man hatte, gerade bei dem Weihnachtsball, förmlich Rons Eifersucht auf Viktor Krum gespürt.
Die Specialeffects sind nicht von schlechten Eltern. Schon fand ich beispielsweise die Szene, in der Moody die Unverzeihlichen drei Flüche vorstellt, wie sich die Spinnen aufplustern und so.
Auch sehr imposant umgesetzt: die Wiederauferstehung von Voldemort. Wie der Kessel in Flammen aufgeht und man dann sieht, wie sich aus einem schleimigen "etwas" wieder ein Voldemort entwickelt... sehr genial.
Enttäuscht war ich von Prioi Incantatem, diesem Zauber, der Harrys und Voldemorts Zauberstäbe verbindet. Im Buch wird das als ein goldenes Kuppelnetz beschrieben, mit feinen Fäden. Und die Verbindung des Zauberstabes soll auch golden sein mit ebenfalls goldenen Kügelchen dran.
Im Film jedoch wird das Ganze nicht so dargestellt. Die Kuppel um die beiden rundherum ist sozusagen gar nicht vorhanden, und die Verbindung der Zauberstäbe ist blau und rot und überhaupt nicht fein. Man kann sie sich eher vorstellen als einen 5-10 Zentimeter dicken Spritzer aus einer Farbpistole, wobei dann regelmäßig noch was nach links und rechts wegspritzt. Da kommt leider die Mystik des Momentes nicht so gut rüber. Aber wenigstens wird dieser optische Graus durch die Musik an dieser Stelle wettgemacht, die sehr mystisch ist.
***DIE EXTRAS***
Ein paar zusätzliche Szenen sind enthalten. Aber es sind wirklich nur sehr wenige und kurze... So zum Beispiel noch zwei Szenen, die zum Weihnachtsball gehören, jedoch inhaltlich nicht sehr bedeutend sind.
Ansonsten gibt es noch ein Making-Of zu dem Weihnachtsball. Hier erfährt man beispielsweise, das Harry keine Zeit hatte, das Tanzen zu üben, deswegen sieht das im Film auch so steif aus... Dann gibt es noch Making-Ofs zu den drei Trimagischen Aufgaben, wo man erfährt, wie die Drachen am PC erstellt wurden, das Harry die Im-See-Szenen auch wirklich unter Wasser gedreht hat und das die Hecken in Wirklichkeit genauso angsteinflößend waren wie im Film, weil sie sich wirklich aufeinander zu bewegt hatten und man wirklich schnell ausweichen musste.
Ansonsten gibt es noch Spiele, in denen man selber die Turnieraufgaben bewältigen kann. Leider haben sich einige der Spiele bei mir gar nicht erst geöffnet, andere haben nicht so richtig funktioniert, wie sie sollten.
Das war eigentlich alles. Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit der DVD, auch wenn der Film auf dem Fernseher natürlich leider nicht so schön wirkt wie im Kino.
Vielen Dank fürs Lesen!!!
25 Bewertungen, 9 Kommentare
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03.05.2007, 09:44 Uhr von MasterT86
Bewertung: sehr hilfreichHarry Porter, wie ich ihn nenne, ist nicht so meine Richtung, die ich gerne schaue. Lg Tobias
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03.05.2007, 03:19 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichl. g. petra
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03.05.2007, 02:10 Uhr von Puenktchen3844
Bewertung: sehr hilfreich‹^› ‹(•¿-)› ‹^› Liebe Grüße aus Berlin, Wilfriede
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03.05.2007, 00:41 Uhr von [email protected]
Bewertung: sehr hilfreichich steh auf harry potter :-)
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03.05.2007, 00:02 Uhr von SiJo62
Bewertung: sehr hilfreichsh lg silvi
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02.05.2007, 23:33 Uhr von Sabate
Bewertung: sehr hilfreichGruss aus Berlin...Todd
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02.05.2007, 23:27 Uhr von sandrad198
Bewertung: sehr hilfreichSH--LG Sandra
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02.05.2007, 23:27 Uhr von valerie1980
Bewertung: sehr hilfreichsh und lg valerie1980
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02.05.2007, 22:52 Uhr von tobbbbi
Bewertung: sehr hilfreichSehr guter Bericht! LG Tobias




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