The Descent - Abgrund des Grauens (DVD) Testbericht
Erfahrungsbericht von Marc12
Schock Schock Hurra
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
- - - Z u m F i l m - - -
Eine sechsköpfige Gruppe junger Freundinnen bricht jedes Jahr zu abenteuerlichen Events in die wilde Natur auf. Nach einer wilden Raftingtour kommen beim Autounfall der Ehemann und ein Kind eines der Freundinnen um. Ein Jahr später brechen die Freundinnen wieder auf und überreden auch die Witwe bei diesem Höhlenabenteuer mit zu machen. Die sportliche Gruppe bricht zu einer extremen Klettertour in das Innere der Erde auf. Sie wollen ein weit verzweigtes Höhlensystem erkunden. Schnell packt die Frauen das Abenteuerfieber. Sie dringen immer tiefer in die Höhle ein und durchqueren wunderschöne Felsentunnel und Höhlengänge.
Dann auf einmal fallen Felsen herab und der Rückweg ist versperrt. Die Organisatorin der Höhlenwanderung muss nun eingestehen, dass sie in einer absolut unbekannten Höhle ihr Abenteuer gesucht haben. Der Spaß ist vorbei und Misstrauen keimt zwischen den sehr unterschiedlichen Frauen immer mehr auf. Da niemand weiß wo sich die Frauen aufhalten, bleibt ihnen nichts weiter über, als einen anderen Ausgang zu finden. Die Höhle hat für die Freundinnen aber noch eine weitere Überraschung bereit, denn sie sind nicht allein in der Dunkelheit. Die Höhle soll schon bald zur blutigen Hölle werden.
- - - D a r s t e l l e r - - -
Shauna Macdonald – Sarah
Natalie Mendoza – Juno
Alex Reid – Beth
Saskia Mulder – Rebecca
Nora Jane Noone – Holly
MyAnna Buring – Sam
Oliver Milburn – Paul
Molly Kayll - Jessica
- - - F i l m s t a b - - -
Regie: Neil Marshall
Produktion: Christian Colson
Drehbuch: Neil Marshall
Filmmusik: David Julyan
- - - w e i t e r e I n f o s - - -
GB-Titel: The Descent
Genre: Horror
Land: Großbritannien
Jahr: 2005
Länge: 100 Min.
- - - M e i n e M e i n u n g - - -
Ein Horrorfilm aus England? Kommt da nicht eigentlich der Schwarze Humor her? Man staune – Regisseur Neil Marshall hat es geschafft aus etwas Altbewährten, etwas Schnörkelloses und mit Schockmomenten gespicktes zu machen. Die sensationelle Atmosphäre und die Höhle als Schauplatz machen diesen Film zu einem richtig gutes Horrorschocker. Wenn man die ganze Wohnung richtig dunkel macht, bekommt man die Beklemmung der Höhle richtig deutlich mit.
Sehr gut ist meiner Ansicht nach gelungen, den Film sozusagen in zwei Teile zu teilen. Am Anfang wird der psychische Horror bedient. Hier merkt man die klaustrophobische Atomsphäre zu spüren. Im zweiten Teil geht es dann physisch weiter. Schreckliche Kreaturen betreten den Schauplatz und eine blutige Jagd kann beginnen. Bei so einer Zweiteilung ist gerade der Übergang für einen Film sehr wichtig. Dieser verläuft hier wirklich fließend. Hier gibt es keinen Bruch in der Spannung, sondern die Spannungsschraube wird nochmals kräftig angedreht. Die Monster in diesem Film sind zwar recht gut gelungen, doch fehlt ihnen meiner Meinung nach das gewisse etwas. Hier hat man auf die computeranimierten Gestalten verzichtet. Vielleicht bin ich diese Art von Monstern einfach nicht mehr gewohnt und kam deswegen mit ihnen nicht ganz so klar.
In meinen Augen sollte ein Horrorsteifen sehr einfach in der Story gehalten sein. Ich will bei einem Horrorsteifen nicht über alles Aufgeklärt werden. Mir ist das wieso, weshalb, warum da total egal. Mir ist es doch egal, wie diese Höhlenmonster in die Höhle gekommen sind, vielmehr möchte ich, dass sie mich erschrecken. Der Horror sollte im Mittelpunkt des Films stehen. Dies ist hier richtig gut gelungen. Die Frauen kommen zwar irgendwann darauf, wie sie die Monster austricksen können, doch dies ist mehr oder weniger nur ein Zufallsprodukt.
Der Horror in diesem Streifen wird viel durch Licht und Schatten, Geräuschen und beeindruckenden Kameraeinstellungen erzeugt. Die Schauspieler gehen dabei zwar etwas unter – mir ist z.B. aufgefallen, dass ich mir den ganzen Film über kaum die Namen der Damen merken konnte – aber dies ist auch gar nicht weiter tragisch. Wenn man den richtigen Regisseur an seiner Seite hat, braucht man gerade im Horrorfach nicht all zu talentierte Schauspieler auflaufen zu lassen. Sie müssen zwar den Schrecken und das Entsetzten vermitteln, aber viel mehr braucht es auch gar nicht. Somit kann ich den Hauptdarsteller und den Nebenrollen in diesem Film zwar keine weltklasse Darbietung attestieren, doch für diesen Film ist deren schauspielerisches Talent völlig ausreichend.
Ein Horrorfilm zeichnet sich dadurch aus, dann man richtig schön erschreckt wird. Dies gelingt hier doch ganz gut. Des Weiteren zeichnet sich ein Horrorstreifen dadurch aus, dass das Spannungsniveau immer schon hoch gehalten wird – auch dies gelingt hier. Für Zartbesaitete ist dieser Film wohl nicht ganz das richtige. Da werden sich sicher immer wieder mal die Augen zugehalten. Der erste wie der zweite Teil haben ekelhaft blutige Szenen, die man so schon lange nicht mehr zu sehen bekommen hat. Wer als mal wieder die Fingernägel in sein Sofa rammen will, sollte sich diesen Film nicht entgehen lassen.
Eine sechsköpfige Gruppe junger Freundinnen bricht jedes Jahr zu abenteuerlichen Events in die wilde Natur auf. Nach einer wilden Raftingtour kommen beim Autounfall der Ehemann und ein Kind eines der Freundinnen um. Ein Jahr später brechen die Freundinnen wieder auf und überreden auch die Witwe bei diesem Höhlenabenteuer mit zu machen. Die sportliche Gruppe bricht zu einer extremen Klettertour in das Innere der Erde auf. Sie wollen ein weit verzweigtes Höhlensystem erkunden. Schnell packt die Frauen das Abenteuerfieber. Sie dringen immer tiefer in die Höhle ein und durchqueren wunderschöne Felsentunnel und Höhlengänge.
Dann auf einmal fallen Felsen herab und der Rückweg ist versperrt. Die Organisatorin der Höhlenwanderung muss nun eingestehen, dass sie in einer absolut unbekannten Höhle ihr Abenteuer gesucht haben. Der Spaß ist vorbei und Misstrauen keimt zwischen den sehr unterschiedlichen Frauen immer mehr auf. Da niemand weiß wo sich die Frauen aufhalten, bleibt ihnen nichts weiter über, als einen anderen Ausgang zu finden. Die Höhle hat für die Freundinnen aber noch eine weitere Überraschung bereit, denn sie sind nicht allein in der Dunkelheit. Die Höhle soll schon bald zur blutigen Hölle werden.
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Shauna Macdonald – Sarah
Natalie Mendoza – Juno
Alex Reid – Beth
Saskia Mulder – Rebecca
Nora Jane Noone – Holly
MyAnna Buring – Sam
Oliver Milburn – Paul
Molly Kayll - Jessica
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Regie: Neil Marshall
Produktion: Christian Colson
Drehbuch: Neil Marshall
Filmmusik: David Julyan
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GB-Titel: The Descent
Genre: Horror
Land: Großbritannien
Jahr: 2005
Länge: 100 Min.
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Ein Horrorfilm aus England? Kommt da nicht eigentlich der Schwarze Humor her? Man staune – Regisseur Neil Marshall hat es geschafft aus etwas Altbewährten, etwas Schnörkelloses und mit Schockmomenten gespicktes zu machen. Die sensationelle Atmosphäre und die Höhle als Schauplatz machen diesen Film zu einem richtig gutes Horrorschocker. Wenn man die ganze Wohnung richtig dunkel macht, bekommt man die Beklemmung der Höhle richtig deutlich mit.
Sehr gut ist meiner Ansicht nach gelungen, den Film sozusagen in zwei Teile zu teilen. Am Anfang wird der psychische Horror bedient. Hier merkt man die klaustrophobische Atomsphäre zu spüren. Im zweiten Teil geht es dann physisch weiter. Schreckliche Kreaturen betreten den Schauplatz und eine blutige Jagd kann beginnen. Bei so einer Zweiteilung ist gerade der Übergang für einen Film sehr wichtig. Dieser verläuft hier wirklich fließend. Hier gibt es keinen Bruch in der Spannung, sondern die Spannungsschraube wird nochmals kräftig angedreht. Die Monster in diesem Film sind zwar recht gut gelungen, doch fehlt ihnen meiner Meinung nach das gewisse etwas. Hier hat man auf die computeranimierten Gestalten verzichtet. Vielleicht bin ich diese Art von Monstern einfach nicht mehr gewohnt und kam deswegen mit ihnen nicht ganz so klar.
In meinen Augen sollte ein Horrorsteifen sehr einfach in der Story gehalten sein. Ich will bei einem Horrorsteifen nicht über alles Aufgeklärt werden. Mir ist das wieso, weshalb, warum da total egal. Mir ist es doch egal, wie diese Höhlenmonster in die Höhle gekommen sind, vielmehr möchte ich, dass sie mich erschrecken. Der Horror sollte im Mittelpunkt des Films stehen. Dies ist hier richtig gut gelungen. Die Frauen kommen zwar irgendwann darauf, wie sie die Monster austricksen können, doch dies ist mehr oder weniger nur ein Zufallsprodukt.
Der Horror in diesem Streifen wird viel durch Licht und Schatten, Geräuschen und beeindruckenden Kameraeinstellungen erzeugt. Die Schauspieler gehen dabei zwar etwas unter – mir ist z.B. aufgefallen, dass ich mir den ganzen Film über kaum die Namen der Damen merken konnte – aber dies ist auch gar nicht weiter tragisch. Wenn man den richtigen Regisseur an seiner Seite hat, braucht man gerade im Horrorfach nicht all zu talentierte Schauspieler auflaufen zu lassen. Sie müssen zwar den Schrecken und das Entsetzten vermitteln, aber viel mehr braucht es auch gar nicht. Somit kann ich den Hauptdarsteller und den Nebenrollen in diesem Film zwar keine weltklasse Darbietung attestieren, doch für diesen Film ist deren schauspielerisches Talent völlig ausreichend.
Ein Horrorfilm zeichnet sich dadurch aus, dann man richtig schön erschreckt wird. Dies gelingt hier doch ganz gut. Des Weiteren zeichnet sich ein Horrorstreifen dadurch aus, dass das Spannungsniveau immer schon hoch gehalten wird – auch dies gelingt hier. Für Zartbesaitete ist dieser Film wohl nicht ganz das richtige. Da werden sich sicher immer wieder mal die Augen zugehalten. Der erste wie der zweite Teil haben ekelhaft blutige Szenen, die man so schon lange nicht mehr zu sehen bekommen hat. Wer als mal wieder die Fingernägel in sein Sofa rammen will, sollte sich diesen Film nicht entgehen lassen.
16 Bewertungen, 2 Kommentare
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25.11.2007, 22:30 Uhr von bodenseestern
Bewertung: sehr hilfreichsh und lg Petra
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25.11.2007, 18:16 Uhr von nise88
Bewertung: sehr hilfreichsh und lg, nise




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