The Descent - Abgrund des Grauens (DVD) Testbericht

ab 9,61
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Summe aller Bewertungen
  • Action:  sehr viel
  • Anspruch:  sehr anspruchsvoll
  • Romantik:  sehr niedrig
  • Humor:  kein Humor
  • Spannung:  sehr spannend

Erfahrungsbericht von das-christian

Klaustrophobie, Orientierungslosigkeit & Angst!

Pro:

Atmosphäre und Spannung, einer der besten Horrorfilme der letzten Jahre, Bonusmaterial auf der DVD

Kontra:

nichts

Empfehlung:

Ja

Einleitung
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Im Jahr 2005 gab es filmtechnisch gesehen nichts Besonderes zu bestaunen, besonders der Horrorbereich viel meiner Meinung nach sehr mau aus. Neben HOUSE OF WAX konnte mich eigentlich nur noch THE DESCENT - ABGRUND DES GRAUENS wirklich überzeugen, wobei ich letzteren als den besten Horrorstreifen des Jahres 2005 ansehe und er auch allgemein einer der besten Horrorfilme der letzten Jahre ist. Somit konnte ich einen weiteren DVD-Kauf nicht mehr ausschließen, seit gestern steht die DVD zu THE DESCENT in meiner Vitrine. Es handelt sich hierbei um die Steelbox in der Doppel Deluxe Edition, dieser Spaß hat mich inklusive Versandkosten 25 Euro gekostet, aber manche Filme sind eben so viel Geld wert.


Story
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Sarah (Shauna Macdonald), Juno (Natalie Jackson Mendoza) und Beth (Alex Reid) sind gute Freundinnen, sie sind jedoch keine normalen Frauen, da sie den Nervenkitzel und das Spiel mit der Angst lieben. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die 3 eine Wildwasserfahrt unternehmen und Sarah's Mann Paul (Oliver Milburn) mit Tochter Jessica (Molly Kayll) nur von außen zuschaut. Bei der Heimfahrt mit dem Auto geschieht dann das Unglück, Paul baut einen Unfall, bei dem er und Jessica sterben, nur Sarah überlebt als einzige.

…ein Jahr später…

Juno und Beth versuchen Sarah nach dem schlimmen Unglück wieder mit auf eine Tour zu nehmen. Sarah ist damit einverstanden, es ist ihr aber anzumerken, dass sie den Tod von Paul und Jessica noch nicht komplett verkraftet hat. Zusammen mit den beiden Schwestern Rebecca (Saskia Mulder) und Sam (MyAnna Burning) und der Leiterin Holly (Nora-Jane Noone) versuchen sie diesmal eine Höhle zu erkunden. Die Höhle liegt in einem einsamen und verlassenen Waldgebiet. Früh morgens geht es dann auch los, die Höhle ist schnell gefunden, auch die Gänge in der Höhle sind schnell erspäht. Dann geschieht es jedoch, Sarah bleibt in einer engen Felsspalte stecken, Beth kann sie noch herausziehen, doch die Spalte fällt anschließend zusammen und der mögliche Ausgang ist zugeschüttet. Verzweiflung macht sich breit, nicht nur weil der Ausgang jetzt zu ist, sondern auch weil Juno erzählt, dass bisher kein Mensch in dieser Höhle war und sie nicht weiß ob es einen weiteren Ausgang gibt.

Aber es kommt alles noch viel schlimmer, Holly glaubt Licht zu sehen, sie rennt in Richtung des Lichts und stürzt in eine Felsspalte, wo sie sich ihr Bein bricht. Sarah beginnt zudem Leute zu sehen, Juno glaubt ihr nicht und denkt es sei nur eine Halluzination. Bis dann plötzlich doch kleine, menschenartige Wesen auftreten und die 6 Frauen umzingeln. Das erste Opfer ist die verwundete Holly, die anderen 5 Frauen schreien hysterisch und laufen weg, wobei sie sich auch trennen, alle 5 machen nun ihre eigenen Erfahrungen mit den Menschen verspeisenden Ungeheuern in der Höhle, wobei sie auch einen Friedhof mit Menschen- und Tierknochen in der Höhle entdecken. Zudem wird noch Juno's dunkles Geheimnis gelüftet, welches die Frauen, speziell Juno und Sarah, dann auch noch zu Konkurrenten avancieren lässt.


Schauspieler & Crew
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Sarah [Shauna MacDonald]: Sie hat anfangs mit einem herben Verlust zu kämpfen, versucht sich jedoch auch davon ablenken zu lassen. Anfangs wirkt sie noch sehr unkonzentriert und ängstlich, aber sie ist die Frau die bereits alles verloren hat, nach dem Erscheinen der Monster entwickelt sie sich jedoch zur Kämpferin und wirkt zum ende hin als die psychisch stärkste Frau. Shauna MacDonald hat schon in einigen Filmen mitgespielt, die jedoch allesamt ziemlich unbekannt sind. Schauspielerisch wirkte sie nicht schlecht, jedoch auch nicht gut, ihr Gesicht wirkte manchmal zu verkrampft. Sie ist jedoch die einzige Person mit der der Zuschauer eine persönliche Beziehung entwickelt.

Juno [Natalie Jackson Mendoza]: Juno ist die Person die das dunkle Geheimnis in sich trägt, sie hatte ein Verhältnis mit Paul, nur Beth wusste dies noch. Und Beth wird dann aus versehen von Juno in der Hitze des Gefechts getötet. Juno lässt sie jedoch allein liegen und verschwindet. Charakterlich hat sie sicherlich den stärksten Überlebenswillen, sie ist es jedoch auch die ziemlich egoistisch handelt und hauptsächlich an sich denkt, sie versucht ihr Image jedoch auch etwas zu verbessern. Natalie Jackson Mendoza hatte eine kleine Nebenrolle in MOULIN ROUGE, ansonsten hat auch sie nur in eher unbekannten Produktionen mitwirken können. Schauspielerisch wirkt sie aber am besten, der Zuschauer hat es schwer wenn er in ihre Seele blicken will, die Figur der Juno ist eine Frau mit vielen Geheimnissen.

Beth [Alex Reid]: Beth hat eine Art Muttersyndrom, sie hält alle zusammen und wirkt auch am reifsten. Sie ist es die Sarah aus der Felsspalte befreit und sie ist es auch, die Sarah von Juno's Geheimnis erzählt. Sie stirbt leider schon sehr früh, es ist jedoch zu erkennen, dass sie nach Sarah's Unfall zu ihr gestanden hat, im Gegensatz zu Juno. Auch Alex Reid hat bisher keine namhaften Filme gedreht, schauspielerisch wirkt sie bis zu ihrem Ableben konstant, ihre Rolle findet auch schon ziemlich früh und auf sehr tragische Weise ihr jähes Ende.

Sam [MyAnna Burning]: Die gute Sam steht kurz vor ihrer Doktorarbeit, anfangs wirkt sie noch ziemlich kindisch und unerfahren. In der Höhle überzeugt sie dann jedoch auch durch Kampf und Einsatz. Ihr Ableben ist schnell aber heldenhaft. THE DESCENT war MyAnna Burning's erste größere Produktion in der sie mitwirken konnte. Sie hat eine sehr sympathische Rolle, wirkt auch ziemlich gut.

Rebecca [Saskia Mulder]: Wenn Beth das Muttersyndrom hat, hat Rebecca das Große-Schwester-Syndrom. Speziell zu Beginn versucht sie damit aufzufallen, in dem sie ihre Schwester warnt und ihr Tipps gibt. In der Höhle ist sie dann nach meinem empfinden die Person, die die meiste Angst verspürt. Saskia Mulder hatte eine kleine Nebenrolle in THE BEACH, ansonsten war auch dies ihre erste namhafte Produktion. Schauspielerisch gefiel mir ihre Schwester jedoch besser, kann aber auch an der Rolle liegen.

Holly [Nora-Jane Noone]: Holly ist eine Frau die den Nervenkitzel braucht, sie wirkt unabhängig und wild, jedoch auch etwas naiv. So stürzt sie auch in eine tiefe Schlucht wo sie sich ihr Bein bricht. Es ist klar, dass sie mit der Situation in der Höhle am wenigsten klar kommt, harte Schale weicher Kern. Ihre Rolle fand ich etwas nervend, aber dies war sicherlich auch beabsichtigt, sie spielt nur eine kleine Rolle, da sie als erste stirbt.

Die Rollen des Paul und der Jessica sind sehr kurz. Somit kann ich nicht viel darüber sagen, aber in der kurzen Zeit fallen sie nicht negativ auf, es ist zu erkennen, dass Paul ein Geheimnis mit sich trägt. Jessica erscheint im späteren Verlauf noch einige male, als Geist in Sarah's Visionen. Die Monster haben gute Masken, die Bewegungen sind auch ziemlich gut gelungen, es ist zu erkennen, dass diese Wesen vom Menschen abstammen könnten, sie jedoch anders aussehen und sich auch nicht so wie Menschen bewegen. Der "Crawler - Scar", also eines der Monster, wurde von Craig Conway verkörpert, er war bereits in Marshall's erstem Streifen DOG SOLDIERS zu sehen. Mehr nennenswerte Darsteller gab es nicht, die Crew war ziemlich knapp bemessen. Mein Hauptaugenmerk lastet hier auf den 6 Frauen, jede verkörpert einen persönlichen Charakter, den der Zuschauer während des Films kennen lernt, zum Teil in der Holzhütte, zum Teil erst in der Höhle.

Für Regisseur Neil Marshall war dies der zweite große Film, mit seinem Erstlingswerk DOG SOLDIERS konnte er bereits überzeugen, aber mit THE DESCENT konnte er sich noch einmal erheblich steigern. Die Kameramänner haben beste Arbeit geleistet, bei den Szenen in der engen Höhle bleibt die Kamera immer ohne Fehler, bei den Verfolgungsjagden wird die Kamera auch schneller, dies passt aber zum Film und verleiht im die besondere Note.


Kritik
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Die Story ist neu, sie spielt auch mit zwei Urängsten, nämlich der Dunkelheit und der Enge. Dies gelingt auch, denn die klaustrophobische Enge, die ständige Dunkelheit und die Angst nie wieder aus der Höhle zu kommen verfehlen nicht an ihrer Wirkung. Schon der Beginn ist ziemlich schockierend und unerwartet, als Paul und Jessica sterben und Sarah verzweifelt auf dem Boden des Krankenhauses liegt. Der Film wäre sicherlich auch ohne die Monster gut geworden, denn bis zum Erscheinen der Wesen ist die Story bereits ziemlich spannend. Die Frauen haben zu diesem Zeitpunkt mit sich selbst zu kämpfen, nämlich mit einem Ausweg aus der Höhle und der Angst mit der Verzweiflung. Anschließend kommt es nur noch auf das nackte Überleben drauf an, die Monster werden immer mehr und die Frauen immer weniger, die Verzweiflung wird immer größer, der Überlebenswille jedoch auch. Es ist kein Film bei dem sich die Opfer ihrem Schicksal fügen, hier wird gekämpft und dies meist ziemlich blutig und mit allen Mitteln. Hierbei wirkt aber keine Frau wie eine Superheldin, sie versuchen nur zu überleben. Die Story konnte mich überzeugen, auch die Tatsache dass sich dieser Film hauptsächlich um diese 6 Frauen dreht und sie der Mittelpunkt des Geschehens sind ist innovativ. Auch die musikalische Untermalung stimmt, die Musik ist ruhig und eher deprimierend, passend zum Film.

Der Film baut hauptsächlich auf seiner Spannung auf. Und die gibt es auch von Anfang bis zum Ende, der Zuschauer verliert nie die Hoffnung, dass eine der Frauen irgendwann mal das Tageslicht erblicken könnte, denn ein Gang in die Freiheit kann immer gefunden werden, dazu kommt noch die beklemmende Atmosphäre. Die Action kommt ebenfalls nicht zu kurz, mit Bergsteigerausrüstung werden die Monster nach und nach kalt gemacht, dabei kommen die verschiedensten Waffen zum Einsatz. THE DESCENT kommt jedoch auch völlig ohne Humor und Romantik aus, es gab wirklich keine einzige witzige Stelle. Die Tatsache dass nur Frauen im Film zu sehen sind lässt auch die Hoffnung auf Romantik und eine mögliche Liebesbeziehung verpuffen. Aber ich kann bestätigen dass dieser Film prima ohne Romantik und Humor auskommt, die Atmosphäre ist beeindruckend und das reicht eigentlich bei einem guten Horrorfilm.

Es gibt viele Horrorfilme mit Happy End, diese sind zwar schön, aber meistens auch sehr unbedeutend. Damit meine ich, dass man solche Filme schnell wieder vergisst. Sieht man einen Film ohne Happy End ärgert man sich meistens, in meinem Fall möchte ich den Streifen dann nie wieder sehen. Bei THE DESCENT ist dies aber anders, der Film hat definitiv kein schönes Ende, es ist aber ziemlich beeindruckend dargestellt. Am Ende denkt man sich ob Sarah nun zufrieden ist, man beginnt sich zu fragen und überlegt, ob dies Sarah's endgültiges Ende ist und ob sie nun ihr Glück gefunden hat, ob genau dieses Bild, diese Vorstellung reicht für ihre innere Zufriedenheit. Ich möchte nicht verraten wie genau das Ende nun ist, es lässt aber Spielraum für Spekulationen offen und während des Verfassens musste ich oftmals darüber nachdenken.

Das Ende hat definitiv die beste Szene gezeigt. Eine Szene die den Verlauf des Films kräftig umgewirbelt hat, war diese in der Juno ihre Freundin Beth zurückgelassen hat. Juno lässt ihre verwundete Freundin eiskalt liegen, obwohl sie darum bittet nicht allein gelassen zu werden. Als Sarah dann Beth entdeckt ist sie noch am Leben, so dass Beth ihr alles über Juno erzählen kann, auch das dunkle Geheimnis. Und die Reaktion die Sarah gegen Ende dann Juno gegenüber zeigt fand ich auch ziemlich beeindruckend. Was nun genau passiert solltet ihr selbst herausfinden.

Der Film kam sehr gut ohne größere FX-Tricks aus, die Splatterszenen wurden alle ziemlich professionell dargestellt, es gab zwar nicht viele davon, dafür aber zum Teil sehr extreme. Durch die Dunkelheit kamen einige Splatterszenen zudem nicht so sehr zur Geltung, was aber nicht gleich als schlecht zu bezeichnen ist. Einige denken sich, dass der Film viel zu dunkel ist, weil er ja in einer Höhle spielt, dies ist aber nicht so, das was man sehen soll sieht man. Diese Dunkelheit wirkt sich zudem sehr positiv auf die Schockeffekte aus. Die Helmlampen, Taschenlampen und Leuchtkörper reichen um den Zuschauer ein ausreichendes Blickfeld zu ermöglichen. Aber soviel vorweg, Kinder sollten sich diesen Film wirklich nicht antun, Grusel und Splatter wirken hier sehr effektiv.

Die Monster waren von ihrer Statur her am ehesten mit Menschen zu vergleichen. Sie bewegten sich wie Schlangen oder Echsen, es war auch zu erkennen, dass sie sich an das Leben in der Dunkelheit angepasst haben. Sie waren zwar blind, konnten dafür aber sehr gut hören, zudem waren sie noch sehr schnell. Die meisten dieser Wesen hatten keine Haare auf dem Kopf, sie waren ziemlich dünn, hatten aber extrem hervorstehende und gefährlich aussehende Zähne. Sie wirkten jedenfalls ziemlich erschreckend und furchteinflößend auf mich. Im Film wird auch die Behauptung aufgestellt, dass diese Wesen nachts hoch kommen und dort ihre Opfer suchen, der Knochenfriedhof war eine gute Begründung für diese These. Es wäre sicherlich auch interessant gewesen zu erfahren, ob diese Wesen wirklich vom Menschen abstammen, oder ob es eine eigene, bisher unentdeckte Rasse ist.


DVD-Allgemein
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Da diese DVD in einer Steelbox geliefert wurde, war ich gespannt wie das wohl aussehen würde. Die Box ist nicht aus Stahl, ich glaube sie ist aus Plastik oder Blech, einzig das Cover der Front- und Rückseite erscheint so als wäre es wie auf Stahl geschrieben. Aber das war mir alles egal, die Aufmachung ist ziemlich schön, anstatt einem Booklet gibt es 4 Fotos aus dem Film im inneren der Hülle. Die DVD's sind sicher eingelegt, so dass nichts passieren kann, man kann sie auch relativ gut aus der Boy entnehmen.


DVD 1
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Das Bildformat des Films ist 16:9 anamorph. Die Bildqualität weiß zu überzeugen, Fehler in Form von Pixeln habe ich überhaupt nicht erkennen können. Der Film hat ohne Abspann eine Laufzeit von 91:47 Minuten. Wer mich kennt der kann sich denken, dass ich nur Uncut-Filme kaufe, also ist nicht schwer herauszufinden ob es sich hierbei um die geschnittene oder ungeschnittene Version handelt.

Die erste DVD enthält den Film und die "Sprachauswahl". Das Hauptmenü und die Untermenüs sind alle animiert, teilweise sind sogar einige Schockszenen vertreten. Bei der Tonauswahl kann man zwischen deutsch und englisch wählen. Hierbei gibt es die zwei Formate Dolby Digital 5.1 EX und DTS 6.1-ES discrete jeweils für beide Sprachen. Zusätzlich kann man noch einstellen ob man den Film mit dem Audiokommentar vom Regisseur & den Schauspielern oder mit dem Audiokommentar vom Regisseur & der Crew hören möchte. Neben den typischen deutschen und englischen Untertiteln kann man auch den Audiokommentar untertiteln. Die Tonauswahl ist schon enorm, die zwei Sprachen sind ausreichend für mich, die Tonqualität ist auch 1A.

Bei der "Kapitelwahl" gibt es 12 Stück zur Auswahl, besonders gut finde ich dabei, dass die passende Tonspur bereits vorher abgespielt wird, so dass der Zuschauer weiß, was ihn akustisch erwartet vor der Wahl des Kapitels.

Als letztes gibt es noch eine "Trailershow" auf der DVD, diese umfasst 9 Trailer aus diversen Filmen, hierbei handelt es sich jedoch hauptsächlich um eher unauffällige Filme. Die Trailershow ist insgesamt 8:58 Minuten lang und umfasst die Filme DAS IMPERIUM DER WÖLFE, GHOST IN THE SHELL 2 - INNOCENCE, GOD'S ARMY IV + V, DRACULA III - LEGACY, HELLRAISER VIII - HELLWORLD, APPLESEED - THE MOVIE und OPEN WATER. Soweit ich mich erinnern kann waren alle Trailer auf Deutsch.


DVD 2
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Die 2. DVD beinhaltet nun das Bonusmaterial. Das "Making Of" darf hier natürlich nicht fehlen. Es ist 41:12 Minuten lang und in Englisch mit deutschen Untertiteln. Hier sprechen Darsteller, Regisseur und Crew über den Film. Es sind Filmausschnitte zu sehen, aber auch Szenen aus der Vorbereitung, zum Beispiel die Kletterübungen die die weiblichen Akteure vor dem Dreh absolvieren mussten. Es werden auch Parallelen zu anderen Horrorfilmen gezeigt, hierbei wird speziell auf ALIEN und THE SHINING eingegangen, da diese beiden Streifen am ehesten mit THE DESCENT vergleichbar sind.

Das Kapitel "Deleted Scenes" enthält insgesamt 9 Szenen, die im Film nicht verwendet wurden. Die Szenen sind teils kurz teils lang, sie können nur 20 Sekunden aber auch über 3 Minuten betragen. Actionreich sind die Szenen nicht, ich konnte jedoch alles gut zuordnen. Eine Szene war auffällig, in der Beth einen Apfel isst, sie diesen liegen lässt und sich dann eines dieser Monster über den Apfel beugt. Aber spektakulär sind die Szenen definitiv nicht. Sie sind übrigens auch in Englisch mit deutschen Untertiteln.

Die "Outtakes" sorgen dann definitiv für die ersten Lacher, begleitet von der Musik der Rolling Stones werden nun einige Szenen gezeigt die schief gelaufen sind. Neben zahlreichen Rülpsern zu Beginn gibt es dann auch noch einige lustige Szenen die in der Höhle passiert sind. Hier gibt es keinen Audiokommentar, da eigentlich auch kaum gesprochen wird. Leider dauern die Outtakes nur 5:11 Minuten. Die Outtakes finde ich am besten, da sie wirklich gelungen und amüsant sind.

"Hinter den Kulissen" gibt einen Einblick was vor und während des Dreh's passiert ist. Hier sind unter anderem die Frauen bei Kletterübungen an einer Trainingswand zu bestaunen. Es sind auch Szenen zu sehen die im inneren der Höhle passiert sind, bei diesem Bonus gibt es jedoch keinen Audiokommentar. Dieser Beitrag dauert 6:31 Minuten.

Der "Storyboard Vergleich" ist auch sehr interessant, im Vordergrund ist die Filmszene in einem kleinen Fenster zu sehen, analog dazu sieht man im Hintergrund die Zeichnung zu dieser Filmszene. Auch dieser Beitrag ist komplett in Englisch und ohne Untertitel, er dauert 10:24 Minuten und ist ziemlich sehenswert.

Dann gibt es noch die üblichen "Trailer & TV-Spots". Zuerst gibt es den Kinotrailer, dieser ist in Deutsch und der Trailer den man in unseren heimischen Kinos bei der Vorschau gesehen hat. Dann gibt es noch 4 internationale TV Spots, diese sind in Englisch. Zu guter letzt kann man sich noch zwei deutsche TV-Spots ansehen.

Zum Schluss gibt es noch eine animiert "Bildergalerie", die Tongeräuschen unterlegt ist. Es sind Bilder mit Dreh- und Film-Szenen zu sehen. Die Motive der Bilder wechseln hier ziemlich schnell.


Fazit
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Wie ich bereits gesagt habe, THE DESCENT - ABGRUND DES GRAUENS ist der beste Horrorfilm des Jahres 2005, vielleicht auch der beste Horrorfilm der letzten Jahre. Er baut hauptsächlich auf Spannung auf, spielt mit menschlichen Urängsten und hat ein sehenswertes Ende. Die DVD ist ebenso gut gelungen, der Film hat eine hervorragende Bild- und Tonqualität und das Bonusmaterial weiß zu überzeugen, da teilweise sehr interessantes Material drauf ist. Ich bleibe dabei, der Film ist einer meiner Lieblingsfilme, die DVD kann mich ebenfalls nicht enttäuschen, somit gebe ich eine Empfehlung und die beste Bewertung. Wer gute Horrorfilme mag, sollte sich diesen Streifen unbedingt anschauen.


Filminfos
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Originaltitel: The Descent
Deutsche Titel / Alternativtitel: The Descent - Abgrund des Grauens / Crawlspace
Erscheinungsjahr: 2005
Herstellungsland: Großbritannien
Spielzeit: Uncut - 95:52 Minuten (mit Abspann)
Altersfreigabe: keine Jugenfreigabe
Regie: Neil Marshall
Darsteller: Sarah (Shauna MacDonald), Juno (Natalie Jackson Mendoza), Beth (Alex Reid), Sam (MyAnna Burning), Rebecca (Saskia Mulder), Holly (Nora-Jane Noone), Paul (Oliver Milburn), Jessica (Molly Kayll)

16 Bewertungen, 8 Kommentare

  • MatthiasHuehr

    13.08.2006, 17:36 Uhr von MatthiasHuehr
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ciao Matthias

  • campimo

    21.07.2006, 00:48 Uhr von campimo
    Bewertung: sehr hilfreich

    Schöner Bericht! LG

  • SuicideToday

    20.07.2006, 21:23 Uhr von SuicideToday
    Bewertung: sehr hilfreich

    ~*~ sehr hilfreich ~*~ man liest sich ~*~

  • Qantas

    20.07.2006, 20:49 Uhr von Qantas
    Bewertung: sehr hilfreich

    Wie auch bei Dooyoo, echt spitze! :-)

  • Baby1

    20.07.2006, 20:43 Uhr von Baby1
    Bewertung: sehr hilfreich

    Hi, wir kennen uns ja schon aus dem Ciao (Babyengel1), da biste in meinem CIS LG Anita

  • LilaLisa

    20.07.2006, 20:03 Uhr von LilaLisa
    Bewertung: sehr hilfreich

    TOP-Bericht!!! Liebe Grüsse Lisa :-)

  • sape26

    20.07.2006, 19:43 Uhr von sape26
    Bewertung: sehr hilfreich

    klasse Bericht!!:)lg,sandra

  • flowerdoro

    20.07.2006, 19:35 Uhr von flowerdoro
    Bewertung: sehr hilfreich

    Schöner Bericht, LG