The Descent - Abgrund des Grauens (DVD) Testbericht

ab 9,61
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Summe aller Bewertungen
  • Action:  sehr viel
  • Anspruch:  sehr anspruchsvoll
  • Romantik:  sehr niedrig
  • Humor:  kein Humor
  • Spannung:  sehr spannend

Erfahrungsbericht von TheManiac

Kannst Du sie schreien hören?

Pro:

Nervenkitzel und Spannung pur, starke Atmosphäre, viel Blut

Kontra:

Etwas schwacher weil undurchsichtiger Schluss

Empfehlung:

Ja

Ich sah "The Descent" zum ersten mal letztes Jahr im Kino. In der Sneak natürlich, dort bin ich ja schließlich wöchentlich. Ein Kumpel, der im Kino arbeitet, gibt mir ab und an einen Tipp, was kommen könnte und meinte "geh hin, der Film ist was für dich!". Natürlich war ich dort :)
Hier nun mein Bericht zu

The Descent - Abgrund des Grauens


>>> Die Story <<<

Die Handlung von The Descent ist eigentlich schnell zusammen gefasst: sechs junge (gutaussehende) Frauen macht sich auf einen Trip in die Berge, um dort durch eine Höhle zu klettern. Einerseits der alten Zeiten wegen, andererseits um eine der sechs Frauen abzulenken, da sie kürzlich ihr Kind bei einem Autounfall verloren hat.
Sie klettern also in die Höhle hinab, und dann beginnt der Horror. Sie sind in der falschen Höhle und bei der Suche nach dem Ausgang stürzt ein Tunnel, der zurück zum Eingang führt, ein. Und dann ist in der Höhle auch noch irgendetwas anderes, gefährliches, dass es auf die Frauen abgesehen hat. Der Wettlauf mit dem Tod beginnt ...

Wie die Story weiter geht, kann man sich im Groben ja denken, ich will aber auch nichts verraten (und soviel gibt es da auch nicht). Nur eins vorweg: es kommen noch böse Schockmomente.


>>> Der Film an sich <<<

The Descent beginnt ohne Rücksicht auf den noch unvorbereiteten Zuschauer mit einer brutalen Splatterszene. Dann gibt der Regisseur erstmal Zeit, sich ein wenig zu beruhigen und führt die sechs Hauptdarsteller ein wenig ein und lässt sie ein paar schöne Stunden im Wald erleben.
Sobald die Frauen aber in der Höhle sind, ist die "gute Stimmung" dahin. Der Film ist definitiv nichts für Leute, die Angst im Dunkeln haben, da er mit menschen Urängsten nur so spielt. Die klaustrophobische Atmosphäre des Films ist enorm.
Die Frauen kriechen, klettern und springen durch die dunkle, enge Höhle und man kann ihre Angst förmlich spüren. Dazu trägt auch die sehr gute Kameraarbeit und der Top-Schnitt bei.
Und diese Stimmung herrscht auch, bevor das erste Monster zu sehen ist.
Die erste richtige Begegnung der Frauen mit selbigen wird dann auch hammerhart. Mitten im Dunkel, total unerwartet, steht plötzlich eines dieser "Viecher" im Restlichverstärker der Videokamera, die die Frauen dabei haben, vor (bzw. hinter) ihnen. Ab diesem Monat fließt das Blut in Strömen und es beginnt ein wirkliches Gemetzel. Der Ausdruck passt hier auch mal richtig. Soviel Blut wie in "The Descent" habe ich lange in keinem Horror-Film mehr gesehen.
Natürlich ist die Blut-Menge übertrieben (besonders der See aus Blut, den eine der Frauen später entdeckt), aber sowas braucht so ein Film.
Der Film ist brutal und macht richtig Angst. Sehr oft ging ein Ruck durch das ganze Kino, weil alle vor Scheck zusammen gefahren sind.
Natürlich gibt es kleine Logikfehler und auch der Schluss ist nicht wirklich gelungen, da er einfach zu offen ist und den Zuschauer etwas blöd sitzen lässt, aber das tut diesem Splatter-"Vergnügen" keinen Abbruch. Die Monster sind durchaus gelungen, allerdings gab es in dieser Hinsicht schon deutlich besser (animiert und designte) Varianten. Dieses tut dem Film aber keinen Abbruch, das könnt ihr mir guten Gewissens glauben! :)


>>> Hintergrund <<<<

"The Descent" ist der zweite Film von Regisseur Neil Marshall. Sein erster Film "Dog Soldiers" gefiel mir schon ziemlich gut, auch wenn es sich dabei eher um eine Horror-Komödie mit recht miesen Effekten gehandelt hat. Aber auch die hatte schon eine gute Grundatmosphäre.
The Descent hat seinen Status des kleinen Geheimtipps seit Anlaufen im November 2005 abgelegt und eine große Fangemeinde erarbeitet. Und das, wie ich finde, vollkommen zu recht.


>>> Fakten <<<

Titel & Jahr: The Descent - Abgrund des Grauens, USA 2005
Genre: Horror
Regie: Neil Marshall
Drehbuch: Neil Marshall
Schauspieler (die Wichtigsten): MyAnna Buring (Sam), Craig Conway (The Limper), Natalie Jackson Mendoza (Juno), Molly Kayll (Jessica), Stephen Lamb (Crawler), Shauna Macdonald (Sarah), Oliver Milburn (Paul), Saskia Mulder (Rebecca), Nora-Jane Noone (Holly), Alex Reid (Beth)
Deutschlandstart: 10.11.2005

Weitere Infos >>> http://www.thedescent.de/


>>> Fazit & Zusammenfassung <<<

"The Descent" ist ganz sicher nichts für Leute mit schlechten Nerven. Es gibt Schockeffekte en masse und auch Blut fließt mehr als reichlich. Die Story ist sicherlich Nebensache und der Schluss lässt den Zuschauer leider etwas zu unaufgeklärt, was ich etwas schade finde, aber unterm Strich bleibt ein lupenreiner Horrorfilm, der alle Fans des Genres begeistern wird. Für mich ganz klar der beste Horror/-Splatterfilm seit einigen Jahr.
Daher

13 Bewertungen, 8 Kommentare

  • krullinchen

    11.09.2006, 15:49 Uhr von krullinchen
    Bewertung: sehr hilfreich

    Schöner Bericht! LG Bine

  • panico

    24.07.2006, 12:11 Uhr von panico
    Bewertung: sehr hilfreich

    lg panico :-)

  • MasterT86

    19.07.2006, 12:23 Uhr von MasterT86
    Bewertung: sehr hilfreich

    Noch so ein Film, den man gut vor dem zu Bett gehen anschauen kann. Toller Bericht. Lg Tobias

  • anonym

    19.07.2006, 00:10 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    lupenreiner horrorfilm? fast wie im krieg der israeli und palastinänsern!

  • Vicky

    18.07.2006, 23:29 Uhr von Vicky
    Bewertung: sehr hilfreich

    * Sehr hilfreich - Vic *

  • morla

    18.07.2006, 21:50 Uhr von morla
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreich

  • HiRD1

    18.07.2006, 21:02 Uhr von HiRD1
    Bewertung: sehr hilfreich

    ~~ SH. Gruß, Ralf ~~

  • waltraud.d

    18.07.2006, 20:29 Uhr von waltraud.d
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreich