Die Geisha (DVD) Testbericht
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Erfahrungsbericht von Clau2411
°°° Faszination des Exotischen °°°
Pro:
wunderschöner Film, entspricht dem Buch, tolle Bilder, romantisch und erschütternd zugleich
Kontra:
ich finde wirklich nichts
Empfehlung:
Ja
Da ich mich sehr für fremde Kulturen und Lebensweisen interessiere habe ich vor ein paar Jahren Arthur Golden’s „Die Geisha“ gelesen. Und dieses Buch hat mich einfach nur wahnsinnig fasziniert und in seinen Bann gezogen. Sogar so sehr, dass ich es noch ein zweites Mal gelesen habe.
Als vor einiger Zeit bekannt wurde, dass eben dieses Buch verfilmt wird und in die Kinos kommt, habe ich schon sehnsüchtig darauf gewartet. Allerdings hatte ich auch die Befürchtung, dass mal wieder die Verfilmung überhaupt nicht mit der Buchvorlage überein stimmt. Von dem Film zu einem Buch wurde ich schon sehr oft enttäuscht.
Doch trotzdem ging ich dann mutig an einem Dienstag-Abend ins Kino. Und was ich zu dem Film sagen kann, werde ich euch jetzt berichten:
--------- Die Story ---------
Es ist das Jahr 1929 und wir befinden uns in Japan. Mitten in der Nacht werden in einem kleinen Fischerdörfchen 2 junge Mädchen von ihren Eltern in das Vergnügungsviertel von Kyoto verkauft. Die beiden Schwestern werden getrennt und in unterschiedliche Geisha-Häuser (Okiya) gebracht.
Chiyo wächst in einem Geisha-Haus, wo die „Eigentümerin“ (man könnte auch Puffmutter sagen) nur „Mutter“ genannt wird.
Als sie eines Tages durch Kyoto geht, um einen Botengang zu machen trifft sie auf den „Direktor“, wie sie ihn nennt. Ein netter Mann, der ihr ein Eis schenkt. In diesem Augenblick verliebt sie sich in ihn und ihr sehnlichstes Ziel ist es nun Geisha zu werden, was sie vorher natürlich nicht wollte. Denn als Geisha würde sie, ihrer Meinung nach, den „Direktor“ wieder sehen.
Doch Chiyo soll, nachdem sie einige Fluchtversuche hinter sich hat, nur die persönliche „Sklavin“ von Hatsumomo werden. Und diese integriert, wo sie nur kann. Denn sie will ihre Vormachtstellung im Hause und auch in der Geisha-Gesellschaft (also bei den Männern) behalten. So hat Chiyo also sehr stark unter der bösen und gemeinen Hatsumomo zu leiden.
Doch eines Tages kommt die berühmte Geisha Mahema in das Geisha-Haus, um sich Chiyo anzunehmen und sie zu einer Geisha auszubilden. Nun lernt Chiyo also Tanzen, Musizieren und sie lernt wie man die Männer bezirzt. Im laufe der Zeit wird sie immer beliebter und sie kommt auch endlich mit „ihrem“ Direktor in Kontakt.
Bald ist sie die beliebteste Geisha in der Stadt, was natürlich die anderen Geishas eifersüchtig macht; vor allem Hatsumomo……..
--------- Allgemeine Daten ----------
Hier die wichtigsten Daten zum Film im Überblick:
Titel: Die Geisha
Originaltitel: Memoirs of a Geisha
USA 2005
Regie: Rob Marshall
Drehbuch: Robin Swicord
Romanvorlage: Arthur Golden
Kamera: Dion Beebe
Musik: John Williams
Darsteller: Zhang Ziyi, Gong Li, Michelle Yeoh, Ken Watanabe, Koji Yakusho, Suzuka Ohgo, Kaori Momoi, Kotoko Kawamura
FSK: 12
Länge: 145 Minuten
--------- Charaktere und Schauspieler ---------
Ein relativ großer Skandal entstand in Japan und China, weil 3 Schauspielerinnen keine gebürtigen Japanerinnen sind, sondern Chinesinnen. Ehrlich gesagt möchte ich darüber keinen Roman schreiben, denn mir ist das so was von egal! Es geht um den Film und nicht um irgendwelche ungeklärten Rivalitäten zwischen China und Japan. Is doch wirklich etwas affig, oder??
Aber gut, es soll hier um die Charaktere und die schauspielerische Leistung gehen:
°°°Zhang Ziyi als Chiyo
Sie spielt phantastisch. Man nimmt ihr die Rolle absolut ab und leidet mit ihr. Denn sie ist hin- und hergerissen und weiß nicht was sie machen soll. Als junges Mädchen will sie fliehen, aber doch gleichzeitig eine Geisha werden, um ihrem Direktor nahe zu sein!
Ich muss auch sagen, dass Zhang Ziyi wunderschön aussieht und auch toll tanzt und selbst im den „Hausmädchen-Klamotten“ schön ist. Wenn sie sich später in die wunderschönen Kimonos hüllen darf, sieht sie damit natürlich noch viel wundervoller aus.
°°°Gong Li als Hatsumomo
Auch hier sieht man eine grandiose schauspielerische Leistung. Gong Li spielt so realistisch, dass es ihrem Image schon glatt schaden könnte. Denn Hatsumomo ist die personifizierte Intrige. Sie erkennt welches Potential in Chiyo steckt, die allein so wunderschöne klare Augen hat. Und um weiterhin die beste Geisha im Haus zu bleiben intrigiert sie was nur komme.
Doch andererseits entdeckt man auch menschliche Seiten an ihr. So hat sie sogar verbotenerweise einen Freund, mit dem sie sich heimlich trifft. Als allerdings Chiyo die beiden entdeckt und daraufhin die Affäre auffliegt und Hatsumomo sehr viel Ärger mit „Mutter“ bekommt, geht die Tortour für Chiyo erst richtig los. Und Gong Li kann ihre Rolle als herrschsüchtige und egoistische Hatsumomo voll ausleben.
°°°Michelle Yeoh als Mahema
Sie spielt die überlegene und intelligente Mahema. Auch sie intrigiert ein wenig wie Hatsumomo, doch macht sie es viel intelligenter und geschickter als sie. Sie nimmt sich Chiyo an und bildet sie zur Geisha aus. Denn sie ist als beliebteste Geisha eine der besten „Lehrerinnen“.
Und Michelle gibt der Rolle genau diese Anmut und Vielfältigkeit die sie braucht! Super!
°°°Ken Watanabe als „Direktor“
Seine Rolle ist meiner Meinung nach nicht sehr schwer und vielfältig. Er ist nett, überaus gütig und nicht arrogant, wie es manche wohl sind, wenn sie eine so gehobene Stellung haben. Aber ansonsten eher Durchschnitt!
Alles in allem kann ich nur sagen, dass die „Schauspieler-Truppe“ sehr gut ausgesucht wurde. Ich habe mir beim Lesen des Buches, die Charaktere genauso vorgestellt, wie sie nachher auch im Film dargestellt werden.
-------- Was ist eigentlich eine „Geisha“ ? ------------
„Eine Geisha ist eine japanische Unterhaltungskünstlerin, die traditionelle japanische Künste darbietet.
°°°Wortherkunft
Der Begriff Geisha, zusammengesetzt aus gei (Kunst/Künste) und sha (Person), stammt aus dem Tokyoter Dialekt und wurde von dort in die europäischen Sprachen übernommen.
°°°Historische Entwicklung
Der Geisha-Beruf hat seine Ursprünge in den taikomochi oder hōkan (am ehesten vergleichbar mit Alleinunterhaltern bei Hofe) und wurde zunächst nur von Männern ausgeübt. Die ersten Frauen, die etwa ab dem 17. Jahrhundert den Geisha-Beruf auszuüben begannen, wurden noch onna geisha (weiblicher Geisha) genannt.
Die Blütezeit der Geishas war im 18. und 19. Jahrhundert, in dieser Zeit waren ihre Dienste als Unterhalterinnen gefragt und erschwinglich; auch waren sie Trendsetter im Bereich der Mode. Nach der Meiji-Restauration änderte sich ihre Rolle zu Bewahrerinnen der traditionellen Künste.
In den meisten japanischen Städten gab es in der Vergangenheit so genannte Hanamachi (Blumen-Viertel; hana ist auch ein Euphemismus für eine Prostituierte). In diesen Vergnügungsvierteln lebten Geishas in okiyas (weiblichen Großfamilien) zusammen.
Heutzutage existieren hanamachi nur noch in Kyoto, dem Zentrum der japanischen Geisha-Kultur.
Die Zahl der Geishas geht stetig zurück, und ihre Dienste sind teuer und exklusiv.
°°°Unterhaltung
Geishas treten für gewöhnlich bei Feiern oder Versammlungen auf, etwa in Teehäusern oder in traditionellen japanischen Lokalen. Die Buchung erfolgt bei einem kenban, also bei einer „Geisha-Agentur“, die die Termine organisiert und die Zeitpläne für Auftritte und Ausbildung verwaltet.
Die Kosten für eine Geisha richten sich nach ihrer Arbeitszeit, die traditionell als Brenndauer bestimmter Räucherstäbchen festgelegt wird, und werden „Räucherstäbchengebühr“ oder „Juwelengebühr“ genannt.
°°°Kleidung und Accessoires
Die traditionelle Berufskleidung der Geishas sind Seidenkimonos. Von November bis März sind diese wattiert, den Rest des Jahres aus dünner Seide. Den richtigen Kimono auszuwählen, ist eine Kunst für sich, er muss genau auf die Jahreszeit und den Anlass abgestimmt werden.
An den Füßen tragen Geishas spezielle Schuhe, die Getas. Die Frisur besteht normalerweise aus einem schlichten Haarknoten, zu besonderen Gelegenheiten werden aber auch kunstvoll geschlungene, schwarze Perücken getragen. An der Frisur einer maiko kann man erkennen, in welchem Abschnitt ihrer Ausbildung sie gerade ist. Eine Maiko verwendet stets ihr echtes Haar, keine Perücken.
Auch wenn im Westen ein weiß gepudertes Gesicht mit einem rubinroten Schmollmund als Markenzeichen der Geishas gilt, ist diese Form des Schminkens nicht Pflicht. Das Gesicht wird deshalb weiß gepudert, weil die weiße Haut als Schönheitsideal gilt. Viele Geishas malen sich ein Muster in den Nacken, das stilisierte Schamlippen symbolisieren soll und als äußerst erotisch gilt.
Geishas und Prostitution
Das historische Japan der Edo-Zeit (1603 bis 1868) war im Gegensatz zum christlichen Europa sehr offen, was Nacktheit, sexuelle Akte und deren Darstellung anging. Die hanamachi waren Vergnügungsbezirke, in denen Theater und Teehäuser direkt neben Kneipen, Glücksspielhäusern und Bordellen zu finden waren. Eine scharfe Trennlinie zwischen der Geisha, die rein von ihrer Kunst lebt, und einer Prostituierten, die sexuelle Dienstleistungen bietet, gab es damals nicht – Prostituierte boten auch künstlerische Unterhaltung, und für eine Geisha war Sex kein Tabu.
Viele Geishas hatten einen Patron, der sie hauptsächlich unterstützte, dafür aber oft auch entsprechende Gegenleistungen erwartete. Eine solche Beziehung musste nicht geheim gehalten werden, denn sie brachte sowohl der Geisha als auch dem Kunden Ansehen. Der Besitzer des Teehauses konnte eine Geisha auch zwingen, mit einem besonders wichtigen Kunden zu schlafen. Romantische Beziehungen zwischen Geisha und Kunden waren zudem ein beliebter Stoff damaliger Romane.
°°°Ausbildung (heute)
Die harte Grundausbildung einer Geisha-Schülerin ist heute ab dem Alter von 16 Jahren möglich und dauert normalerweise fünf Jahre. In dieser Zeit lernt sie die Grundlagen der traditionellen japanischen Künste wie Kalligraphie, Ikebana und das Spiel auf mehreren japanischen Musikinstrumenten, z. B. Shamisen, Hayashiflöte und Tsuzumitrommel. Eine Geisha muss auch geübt in Konversation und eine perfekte Sängerin, Tänzerin und Gastgeberin sein und die Teezeremonie beherrschen. Die hohen Kosten für die Ausbildung werden von den Besitzerinnen der ochaya (japanische Teehäuser) übernommen und müssen von den Geishas später zurückgezahlt werden. Viele Geishas üben ihren Beruf bis ins hohe Alter aus.
Um erfolgreich zu sein, muss eine Geisha anmutig, charmant, gebildet, geistreich und schön sein. Sie muss außerdem die Regeln der Etikette einwandfrei beherrschen und bei jeder Gelegenheit Haltung bewahren können.
Geishas heute
Heutzutage sind Geishas Bewahrerinnen der traditionellen Künste und haben nichts mit der japanischen Sexindustrie zu tun. Erotik spielt bei der Unterhaltung der Gäste zwar durchaus eine Rolle, bleibt aber subtil. So wird es bereits als erotisch empfunden, wenn bei der Geisha der Nacken unbedeckt ist oder wenn beim Einschenken des Tees ein Stück des Unterarms sichtbar wird. Beim Hinsetzen darf die Geisha auch kurz mit ihrem eigenen Bein das Bein ihres Gegenübers berühren, was in gewisser Weise schon als erotische Handlung angesehen wird.
Eine der Zeremonien, die den Aufstieg einer Maiko zur Geisha symbolisiert, ist die so genannte Mizuage. Eine Zeremonie gleichen Namens gab es früher auch bei japanischen Kurtisanen und bezeichnete bei diesen die zeremonielle Defloration. Es war üblich, eine bevorstehende Mizuage durch das Verteilen von Ikubo, runden Reiskuchen mit einem roten Punkt in einer Vertiefung in der Mitte, bei den Kunden anzuzeigen, von welchen für das Privileg der Defloration hohe Geldgebote erwartet wurden. Der Höchstbietende durfte diese dann auch in einer vorgeschriebenen Zeremonie vornehmen. Die Namensgleichheit zwischen diesen Bräuchen, die von verschiedenen Gesellschaftsschichten ausgeübt wurden, trug im Westen zu dem verbreiteten Irrtum bei, Geishas seien mit Prostituierten“
(www.wikipedia.de)
Die im letzten Abschnitt beschriebene Ritual durchlebt auch Chiyo und man bekommt mit, wie viel diese Gebote und das Anbieten der Mizuage mit Taktik und Intrigen zu tun haben.
Ich hoffe diese Ausführungen konnten auch ein bisschen mehr in die Welt der Geishas „reinschnuppern“ lassen. Für mich ist es eine sehr interessante Welt und Kultur. Aber auch nur zum lesen und nicht zum Leben.
-------- Meine Meinung -----------
°°°Story
Da mich schon das Buch gefesselt hat und ich es innerhalb weniger Tage durchgelesen hatte, war ich natürlich sehr gespannt, ob der Film die Geschichte auch übernimmt. Und zu meiner Freude war es wirklich so! Natürlich ist der Film gekürzt, aber wichtige Inhalte hat man nicht weggelassen!
Schon zu Beginn ist man einfach erschüttert, wie diese Familie ihre 2 kleinen Mädchen verkauft und wissentlich in ein Vergnügungsviertel bringen. Auch wenn im Film die Thematik der Prostitution nicht behandelt wird. Mal abgesehen vom Ritual der Mizuage.
Man durchlebt Chiyos Lebensgeschichte, bis sie zur beliebten Geisha aufsteigt. Doch so einfach ist das nicht, denn die Intrigen und Hinterhalte von Hatsumomo halten sie immer wieder auf. Doch gerade das macht es so spannend. Man fiebert mit Chiyo mit, ob sie es diesmal schafft sich gegen Hatsumomo durchzusetzen und ihren Traum Geisha zu werden verwirklichen kann.
Doch eben dieser Traum macht das ganze etwas unrealistisch. Denn Chiyo möchte ja nur Geisha werden, um den Direktor wieder zu treffen, der so nett zu ihr war, als sie noch ein Kind war. Alleine, dass sie ihn nach Jahren wieder trifft ist ziemlich unrealistisch. Und dass er sich weitere Jahre später in sie verliebt und es ein (amerikanisches) HappyEnd gibt ist mehr als unrealistisch. Ich hätte es irgendwie besser gefunden, wenn es tragisch geendet hätte. Zum Beispiel dass sie den Direktor zwar wieder trifft nach dem Krieg, aber der eine Familie hat, oder so…..
Aber ich steh sowieso nicht auf HappyEnds. Bei den meisten Filmen passt ein tragisches Ende irgendwie besser, aber das ist ja Geschmackssache.
°°°Regie
Wenn man sich mal asiatische Filme anschaut, dann merkt man schon, dass dieser Film von einem Amerikaner gedreht und inszeniert wurde. Aber das stört mich nicht, da mir diese Form der Darstellung besser gefällt.
Zum Teil ist der Film vielleicht etwas oberflächig, denn das Buch geht noch mehr auf die Kultur der Geishas ein und ihre Entstehung. Doch man kann in einen Kinofilm auch nicht die Thematik eines ganzen (fast 500 Seiten dicken) Buches packen. Und selbst wenn die Geisha-Kultur etwas oberflächig behandelt wird, werden die Gefühlswelten der Charaktere sehr genau und ausführlich dargestellt. Wie ich schon geschrieben habe, kann man sich gut in die Darsteller und deren Rollen hineinfühlen. Denn sie spielen mit sehr viel Ausdruck.
°°°Schauspieler
Wie ich hier nur noch mal kurz wiederholen kann, leisten die Darsteller wirklich einen guten Job. Sie spielen authentisch und gefühlsnah. Man nimmt ihnen die Rolle absolut ab und hat nie den Eindruck, dass da irgendetwas nicht passt.
Und gerade deshalb stört es mich ehrlich gesagt überhaupt nicht, wenn Chinesinnen Japanerinnen spielen. Wenn sie es so gut machen, dann sollen sie das ruhig weiter machen ;-)
°°°Darstellung
Hier möchte ich gerne die Schulnote „1“ vergeben. Denn die Bilder sind einfach imposant.
Die Stadt wird sehr schön dargestellt, aber in den nicht so schönen Ecken auch mal dreckig und dunkel. Eben so wie es gerade passt.
Die Darstellerinnen sind zumeist sehr hübsch und tragen wunderschöne seidene Kimonos, die sicherlich ein Vermögen wert sind/waren, so reich bestickt und aufwendig, wie sie gefertigt sind.
Zudem sind die Naturaufnahmen auch phantastisch und atemberaubend. Sei es der schneebedeckte Vulkan (oder ist es ein Berg?) oder die Kirschblüte, mit den tausend rosa Blüten.
Ich selber war noch nie in Japan und kann so nicht sagen, ob diese imposanten Bilder auch der Realität entsprechen oder ob der Regisseur etwas nachgeholfen hat, um die Romantik zu unterstützen?!?!
°°°Musik
Obwohl der Film sehr viele amerikanische Aspekte, besonders seitens der Regie, enthält ist die Musik phantastisch geworden. Alle Musiktitel sind asiatisch angehaucht und gar nicht so reißerisch, wie man es von amerikanische kennt. Außerdem ist sie auch nicht zu kitschig, sondern passt immer sehr gut zur Szene. Sie unterstützt somit die Charaktere und die jeweiligen Gefühlswelten!
Falls es eine CD gibt, werde ich sie mir auf jeden Fall sofort kaufen. Ich schaue gleich mal bei Amazon ;-)
°°°Kritik am Film
Wie ich schon erwähnt habe, wurde der Film hauptsächlich kritisiert, weil einige Chinesinnen Japanerinnen spielen. Dies ging sogar so weit, dass man den Film in China verboten hat, weil es eine Art „Vaterlandsverrat“ ist. Meiner Meinung nach ziemlich affig, aber wenn es mit „Ehre“ zu tun hat, sind die Asiaten ja recht schnell beleidigt. Nun gut, vielleicht kann man das nicht einfach so dahinsagen, weil man sich nicht im Thema bewegt, aber nun gut.
Positive Kritik muss ich hier aber auch anbringen. Denn ich denke, dass dieser Film auf jeden Fall dazu beiträgt, die kulturelle Welt Japans näher kennen zu lernen. Viele halten, auch heute noch, Geishas sicherlich für japanische Prostituierte, doch sie sind viel mehr Künstlerinnen, die anmutig, intelligent und attraktiv zugleich sein müssen.
Ich denke, dass die Ausbildung zur Geisha auch heute noch sehr hart ist, da die Kultur und die Rituale in Japan immer noch geschätzt und geehrt werden.
Fazit: Ein toller Film, der mit einer spannenden Geschichte und imposanten Bildern überzeugt!
Ich hoffe, ich konnte euch überzeugen, den Film einmal anzuschauen, denn es lohnt sich wirklich!!
LG Eure Claudia
PS: Für Kommentare und Bewertungen bin ich wie immer dankbar!!!
32 Bewertungen, 12 Kommentare
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24.02.2007, 17:11 Uhr von sandrad198
Bewertung: sehr hilfreich**sh + lg ** Sandra :o)
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24.02.2007, 16:01 Uhr von LadySimara
Bewertung: sehr hilfreichSH und Liebe Grüße Steffi :-)
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21.02.2007, 21:10 Uhr von meverick
Bewertung: sehr hilfreichsh und sehr informativ :)
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21.02.2007, 20:11 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichGut geschrieben, sh. Liebe Grüße, Michi
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21.02.2007, 11:47 Uhr von MasterT86
Bewertung: sehr hilfreichSo sollte ein Bericht in der Kategorie DVD sein. Toll. Lg Tobias
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21.02.2007, 09:38 Uhr von Matze1195
Bewertung: sehr hilfreich☼ SH & LG ☼
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20.02.2007, 22:30 Uhr von bianca24
Bewertung: sehr hilfreich/// ~~~ Sehr hilfreich! Liebe Grüße, Bianca! ~~~ ///
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20.02.2007, 22:29 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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20.02.2007, 21:16 Uhr von jenny123
Bewertung: sehr hilfreichViele Grüsse,Jenny123;-))
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20.02.2007, 20:58 Uhr von anna_sui
Bewertung: sehr hilfreichsh! lg
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20.02.2007, 19:50 Uhr von ZIMT_ZICKE
Bewertung: sehr hilfreichsh und vg JJ Dieses Buch habe ich auch gelesen und fand es toll.
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20.02.2007, 19:25 Uhr von waltraud.d
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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