Thirteen Days (DVD) Testbericht



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Auf yopi.de gelistet seit 11/2011
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Erfahrungsbericht von TheGreatMaster
3. Weltkrieg - unmöglich! Wir standen kurz davor!!!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Heute gibts mal wieder eine Filmmeinung von mir über den Film Thirteen Days mit Kevin Costner in der Topbesetzung. Dieser Film beruht auf einer wahren Begebenheit und befasst sich mit einer der schwersten Krisen der Nachkriegszeit.
Es geht um die Vorkommnisse in den 60er Jahren, wo die Russen auf Kuba Atomraketen positioniert hatten und mit dieser Aktion, die die Amis natürlich nicht tolerieren konnten, haben Sie fast den Dritten Weltkrieg vom Zaun gebrochen.
Dieser Film zeigt die Hintergründe der damaligen Krise aus der Sicht der Amerikanischen Regierung auf. Der Schwerpunkt bei diesem Film wurde nicht auf irgendwelche Actionorgien gelegt, sondern eher auf die Gespräche, die hinter den Kulissen geführt wurden und was für absurde Ideen die vor hatten, um die Krise zu lösen.
Der einzige mir bekannte Schauspieler bei diesem Film war Kevin Kostner. Der ist ja schon seit dem Film JFK für Politdramen bekannt und für Filme mit Überlänge. Also reserviert Euch schonmal ein bisschen mehr Zeit, wenn ihr diesen Film sehen wollt, denn Thirteen Days hat Überlänge und das nicht zu knapp.
Ich will Euch extra nicht mehr von der Story erzählen, denn wenn Ihr die Geschichte von damals nicht kanntet, dann verderbe ich Euch den Spannungsbogen und das ist nicht Sinn und Zweck dieser Meinung.
Dennoch finde ich die Besetzung nicht sehr gut getroffen. Kevin Costner spielt den engsten Berater des damaligen Amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy. Am Anfang des Filmes dachte ich eigentlich, das Kevin Costner den Präsidenten spielt, da ich mir wirklich nicht vorstellen konnte, daß das Milchgesicht neben ihm den Präsidenten abgeben sollte. Aber so war es wirklich. Im Laufe des Filmes steigert sich zwar auch der Darsteller des Präsidenten aber irgendwie geht der gegen Kostner schauspielerisch doch ziemlich ein.
Der Film zieht seinen Reiz aus der Lage, das alles auch wirklich Real passiert war. Ob es der Flugzeugabschuss des Kampffliegers war, die Rede von JFK oder die Drohungen beider Seiten. Und das es hinter den Kulissen so turbulent zu ging wie in diesem Film kann man sich auch vorstellen, denn beide waren ja fast schon bereit auf den roten Knopf zu drücken.
Was mich jedoch ein wenig stört ist, wie bei vielen Hollywood Filmen typisch, ist das sich die Amis mal wieder selber auf die Schultern klopfen mussten. Der Film trieft nur so von Nationalstolz und der Schluß tut sein übriges.
Ebenfalls hat mir bei dem Film die russische Seite gefehlt. Es wäre doch auch interessant gewesen, wie Krustchov oder wie der Typ auch immer geheißen hat reagiert auf die Amerikanische Blockade. Hier hätte ich mir einfach mehr detaillierte Hintergründe auf dieser Seite gewünscht. So stehen nun die Russen als die bösen Buben mal wieder da und die Amis als die Engel. Na ja zumindest JFK.
Die witzigste Figur in diesem Film war meiner Meinung nach der alte Kriegsgeneral mit der Zigarre. Der Typ wollte immer nur direkt zuschlagen und am liebsten noch auf den Roten Knopf drücken. Also wirklich, da kann man ja Angst kriegen, wenn solche Leute zuständig wären für die nationale Sicherheit.
Nun zu meinem Fazit:
====================
Dieser Film ist wirklich ein lebendiges Stück Geschichte und ein spannendes dazu. Schauspielerisch überzeugt er teilweise, was ich ja schon am Beispiel des Präsidentenschauspieler verdeutlicht habe. Kevin Kostner spielt solide, wenn auch nicht eine so tragende Rolle in diesem Film. Aber für Actionfans ist dieser Film absolut nicht geeignet. Gelegentlich ein paar Kraftdemonstrationen der Amis und ein spektakulärer Flugzeugabschuss, aber das war es dann auch schon. Der Rest des Filmes besteht aus Gesprächen und nochmals Gesprächen. Wer es mag der kommt voll auf seine Kosten bei diesem Film, denn spannend ist der.
Trotzdem muß man auch sagen, das ich mir den Film gewiss nicht wieder anschauen werde, dafür ist mir die Handlung doch zu Arm an Überraschungsmomenten.
Aber dennoch empfehlenswert ist er allemal, denn das die Welt so dicht vor dem 3. Weltkrieg stand damals, war mir persönlich nicht bekannt.
Wünsche Euch noch viel Spaß im Kino!
Mit freundlichen Grüßen
Gerwin (TheGreatMaster)
Update vom 02.04.2001 (altes Yopi)
Es geht um die Vorkommnisse in den 60er Jahren, wo die Russen auf Kuba Atomraketen positioniert hatten und mit dieser Aktion, die die Amis natürlich nicht tolerieren konnten, haben Sie fast den Dritten Weltkrieg vom Zaun gebrochen.
Dieser Film zeigt die Hintergründe der damaligen Krise aus der Sicht der Amerikanischen Regierung auf. Der Schwerpunkt bei diesem Film wurde nicht auf irgendwelche Actionorgien gelegt, sondern eher auf die Gespräche, die hinter den Kulissen geführt wurden und was für absurde Ideen die vor hatten, um die Krise zu lösen.
Der einzige mir bekannte Schauspieler bei diesem Film war Kevin Kostner. Der ist ja schon seit dem Film JFK für Politdramen bekannt und für Filme mit Überlänge. Also reserviert Euch schonmal ein bisschen mehr Zeit, wenn ihr diesen Film sehen wollt, denn Thirteen Days hat Überlänge und das nicht zu knapp.
Ich will Euch extra nicht mehr von der Story erzählen, denn wenn Ihr die Geschichte von damals nicht kanntet, dann verderbe ich Euch den Spannungsbogen und das ist nicht Sinn und Zweck dieser Meinung.
Dennoch finde ich die Besetzung nicht sehr gut getroffen. Kevin Costner spielt den engsten Berater des damaligen Amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy. Am Anfang des Filmes dachte ich eigentlich, das Kevin Costner den Präsidenten spielt, da ich mir wirklich nicht vorstellen konnte, daß das Milchgesicht neben ihm den Präsidenten abgeben sollte. Aber so war es wirklich. Im Laufe des Filmes steigert sich zwar auch der Darsteller des Präsidenten aber irgendwie geht der gegen Kostner schauspielerisch doch ziemlich ein.
Der Film zieht seinen Reiz aus der Lage, das alles auch wirklich Real passiert war. Ob es der Flugzeugabschuss des Kampffliegers war, die Rede von JFK oder die Drohungen beider Seiten. Und das es hinter den Kulissen so turbulent zu ging wie in diesem Film kann man sich auch vorstellen, denn beide waren ja fast schon bereit auf den roten Knopf zu drücken.
Was mich jedoch ein wenig stört ist, wie bei vielen Hollywood Filmen typisch, ist das sich die Amis mal wieder selber auf die Schultern klopfen mussten. Der Film trieft nur so von Nationalstolz und der Schluß tut sein übriges.
Ebenfalls hat mir bei dem Film die russische Seite gefehlt. Es wäre doch auch interessant gewesen, wie Krustchov oder wie der Typ auch immer geheißen hat reagiert auf die Amerikanische Blockade. Hier hätte ich mir einfach mehr detaillierte Hintergründe auf dieser Seite gewünscht. So stehen nun die Russen als die bösen Buben mal wieder da und die Amis als die Engel. Na ja zumindest JFK.
Die witzigste Figur in diesem Film war meiner Meinung nach der alte Kriegsgeneral mit der Zigarre. Der Typ wollte immer nur direkt zuschlagen und am liebsten noch auf den Roten Knopf drücken. Also wirklich, da kann man ja Angst kriegen, wenn solche Leute zuständig wären für die nationale Sicherheit.
Nun zu meinem Fazit:
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Dieser Film ist wirklich ein lebendiges Stück Geschichte und ein spannendes dazu. Schauspielerisch überzeugt er teilweise, was ich ja schon am Beispiel des Präsidentenschauspieler verdeutlicht habe. Kevin Kostner spielt solide, wenn auch nicht eine so tragende Rolle in diesem Film. Aber für Actionfans ist dieser Film absolut nicht geeignet. Gelegentlich ein paar Kraftdemonstrationen der Amis und ein spektakulärer Flugzeugabschuss, aber das war es dann auch schon. Der Rest des Filmes besteht aus Gesprächen und nochmals Gesprächen. Wer es mag der kommt voll auf seine Kosten bei diesem Film, denn spannend ist der.
Trotzdem muß man auch sagen, das ich mir den Film gewiss nicht wieder anschauen werde, dafür ist mir die Handlung doch zu Arm an Überraschungsmomenten.
Aber dennoch empfehlenswert ist er allemal, denn das die Welt so dicht vor dem 3. Weltkrieg stand damals, war mir persönlich nicht bekannt.
Wünsche Euch noch viel Spaß im Kino!
Mit freundlichen Grüßen
Gerwin (TheGreatMaster)
Update vom 02.04.2001 (altes Yopi)
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