Thirteen Days (DVD) Testbericht

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Erfahrungsbericht von Southgirl

Die Welt mit einem Fuß im Grab?

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Hallo Yopi-User!

Der Film 'Thirteen Days' handelt von der Kubakrise vom 16. bis zum 28. Oktober 1962, die beinahe einen dritten Weltkrieg ausgelöst hätte. Wie der Name der Filmes bereits besagt, dauerte der kritischste Punkt dieser Kriese 13 Tage lang. Diese Zeit bildet eindeutig die gefährlichste Phase des kalten Krieges in der Nachkriegszeit.

Erzählt wird der Film aus der Sicht der Amerikaner. Diese haben auf Kuba circa 40 Atomraketen der UdSSR entdeckt, was eine große Gefahr für die gesamte USA darstellte, da Kuba sie mit diesen Raketen problemlos auslöschen könnte. Dieses Problem wird zu einer harten Bewehrungs- und Zerreisprobe für die Regierung des John F. Kennedy. Wärend die einen dafür sind, Kuba einfach anzugreifen versuchen Kenny O'Donnell, Kennedy und sein Bruder verzweifelt die Angelegenheit friedlich zu regeln. Der erste Schritt hierzu gelingt ihnen, als sie nachweisen können, dass sie im Recht sind und damit auf jeden Fall nicht als Auslöser des Krieges angesehen würden, wenn es zu einem käme.

Gott sei Dank bringt allerdings Kennedy's Regierung die Russen zu einer friedlichen Einigung. Diese wollen nun ihre Raketen wieder abziehen, unter Aufsicht der UNO. Im Gegenzug dazu erklärt sich Kennedy bereit, die eigenen Raketen aus der Türkei in circa sechs Monaten abzuziehen. Ein Atomkrieg konnte verhindert werden.

Das es sich bei dieser Handlung nicht um eine ausgeprägte Fantasie handelt, dürfte jedem mit einem geringen geschichtlichen Grundwissen klar sein. Dieses ist auch erforderlich, wenn man diesem auf Tatsachen basierenden Film verstehen will.

Parallelen zu anderen Kriegsfilmen gibt es meiner Meinung nach keine. Dieser Film zeigt keine Leichen und harten Schlachten, sondern den politischen Hintergrund. Dies macht er äußerst Spannend, jedoch mit sehr viel Dialog. Zwischendurch kurz abzuschalten, sollte man sich nicht erlauben. 'Thirteen Days' zeigt deutlich, dass auch Politiker nicht geringere Fehler machen, als 'Normalsterbliche'. Diese Fehler können hier jedoch schreckliche Folgen verursachen.

Alles in allem kann ich diesen Film wirklich nur weiterempfehlen. Bildend ist er auf jeden Fall und auch wenn jedem das Ende bekannt sein dürfte, fehlt es 'Thirteen Days' ganz bestimmt nicht an Spannung. Wer sich von diesem Film jedoch einen 'normalen' Kriegsfilm erhofft, sollte ihn nicht sehen...

Ich hoffe, meine Meinung konnte euch weiterhelfen und euch animieren, diesen Film anzusehen!
Gruß, Southgirl

27 Bewertungen, 5 Kommentare

  • diewicca

    29.08.2002, 02:45 Uhr von diewicca
    Bewertung: sehr hilfreich

    gut beschrieben, macht neugierig

  • Wasserballer

    20.02.2002, 22:44 Uhr von Wasserballer
    Bewertung: sehr hilfreich

    hört sich gut an, was du da geschrieben hast. ich werd ihn mal demnächst ausfindig machen und mir ansehen

  • Olli201

    16.02.2002, 15:56 Uhr von Olli201
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ist schon positiv, wenn auf das Abschlachten normaler Kriegsfilme verzichtet wird.

  • Dini2000

    15.02.2002, 18:44 Uhr von Dini2000
    Bewertung: sehr hilfreich

    den Film habe ich vor kurzem auf DVD verschenkt und wir werden ihn wohl dann bald sehen *freu* Du hättest aber noch erwähnen können, wer da so mitspielt. Viele Grüße, Dini2000

  • MichaelW97614

    14.02.2002, 17:26 Uhr von MichaelW97614
    Bewertung: sehr hilfreich

    Den muss ich mir mal ansehen